GA 05|2014

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

  • Zur bevorstehenden Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FMedG)

    Im Jahre 1978 wurde das erste Kind nach extrakorporaler Befruchtung (IVF) in England geboren; in Österreich kam das erste IVF-Kind im Jahre 1982 auf die Welt. Erst 10 Jahre später, nämlich im Jahre 1992, trat nach jahrelanger, z. T. sehr kontrovers geführter, politischer, medizinischer und weltanschaulicher Debatte in Österreich das Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG) in Kraft.

    Weiterlesen ...

Editorial

Seite des BÖG

  • Mutter-Kind-Pass – das Voting

    Wir berichten seit geraumer Zeit über den unhaltbaren Zustand der Mutter-Kind-Pass-Honorierung. Vor dem Hintergrund, dass wir demnächst in das 20. Jahr einer Nichtinflationsanpassung der Honorare schreiten, freut es mich, Ihnen das Ergebnis eines Votings zu präsentieren, welches wir als repräsentativ erachten.

    Weiterlesen ...

Focus: Senologie 2014

  • Einleitung

    Die heurige ÖSG-Jahrestagung fand gemeinsam mit der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie im Rahmen des Senoforums 2014 in Lugano statt. In Fortführung einer mittlerweile langjährigen Tradition haben uns österreichische Vortragende des Meetings Zusammenfassungen ihrer Referate zur Verfügung gestellt. Für die informativen und spannenden Einblicke bedanken wir uns im Namen unserer LeserInnen.

    Weiterlesen ...
  • Nutzen und Risiken des Mammografiescreenings
    Die Grundlage für die Einführung nationaler Brustkrebs-Screeningprogramme in nahezu allen EU-Mitgliedsstaaten und in vielen andern Ländern waren randomisierte kontrollierte Studien in den USA, Schweden, Kanada und Großbritannien in den 1960er- bis 1980er-Jahren. Obwohl diese Studien mehr als 212.000 Frauen umfassten, ...Weiterlesen ...
  • Diskussionswürdige Ki-67-Grenzwerte
    Die klinische Bedeutung der proliferativen Aktivität des Mammakarzinoms ist schon seit langem bekannt. Anhand der Mitosezahl ist sie in das histologische Tumorgrading eingeflossen. Dieses wurde schon 1957 von Bloom und Richardson entwickelt und später durch Elston und Ellis modifiziert. In dieser ...Weiterlesen ...
  • Statine, Metformin, Aspirin und Betablocker bei Brustkrebs
    Statine, Metformin, Acetylsalicylsäure und Betablocker werden in der Krebsforschung sowohl als Therapeutika als auch als Medikamente zur Krebsprävention untersucht. Die medikamentöse Krebsprävention, auch als Chemoprävention bezeichnet, ist für Personen mit erhöhtem Krebsrisiko gedacht, kann aber eine notwendige Umstellung des Lebensstils ...Weiterlesen ...
  • Netze und ADMs bei Sofortrekonstruktion
    Falls eine Mastektomie aus onkologischen oder prophylaktischen (z. B. BRCA-1/2-Mutation) Gründen indiziert und es von der Tumorlage her (Nähe zur Haut und zum NAC [Nipple-Areola-Complex]) möglich ist, geht der Trend zu hautsparenden (SSM – Skin-Sparing Mastectomy) und brustwarzenerhaltenden (NSM – ...Weiterlesen ...
  • Präoperative axilläre US-Untersuchung
    Der Lymphknotenstatus ist ein verlässlicher Prädiktor für das Überleben von Brustkrebspatientinnen. Zusätzlich beeinflusst dessen Kenntnis das chirurgische Vorgehen und die weitere postoperative Therapie. Derzeitiger Standard in der Beurteilung des axillären Lymphknotenstatus stellt die Sentinel-Node-Biopsie (SLNB) dar. Bei mindestens 60 % ...Weiterlesen ...
  • Hypofraktionierte Ganzbrustbestrahlung
    Definition und biologischer Hintergrund zur „Hypofraktionierung“: Unter dem in der Radioonkologie üblichen Begriff der „Hypofraktionierung“ versteht man die klinische Anwendung von täglichen Einzeldosen > 2 Gy bei insgesamt verkürzter Behandlungszeit – im Gegensatz zur konventionellen Fraktionierung mit täglichen Dosisgrößen zwischen 1,8 ...Weiterlesen ...
  • Familiärer Brust- und Eierstockkrebs
    Brustkrebs ist in der industrialisierten Welt die häufigste Krebserkrankung der Frau: 10–12 von 100 Frauen erkranken im Lauf ihres Lebens. Bei 5–10 % der Betroffenen sind angeborene, genetische Veränderungen die Ursache für die Erkrankung. Das Ovarialkarzinom ist mit einer Lebenszeit-Inzidenz ...Weiterlesen ...

