Rubrik: AKTUELL für Sie!

  • ASH: Praxisrelevante Studien bei vielen hämatologischen Erkrankungen

    Bei der 60. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2018 in San Diego mit über 25.000 Teilnehmern wurden die neuesten und spannendsten Erkenntnisse aus dem Bereich der Hämatologie präsentiert. Im Rahmen der Plenary-Scientific- und der Late-Breaking-Abstract-Sessions wurden die Ergebnisse klinischer Studien mit neuen Therapieoptionen präsentiert, die das Potential haben, den Praxisalltag in nächster Zukunft zu verändern.

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  • Innovative Therapieansätze und Teamarbeit für eine moderne onkologische Versorgung

    Medizinische Universitätsklinik Innsbruck:

    Univ.-Prof. Dr. Dominik Wolf ist neuer Leiter an der Univ.-Klinik für Innere Medizin V, Hämatologie und Onkologie und setzt in seiner Position auf Interdisziplinarität in Forschung, Behandlung und bei supportiven Angeboten.

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  • Onkologie (er)fordert Herz und Hirn

    Mit 1. Oktober 2018 hat Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser die Professur für Internistische Onkologie übernommen und trat mit 1. November 2018 als neuer Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie (Universitätsklinik für Innere Medizin I) die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Zielinski an, den wir an dieser Stelle mit den Worten zitieren, „dass die Fackel in freundschaftlicher Art und Weise übergeben wurde, was für beide Generationen gut ist“. Das Gespräch führten Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer und Mag. Gabriele Jerlich

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  • Hot am ESMO: Selektion aus den Presidential−Symposien

    KEYNOTE-048: Pembrolizumab bei Kopf-Hals-Tumoren – vorgeschlagen als ein neuer ­Erstlinientherapiestandard.

    JAVELIN Renal 101: Avelumab + Axitinib beim Nierenzellkarzinom – ­vorge­-schlagen als ein neuer Erstlinientherapiestandard.

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  • DGHO-Jahrestagung 2018: Länger leben mit Lebensqualität

    Heilung und Lebensverlängerung sind zentrale Therapieziele bei der Behandlung von Patienten mit (hämato-)onkologischen Erkrankungen – diese Aspekte sind aber längst nicht alles. In fortgeschrittenen Krankheitsstadien steht für die Betroffenen auch die Frage im Raum, wie sich Krebserkrankung und Krebsbehandlung auf…

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  • DGHO-Kongress: Ausblick auf die „Junge Schiene“

    Kontext: Kaum ein anderes medizinisches Fachgebiet erfährt eine solch rasante Entwicklung wie die Hämatologie und die Medizinische Onkologie. Eine steigende Lebenserwartung und der erfolgreiche Einsatz neuer Therapiekonzepte lässt die Zahl der Tumorpatienten stetig wachsen, sodass dieses Fach auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der internistischen Patientenversorgung spielen wird. Ein besseres Verständnis der molekularen Tumorentstehung, die Entwicklung immer neuer zielgerichteter Therapieoptionen und der immer fundiertere Kenntnisstand der Patienten stellen insbesondere in der Hämatologie und Onkologie tätige junge Ärztinnen und Ärzte vor die Herausforderung, diese Entwicklungen in der alltäglichen Patientenversorgung zu berücksichtigen und den an sie gestellten Ansprüchen gerecht zu werden.

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  • EHA: Immuntherapie steht im Fokus der Forschung

    Die European Hematology Association (EHA) setzt bei ihrer Jahresversammlung auf die Fortbildung der Ärzte und auf die Kommunikation der neuesten Erkenntnisse im komplexen Bereich der Hämatologie. Als besonders interessant erweisen sich neue Zielstrukturen und die immuntherapeutischen Strategien, seien es CAR-T-Zell-Therapien oder der Einsatz von Checkpoint-Inhibitoren. Es zeigen sich aber auch Eigenschaften der Patienten, wie beispielsweise ihr Vitamin-D-Status, als therapeutisch wichtige Faktoren. Redaktion: Dr. Ine Schmale, Westerburg

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  • ASCO 2018

    Über 40.000 Teilnehmer und mehr als 5.800 Abstracts ist die Bilanz der diesjährigen Jahresversammlung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago. Das große Interesse spricht für sich – Ziel ist, onkologische Patienten nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diagnostizieren und zu therapieren.Im Folgenden finden Sie eine Auswahl wichtiger Phase-III-Studien zu den Topics „Breast Cancer“ und „Hematologic Malignancies“, die am ASCO von nationalen und internationalen Experten präsentiert wurden.

