UIM 05|2019

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 05|2019 Themenheft Gastroenterologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    So schnell kann das gehen: Da stehen wir schon mitten im Wahlkampf für eine Nationalratswahl, die erst in drei Jahren vorgesehen gewesen wäre. Hoffentlich bleibt der Wahlkampf sittlich, fair und ohne bedauerliche Überraschungen oder Vorkommnisse.
    Während durch die vorgezogene Wahl ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Von der Schmerztherapie zur Schmerzmedizin
    In diesen Beiträgen für den FOCUS „20 Jahre Schmerzmedizin“ wird die Entwicklung von der Schmerztherapie zur Schmerzmedizin beleuchtet. Wir konnten in Österreich auch einen wichtigen Beitrag liefern, da die Leitlinie für den unspezifischen Rückenschmerz 2018 fertiggestellt wurde. Bezüglich der Verbesserung ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

  • Verantwortungsbewusst in die Zukunft

    Am 1. April 2018 übernahm Univ.-Prof. Dr. Heinz Burgmann die Professur für Innere Medizin mit Schwerpunkt Infektionen und Tropenmedizin an der Medizinischen Universität Wien und leitet seither auch die Klinische Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin (Universitätsklinik für Innere Medizin I, AKH Wien). Gut ein Jahr später bat UNIVERSUM INNERE MEDIZIN Professor Burgmann zum Interview.

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Seite des niedergelassenen Internisten

Alles was Recht ist!

Focus: Schmerz

  • Von der Schmerztherapie zur Schmerzmedizin

    Wesentliche Meilensteine der letzten 20 Jahre sind die Weiterentwicklung der schmerzbezogenen Diagnosen und die entsprechenden differenzierten Behandlungsansätze.

    Tumorschmerzen: Das WHO-Stufenschema zur Schmerzbehandlung gilt weiterhin.

    Nichttumorschmerzen: LONTS-Leitlinien; Einsatz von Opioiden bei schmerz-medizinischer Indikation.

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  • Die Entwicklung der medikamentösen Schmerztherapie

    Die derzeit verfügbaren wichtigsten Schmerzmedikamente sind nicht in den letzten 20, sondern in den letzten 120 Jahren entstanden.

    Eine bedeutsame Ergänzung der Palette der Schmerzmittel waren die jüngst entwickelten Migränemittel Erenumab, Galcanezumab und Fremanezumab.

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  • Volkskrankheit Migräne 2018: ein Meilenstein in der nun spezifischen Therapie

    Migräne ist eine Volkskrankheit, die dennoch nach wie vor unterdiagnostiziert und untertherapiert ist.

    Meilenstein 2018: ein neuer, spezifischer Ansatz in der prophylaktischen Therapie (Erenumab, Galcanezumab, Fremanezumab).

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  • Invasive Schmerztherapie

    Reversible Methoden: Hinsichtlich der Anwendung von Lokalanästhetika mit und ohne Zusatz von Na-Bicarbonat hat sich klinisch und wissenschaftlich nichts geändert.

    Irreversible Methoden: Neurolysen durch Injektion von hoch konzentriertem Alkohol oder Phenol in das Rückenmark oder sympathische Ganglien werden bei strenger Indikation auch heute noch angewandt, Neuroadenolyse der Hypophyse ist generell passé.

    Implantation von Schmerzpumpen: An der Methode selbst, Einbringung von diversen Analgetika in den Subarachnoidalraum über einen operativ eingebrachten Katheter, hat sich nichts geändert; Pumpentechnik: Neben gasdruckbetriebenen Modellen stehen mittlerweile auch mehrere elektronisch gesteuerte Pumpen mit interessanter energiesparender Ventiltechnik zur Verfügung.

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  • Erfolgskonzept multimodale Schmerztherapie

    In der Schmerztherapie bezieht sich „multimodal“ auf die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen bei der Behandlung chronischer Schmerzen.

    Multimodale Schmerztherapie erweist sich als sehr erfolgreich und nachhaltig.

    Der Therapieerfolg bildet sich sowohl in der Reduktion von physischen als auch psychischen Symptomen ab.

