EULAR 2022: Die Highlights auf einen Blick

Zusammenfassung der Highlights vom ADA

Erscheinungsdatum:
29.11.2013

Herausgeber:
o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs


Brief des Herausgebers

Brief des Herausgebers 9/13

G. J. Krejs 29.11.2013

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Vor 50 Jahren wurde John F. Kennedy ermordet. Ich war damals Medizinstudent im ersten Semester in Wien und lernte gerade über die Handwurzelknochen. Später (ab 1975) arbeitete ich in dem Spital in Dallas, Texas, in dem Kennedy von meinen Kollegen Robert McClelland und dem Neurochirurgen William Kemp Clark am 22. November 1963 erstversorgt wurde. Nach...

Editorial

Editorial 9/13

M. Brodmann 29.11.2013

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der diesmalige FOCUS Angiologie umspannt wieder ein breites Gebiet der Gefäßmedizin. Hauptpunkt sind neue therapeutische Substanzen und deren Messmethoden wie einerseits die moderne Thrombozytenfunktionsdiagnostik und andererseits der zielführende Einsatz etablierter Plättchenreaktivität­s­tests. Priv.-Doz. Dr. Thomas Gremmel berichtet über die Anwendungsmöglichkeiten der...

Seite der Gesellschaft

Im Gedenken an Univ.-Prof. Dr. Rudolf Wenger – Grazer Reminiszenz zur ÖKG-Gründung

29.11.2013

Wie wollen hier noch einmal die Verdienste von Professor Rudolf Wenger für die innere Medizin in Österreich – speziell für die Kardiologie – aufzeigen, aber auch als historische Reminiszenz vor Augen führen, wie Klinikvorstände vor einem halben Jahrhundert agierten.

Seite der Gesellschaft

Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung (AKE)

M. Hiesmayr 29.11.2013

Österreichische medizinische Fachgesellschaften im Porträt: Die Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung (AKE) wurde 1979 auf Initiative von Prim. Prof. Dr. Gunter Kleinberger gegründet. Sie richtet sich an Gesundheitsexperten im Krankenhaus- und Pflegeheimbereich mit den Schwerpunkten Ernährungsoptimierung durch Ernährungsteambildung, parenterale und enterale Ernährungs­therapien sowie...

Seite der Gesellschaft

Vorstellung der Korporativen Mitglieder der ÖGIM, Teil 10: The Binding Site – Ihr Spezialist für die spezielle Proteindiagnostik

29.11.2013

The Binding Site ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Herstellung immunologischer Tests und Reagenzien spezialisiert hat und ein breites Spektrum qualitativ hochwertiger und innovativer Produkte für die klinischen Laboratorien produziert.

Berufsverband österreichischer Internisten

Ideale Rahmenbedingungen zum Burn-out

H. Müller-Ringl 29.11.2013

„I’ve done too much for too many for too long with too little regard for myself“ – dieses englische Zitat fasst das Burn-out-Syndrom in einem einzigen Satz treffend zusammen.

Seite des niedergelassenen Internisten

Plädoyer für die Nachfolgepraxis

L. Fiedler et al. 29.11.2013

In mehreren Bundesländern ist die Kooperation von Ordinationsinhaber und jenem Kollegen, welcher schließlich die ärztliche Praxis übernehmen soll, ein sprichwörtlicher Hit. Ein Plädoyer dafür hält auch Dr. Lothar Fiedler, Fachgruppenobmann Innere Medizin der Österreichischen Ärztekammer. Allerdings unter besonderen Voraussetzungen …

Angiologie

Gerinnungstests und Messparameter für die neuen Antikoagulanzien

J.-D. Studt 29.11.2013

Überblick über die zur Messung der NOAK-Wirkung gebräuchlichen Labormethoden. Methoden der Wahl (gemäß Erfahrung des Autors): Dabigatran: Modifikationen der Thrombinzeit. Rivaroxaban und andere Faktor-Xa-Antagonisten: chromogene Anti-Faktor-Xa-Tests.

Angiologie

Zielführender Einsatz etablierter Plättchenreaktivitätstests

T. Gremmel 29.11.2013

Anwendungsmöglichkeiten der modernen Thrombozytenfunktionsdiagnostik sind: Risikostratifizierung von Patienten für ischämische Ereignisse und Blutungsereignisse, Minimierung des perioperativen Blutungsrisikos, Überprüfung der Compliance, zukünftige Option: Thrombozytenreaktivitätstests zur Individualisierung der thrombozytenhemmenden Therapie.

