Zwischen Hype und Hautrisiko

Beliebte Beautyempfehlungen aus dem Internet umfassen derzeit virale Hacks wie Glykolsäure als Deo, Blasenpflaster gegen Pickel und Backlighting für den Glow. Im Trend liegen etwa feuchtigkeitsspendende Glossy-Skin-Produkte, monochromes Make-up in Rotweintönen oder Tech-Tools wie LED-Masken gegen Falten, wie eine kurze KI-Recherche ergab.

Aber wie sind solche Beautytipps aus hautärztlicher Sicht zu beurteilen?
Ganz eindeutig kommt hier der gute alte Spruch „Schuster, bleib bei deinem Leisten!“ zur Anwendung. Meistens agieren im Internet sogenannte „Skinfluencer:innen“ und erlauben sich, in einem Metier tätig zu werden, für das ihnen die Ausbildung fehlt. Ohne Grundlagenwissen werden hier Ratschläge gegeben und Produkte propagiert, deren Umsatz oft auch diese Personen selbst finanziert. Vieles vom Dargebrachten basiert auf tönernen Füßen und verleitet viele Menschen zu Unsinnigkeiten.

Mit Hautproblemen, egal ob sie Hautkrankheiten oder ästhetisch-medizinische Wünsche und Anliegen betreffen, sollte man sich besser in die Hände von dafür ausgebildeten Fachärzt:innen begeben. Es ergibt keinen Sinn, z. B. mit Akne allein auf Anregung von irgendjemandem mit irgendwelchen Mittelchen zu experimentieren – dafür gibt es das medizinische Fachgebiet der Dermatologie. Wir betreuen die Patient:innen gerne!n