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  • Focus auf körperliche Aktivität bei Rückenschmerz

    Im Interview: Prim. Dr. Peter Machacek, Vorstand der Abteilung für orthopädische Rehabilitation und Ärztlicher Direktor der Rehaklinik Wien Baumgarten.

    Beispiele für Entwicklungen in den letzten 20 Jahren: bessere Bildgebung → genauere Diagnostik, stärkere Berücksichtigung psychosozialer Faktoren, gut etablierte EBM-erarbeitete Scores für die Outcome-Messung bei Beschwerden des Bewegungsapparates.

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Ernährungsmedizin

  • Nutrition 2019: Ernährung – „Gewissheit“ im Fluss

    Zusammenfassende Statements zu ausgewählten Vorträgen: Ernährung und neue Medien, Ethik in der Ernährungsmedizin, Onkologie – Prävention der Mangelernährung, Intoleranzen – Glutamat, Fruktose, Histamin und Sulfite, Medikamente und Ernährung, und wie wird gesundes Essen für Kinder attraktiv?

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Kardiologie

Angiologie

  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) Antithrombotische Therapie

    Die medikamentöse Thrombozytenfunktionshemmung nimmt eine unverzichtbare Rolle in der Behandlung der symptomatischen pAVK ein.

    Die duale Thrombozytenfunktionshemmung findet Anwendung in Zusammenhang mit endovaskulären Interventionen und wird bei Patienten mit pAVK zumeist durch die Kombination von Acetylsalicylsäure und Clopidogrel repräsentiert.

    Bei unzureichendem Ansprechen auf Clopidogrel kann in Anlehnung an die Daten der EUCLID-Studie ein Therapie-Switch auf Ticagrelor angedacht werden.

    Die Thrombozytenfunktionstestung ist individuell zu evaluieren und bleibt Sonderfällen vorbehalten.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Gerinnung: Wann und wie ist die Wirkung der Antikoagulanzientherapie zu überprüfen?

    Vor operativen Eingriffen (bei fraglich verminderter Nierenfunktion) kann die orientierende Restwirksamkeit von Dabigatran mit einer normalen bzw. nur geringgradig verlängerten Thrombinzeit ausgeschlossen werden.

    Für die Anti-Xa-Inhibitoren (Rivaroxaban, Apixaban und Edoxaban) kann dies ebenso orientierend mit einer auf NMH kalibrierten Anti-Xa-Aktivitätsmessung einfach und schnell kontrolliert werden.

    Durch Zugabe von Aktivkohle zur Gerinnungsprobe kann einfach und schnell überprüft werden, ob pathologische Messwerte auf die NOAK-Therapie zurückzuführen sind oder ob ein Lupus-Inhibitor vorhanden ist: CAVE: EMA-Warnung: Bei Patienten mit thrombembolischem Geschehen und diagnostiziertem Antiphospholipid-Syndrom besteht ein erhöhtes Thromboserisiko unter NOAK im Vergleich zu Vitamin-K-Antagonisten!

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Rheumatologie

  • Der Knorpel als Behandlungsziel bei rheumatoider Arthritis

    Bei den prädominant inflammatorischen Arthritiden, wie der rheumatoidenArthritis, wird die Synovia als Zielgewebe der Entzündung gesehen, die Zerstörung des Knochens und des Knorpels als Folge der proliferativen Synovitis.

    Erst in den letzten Jahren wurde der Knorpelschaden durch die Arthritis bzw. das Verhindern von Knorpelschäden durch DMARDs vermehrt untersucht.

    Einzug in die Routinediagnostik wird die bildgebungstechnische Analyse des Gelenkknorpels wohl nicht so schnell finden, sie wird schweren bzw. therapierefraktären Fällen vorbehalten bleiben.

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  • Promotion Chronische Entzündungen als Motor für Diabetes und Rheuma

    Je ausgeprägter die rheumatische Krankheitsaktivität, desto höher das Risiko für einen Diabetes. Die Medikation sollte daher stoffwechselneutral sein, Steroide sind – wenn möglich – zu vermeiden.

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Onkologie

  • Ovarialkarzinom

    Noch immer ist die radikale Operation des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms in der Primärtherapie einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Behandlung.

    Die systematische Entfernung von regionären Lymphknoten sollte nach R0-Resektion beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom nicht mehr durchgeführt werden.

