UIM 09|2021

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 09|2021 Themenheft Pneumologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 9/21
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Während ich dies schreibe, bin ich zum ersten Mal seit 2 Jahren wieder in den USA. Mein Lehrer und Mentor John Fordtran (das berühmte Gastroenterologie-Lehrbuch von Sleiseneger/Fordtran wurde von ihm begründet und ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 9/21
    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
    im aktuellen FOCUS widmen wir uns einigen ausgewählten gastroenterologischen und hepatologischen Krankheitsbildern, bei denen neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Genetik wichtige diagnostische, prognostische und therapeutische Implikationen haben. Obwohl monogenetische Erkrankungen in ihrer Gesamtheit nur ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

Seite des niedergelassenen Internisten

Angiologie

  • Thromboseprophylaxe bei COVID-19-Patienten

    Große Beobachtungsstudien legen nahe, dass Erhöhungen der Plasmakonzentration von insbesondere D-Dimeren, aber auch von Fibrin, Fibrinabbauprodukten und Fibrinogen mit erhöhten Mortalitätsraten und thromboembolischen Ereignissen bei Covid-19-Patienten einhergehen.

    Aus diesem Grund evaluieren derzeit zahlreiche randomisierte klinische Studien die Wirksamkeit und Sicherheit verschiedener antithrombotischer Therapien bei Patienten mit COVID-19.

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Rheumatologie

  • Lupusendokarditis: moderner Check-up

    Die Libman-Sacks-Endokarditis tritt im Rahmen eines systemischen Lupus erythematodes bzw. eines Antiphospholipid-Antikörper-Syndroms auf. Meist asymptomatisch, wird ihre Prävalenz vermutlich unterschätzt.

    In der Diagnostik sind vor allem der transthorakale und -ösophageale Ultraschall zu nennen. Im Labor müssen andere Endokarditis-Ursachen ausgeschlossen sowie eine Lupus-Serologie und Thrombophilie-Diagnostik durchgeführt werden.

    Therapeutisch stehen eine antiinflammatorische Therapie und die Antikoagulation im Vordergrund.

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  • Phytotherapie in der Rheumatologie − Herbalismus bei chronischen Gelenkaffektionen

    Pflanzliche bzw. natürliche Präparate und Behandlungen erfreuen sich auch bei rheumatischen Beschwerdebildern zunehmender Beliebtheit.

    Der Wirkstoffgehalt von Arzneipflanzen schwankt mitunter stark; das ist ein Umstand, der neben einer wirkungsvollen und vorhersagbaren Therapie auch die Durchführung klinischer Studien erschwert. Bislang durchgeführte Studien und Metaanalysen derselben zeichnen ein durchwachsenes Bild.

    Auch bei der Verwendung von Phytopharmaka muss an Nebenwirkungen bzw.an das toxikologische Profil der verwendeten Substanz gedacht werden.

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Hämatologie und Onkologie

  • Differenzialdiagnose des vergrößerten Lymphknotens

    Die Differenzialdiagnose des vergrößerten Lymphknotens umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen.

    Auf Basis von sorgfältiger Anamnese und Gesundenuntersuchung ist in den wenigsten Fällen eine invasive Abklärung indiziert.

    Sollte sich aus Anamnese, physikalischer Untersuchung und laborchemischer Evaluierung kein Hinweis auf die Diagnose ergeben, ist bei stabiler Klinik meist eine engmaschige Observanz möglich.

    Bei Persistenz oder Hinweis auf eine maligne Grunderkrankung ist eine histologische Aufarbeitung indiziert.