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  • Round Table für die junge Onkologie – Thema Ausbildung

    Die Ausbildung zum Facharzt für Onkologie ist ein Prozess, der mit Struktur, Eigeninitiative und Unterstützung gelingen kann.

    Wie können Defizite in der Facharztausbildung ausgeglichen und verbessert werden? Über diese und andere Fragen wurde beim „Round Table der jungen Onkologie“ im Rahmen der OeGHO-Frühjahrs­tagung diskutiert. Moderiert wurde die Veranstaltung von Priv.-Doz. Dr. Alexandra Böhm (Hanusch-Krankenhaus) und Mag. Gabriele Jerlich (MedMedia Verlag).

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  • American Society of Hematology, ASH Annual Meeting 2017, Atlanta:Wichtige Fortschritte bei vielen hämatologischen Entitäten

    Die American Society of Hematology (ASH) hat zum Ziel, hämatologische Erkrankungen zu verstehen, ­zu diagnostizieren, zu therapieren und ihnen vorzubeugen. Bei der ASH-Jahrestagung rücken insbesondere der Austausch wissenschaftlicher Informationen und die Ergebnisse der klinischen Forschung in den Fokus. In diesem Jahr wurden in der Präsidenten- sowie der Late-breaking-Abstract-Sitzung Studienergebnisse präsentiert, die mit neuen Therapieoptionen den Praxisalltag in nächster Zukunft ändern dürften.

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  • Erster Round Table für die junge Onkologie

    Was zeichnet die Onkologie aus?

    Welchen Stellenwert hat die Arzt-Patienten-Beziehung?

    Was ist die persönliche Definition von Erfolg, wenn es keine Heilung gibt?

    Wie wichtig ist die wissenschaftliche Spezialisierung?

    Was fasziniert mich an der Onkologie? Über diese und andere Fragen wurde beim „Round Table der jungen Onkologie“ diskutiert. Die Teilnehmerinnen sprachen über ihre Leidenschaft für die Onkologie, welche Voraussetzungen man für die Tätigkeit in diesem Fach mitbringen sollte, über die Definition von Erfolg, persönliche Motivationen, Frustrationen und Wünsche. Moderiert wurde die Veranstaltung von ­Dr. Sophie Roider-Schur und Dr. Christian Tatschl.

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  • ESMO 2017 – Presidential-Sitzungen: Studien, die die Praxis verändern

    CheckMate 214: Kombinationstherapie mit Nivolumab + Ipilimumab erzielt erstmals einen Überlebensvorteil gegenüber Sunitinib beim Nierenzellkarzinom.

    PACIFIC: Neue Therapiestrategie mit Durvalumab beim inoperablen NSCLC, Stadium III.

    COMBI-AD: Neuschreibung der Guidelines mit zielgerichteter Therapie, Dabrafenib plus Trametinib, im adjuvanten Setting des malignen Melanoms.

    CheckMate 238: Neuschreibung der Guidelines mit Immuntherapie, Nivolumab, im adjuvanten Setting des malignen Melanoms.

    MONARCH 3: Abemaciclib, der dritte CDK4/6-Inhibitor für postmenopausale Brustkrebspatientinnen ante portas.

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  • Neuigkeiten vom EHA-Kongress 2017

    Zum 22. Mal lud die European Hematology Association Hämatologen aus aller Welt zum EHA-Kongress ein, in diesem Jahr erstmalig in Madrid. Die hohe Qualität der präsentierten Studien ist ein Spiegel für die großen Fortschritte, die derzeit bei vielen hämatologischen Entitäten verzeichnet werden. Im Folgenden vier der vielen interessanten Studien, die für unseren Praxisalltag relevant sind.