    In der medikamentösen Erstlinientherapie ist je nach BRCA-Mutationsstatus die Anwendung eines PARP-Inhibitors indiziert. u PARP-Inhibitoren sind in der Behandlung von Patientinnen mit einem Rezidiv, das wahrscheinlich auf eine platinhaltige Therapie ansprechen wird, integriert.

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  • Zervixkarzinom

    Eine HPV-Impfung wird für Kinder im Rahmen des Schulimpfprogramms und für sexuell aktive Frauen und Männer empfohlen.

    Die neue FIGO-Staging-Klassifikation berücksichtigt zusätzlich zu klinischen Faktoren auch radiologische und pathologische Parameter.

    Neben Paclitaxel-haltiger Kombinationschemotherapie + Bevacizumab kommen beim metastasierten oder rezidivierten Zervixkarzinom Checkpoint-Inhibitoren zum Einsatz.

    Derzeit werden Sentinel-Lymphadenektomie und weniger radikale operative Therapien bei kleineren Tumoren in Studien untersucht. Die minimalinvasive Radikaloperation dürfte der offenen Technik unterlegen sein.

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  • Endometriumkarzinom

    Die Operation stellt beim frühen Endometriumkarzinom die wesentliche Therapieform dar.

    Im Rahmen der Primärtherapie sollte bei allen Frauen vor dem 70. Lebensjahr ein Screening für das Lynch-Syndrom mittels Tumortestung durchgeführt werden.

    Im Rahmen einer prospektiven Studie wird derzeit die klinische Wertigkeit eines validierten molekularpathologischen Risikoprofils für die Entscheidung der adjuvanten Therapie evaluiert.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Wirksame Ernährung bei Diabetes und Übergewicht

    Im Rahmen der Frühjahrstagung der ÖDG diskutierten Experten geeignete Ernährungs­formen für übergewichtige Patienten mit Diabetes.

    Die aktuell beste Evidenz gibt es für die kohlenhydratarme Diät.

    Einfache und individuell abgestimmte Ernährungsempfehlungen sind – im Sinne der Compliance – wichtig.

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  • 27. Osteoporoseforum St. Wolfgang 2019

    Diabetes mellitus Typ 2 ist ein wesentlicher Risikofaktor für Fragilitätsfrakturen, die Knochendichtemessung mittels DXA erfasst dies aber nicht ausreichend.

    Eine chronische Herzinsuffizienz NYHA II–IV ist in 25–30 % der Fälle mit einer Osteoporose und/oder einer vertebralen Fraktur assoziiert.

    Call for action: die Awareness für Osteoporose und die interdisziplinäre Behandlung dieser Erkrankung müssen massiv verbessert werden.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Ballaststoffreiche Ernährung und Mikrobiom

    Ein Mangel an Ballaststoffen durch „westliche“ Ernährung sowie industrielle Methoden der Nahrungsproduktion, aber auch der Einsatz oberflächenaktiver, barriereschädigender Emulgatoren und Stabilisatoren, können die Zusammensetzung unserer Darmbakterien verändern und chronische Entzündungen auslösen (Abb.).

    Die resultierende Dysbiose ist mit gestörter Barrierefunktion und einer Vielzahl von Erkrankungen verbunden, was erst in den letzten Jahren erkannt wurde.

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Geriatrie

  • Geriatrische Aspekte zum Management des Typ-2-Diabetes

    u Leitlinien für ältere Menschen mit Diabetes mellitus sind von großer Bedeutung im Hinblick auf die hohe Prävalenz des Diabetes mellitus im fortgeschrittenen Lebensalter.u Insbesondere bei geriatrischen Patienten ist eine Anpassung der Therapieziele und auch der Therapieform an die individuellen Bedürfnisse wichtig. Im Vordergrund steht dabei auch bei der Diabetestherapie der Erhalt der funktionellen Fähigkeiten, der Selbstständigkeit und damit Lebensqualität des Patienten. u Bei geriatrischen Patienten besteht eine besondere Vulnerabilität hinsichtlich des Hypoglykämierisikos.

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Infektiologie

  • Die aktuelle Resistenzsituation beim Harnwegsinfekt

    Das Kennen der aktuellen Resistenzsituation in Österreich ermöglicht sowohl beim Primärinfekt als auch beim rezidivierenden unkomplizierten Harnwegsinfekt (HWI) eine zielgerichtete Therapie mit den hierzulande oral verfügbaren Substanzen.