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Onkologie

  • Ausgewählte Highlights des ESMO 2021
    Virtueller Kongress 2021
    Gastrointestinale Tumoren
     



    PD Dr. Aysegül Ilhan-Mutlu
    Klinische Abteilung für Onkologie,
    Universitätsklinik für Innere Medizin I, Wien




    Ösophaguskarzinom: Nivolumab plus Chemotherapie bleibt Standard: CheckMate-649 änderte die Standarderstlinienbehandlung von Patienten mit ...Weiterlesen ...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Ernährungsmedizin

Gastroenterologie & Hepatologie

  • Genetische Modifikatoren bei NAFLD

    Aus hepatologischer Sicht ist eine adäquate Risikostratifizierung bei Patienten mit nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung notwendig, um frühzeitig zu erkennen, welcher Patient ein erhöhtes Risiko für eine progressive Erkrankung hat.

    Neben invasiven und nichtinvasiven Markern gibt es vermehrt Daten zu genetischen Modifikatoren, die mit einem, vor allem hepatologisch, komplexeren Verlauf assoziiert sind.

    Sequenzvariationen im PNPLA3-, TM6SF2-, MBOAT7-, GCKR- und HSD17B13-Gen wurden in mehreren Studien mit der Schwere der Lebererkrankung bzw. Prognose assoziiert. Für die breite Basis der NAFLD-Patienten sollte allerdings aktuell primär „nur“ PNPLA3 als genetischer Risikomarker herangezogen werden, da dieser bis dato am besten untersucht und validiert ist.

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  • Selten, aber gut behandelbar! Akute hepatische Porphyrien

    Klassische Symptomentrias der akuten hepatischen Porphyrien: abdominelle Schmerzen, zerebrale Symptome und periphere Neuropathien.

    Diagnose: Porphobilinogen im Harn auf ein Mehrfaches der Normalkonzentration erhöht (Merksatz: PBG erhöht = Porphyrie Bestimmt Gesichert).

    Spezifische Therapie: bei akutem Schub Hämin (3–4 mg/kg Körpergewicht für 4 Tage) zur Anhebung des Leber-Häm-Pools und damit Reduktion der Delta-Aminolävulinatsynthase-Aktivität; Dauertherapie mittels RNA-Interferenz-Therapeutikum zur Reduktion der Delta-Aminolävulinatsynthase-Aktivität (Givosiran 2,5 mg/kg Körpergewicht einmal monatlich subkutan)

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  • Genetische Cholestasesyndrome und Transportervarianten im Erwachsenenalter

    Schwere Formen führen zu genetischen Cholestasesyndromen bereits in der Neonatalperiode oder in der frühen Kindheit.

    Abgeschwächte Formen genetischer Defekte manifestieren sich zumeist erst im Erwachsenenalter bei Vorliegen einer zusätzlichen cholestatischen Noxe (z. B. Medikamente, Schwangerschaft).

    MDR3-/ABCB4-Defekte können im Erwachsenenalter mit erhöhten Leberwerten, Leberzirrhose und hepatobiliären Karzinomen einhergehen und bedürfen daher einer Nachsorge.

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Geriatrie

  • Das Delir aus Sicht der Pflege im klinischen Alltag

    Delir wird aus Sicht der Pflege als sehr belastend und herausfordernd bzw. mit Gefühlen der Überforderung und Hilflosigkeit beschrieben.

    Durch einen erweiterten Handlungsspielraum sollen Kompetenzen und Potenziale zukünftiger Pflegepersonen optimal genutzt werden.

    Wissen, Prävention und Therapie gelten als Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Delirstrategie.

    Multiprofessionelle Zusammenarbeit und Kooperation erhöhen die Wirksamkeit einer Delirprävention.

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  • Internationale Aufmerksamkeit − Telemedizin-Projekt des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt

    Im Rahmen des EU-Projekts „HealthNET“ hat das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt als erstes Krankenhaus in Österreich 2019 damit gestartet, in der Wundversorgung Telemedizin als innovative Versorgungsmöglichkeit anzuwenden und damit Erfahrung zu sammeln.

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Nephrologie

  • KDIGO-Glomerulonephritis-Leitlinien 2021

    KDIGO 2021 Clinical Practice Guideline on Glomerular Diseases publiziert.

    Neues Web-/App-Tool ermöglicht Risikoabschätzung und Prognose bei IgAN zum Diagnosezeitpunkt.