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  • Vienna Cancer Center (VCC): Kooperation zwischen KAV und AKH/MedUni Wien,

    Das neue Vienna Cancer Center (unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski) ist eine Kooperation der Wiener KAV-Spitäler und der Universitätsklinik/AKH.

    Diese Kooperation ist in Österreich einzigartig. Davon profitiert nicht nur der Wissenschaftsstandort Wien, sondern in hohem Ausmaß auch die Versorgung von onkologischen Patienten in den Wiener Spitälern.

    Der Zugang zu innovativen Therapien wird beschleunigt.

    Mehr und größere Studien werden möglich sein.

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  • ASCO 2017 − 4 ausgewählte Late-Breaker mit Überlebensvorteil

    Die Jahresversammlung der American Society of Clinical Oncology, kurz ASCO, ist bereits der weltweit größte onkologische Kongress – und er wächst weiter. In diesem Jahr konnten auf dem ASCO fast 40.000 Besucher begrüßt werden. Das zeigt nicht nur, dass die Onkologie in Bewegung bleibt, sondern auch, wie bedeutsam die Fortbildung und der wissenschaftliche Austausch für den einzelnen Besucher ist. Im Folgenden eine Auswahl wichtiger Studien, die in diesem Jahr beim ASCO präsentiert wurden.

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  • Neuer Präsident der OeGHO, Primarius Andreas Petzer: „An eine reine Knopfdruckmedizin glaube ich nicht …“

    Primarius Univ.-Prof. Dr. Andreas Petzer wurde auf der diesjährigen OeGHO-Tagung zum neuen Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie gewählt. Wir haben Primarius Petzer aus diesem Anlass zu ersten Plänen und Vorhaben gefragt, die Kostenfrage ist ein Thema, und wie man – angesichts des prognostizierten Mehrbedarfs von Fachärzten für Hämatologie und Onkologie – junge Ärzte für das Fach gewinnen kann.

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  • Günther Steger übernimmt Stiftungsprofessur für internistisch-onkologische Brustkrebsforschung

    Durch die die Errichtung und Etablierung der Stiftungsprofessur für „internistisch-onkologische Brustkrebsforschung“ als erste derartige akademische Einrichtung im deutschen Sprachraum ist nun auch in Österreich sichergestellt, dass für dieses wichtige Forschungsgebiet der medizinischen Onkologie optimale akademische und klinische Voraussetzungen bestehen.

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  • St. Gallen Konsensus Meeting 2017 in Wien: „Deeskalation oder Eskalation?“

    Mit 3.000 Teilnehmern war Wien erneut Austragungsort des „St. Gallen“-Brustkrebs-Konsensus-Meetings. Maßgeblich dafür ist das Engagement der „Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group“ (ABCSG), „mit dem Österreich auf der Weltkarte der Brustkrebsforschung seinen Platz gefunden hat“, wie Univ.-Prof. Dr. Michael Gnant es formulierte. Der Name ist Programm, weshalb St. Gallen als Synonym der adjuvanten Brustkrebskonferenz in Europa auch heuer beibehalten wurde. Zu ausgewählten Ergebnissen der 4-stündigen Sitzung mit 55 Panelisten lässt sich in einer Ad-hoc-Zusammenfassung Folgendes festhalten*.

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  • World Conference on Lung Cancer 2016 − Lungenkrebs als Modell der personalisierten Therapie

    Mehr als 6.000 Teilnehmer aus aller Welt besuchten die 17. World Conference on Lung Cancer (WCLC), die von 4. bis 7. Dezember 2016 in Wien stattfand. Richtungweisende Entwicklungen auf dem Gebiet von Prävention, Diagnostik und Therapie des Lungenkarzinoms wurden im Rahmen der einleitenden Pressekonferenz thematisiert.