    Diagnostizierende Labors sollten daher alle oral verfügbaren, für den HWI geeigneten Antibiotika austesten und auf dem Befund anführen.

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  • Akute Rhinosinusitis und akute Otitis media

    Die akute Rhinosinusitis (ARS) ist meist viraler Genese und hat eine hohe Spontan-remis­sionsrate von ca. 85 % in 7–15 Tagen.

    Die akute Otitis media (AOM) hat ebenfalls eine sehr hohe Spontanremissionsrate von ca. 66 % in 24 Stunden und > 90 % innerhalb von 7 Tagen.

    Symptomatische Therapien mittels Dekongestiva und NSAR stehen bei beiden Erkrankungen im Vordergrund. Antibiotika sind selten notwendig.

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Palliativmedizin

  • EAPC-Kongress 2019 – die Höhepunkte

    Der neue EAPC Atlas of Palliative Care in Europe 2019 steht zum Downloadbereit.

    Palliative Care sollte als Menschenrecht betrachtet und auch bei chronischen Erkrankungen angeboten werden.

    Public Health und neue Medien gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Palliative Care.

    Komplexitätsforschung kann dabei unterstützen, unterschiedliche palliative Versorgungssituationen zu erfassen.

    Virtual Reality stellt eine Möglichkeit zum Symptommanagement dar.

    Ehrenamtliche Hospizmitarbeitende haben eine wichtige Rolle in der ganzheitlichen Betreuung von Patienten und deren An- und Zugehörigen sowie in der Unterstützung der Hospiz- und Palliativeinrichtungen weltweit.

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Pneumologie

  • Asthma im Focus

    Übermäßiger Gebrauch von kurzwirksamen β-Agonisten (SABA) ist mit erhöhtem Mortalitäts- und Exazerbationsrisiko sowie schlechterer Prognose assoziiert.

    Kurzwirksame Bronchodilatatoren schwächen die Therapieadhärenz; bessere Adhärenz durch Kombination eines inhalativen Kortikosteroids plus einem schnell wirksamen β-Agonisten.

    In Österreich werden jährlich rund 1,4 Millionen Packungen SABA verkauft. Laut den Daten zu den Verordnungen in Österreich sind 14 % der für Asthma verordneten Präparate SABA.

    Biologika-Therapie bei schwerem Asthma: differenzieren zwischen allergischem und eosinophilem Asthma; Therapieansprechen nach 4 bis 6 Monaten beurteilen.

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  • Benralizumab (Fasenra®): Lange wirksam bei eosinophilem Asthma

    Benralizumab ist ein monoklonaler Antikörper zur Behandlung von schwerem eosinophilem Asthma, welcher die eosinophilen Granulozyten nahezu vollständig depletiert. Rezente Studiendaten zeigen, dass Benralizumab auch langfristig die Exazerbationen von Patienten mit schwerem, unzureichend kontrolliertem Asthma reduziert und gleichzeitig deren Lungenfunktion verbessert. Außerdem konnte die Sicherheit und Verträglichkeit von Benralizumab über einen Behandlungszeitraum von zwei Jahren bestätigt werden. Redaktion: Mag. Harald Leitner

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Artikel

Themenheft: Gastroenterologie

  • Editorial

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, es freut mich sehr, Ihnen mit dieser Sonderbeilage einen Einblick in die Highlights des International Liver Congress (ILC) 2019 und des von der ÖGGH veranstalteten Onko-Wintersymposiums geben zu können! Der ILC 2019 – die bereits zum…

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  • Virale Hepatitis

    Hepatitis B: Lenvervimab führte im Mausmodell zu einer kompletten Eliminierung von HBsAg; hieraus ergibt sich eine potenzielle Möglichkeit zur funktionellen Heilung.

    Hepatitis C: Eine 12-wöchige Therapie mit Sofosbuvir/Velpatasvir führt zu einer hocheffektiven Elimination der Erkrankung – unabhängig von Genotyp, Zirrhosestatus oder Vortherapie.

    Hepatitis E: Die Zunahme an Neuinfektionen bedingt die Suche nach neuen Therapieoptionen.