    IgA-Nephropathie: Auch STOP-IgAN-Langzeitdaten ohne Nutzenbeleg für Immunsuppression, SGLT2-Inhibitoren möglicherweise von Nutzen als Progressionshemmer bei IgAN.

    Membranöse Nephropathie: Immunsuppressive Therapie bei MN risikoadaptiert je nach Progressionsrisikofaktoren.

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Infektiologie

  • Antibiotikadosierungen in speziellen Situationen

    Eingeschränkte Nierenfunktion: In den ersten 1–2 Tagen sind Antibiotika als Loading Dose normal zu dosieren.

    Schwangerschaft: Physiologische Veränderungen bedingen eine geringere Antibiotika­verfügbarkeit. Dosisanpassungen sind individuell – eventuell mit Hilfe therapeutischer Drug-Monitorings – zu entscheiden.

    Antibiogramm intermediär sensibel: Wenn möglich I-Substanz (= sensibel beierhöhter Exposition) mit schmalem Wirkspektrum wählen und Hochdosis anwenden.

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  • Wie Archaeen die Gesundheit beeinflussen

    Methanbildende Archaeen sind Bestandteil des menschlichen Darmmikrobioms.

    Sie werden mit verschiedenen Prozessen bei Gesundheit und Krankheit in Verbindung gebracht; bisher ist jedoch kein einziger pathogener Vertreter bekannt.

    Die Anwesenheit von methanogenen Archaeen im Darm optimiert den Abbau von Ballaststoffen und die Bildung von kurzkettigen Fettsäuren.

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Kardiologie

  • Vitamin-B12-Mangel-Anämie – Patient mit Belastungsdyspnoe und Angina Pectoris

    Vitamin B12 spielt eine zentrale Rolle in der Blutbildung, sodass sich ein Mangel an Vitamin B12 in einer megaloblastären Anämie äußert.

    Neben hämatologischen Störungen treten in der Folge gastroenterologische und neurologische Störungen auf.

    Aufgrund eines erhöhten Risikos für Neoplasien des Magens im Rahmen einer Autoimmungastritis sind regelmäßige Gastroskopien im Abstand von drei bis fünf Jahren empfohlen.

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  • Neue Leitlinie gibt Orientierung: Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    Aktuell haben medizinische Expertinnen und Experten der Initiative „Arznei und Vernunft“ die Leitlinie „Koronare Herzkrankheit, Hypertonie und periphere Verschlusskrankheit“ komplett neu überarbeitet und um neue Therapien erweitert. Ebenso steht eine neue Informationsbroschüre für Betroffene und Interessierte zur Verfügung. Die Publikationen ...Weiterlesen ...

Schmerzmedizin

  • Aktualisierte LONTS-Leitlinie

    Nicht erst seit der sog. Opioidkrise der USA stehen einer unkritischen Verschreibung von Opioiden mitunter schwere Nebenwirkungen und v. a. die Gefahr von Abhängigkeit bzw. Sucht im Wege.

    Die 2020 aktualisierte S3-Leitlinie der AWMF gibt nicht nur zu Indikatoren, sondern auch zu Kontraindikatoren der Opioidtherapie Auskunft, die nicht beim Tumorschmerz enden.

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Palliativmedizin

  • Anorexie, Kachexie und Inappetenz im palliativen Setting

    Anorexie, Kachexie und Inappetenz sind häufige Ursachen für ungewollten Gewichts­verlust und können zu Sarkopenie führen, welche ihrerseits für funktionelle Einschränkungen bei onkologischen Patienten verantwortlich ist.

    Mit zunehmendem Verständnis der pathophysiologischen Grundlagen dieser Krankheitsbilder richtet sich das Augenmerk vermehrt auf den frühzeitigen Einsatz von Ernährungsinterventionen, da solche bei fortgeschrittener Kachexie oft nicht mehr den gewünschten Effekt bringen.

