UIM 07|2011 Themenheft Schmerzmedizin

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Editorial

  • Sehr geehrte Kolleginnen! Sehr geehrte Kollegen!
    Der chronische Schmerz hat in den letzten Jahrzehnten nicht an Bedeutung verloren. Die gesellschaftlichen Kosten des chronischen Schmerzes sind vergleichbar mit denen für Krebs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Chronisch unbehandelter Schmerz ist eines der größten ungelösten Gesundheitsprobleme weltweit. Chronische Schmerzen führen zu ...Weiterlesen ...

Weitere Artikel

  • Initiative „Stop Schmerz!“ gestartet

    Der MedMedia-Verlag, „Ärzte Krone“ und „Krone Gesund“ haben in Kooperation mit der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) eine große Informationsoffensive zum besseren Umgang mit chronischen Schmerzen gestartet.

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  • Individuelle Angebote für verschiedene Schmerzentitäten -Multimodale Schmerztherapie bei chronischen Schmerzpatienten

    Internationale Studien haben gezeigt, dass bei chronischen Schmerzpatienten monodisziplinäre Therapieansätze wenig erfolgreich sind. Chronische Schmerzpatienten sollten in Gruppenprogrammen interdisziplinär und multimodal behandelt werden. Die multimodale Therapie zeichnet sich durch eine inhaltlich eng abgestimmte multidisziplinäre und integrative Behandlung in Kleingruppen aus, in die somatische, körperliche und psycho – logisch übende sowie psychotherapeutische Verfahren eingebunden sind. Psychosoziale Probleme werden adäquat berücksichtigt.

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  • Kann man chronische Schmerzen löschen?

    Die International Association for the Study of Pain (Internationale Schmerzgesellschaft) definiert Schmerz als unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder potenziellen Gewebeschädigung verbunden ist oder das mit Worten beschrieben werden kann, die mit einer solchen Gewebeschädigung assoziiert sind. Im Unterschied zum akuten Schmerz, der dem Körper als wichtiges Warnsystem eine akute Gefahr signalisiert, entwickelt sich der chronische Schmerz (d. h. der Schmerz besteht nach althergebrachter Meinung für mindestens 3 bis 6 Monate) zunehmend zu einem eigenen Krankheitsbild.

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  • Ein multidimensionales Konzept – Verhaltenstherapie bei chronischen Schmerzen

    In den letzten Jahren haben psychologische und psychotherapeutische Verfahren in der Behandlung von Menschen mit chronischen Schmerzen zunehmende Verbreitung gefunden, was sich auch in einer breiten Evidenz für ein weites Spektrum an Schmerzstörungen zeigt. Die kognitive Verhaltenstherapie geht von der Annahme aus, dass Kognitionen einen steuernden/regulierenden Einfluss auf Emotionen, Verhalten und Erleben haben. Dementsprechend bedingt verändertes Verhalten neue Erfahrungen und neue kognitive Bewertungen.

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  • Update – NSAID für die Praxis

    NSAID sind aufgrund unkomplizierter Anwendungsrichtlinien und aufgrund ihrer guten Wirksamkeit die am häufigsten verwendeten Analgetika weltweit. Durch Beachtung von gastrointestinalen und kardiovaskulären Risikofaktoren vor Beginn der NSAID-Therapie kann die Verträglichkeit entscheidend verbessert werden.

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  • Cannabinoid-Rezeptoren und Entzündung CB2-Agonisten als unproblematische Therapieoption

    Cannabis sativa ist in der traditionellen Medizin wegen seiner antiinflammatorischen und analgetischen Eigenschaften seit Jahrtausenden bekannt. Die Wirkstoffe von Cannabis werden als Phytocannabinoide bezeichnet. Aber auch der menschliche Organismus produziert Cannabinoide, so genannte Endocannabinoide. Die moderne pharmakologische Erforschung von Phyto- und Endocannabinoiden ermöglicht einen neuen Zugang zur Therapie von Schmerz und Entzündungen.

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  • Änderungen gegenüber den österreichischen Leitlinien 2006/7 -Update Kreuzschmerzen 2011

    Die Kreuzschmerzen betreffende internationale Literatur wächst seit vielen Jahren rasant. Dies ist einer der Gründe, regelmäßig ein evidenzbasiertes Update für die Betreuung von Rücken-/Kreuzschmerzen zu erarbeiten. Ein breiter Konsens zwischen allen mit der Diagnostik und Therapie von Kreuzschmerzen beschäftigten Berufsgruppen sollte eine möglichst hohe Akzeptanz der Leitlinien bewirken. Der Konsens ist auch für die Umsetzung in diversen Ebenen förderlich.

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  • Der Erstattungskodex, die ökonomische Verschreibweise -Medikamentöse Schmerztherapie aus der Sicht des Kostenträgers

    Die Inzidenz von chronischen Schmerzen in Österreich beträgt ca. 21 %.1 Berücksichtigt man den Umstand, dass ein Großteil der Erkrankungen von (akuten) Schmerzen begleitet wird, zeigt sich rasch, dass unbehandelte Schmerzen zu den bedeutendsten ungelösten Gesundheitsproblemen zählen. Durch teils massive Beeinträchtigung der Lebensqualität und weitreichende physische, psychische und soziale Konsequenzen der Betroffenen gehören chronische Schmerzen zu einer der größten Herausforderung für Gesundheitssysteme.

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  • Pädiatrischer Kopfschmerz -Psychologische Interventionsverfahren
    Kontext: Die Daten einer Reihe von epidemiologischen Studien zeigen, dass rekurrierender Kopfschmerz das am häufigsten vorkommende Schmerzsyndrom bei Kindern und Jugendlichen ist. Besonders Mädchen sind betroffen, 20 % berichten von mindestens 1-mal pro Woche auftretenden Schmerzepisoden. Etwa 5 % der ...Weiterlesen ...
  • Wichtigste Erfolgsvariable: Lebensqualität im Alter -Nicht-medikamentöse Schmerztherapie im Alter

    Schmerz hat im Alter eine Prävalenz von 50–80 %. Gerade bei älteren Menschen führt eine vorhandene Komorbidität in vielen Fällen zur Multimedikation. Die Lebensqualität nimmt dadurch deutlich ab. Entsprechend einigen Studien nehmen 25 % aller über 65-Jährigen 10–19 Medikamente täglich. Immerhin 46 % nehmen zwischen 4–9 Medikamente, und nur etwa 6 % nehmen keine.

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  • Lösungsansätze für die (Schmerz-)Therapie in der Intensivmedizin

    Kommt es zu einem Intensivaufenthalt, so ist der Patient in einem Ausnahmezustand. Bei diesen Patienten handelt es sich um polytraumatisierte Patienten, Patienten nach großen chirurgischen Eingriffen sowie multimorbide Patienten (schwerste Herzinsuffizienz, COPD, Nierenversagen). Behandlungen in der Intensivmedizin sollen immer so gesetzt werden, dass die Würde des Menschen im Mittelpunkt steht.

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