GA 04|2015

Herausgeber: em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Wien

Zum Geleit

Editorial

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Podium

AGO Austria

Gynäkologische Onkologie

  • ASCO-Highlights zu gynäkologischen Tumoren

    Unter den innovativen Präsentationen im Bereich der gynäkologischen Onkologie fanden sich beim Ovarialkarzinom Studien zur Antiangiogenese mit neuen Substanzen sowie die Evaluierung prädiktiver Marker für Bevacizumab, Studien zu PARP-Inhibitoren mit Genexpres­sionsanalysen zur Patientenselektion und erste Studien zur Immuntherapie mit Checkpoint-­Inhibitoren.

    Studien beim Endometriumkarzinom, etwa zur adjuvanten Chemotherapie bei Hochrisiko-Kollektiven oder dem Einsatz von Bevacizumab in dieser Indikation, könnten, wenn sich die Daten bestätigen, die ­klinische Praxis beeinflussen.

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  • ASCO-Highlights 2015: Mammakarzinom: zielgerichtete Therapien auf dem Vormarsch

    Präsentation der weltweit lang erwarteten Daten der ABCSG-18-Studie zu Denosumab: ­Halbierung der Frakturrate bei Nebenwirkungsprofil auf Placeboniveau.

    Inhibitor der Cyclin-dependent Kinase (CDK) 4/6 Palbociclib kann endokrine Resistenz ­durchbrechen.

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  • ASCO-Highlights 2015: Studiensplitter zum triple-negativen Mammakarzinom

    Bei Defekten der homologen Rekombination (HR) hohe Wahrscheinlichkeit, auf eine DNA-schädigende Chemotherapie optimal anzusprechen.

    Verbessertes tumorfreies Überleben bei Vorliegen von Androgenrezeptoren (bei einem Viertel der triple-negativen Tumoren) – Teil dieser Patientinnen könnte von antiandrogener Therapie ­profitieren.

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  • Erhöhtes Ovarialkarzinomrisiko unter Hormonersatztherapie – Expertenmeinungen zu den Ergebnissen der rezenten Peto-Studie*

    Eine Anfang des heurigen Jahres im „Lancet“ veröffentlichte Metaanalyse* hatte die signifikante Erhöhung des Ovarialkarzinom-Risikos durch den Einsatz einer Hormonersatztherapie konstatiert. GYN-AKTIV befragte führende österreichische Gynäkologen, inwieweit diese neuen Ergebnisse, welche einen schon länger vermuteten Zusammenhang bestätigen, ihr Verschreibungsverhalten einer Hormonersatztherapie (HRT) gegen menopausale ­Beschwerden beeinflussen.

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Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Fetalmedizin 2015 – das aktuelle Screening-Konzept

    Screening-Untersuchungen in der SSW 11–14 und 20–23 sind auf die drei großen ­Ursachen für Tod und Behinderung ausgerichtet: Frühgeburt, Plazentainsuffizienz und ­Fehlbildungen.

    Meilenstein im Screening: Untersuchung der zellfreien DNA aus dem Blut der Mutter – ­Achtung: „Low risk“-Befund garantiert kein gesundes Kind!

    Für einen guten Verlauf der Schwangerschaft noch viel wichtiger: Prophylaxe einer Frühgeburt ­(Progesteron) und der Plazentainsuffizienz (100 mg Acetylsalicylsäure/Tag).

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  • IVF-Register 2014 – Auszug aus dem Jahresbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit

    In den 28 Vertragskrankenanstalten des IVF-Fonds wurden 2014 bei 5.261 Paaren 7.649 Versuche durchgeführt. Dabei konnten 1.797 Schwangerschaften erzielt werden, das entspricht einer ­Erfolgsrate von 30,9 %.

    Die für die betroffenen Paare wesentliche Baby-Take-home-Rate betrug 28,8 %.

    Eindrucksvolles Resümee: seit 2001 22.652 Schwangerschaften als Konsequenz von 84.974 IVF-Fonds-­unterstützten Behandlungsversuchen.

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  • Eizellspende und Leihmutterschaft – Problematik und internationale Gesetzeslage

    Späte Mutterschaft mit Hilfe der Fertilitätsmedizin ist eine Entwicklung, die auch vor Österreich nicht Halt macht.

    Die österreichische FMG-Novelle erlaubt altruistische Eizellspende unter definierten Alterseinschränkungen für Empfängerinnen und Spenderinnen. Eigen-Eizellvorsorge ohne medizinische Indikation (sog. „social egg freezing“) ist weiterhin verboten.

    Leihmutterschaft ist in Österreich bislang verboten, allerdings können Ärzte bei Wunsch von Patientinnen nach Leihmutterschaft Institute im Ausland empfehlen.

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  • Operative Therapie der tief infiltrierenden Endometriose – Radikalität vs. Komplikationen

    Die tief infiltrierende Endometriose ist eine ausgedehnte Form der Endometriose. In den ­meisten Fällen ist eine operative Maßnahme unerlässlich.

    In Abhängigkeit der Symptomatik und den vorgefundenen Befunden muss das Ausmaß der Operation genauestens abgewogen werden.

    Bei entsprechender Expertise und kritischer Betrachtung von Nutzen und Risiko kann jedoch eine ­signifikante Verbesserung der Symptomatik und der Lebensqualität unter kalkulierbarem ­Operationsrisiko erzielt werden.

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  • Urogenitale Beschwerden von der ­Infektion bis zur Dermatose – Ursachen, klinisches Bild, Diagnostik

    Ursachenspektrum: von lästigen Lokalinfektionen wie einer Candidose oder der Tricho­moniasis über chronische Immunerkrankungen, Atrophie, Dysplasien und schwer erkennbare Hautbeschädigung bis hin zur tödlichen Sepsis.

    Wichtigste Diagnostik: klinische Untersuchung zusammen mit der Vaginalfloradiagnostik in der Praxis.

    Die Labordiagnostik ist eine wichtige Ergänzung in schwierigen Fällen und wird leider zu oft ­überbewertet.

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  • Update Urogynäkologie

    Bei überaktiver Blase: Beckenbodentraining, Elektrostimulation, Anticholinergika, Beta-3-­Agonisten, Botolinumtoxin, postmenopausal lokale Hormontherapie.

    TVT-Operation als Goldstandard bei Belastungsinkontinenz.

    In der rekonstruktiven Beckenbodenchirurgie zur Prolaps-Behandlung Netze sehr restriktiv erwägen.

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  • 1. Kongress GYN-AKTIV KOMPAKT – Nachbericht zu neuem österreichischen Kongresshighlight in der Gynäkologie

    Am 27. Juni fand in Wien erstmals der vom MedMedia-Partner MEDahead organisierte Kongress GYN-AKTIV ­KOMPAKT statt. So viel sei vorausgeschickt: Es wird definitiv eine Fortsetzung geben.

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Frauengesundheit

  • Peri- und Postmenopause – Was Hormonuntersuchungen alles verraten

    Keine Beurteilung des Östrogenstatus und der Notwendigkeit einer therapeutischen Intervention ohne gleichzeitige Kenntnis der FSH- und Östradiol-Werte.

    Zur Beurteilung der androgenen Situation Zusammenschau von Testosteron und SHBG (freier Androgenindex).

    Leicht erhöhter Prolaktinwert als Hinweis auf eine latente Hypothyreose.

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