    Funktionelle Störungen des Gastrointestinaltraktes müssen erkannt werden und sind bei der Wahl der Ernährungsunterstützung zu berücksichtigen

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Pneumologie

  • Pneumokokkenimpfung: Warum gerade jetzt?

    Experten befürchten, dass die trotz COVID-19-Maßnahmen nicht völlig verschwundenen Pneumokokken ohne entsprechende Impfungen bald ein verstärktes Comeback geben könnten.

    Dies würde nicht ohne Folgen bleiben, denn Pneumokokkeninfektionen können – speziell bei Risikopersonen – zu einem schweren Verlauf und/oder langfristigen Folgen führen.

    Das Bewusstsein dafür ist in der Pandemie leicht gestiegen, allerdings nicht in allen betroffenen Gruppen.

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  • Lungenerkrankungen und Osteoporose

    Dass Asthma und COPD Betroffenen die Luft rauben können, ist allgemein bekannt. Dass sie aber auch die Knochen brechen lassen können, eher nicht.

    Im Rahmen der 45. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) war die Problematik, dass Lungenerkrankungen zu einem erhöhten Osteoporoserisiko führen können, Thema einer wissenschaftlichen Sitzung.

    Lungenfachärzte appellieren, dass Patienten unbedingt frühzeitig auf ein mögliches erhöhtes Osteoporoserisiko aufmerksam gemacht und geeignete Vorsorgemaßnahmen getroffen werden müssen.

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Themenheft:

  • Editorial zum Themenheft Pneumologie

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) fand heuer nicht nur zum 45. Mal statt, sondern – an die bekannten Gegebenheiten und Erfordernisse angepasst – auch bereits zum zweiten Mal in virtueller Form. Unter…

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  • Pulmonale – Karzinoide Differenzierung zwischen Karzinoiden aus Sicht der Pathologen

    Lungenkarzinoide sind sehr seltene neuroendokrine Neoplasien („Orphan Disease“) mit einer höheren Inzidenz in der jüngeren Bevölkerung.

    Bei der Untersuchung kleiner Biopsien und bei Biopsien einer Metastase sollte der Begriff „Karzinoidtumor NOS“ verwendet werden.

    Die Kombination der immunhistochemischen Marker OTP, CD44 und Ki-67 liefert, zusätzlich zu den histologischen Kriterien, bessere prognostische Informationen.

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  • Early Stage des NSCLC – zielgerichtete Therapie im frühen Krankheitsstadium

    Zielgerichtete adjuvante Therapieansätze können das krankheitsfreie Überleben verlängern.

    Die Frage, inwieweit ein Krankheitsrezidiv lediglich verzögert wird oder eine dauerhafte Heilung eintritt, kann derzeit nicht valide beantwortet werden.

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  • Therapie-Update NSCLC Stadium IV

    Immunmonotherapie bei PD-L1 > 50 % und ECOG high:
    KEYNOTE-024 und IMpower 110 als Benchmark.

    Subgruppenanalyse der PD-L1-high-Gruppe zeigt unterschiedliche Outcomes
    im IO-Monotherapiesetting.

    IO/CTX-Kombinationstherapien KEYNOTE-189 und 407 sind der Goldstandard
    im Stadium IV.

    IO-Kombinationen mit Bevacizumab: IMpower 150 zeigt erstmals Wirksamkeit
    auch bei treibermutierten Patienten.

    Wo ist der Platz für die doppelte Immuntherapie? CheckMate 9LA als Option
    für das PD-L1-negative Plattenepithelkarzinom.

    New Players beim SCLC: Atezolizumab und Durvalumab geben Hoffnung.

    CheckMate 743: Studie des Jahres 2020 revolutioniert Therapielandschaft beim
    malignen Pleuramesotheliom.

    New Kids on the Block: Tiragolumab und Olaparib zeigen vielversprechende
    Ergebnisse in Kombination mit Immuntherapie.