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  • Hohes Niveau der Lungenkrebstherapie in Österreichs Schwerpunktspitälern − Highlights von der World Conference on Lung Cancer 2016

    Kontext: Die Top-Abstracts des WCLC-Kongresses Ende letzten Jahres in Wien wurden in der Presidential-Sitzung vorgestellt und waren vor allem der zielgerichteten Therapie gewidmet. Nachdem am ESMO die großen Immuntherapiestudien zum Zug gekommen sind, standen nunmehr Studien wie AURA3 und ASCEND-4…

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  • Aktuelle Daten vom ASH 2016

    Auch heuer wurden beim jährlich stattfindenden Meeting der Amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie (San Diego, Dezember 2016) wieder eindrucksvolle Studiendaten sowie Updates vorgestellt.

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  • Medizinischer Fortschritt in der Onkologie – von der Vergangenheit in die Zukunft

    NACHLESE ZUR FESTVERANSTALTUNG „10 JAHRE SPECTRUM ONKOLOGIE“
    Kontext: Dieser Beitrag entstammt dem Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Zielinski „Medizinischer Fortschritt in der Onkologie – von der Vergangenheit in die Zukunft“ anlässlich der Festveranstaltung zur 10-Jahres-Feier von SPECTRUM Onkologie am 30. September 2016 in Wien.

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  • ESMO 2016 | Best Abstracts in den Presidential-Sitzungen

    MONALEESA-2: Kombinationstherapie mit dem CDK4/6-Inhibitor Ribociclib plus Letrozol ist Letrozol-Monotherapie bei postmenopausalen Patientinnen mit HR+/HER2–-Mammakarzinom hinsichtlich PFS und Ansprechen überlegen.

    KEYNOTE-024: trotz erlaubtem Cross-over signifikant höheres PFS und OS unter Pembrolizumab verglichen mit Chemotherapiedoublette bei Patienten mit NSCLC und hoher PD-L1-Expression.

    CHECKMATE-141: verlängerte stabile Lebensqualität (inkl. den Bereichen physische, alltägliche, kognitive und soziale Funktion) unter Nivolumab bei squamösen Kopf-Hals-Tumoren verglichen mit Standardtherapie.

    ASCEND-3: einarmige Open-Label-Studie gibt Hinweise auf Wirksamkeit des ALK-Inhibitors Ceritinib in der Therapie des ALK+ NSCLC mit Hirnmetastasierung; Ansprechrate 67,7 %; medianes PFS 16,6 Monate; intrakraniales Ansprechen bei 61,5 %.

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  • Wrap-up-Meeting EHA 2016

    WRAP-UP – EHA 2016: In Wien fand heuer erstmals ein Wrap-up-Meeting zum 21. Jahreskongress der European Hematology Association statt. Wie bei den schon länger etablierten Post-ASH-Meetings haben Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger und Univ.-Prof. Dr. Johannes Drach die wissenschaftliche Leitung übernommen. Wrap-up bedeutet, dass namhafte Experten eine Zusammenfassung ihrer Kongresshighlights in der jeweiligen Indikation präsentieren, über Neuerungen berichten und praxisrelevante Aspekte aus den neuen Studiendaten filtern. Nicht zuletzt werden „Shortcuts“ der Veranstaltung online unter www.medmedia.at abrufbar sein: In prägnant kurzen Videointerviews werden ausgewählte Aspekte von den Vortragenden kommentiert.

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  • ÖGHO-Frühjahrstagung 2016, 17.–19. März, Hofburg, Wien

    Zum Auftakt der ÖGHO-Tagung findet jedes Jahr eine gemeinsame Pressekonferenz des Tagungspräsidenten, diesmal Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger, und des ÖGHO-Präsidenten, Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg, statt. Ein Gastvortrag war dem Thema Kostenentwicklung gewidmet und wurde anhand einer Studie des IMS Institute…

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  • Die „junge Schiene“ der ÖGHO-Frühjahrstagung | Hämato-Onkologie – what else?

    Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Zielinski und Prim. Univ.-Doz. Dr. Ansgar Weltermann über Gründe, warum Studierende der Medizin das Fach Innere Medizin und Hämatologie und internistische Onkologie wählen sollten:

    Forschung und Entwicklung: Hinsichtlich neuer Medikamente, molekularer Diagnostik und translationaler Forschung steht die Hämato-Onkologie an der Front der Ereignisse.

    Breites Tätigkeitsfeld: Die Vielfalt der Indikationen und das Berufsspektrum (von Grundlagenwissenschaft bis Klinik) sind so breit gestreut wie in kaum einer anderen medizinischen Disziplin.

    Arzt-Patient-Beziehung: Die intensive Kommunikation und Zusammenarbeit über längere Zeit zeigt sich in einer ausgeprägten Arzt-Patient-Beziehung.

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  • Die „junge Schiene“ der ÖGHO-Frühjahrstagung | Karriereförderung in EHA und ESMO

    Univ.-Prof. Dr. Ulrich Jäger, ehemaliger Präsident der EHA, und Assoc. Prof. Dr. Matthias Preusser, aktueller Vorsitzender des Young Oncologists Committee der ESMO, über die Bandbreite von Förderungen und Zusatzqualifikationen, die die großen europäischen Fachgesellschaften ESMO und EHA jungen Auszubildenden zu bieten haben.

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  • SABCS 2015 | Neue Konzepte, Prognose, Prädiktion und zielgerichtete Therapien

    San Antonio Breast Cancer Symposium, SABCS 2015 | San Antonio, Texas, USA

    Kontext: Die „SABCS 2015 Summary Days“ wurden auch dieses Jahr von Univ.-Prof. Dr. Günther Steger moderiert und aufbereitet und finden sich an dieser Stelle für SPECTRUM ONKOLOGIE zusammengefasst. Es gibt eine Reihe von „Science News“. Drei Tage SABCS bedeuten Hunderte an Studien. Die Selektion relevanter Daten kann daher für die Praxis hilfreich sein, genauso wie ein kompetenter Regieleitfaden dazu beitragen kann, den Stellenwert der Daten im Kontext laufender Studien besser abzuschätzen.

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  • „Personalisierte Medizin? Auch den Beatles hat man zunächst keine große Zukunft prophezeit …

    Am 27. Oktober dieses Jahres fand die Inauguration des neuen Rektors der Medizinischen Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Markus Müller, im Van-Swieten-Saal der MedUni Wien statt. Uns hat die Wahrnehmung der Onkologie von Professor Markus Müller als früher onkologisch tätigem Arzt und heutigem Leiter eines der forschungsintensivsten Zentren in Österreich interessiert. Welchen Stellenwert hat die Onkologie am AKH Wien, hat die Bevölkerung das Gefühl eines persönlichen Nutzens vom medizinischen Fortschritt, wie kann der frühe Zugang zu innovativen Therapien sichergestellt werden, wie hoch ist der Durchdringungsgrad der personalisierten Medizin?

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  • ECC Presidential Sessions, Keynote Lecture Personalisierte Medizin

    Kontext: Der European Cancer Congress hat sich über die letzten Jahre zum wahrscheinlich wichtigsten Weltkongress für Onkologie in Europa entwickelt. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Zielinski hat als nationaler Kongressvorsitzender die zukünftige Rolle der European Society for Medical Oncology angesichts neuer Herausforderungen der personalisierten Medizin und im Sinne einer stärkeren politischen Positionierung akademischer Forschung skizziert. In diesem Kontext scheint eine Präsentation besonders wichtig, da sie stellvertretend den Paradigmenwechsel in der onkologischen Forschung deutlich macht und die Bedeutung eines Zentrums für personalisierte Medizin unterstreicht – die Keynote Lecture „Revolution in clinical trials in early drug development“ von Jean-Charles Soria, Institute Gustave Roussy, Paris. Es verstärkt sich der Eindruck, dass onkologische Spitzenmedizin à la longue um ein solches Zentrum nicht umhinkommen wird. Führende Onkologen drängen darauf, die Politik reagiert träge, und öffentliche Diskussionen zeigen den Bedarf einer Vermittlung dessen, was personalisierte Medizin heute leistet und erreichen kann.