Angiologie

Karzinompatienten: Richtlinien zur Prophylaxe und Therapie der VTE

T. Gary 29.11.2013

Thromboseprophylaxe bei onkologischen Patienten vor allem mit einem NMH-Präparat. Bei ambulanten Patienten kann eine Thromboseprophylaxe bei sehr thrombophilen Tumorentitäten bzw. bei speziellen Therapieschemata indiziert sein. Derzeit noch zu wenig Erfahrung mit direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK), flächendeckender Einsatz daher vorerst noch nicht empfohlen.

Angiologie

Stellenwert der oszillometrischen ABI-Messung

F. Hafner 29.11.2013

Der oszillometrische Knöchel-Arm-Index ist eine einfache, reproduzierbare Messmethode in der Basisdiagnostik der PAVK. Die Untersuchung liefert vergleichbare Ergebnisse zur klassischen ABI-Messung, wobei eine Einschränkung der Aussagekraft bei Vorhofflimmern, Tremor und Mediasklerose besteht. Vorteil: Untersuchung kann von geschultem Hilfspersonal durchgeführt werden und unterliegt kaum untersucherabhängigen...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Rückblick auf den Europäischen Diabeteskongress 2013

A. Brugger 29.11.2013

Europäischer Diabeteskongress 2013, ausgewählte Highlights: Konsequentes multifaktorielles Risikofaktormanagement (Lipide, Blutdruck, Blutzucker) verbessert die renale Langzeitprognose bei Typ-2-Diabetes. Britische Datenbankanalysen liefern neue Argumente für die Bevorzugung von Metformin (als Monotherapie) bzw. DPP-4-Inhibitoren (als Add-on-Therapie) gegenüber Sulfonylharnstoffen.

Gastroenterologie & Hepatologie

Leberzirrhose: Erkrankungskomplikationen sind beherrschbar

A. Ferlitsch 29.11.2013

Die wesentlichen Komplikationen der Leberzirrhose ergeben sich durch die Komplikationen der portalen Hypertension wie Varizenblutung, Aszites, spontan bakterielle Peritonitis, hepatorenales Syndrom oder hepatische Enzephalopathie. TIPS, nichtkardioselektive Beta-Blocker, Ligatur/Histoacyrl®-Klebung und hämodynamisches Monitoring haben die Risiken durch Varizenblutungen deutlich gesenkt. Vor allem bei hepatischer...

Hämatologie und Hämostaseologie

Immunkoagulopathien in spezialisierten Zentren behandeln

P. Knöbl 29.11.2013

Erworbene Gerinnungsinhibitoren sind selten, können aber lebensbedrohliche Blutungen ­verursachen. Eine verlängerte aktivierte partielle Thromboplastinzeit (APTT) darf vor allem bei Blutungen oder vor Operationen nie ignoriert werden. Die Therapie ist komplex und sehr teuer und sollte daher möglichst an spezialisierten Zentren durchgeführt werden.

Infektiologie

Therapie der Helicobacter-pylori-Infektion

A. M. Hirschl 29.11.2013

Grundsätzlich sollte eine antimikrobielle Therapie nur bei Erregernachweis verschrieben werden. Die klassischen Dreifachtherapien (PPI + Clarithromycin + Amoxicillin oder Metronidazol, 7–14 d)  sollten nur mehr bei nachgewiesener Empfindlichkeit von HP – vor allem gegenüber Clarithromycin – angewandt werden. Wenn die Erregerempfindlichkeit unbekannt ist, werden Clarithromycin- oder Levofloxacin-basierte...

Kardiologie

NOAK: einfach zum Nachdenken

29.11.2013

In dieser Ausgabe finden Sie Expertenmeinungen über Vor- und Nachteile der direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK) vor allem bei der Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern zur primären und sekundäen Prävention von Schlaganfällen und Embolien. „Einfach zum Nachdenken“ möchte ich Ihnen einige zusätzliche Informationen zur Verfügung stellen. An welchen Patienten wurden DOAK untersucht? In...

Kardiologie

Woher kommt die Atemnot?

P. Stiefelhagen 29.11.2013

Als eine jüngere Patientin über Belastungsdyspnoe klagt, wird zunächst an eine kardiale bzw. pulmonale Erkrankung gedacht. Doch bei den entsprechenden Untersuchungen ergeben sich dafür keinerlei Hinweise. Erst die Röntgen-Thorax-Untersuchung ergibt einen überraschenden Befund, nämlich eine ausgedehnte mediastinale Raumforderung, die sich computertomografisch der Schilddrüse zuordnen lässt.

