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Neue Impfungen, neue Herausforderungen

Neue Impfstoffe gegen Dengue- und Chikungunya-Fieber, zunehmende autochthone Fälle in Europa und die Auswirkungen des Klimawandels verändern die Reisemedizin spürbar. Gleichzeitig wird die Beratung immer individueller. Im Videointerview spricht Dr. Sebastian Baumgartner, Leitung Reisemedizinisches Impfservice, 4. Medizinische Abteilung mit Infektions- und Tropenmedizin, Klinik Favoriten, Wien, über Chancen und Grenzen neuer Vakzine, diagnostische Herausforderungen bei Reiserückkehrer:innen sowie darüber, warum reisemedizinische Expertise kontinuierliche Weiterbildung erfordert.


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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Die Einführung von Impfstoffen gegen Dengue- und Chikungunya-Fieber ist ein großer Fortschritt – besonders Dengue-Fieber ist bei Reiserückkehrer:innen häufig.
  • In der Reisemedizin reichen standardisierte Länderempfehlungen heute nicht mehr aus. Entscheidend sind die genaue Reiseroute, Reiseart, Aufenthaltsdauer, Saison und individuelle Risikofaktoren der Reisenden.
  • Erkrankungen wie Dengue- oder Chikungunya-Fieber treten zunehmend auch in Europa auf. Dadurch verschiebt sich die Epidemiologie.
  • Bei Reiserückkehrer:innen müssen Ärzt:innen auch an Erkrankungen denken, die früher in Europa kaum relevant waren. Aktuelle Ausbruchssituationen und neue Verbreitungsgebiete erschweren die infektiologische Abklärung zusätzlich.