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  • Ergebnisse der ABCSG-Studie 18 und ihre Bedeutung für die österreichische Brustkrebspatientin – Knochenschutz trotz Brustkrebstherapie

    ABCSG-Studie 18

    • postmenopausale Brustkrebspatientinnen unter Aromatasehemmertherapie.

    Adjuvantes Denosumab 60 mg 2-mal jährlich

    • verringert neue klinische Frakturen signifikant um 50 %.
    • verbessert Knochendichte in Lendenwirbelsäule, Hüfte, Oberschenkelhals.
    • halbiert neue (und Verschlechterung bestehender) Wirbelfrakturen.

    Patientinnen mit normaler Ausgangsknochendichte zeigen ähnliches Frakturrisiko und vergleichbare Vorteile von Denosumab wie Patientinnen mit Baseline-T-Scores < –1.

    Sicheres Medikament: keine zusätzliche Toxizität.

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  • Hot am ASCO – Weltkongress für Onkologie

    Auch das diesjährige ASCO-Meeting war wieder von einer Fülle an interessanten und innovativen Therapiekonzepten geprägt – sei es der frühe Einsatz von Chemotherapie beim noch nicht kastrationsrefraktären Prostatakarzinom in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie, der neue CDK4/6-Inhibitor Palbociclib als Newcomer beim hormonrezeptorpositiven Mammakarzinom unabhängig vom Menopausenstatus oder die als „Breakthrough“-Kombination bezeichnete Immun­therapie mit Nivolumab + Ipilimumab beim malignen Melanom.

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  • Hot am EHA 2015

    Hot topics am diesjährigen EHA in Wien waren Antikörpertherapien beim multiplen Myelom, vertreten durch Elotuzumab mit der ELOQUENT-2-Studie in der „Best abstract“-Session sowie durch Daratumumab, einem neuen CD38-Antikörper. Interessant auch die ersten positiven Daten zum Einsatz eines Tyrosinkinasehemmers, Sorafenib, bei AML. Wie immer am EHA gab es breiten Raum für die translationale Hämatoonkologie als Impulsgeber für potenzielle neue Therapieansätze.

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  • Future Demands in der Onkologie – Droht Österreich ein Qualitätsverlust im Gesundheitssystem?

    Die Pressekonferenz der Frühjahrstagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie Ende April in Salzburg stand unter dem Motto „Future Demands“ und wurde von Primarius ­Univ.-Prof. Dr. Richard Greil als Tagungspräsident und Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg als ÖGHO-Präsident moderiert.

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  • Das nationale Krebsrahmenprogramm präsentiert sich

    Die von erfahrenen Experten erarbeiteten Ziele, Maßnahmen und Messgrößen sollen einen Überblick über die wichtigsten Handlungsfelder in der Onkologie geben und sind als Empfehlungen zu verstehen.

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  • Future Demands – Krebs und Krebsversorgung im Jahr 2020

    Frühjahrstagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, Innsbruck 2014: Es wäre vielleicht primär eine Aufgabe der Gesundheitspolitik, liegt aber auch im originären Interesse einer Fachgesellschaft, sich mit den Herausforderungen der nächsten Jahre auseinanderzusetzen. Im Rahmen der Frühjahrstagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie wurde auf einem Symposium unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg eine Studie vorgestellt, die den Versorgungsbedarf für Krebskranke auf Bundesländerebene bis ins Jahr 2020 hochrechnet und auf lange Sicht, wenn keine Gegenmaßnahmen erfolgen, personelle Engpässe bei der Krebsversorgung prognostiziert (Abb. 1).

