NEUE RUBRIK - Leserfragen: von Experten beantwortet

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Erscheinungsdatum:
29.11.2012

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Ao. Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld


Editorial

Editorial 2/12

R. Kunstfeld et al. 29.11.2012

Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Wir freuen uns, Ihnen – rechtzeitig zur diesjährigen Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie in Linz – die aktuelle Ausgabe des Spectrum Dermatologie präsentieren zu können! Dass Prim. Dr. Saxinger am Cover dieser Ausgabe ist, soll nicht nur eine Referenz an seine Leistungen als erfolgreicher...

Focus: Dermatochirurgie

Vorwort: Die Dermatologie – 
ein konservatives und chirurgisches Fach

W. Saxinger 29.11.2012

Die Dermatologie und Venerologie ist ein äußerst attraktives Sonderfach und bietet eine Fülle an interessanten Bereichen, in denen der Dermatologe tätig werden kann. Laut geltendem Gesetz gehört zum Sonderfach Dermatologie und Venerologie „die Prävention, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation aller Zustände und Erkrankungen der Haut und der tieferliegenden Organe, soweit diese mit der Haut...

Focus: Dermatochirurgie

Dermatochirurgie: benigne und maligne Hautveränderungen

W. Saxinger 29.11.2012

Neben den klassischen dermatochirurgischen Therapieverfahren wie Exzision und Dermabrasion bieten sich zur Behandlung benigner und prämaligner Hautveränderungen zahlreiche alternative Therapieverfahren an. Zusätzlich zu den physikalischen Methoden wie Kryochirurgie und Elektrochirurgie haben sich in den letzten Jahren auch die photodynamische Therapie sowie die Lasertherapie etabliert. Alternativ können auch...

Focus: Dermatochirurgie

Chirurgie maligner Hauttumoren 


K. Böhler
 29.11.2012

Die radikale Resektion ist nach wie vor die Therapie der Wahl bei malignen Hauttumoren. Die operative Strategie wird wesentlich durch die Flächen- und Tiefenausdehnung des Tumors bestimmt, die präoperativ adäquat eingeschätzt werden muss (Palpation, bildgebende Verfahren, Tumor-Mapping). Bei nichtmelanozytären Hauttumoren kann die richtige Einschätzung der Tumorgrenzen schwierig sein, die chirurgische...

Focus: Dermatochirurgie

Dermatochirurgie jenseits der Tumorchirurgie


J. Koller
 29.11.2012

Das Spektrum nichtonkologischer Hauterkrankungen, die chirurgisch behandelt werden können, ist ein sehr breites: Es reicht von der septischen Haut– und Weichteilchirurgie, der Phlebochirurgie, der Chirurgie von Wunden und Verbrennungen sowie der Narbenchirurgie bis zur ästhetischen Dermatochirurgie. Dazu kommen noch der Gewebetransfer und funktionelle Erkrankungen wie Alopezie oder Hyperhidrose.

Focus: Dermatochirurgie

Die Bedeutung des Sentinel-Lymphknotens beim malignen Melanom


N. Lilgenau et al. 29.11.2012

Unter dem Aspekt, dass Definition und Identifikation des Sentinel-Lymphknotens (SLN) den Zweck verfolgen, all jene Patienten zu identifizieren, die von einer primären Lymphadenektomie...

Focus: Dermatochirurgie

Liposuktion – eine dermatologische Operation


S. Schuller-Petrovic
 29.11.2012

Die Liposuktion stellt eine minimalinvasive Alternative zur Lipektomie dar. Kurative Indikationen sind: Gynäkomastie, Lipödeme und große Lipome, Lipomatose, axilläre Hyperhidrose etc. Zu den kosmetischen Indikationen der Liposuktion zählen: disproportionierte Fettansammlungen an den Beinen (Reithosenspeck) und Armen, an Bauch, Hüften und Rücken; Doppelkinn sowie Gesichtsabsaugung. Methode der Wahl ist die...

Focus: Dermatochirurgie

Botulinumtoxin und injizierbare Füllmaterialien: Wissenswertes drum herum 


B. Rzany 29.11.2012

Bei Hyaluronsäurepräparaten ohne gute Evidenz ist Vorsicht geboten, da sie mit einem erhöhten Risiko an unerwünschten entzündlichen Reaktionen verbunden sein können. Außerdem sind Präparate mit Lidocain wegen der geringeren Schmerzen zu empfehlen. Heftig umkämpft ist das richtige Verhältnis zwischen den verschiedenen Botulinumtoxin­präparaten, denn je nach dem Verhältnis wird die Anwendung eines...

Focus: Dermatochirurgie

Rechtliche Aspekte der Dermatochirurgie


T. Holzgruber
 29.11.2012

Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten sind berechtigt, jene chirurgischen Eingriffe durchzuführen, die in den Ausbildungskatalogen in der Sonderfachausbildung enthalten sind. Aus Haftungsgründen ist es ratsam, dass ein Dermatologe diese Eingriffe tatsächlich nur dann durchführt, wenn er sie auch ausreichend erlernt hat. Dermatochirurgische Eingriffe ohne medizinische Indikation (ästhetische...

