UIM 05|2019

UIM 05|2019 Themenheft Gastroenterologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Gastroenterologie

Editorial

  • Editorial
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    es freut mich sehr, Ihnen mit dieser Sonderbeilage einen Einblick in die Highlights des International Liver Congress (ILC) 2019 und des von der ÖGGH veranstalteten Onko-Wintersymposiums geben zu können!
    Der ILC 2019 – die bereits zum ...Weiterlesen ...
  • Virale Hepatitis

    Hepatitis B: Lenvervimab führte im Mausmodell zu einer kompletten Eliminierung von HBsAg; hieraus ergibt sich eine potenzielle Möglichkeit zur funktionellen Heilung.

    Hepatitis C: Eine 12-wöchige Therapie mit Sofosbuvir/Velpatasvir führt zu einer hocheffektiven Elimination der Erkrankung – unabhängig von Genotyp, Zirrhosestatus oder Vortherapie.

    Hepatitis E: Die Zunahme an Neuinfektionen bedingt die Suche nach neuen Therapieoptionen.

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  • Therapie der Hepatitis D – Licht am Horizont?

    Für die Behandlung der Hepatitis D sind bis dato keine direkt antiviral wirkenden Substanzen zugelassen.

    Nur circa 20 % der Patienten mit chronischer Hepatitis B/Hepatitis D profitieren dauerhaft von einer antiviralen Therapie mit pegyliertem Interferon-alpha (pegIFNα).

    Rezente Daten belegen, dass die Kombination aus Myrcludex-B + pegIFNα bei Hepatitis B und Hepatitis D eine potenzielle Therapieoption darstellt.

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  • „International Liver Congress 2019“ der jungen Wissenschaft

    Aus dem Reagenzglas: Die De- und Rezellularisierung einer ganzen Leber ist möglich; diese rezellularisierte Leber kann Albumin produzieren.

    Primär biliäre Zirrhose: Eine additive Therapie mit Bezafibrat kann bei insuffizientem Ansprechen auf die Standardtherapie biochemische Cholestaseparameter und Juckreiz verbessern.

    Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung: Das Auftreten einer arteriellen Hypotension wurde als wichtigster Parameter für die Notwendigkeit der Beendigung einer Blutungsprophylaxe mit nichtselektiven Betablockern identifiziert.

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  • Relevante Updates zum hepatozellulären Karzinom am ILC 2019

    COX-Inhibitoren bewirken gemäß Studie ein geringeres Risiko für die Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms bei Patienten mit chronischer Hepatitis B.

    Therapiesequenz Sorafenib-Regorafenib: medianes Gesamtüberleben von > 2 Jahren.

    Lenvatinib: Auch vorbehandelte Patienten zeigen ein Ansprechen.

    Ramucirumab: wirksam bei Sorafenib-Vortherapie unabhängig von der zugrunde liegenden Ätiologie.

    PD-1-gezielte Immuntherapie zeigt auch bei Child-Pugh B ein gutes Sicherheitsprofil.

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  • Spitzenleistungen österreichischer Gastroenterologen und Hepatologen

    2018 wurden 30 Arbeiten mit einem Gesamt-Impakt-Faktor von 278 Punkten auf dem Gebiet der Gastroenterologie und Hepatologie als aus Österreich stammende Top-Publikationen gewertet.

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  • Neoadjuvante Therapie bei resektablen Pankreaskarzinomen

    Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung befindet sich die Mehrheit der Pankreaskarzinom-Patienten bereits im metastasierten oder lokal fortgeschrittenen Stadium.

    Hierin begründet sich auch die ungünstige Prognose.

    Als Therapiestandard beim resektablen Pankreaskarzinom gilt eine primäre operative Sanierung mit anschließender adjuvanter Chemotherapie.

    Eine neoadjuvante Therapie kann zwar einen Nutzen bringen, allerdings ist dieser Therapieansatz experimentell.

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  • Chirurgische Therapie des Pankreaskarzinoms

    Das Pankreaskarzinom gilt aufgrund der späten Diagnose und aggressiven Tumorbiologie bis heute als schwierig zu behandelnde Krebserkrankung.

    Es werden resektable, grenzwertig resektable und nichtresektable Erkrankungs­stadien unterschieden und im Rahmen standardisierter Konzepte sowie klinischer Studien behandelt.

    Durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in Diagnose und Therapie konnten in den vergangenen Jahren Fortschritte bei den Behandlungsergebnissen erzielt werden.

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  • Hepatozelluläres Karzinom und Lebermetastasen − Interventionelle Radiologie

    Zunehmender Einsatz lokal kurativer, perkutaner Ablationstechniken für die minimalinvasive Behandlung von Lebertumoren im Rahmen eines multidisziplinären Therapiekonzeptes.

    Stereotaktische Radiofrequenzablation: Das Anwendungsspektrum der perkutanen Ablation wird durch die stereotaktische Navigation in Kombination mit der Technik der Bildfusion maßgeblich erweitert.

    Bei primären und sekundären Lebertumoren soll die technische Machbarkeit einer kompletten (in sano) perkutanen Ablation mit dem interventionellen Onko-logen abgeklärt und gegebenenfalls dem Patienten angeboten werden.

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