UIM 10|2012

UIM 10|2012 Themenheft Rheumatologie

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Rheumatologie erfordert Interdisziplinarität: Eine Erkrankung – viele Gesichter

Editorial

  • Editorial zur Rheumabeilage
    Liebe Leserinnen und Leser,
    die Interdisziplinarität zeigt sich bei der inneren Medizin in einer Vielfalt von Überlappungen von anderen Sonderfächern. So haben etwa rheumatologische Internisten sehr oft mit den Hautärzten zu tun, wenn es um Kollagenosen oder Psoriasisarthritis geht. In ...Weiterlesen ...

Focus: Rheumatologie

  • Psoriasis und Komorbiditäten

    Neues pathophysiologisches Konzept der Psoriais: komplexe immunologische Dysregulation der Haut, Systemerkrankung

    Adipositas, Übergewicht: deutlich erhöhte Prävalenzrate bei Psoriasis; Gewichtsreduktion kann Krankheitsbild bessern

    Metabolisches Syndrom: erhöhte Prävalenz; auf erste Anzeichen achten

    Kardiovaskuläre Komorbiditäten: Assoziation wird kontrovers diskutiert, widersprüchliche Daten

    Die Möglichkeit von Folgeerkrankungen durch therapeutische Interventionen ist zu berücksichtigen.

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  • Psoriasistherapie mit Biologika – Was tun bei Wirkungsverlust?

    Einer der wichtigsten Gründe für Wirkungsverlust ist diemBildung von Antikörpern.

    Antikörper gegen Biologika können im Routinebetrieb nicht nachgewiesen werden.

    Zu überprüfen sind Therapieadhärenz und krankheitsverstärkende Faktoren.

    Mögliche Maßnahmen, wenn keine Ursache zu eruieren ist: Dosiserhöhung, Intervallverkürzung, Kombination mit anderen Wirkstoffen, Wechsel innerhalb der Biologikaklasse oder auf einen anderen Biologikatyp.

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  • Was empfiehlt die Literatur bei aggressiver Polyarthritis?

    Ein früher Therapiebeginn – auch bei noch nicht gesicherter Diagnose – ist für den weiteren Krankheitsverlauf entscheidend und kann sogar die Lebenserwartung erhöhen.

    Es gibt Prädiktoren für einen aggressiven Verlauf.

    Die Basistherapie mit DMARD (in erster Linie Methotrexat) ist bei diagnostisch gesicherter RA und bei undifferenzierter Früharthritis gleich.

    Bei ungenügendem Therapieerfolg innerhalb von 3–6 Monaten sind Biologika indiziert.

    Bei weiterem Therapieversagen sollte ein Wechsel auf ein anderes Biologikum mit oder ohne Kombination mit einem DMARD stattfinden.

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  • Rheumatoide Arthritis – Sind alle Biologika gleich?

    Die TNF-alpha-Blocker Adalimumab, Etanercept und Infliximab sind in ihrer Wirksamkeit annähernd vergleichbar.

    Nach Versagen einer TNF-alpha-Blocker-Therapie haben Abatacept, Golimumab, Rituximab und Tocilizumab einen ähnlichen Effekt.

    Die vergleichbare Wirksamkeit aller Biologika trotz teilweise sehr unterschiedlicher Wirkmechanismen und Angriffspunkte im Zytokinsystem könnte darauf zurückzuführen sein, dass sich das Zytokinmuster verschiedener Patienten mit der vermeintlich selben Erkrankung unterscheidet.

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  • Neuer Patienten-Lernzielkatalog „rheumatoide Arthrithis“: Rheuma-Patienten zu Experten machen

    Ein neuer, mit Unterstützung der Fa. AbbVie erstellter „Patienten-Lernzielkatalog“ informiert Betroffene umfassend und anschaulich über alle Aspekte der rheumatoiden Arthritis.

    In Kooperation mit betroffenen Patienten verfasst, dadurch hohe Praxisrelevanz.

    Vorstellung im Interview mit Prof. W. Graninger.

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  • Schmerztherapie bei Morbus Bechterew

    Entzündliche Schmerzen bei ankylosierender Spondylitis werden mit Heilgymnastik, NSAR und TNF-Blocker behandelt. Bei Befall der peripheren Gelenke Therapieversuch mit Sulfasalazin.

    Nicht-entzündliche Schmerzen sollen mit physikalischen Maßnahmen und reinen Analgetika behandelt werden. Nur bei Therapieresistenz additiv NSAR.

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