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  • Praxisverändernde Studien: Plenarsitzung am ASCO 2013

    Interessant am Weltkongress für Onkologie der American Society of Clinical Oncology sind immer auch die Diskussionen, die die Ergebnisse der ausgewählten „best abstracts“ der Plenarsitzung in einen größeren Kontext stellen. Wir haben uns an dieser Stelle weniger auf die Ergebnisse der einzelnen Studien im Detail als auf die Diskussionsrunden im Anschluss an die Präsentationen konzentriert.

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  • Highlights vom EHA 2013

    Am diesjährigen Kongress der European Hematology Association, der von 13. bis 16. Juni in Stockholm stattfand, wurde eine Fülle von wissenschaftlichen Daten sowohl im präklinischen als auch im klinischen Bereich präsentiert. Wir haben eine Auswahl an Beiträgen getroffen, die besonders breites Interesse fanden.

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  • 13th St. Gallen International Breast Cancer Conference

    Primary Therapy of Early Breast Cancer, St. Gallen – 13. Internationales Konsensus-Meeting, 13.–16. März 2013: Alle 2 Jahre wird die Konsensus-Konferenz zur Therapie des frühen Mammakarzinoms in St. Gallen abgehalten. Das Votum der Panel-Mitglieder über bestimmte Therapieentscheidungen ist der abschließende Höhepunkt der Veranstaltung.

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  • Hot am San Antonio Breast Cancer Symposium 


    Das San Antonio Breast Cancer Symposium zählt zu den wichtigsten Kongressen für mammakarzinom­interessierte Onkologen und konnte diesmal etliche neue Erkenntnisse präsentieren, die sicher in der einen oder anderen Form einen Niederschlag in der Klinik finden werden. Zeitgleich mit dem Kongress wurde eine Entscheidung der FDA bekanntgegeben, die für zukünftige Entwicklungen von enormer Bedeutung ist, nämlich die Akzeptanz der Medikamentenzulassung auf Basis neoadjuvanter Studien. An dieser Stelle nicht zuletzt auch der Hinweis auf eine durch und durch gelebte Kongressberichterstattung von Univ.-Prof. Dr. Günther Steger, abrufbar unter www.abcsg.at/san-antonio-breast-cancer-symposium/.

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  • ASH Annual Meeting 2012

    Die Behandlungsoptionen hämatologischer Krebserkrankungen haben sich in den letzten Jahren deutlich erweitert. So hat sich etwa die Therapielandschaft der Lymphome durch neue Wirksubstanzen verändert und kein Ende des Wandels ist in Sicht. Dies zeigte sich auch auf der 54. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH), 8.-11. Dezember, in Atlanta, beispielsweise in der Therapie der chronisch lympathischen Leukämie (CLL). Präsentierte Daten zeigten, dass hierbei Tyrosinkinase-Inhibitoren offenbar sehr effektiv sein können. Vorgestellt wurden auch aktuelle Ergebnisse der BRIGHT-Studie mit Rituximab/Bendamustin. In der Firstline der AML zeigte erstmals ein chemotherapiefreies Regime (Arsentrioxid + ATRA) ein dem Standard vergleichbares Ansprechen und zudem einen Überlebensvorteil.

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  • Hot am ASCO 2012

    Der Weltkongress für Onkologie glich einem Feuerwerk an Studien mit praxisrelevantem Potenzial, vielfach auch mit österreichischer Beteiligung. Unter der wissenschaft­lichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Michael Micksche wurden „Hot topics“, Late-breaking Abstracts im Bereich solider Tumoren, für Spectrum Onkologie ausgewählt und zusammenfassend besprochen.

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  • 8. Europäischer Brustkrebskongress, EBCC 2012, 21.–24. März, Wien

    Der 8. EBCC bot spannende Tage für ein an Brustkrebs interessiertes Publikum, zahlreiche Highlights, interessante Vorträge und einige „best abstracts“, gleich zwei davon aus Österreich – vielleicht mit etwas Lokalkolorit, andererseits gäbe es ohne die vernetzte klinische Forschung keine entsprechenden Studien, und dass Österreich bei Brustkrebs zu den internationalen Top-Playern zählt, war mehrfach zu hören und an vielen Sitzungen nachvollziehbar.

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