AGO Austria

Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Kardiovaskuläre Erkrankungen in der Schwangerschaft

    Idealerweise sollte das mütterliche kardiovaskuläre Risiko schon vor der Schwangerschaft abgeschätzt werden (siehe ESC-Guidelines).Eine elektive Sectio kann die peripartale kardiale Komplikationen zwar nicht verhindern, gewährleistet allerdings durch die Planbarkeit ein besseres Komplikationsmanagement.Die peripartale Kardiomyopathie ist zwar sehr selten, aber mit besonders schwerwiegenden Komplikationen verbunden.Das Schwangerschaftsmanagement ist risikoadaptiert an die speziellen Situationen (strukturelle Vitien, Klappenstenosen, -insuffizienzen, -prothesen, Devices, KHK, Hypertonie, Arrhythmien etc.) anzupassen.

    Weiterlesen ...
  • Der maternale Notfall

    Die peripartale Blutung ist die führende Ursache mütterlicher Sterblichkeit und macht 25 % aller Schwangerschaftskomplikationen aus.

    Ein deutsch-österreichisch-schweizerischer Therapiealgorithmus3 (D-A-Ch) ermöglicht ein vereinheitlichtes Vorgehen bei peripartaler Blutung.

    Ein mit einer peripartale Blutung einhergehender Schock muss schnellstmöglich behandelt werden.

    Weiterlesen ...
  • Das Management der postpartalen Blutung

    Im letzten Jahrzehnt hat sich die Inzidenz der postpartalen Blutung (PPH) in den Industriestaaten bei unveränderter Verteilung der Risikokonstellationen verdoppelt.

    Der Faktor Zeit etabliert sich im Behandlungsablauf als der wesentlichste beeinflussbare Modulator der mütterlichen Morbidität.

    Für ein abwartendes Handeln im Falle einer PPH fehlt jegliche Evidenz.

    Weiterlesen ...
  • Nachlese zum 30. ESHRE-Kongress für Reproduktionsmedizin, München − Neue Wege zum Wunschkind

    Time Lapse Monitoring und Imaging (TLM) erlaubt die kontinuierliche Bilddokumentation der Embryonalentwicklung in kurzen Abständen ohne nachteiligen Einfluss auf das Kulturmedium.

    Es ist abzusehen, dass sich insbesondere bei IVF-Patientinnen ab 38 die präimplantations­diagnostische Analyse der Embryonen zum Standard entwickeln wird.

    Tragbare Ultraschallgeräte ermöglichen den Patientinnen, das transvaginale Follikelmonitoring selbst und zu Hause durchzuführen.

    Nicht zuletzt durch die Auflagen der Behörden entwickelt sich das IVF-Zentrum immer mehr zu einer High-Tech-Einrichtung.

    Weiterlesen ...

Frauengesundheit

  • Sinn und Unsinn von Vitamin-D-Spiegel-Messungen

    Die postulierte untere Normgrenze zu 25-OH-Vitamin D von 30 ng/ml ist international heftig umstritten. Negative Auswirkungen auf Muskel und Knochen sollten schon ab einem Spiegel von 20 ng/ml nicht mehr gegeben sein.

    Die Erhebung eines basalen Spiegels ist bei Risikopatienten oder Patienten mit symptomatischen Muskelbeschwerden sinnvoll.

    Sowohl für die Vitamin-D-Spiegel als auch die Substitution ist der Satz „Je mehr, desto besser“ obsolet.

    Weiterlesen ...