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  • Therapie der Hepatitis D – Licht am Horizont?

    Für die Behandlung der Hepatitis D sind bis dato keine direkt antiviral wirkenden Substanzen zugelassen.

    Nur circa 20 % der Patienten mit chronischer Hepatitis B/Hepatitis D profitieren dauerhaft von einer antiviralen Therapie mit pegyliertem Interferon-alpha (pegIFNα).

    Rezente Daten belegen, dass die Kombination aus Myrcludex-B + pegIFNα bei Hepatitis B und Hepatitis D eine potenzielle Therapieoption darstellt.

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  • „International Liver Congress 2019“ der jungen Wissenschaft

    Aus dem Reagenzglas: Die De- und Rezellularisierung einer ganzen Leber ist möglich; diese rezellularisierte Leber kann Albumin produzieren.

    Primär biliäre Zirrhose: Eine additive Therapie mit Bezafibrat kann bei insuffizientem Ansprechen auf die Standardtherapie biochemische Cholestaseparameter und Juckreiz verbessern.

    Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung: Das Auftreten einer arteriellen Hypotension wurde als wichtigster Parameter für die Notwendigkeit der Beendigung einer Blutungsprophylaxe mit nichtselektiven Betablockern identifiziert.

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  • Relevante Updates zum hepatozellulären Karzinom am ILC 2019

    COX-Inhibitoren bewirken gemäß Studie ein geringeres Risiko für die Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms bei Patienten mit chronischer Hepatitis B.

    Therapiesequenz Sorafenib-Regorafenib: medianes Gesamtüberleben von > 2 Jahren.

    Lenvatinib: Auch vorbehandelte Patienten zeigen ein Ansprechen.

    Ramucirumab: wirksam bei Sorafenib-Vortherapie unabhängig von der zugrunde liegenden Ätiologie.

    PD-1-gezielte Immuntherapie zeigt auch bei Child-Pugh B ein gutes Sicherheitsprofil.

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  • Spitzenleistungen österreichischer Gastroenterologen und Hepatologen

    2018 wurden 30 Arbeiten mit einem Gesamt-Impakt-Faktor von 278 Punkten auf dem Gebiet der Gastroenterologie und Hepatologie als aus Österreich stammende Top-Publikationen gewertet.

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  • Neoadjuvante Therapie bei resektablen Pankreaskarzinomen

    Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung befindet sich die Mehrheit der Pankreaskarzinom-Patienten bereits im metastasierten oder lokal fortgeschrittenen Stadium.

    Hierin begründet sich auch die ungünstige Prognose.

    Als Therapiestandard beim resektablen Pankreaskarzinom gilt eine primäre operative Sanierung mit anschließender adjuvanter Chemotherapie.

    Eine neoadjuvante Therapie kann zwar einen Nutzen bringen, allerdings ist dieser Therapieansatz experimentell.

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  • Chirurgische Therapie des Pankreaskarzinoms

    Das Pankreaskarzinom gilt aufgrund der späten Diagnose und aggressiven Tumorbiologie bis heute als schwierig zu behandelnde Krebserkrankung.

    Es werden resektable, grenzwertig resektable und nichtresektable Erkrankungs­stadien unterschieden und im Rahmen standardisierter Konzepte sowie klinischer Studien behandelt.

    Durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in Diagnose und Therapie konnten in den vergangenen Jahren Fortschritte bei den Behandlungsergebnissen erzielt werden.

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  • Hepatozelluläres Karzinom und Lebermetastasen − Interventionelle Radiologie

    Zunehmender Einsatz lokal kurativer, perkutaner Ablationstechniken für die minimalinvasive Behandlung von Lebertumoren im Rahmen eines multidisziplinären Therapiekonzeptes.

    Stereotaktische Radiofrequenzablation: Das Anwendungsspektrum der perkutanen Ablation wird durch die stereotaktische Navigation in Kombination mit der Technik der Bildfusion maßgeblich erweitert.

    Bei primären und sekundären Lebertumoren soll die technische Machbarkeit einer kompletten (in sano) perkutanen Ablation mit dem interventionellen Onko-logen abgeklärt und gegebenenfalls dem Patienten angeboten werden.

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