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  • Lungentransplantation bei COVID-19

    Die Lungentransplantation ist bei Patienten mit schwerem COVID-19-ARDS eine wichtige Therapieoption.

    Die Selektion und das präoperative Management von potenziellen Patienten sind wichtig.

    Trotz der Komplexität des Eingriffes sind gute klinische Resultate erzielbar.

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  • Long COVID – Krankheit mit vielen Gesichtern?

    Stand vor rund einem Jahr noch die Frage im Raum, ob es Long COVID als Folge einer Infektion mit SARS-CoV-2 tatsächlich gibt, so besteht heute kein Zweifel mehr daran.

    Menschen mit Long COVID sind oft nicht nur mit einer Vielzahl von Symptomen konfrontiert, sondern leiden häufig unter der Frage, wann und ob sie wieder gesund werden.

    Die Betreuung von Long-COVID-Patienten muss kontinuierlich durch multidisziplinäres und multiprofessionelles Zusammenwirken entsprechend einem individuell erarbeiteten Behandlungsplan erfolgen.

    Muskelaufbau, Atemtraining, Traumabewältigung – im Zuge der Rehabilitation müssen Körper und Geist gezielt dabei unterstützt werden, wieder zur alten Form zurückzufinden.

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  • Obstruktive Schlafapnoe: Endotypen, Phänotypen, neue Therapieansätze

    Das Wissen um die Endotypen der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) ist die Basis für eine effektive Therapie dieser Erkrankung.

    Von den im experimentellen Stadium eingesetzten Substanzen zeigt eine Kombination von Atomoxetin und Oxybutinin bislang die besten Ergebnisse.

    Die medikamentöse Therapie einer residualen Tagesschläfrigkeit mit Solriamfetol bei gut therapierten Patienten mit OSAS stellt einen Hoffnungs-schimmer dar, ist aber derzeit noch keine etablierte Therapieform.

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  • Osteoporose bei pneumologischen Erkrankungen

    Die pneumologischen Grunderkrankungen führen zu einer Veränderung der trabekulären und kortikalen Mikroarchitektur des Knochens.

    Eine Knochendichtemessung mit einem T-Score < –2,5 ist ein Schwellenwert zur Diagnose der Osteoporose, die überwiegende Mehrzahl aller osteoporotischen Frakturen tritt bei einem T-Score von > –2,5 auf. Eine niedrigtraumatische Fraktur in der Anamnese indiziert eine osteologische Therapie.

    Neben der Optimierung des Vitamin-D-Spiegels sind sämtliche in Österreich zur Behandlung der Osteoporose zugelassenen antiresorptiv oder anabol wirksamen Medikamente auch bei pneumologischen Patienten mit einem erhöhten Knochenbruchrisiko entsprechend der nationalen Erstattungskriterien indiziert.

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  • Tabakrauch, inhaliertes und orales Nikotin

    Neue Nikotinprodukte fördern Ausbreitung und Aufrechterhaltung der Nikotinsucht und der Tabakpandemie.

    Vorteil oraler Nikotinprodukte ist der Wegfall der respiratorischen Belastung und des Passivrauchens. Jedoch erfordern kardiovaskuläre, krebsfördernde und reproduktionstoxische Wirkungen Kontrollen nach Arzneimittelgesetzen und Werbebeschränkungen.

    Automatenverkauf, Versandhandel und längerfristig der gesamte Freihandel mit Tabak- und Nikotinprodukten müssten gestoppt werden, um diese anthropogene Pandemie unter Kontrolle zu bringen. Dem Jugendschutz kommt dabei besondere Bedeutung zu.

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  • Wechsel an der Spitze der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie

    Assoz. Prof. Dr. Gábor Kovács folgt als neuer ÖGP-Präsident auf Prim. Univ.-Prof. Dr. Ernst Eber.

    Prim. Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht wurde zum ÖGP-Vizepräsidenten bestellt.

    Ao. Univ.-Prof. Dr. Judith Löffler-Ragg wird neue ÖGP-Generalsekretärin.

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