State of the Art

Rosazea – Update zur Pathogenese, Klinik und Therapie


D. Kopera et al. 29.11.2012

Die Rosazea ist eine sehr häufige, oft mit hohem Leidensdruck einhergehende Gesichtsdermatose, deren Pathophysiologie noch immer nicht hinreichend geklärt ist. Das klinische Erscheinungsbild ist variabel (Rosacea erythematoteleangiectatica, Rosacea papulopustulosa, phymatöse Rosazea), eine okuläre Beteiligung im Sinne einer Rosacea ophthalmica sollte stets ausgeschlossen werden. Die Therapie erfolgt zunächst...

State of the Art

Langzeitmanagement der Plaque-Psoriasis – 
Wirksamkeit und Sicherheit von Biologika 


L. Mickel et al. 29.11.2012

Biologika, die gezielt in die Entzündungskaskade der Psoriasis eingreifen, haben die Therapiemöglichkeiten für diese Erkrankung erweitert. Mögliche Risiken können durch die gezielte...

State of the Art

Tipps für die klinische Praxis – Anaphylaxie 


N. Reider
 29.11.2012

Vasovagale Synkopen, Hyperventilation und epileptische Anfälle können einer anaphylaktischen Reaktion oberflächlich täuschend ähnlich sehen. Umso mehr müssen die vorhandenen ­Symptome objektiviert werden. Adrenalin ist das einzige Medikament, das in der Akuttherapie des ­anaphylaktischen Schocks Leben retten kann. Im Zweifel ist die Gabe von 0,5 mg i.m. in den lateralen Oberschenkel risikoarm und...

Kongress

Fortgeschrittenes Basalzellkarzinom
 – Die Prognose verbessern


C. Uhlir
 29.11.2012

Die therapeutischen Möglichkeiten bei fortgeschrittenem Basalzellkarzinom sind begrenzt. Mit Vismodegib, einem „small molecule“, das am Hedgehog(Hh)-Signalweg ansetzt, gibt es erstmals eine zielgerichtete Therapie. Die beim ESMO präsentierten Daten des 12-Monats-Follow-up der ­ERIVANCE-BCC-Studie sprechen für ein langfristiges Ansprechen und ein beherrschbares Nebenwirkungsprofil.

Kongress

EADV 2012, Prag: 
Rückblick auf den europäischen Dermatologenkongress 


H. Nöbauer 29.11.2012

CHEK2-Mutation erhöht Melanomrisiko um das Zweifache. Ist die Dermatoporose tatsächlich eine Krankheit oder handelt es sich doch nur um ein kosmetisches Problem?

Kongress

EADV 2012, Prag: Fortgeschrittenes Basalzellkarzinom
 – Studienerfolge in Österreich


R. Kunstfeld
 29.11.2012

Vismodegib, die neue Therapieoption bei fortgeschrittenem Basalzellkarzinom, steht auch österreichischen Patienten bereits im Rahmen von Studien zur Verfügung. Die Erfolge werden als gut bezeichnet. Spectrum Dermatologie sprach mit Ao. Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld, dem österreichischen Studienleiter der internationalen, derzeit laufenden STEVIE-Studie. Gemeinsam mit seinem Team hat er bis jetzt weltweit die...

Journal Club

15d-PGJ2 beim metastasierenden Melanom


V. Paulitschke
 29.11.2012

Der PPARγ-Ligand 15d-PGJ2 zeigt eine profunde Aktivität auf Melanomzellen und die Tumor­mikroumgebung und greift in wichtige Prozesse wie Proliferation, Tumorzellmigration, Angio­genese und Lymphangiogenese ein. 15d-PGJ2 könnte somit einen möglichen therapeutischen Ansatz für Kombinationstherapien beim Melanom darstellen.

Journal Club

Wnt1 blockiert die Lymphangiogenese im Melanom


H. Leb-Niederleithner
 29.11.2012

In einem Melanom-Mausmodell verringerte Wnt1 die melanomabhängige VEGF-C-Expression (Vascular endothelial growth factor-C) und die damit assoziierte Lymphangiogenese und Metastasierung. Wnt1 könnte somit möglicherweise einen neuen Ansatz als antilymphatische Behandlung im Melanom darstellen.

Journal Club

Lupus erythematodes
: Die diagnostische Bedeutung von Ro/SS-A-Antikörpern 


B. Böckle et al. 29.11.2012

Ro/SS-A-Antikörper werden bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen, insbesondere bei Lupus erythematodes gefunden. Bislang unklar war ihre Bedeutung für die Prognose der Patienten. In der Studie wurden Ro/SS-A-Antikörper-positive LE-Patienten untersucht. 90 % der Ro/SS-A-AK-positiven Patienten hatten einen kutanen LE und nur bei 80% der Ro/SS-A AK-positiven Patienten waren auch ANA nachweisbar. Das Risiko für...

Journal Club

Plaque-Psoriasis: 
Methotrexat vs. Fumarsäureester unter Alltagsbedingungen


M. Inzinger
 et al. 29.11.2012

Fumarsäureester (FAE) und Methotrexat (MTX) sind klassische systemische Psoriasis-Therapien. In einer retrospektiven Auswertung der Daten aus dem Psoriasis Registry Austria wurde die Wirksamkeit von FAE und MTX unter Alltagsbedingungen verglichen. Es zeigten sich keine signifikanten Unterschiede im Therapieansprechen.

 



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