Nephrologie

Progressionsverzögerung bei polyzystischer Nierenerkrankung

M. Rudnicki 29.11.2013

In vielen Fällen bleibt die Nierenfunktion bei Patienten mit ADPKD bis zur vierten Lebensdekade normal, danach kommt es meistens zu einem GFR-Abfall von ca. 4–6 ml/min/Jahr. Eine Progressionsverzögerung gelingt mit einer konsequenten antihypertensiven Therapie vorzugsweise mittels RAAS-Blockade (Zielblutdruck < 140/90 mmHg ohne Albuminurie bzw. < 130/80 mmHg mit Albuminurie). Vermutlich wirkt eine...

Onkologie

Update Gehirntumoren

C. Marosi 29.11.2013

Es ist mir eine besondere Freude, Ihnen die Beiträge für das Update Gehirntumoren vorzustellen, diesmal mit einem eindeutigen neurochirurgischen Schwerpunkt – und einem Ausflug in die Grundlagenforschung. Prof. Klaus Holzmann vom Institut für Krebsforschung in Wien arbeitet schon jahrelang an der Erforschung der Telomerasen bei Krebszellen, jenen Enzymen, die in Tumorzellen der normalen Zellalterung...

Palliativmedizin

Übelkeit und Erbrechen

29.11.2013

Im supportiven Setting: Je nach emetogenem Potential der Chemotherapie stehen unterschiedliche Substanzklassen zur Prophylaxe von Nausea und Emesis zur Verfügung. Ziele: Symptomkontrolle, Gewinn an Lebensqualität, bessere Therapieadhärenz. Wichtig ist die Vermeidung des antizipatorischen Erbrechens. Im palliativen Setting: Es gilt die wahrscheinlichste Ursache für Übelkeit und Erbrechen zu identifizieren. Das...

Pneumologie

Schwere Infektionen: früh erkennen – früh behandeln

P. Schenk et al. 29.11.2013

Empfehlungen für das Management bei schwerer Sepsis: rasche Erregerdiagnostik, rascher Breitband-AB-Beginn sowie rasche Korrektur der sepsisinduzierten Hypoperfusion. Vasopressoren i. v. bei nicht adäquater hämodynamischer Stabilisierung trotz ausreichender Volumenzufuhr. Hydrocortison i. v. bei therapierefraktärem septischem Schock.

Pneumologie

Das Spektrum der palliativen Medizin in der Pneumologie

M. Kaufmann 29.11.2013

Unter Palliativmedizin versteht man die ganzheitliche, umfassende Betreuung und Begleitung schwerstkranker Patienten, die an einer unheilbaren Erkrankung leiden. Ziel ist, das Leiden durch frühzeitiges Erkennen von Problemen physischer, psychischer oder spiritueller Natur zu lindern bzw. zu vermeiden. In der Pneumologie sind neben onkologischen auch Patienten mit fortgeschrittener COPD und IPF betroffen. Trotz...

Rheumatologie

Arzneimittelsicherheit: Wie funktioniert ein regulatorisches System?

B. Schade 29.11.2013

Arzneimittel sind „besondere Güter‟, deren Anwendung neben dem unver­zichtbaren individuellen und gesellschaftlichen Nutzen immer mit einem potenziellen Risiko einhergeht und deren Zulassung gerechtfertigt ist, solange der Nutzen im jeweiligen Anwendungsgebiet dieses Risiko übersteigt. Risikomanagement im Rahmen der „Post-Marketing Surveillance‟ ist als geschlossener Zyklus aus den Elementen...

Schmerz

Klinische Studien bei Postzosterneuralgie auf dem Weg

B. Gustorff 29.11.2013

Schmerzreize führen über periphere und zentrale Sensibilisierung zur anhaltenden Schmerzverstärkung, zum Teil auch unabhängig von anhaltenden nozizeptiven Reizen. Tierexperimentelle Ergebnisse geben Hoffnung, mittels Hochdosis-Opioid-Behandlung in Zukunft chronische Schmerzen, wie zum Beispiel die Postzosterneuralgie zu heilen. Die erforderlichen klinischen Studien werden zurzeit durch die Arbeitsgruppe um...

 



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