SO 05|2014

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer

Editorial

Focus: Evidenzbasierte Tumornachsorge

  • Vorwort: Evidenzbasierte Tumornachsorge
    Oberer Gastrointestinaltrakt: Tumoren des oberen Gastrointestinaltraktes haben die Gemeinsamkeit, dass sie meist nicht in einem frühen Stadium diagnostiziert werden und nach initialem Ansprechen auf eine Systemtherapie ein hohes Rezidivrisiko aufweisen. Trotz dieser Tatsache existieren keine allgemeingültigen Richtlinien, wie die Nachsorgeuntersuchungen ...Weiterlesen ...
  • Evidenzbasierte Nachsorge beim Mammakarzinom

    Ziele der Nachsorge: Früherkennung lokoregionärer Rezidive, Management therapieinduzierter Nebenwirkungen, Überprüfung der Compliance bei adjuvanter endokriner Therapie, genetische Beratung entsprechend den österreichischen Leitlinien, psychosoziale Rehabilitation und symptomorientierte Suche nach Fernmetastasen, Motivation zu körperlicher Aktivität.

    Dauer der Nachsorge: zumindest 15 Jahre.

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  • Evidenzbasierte Nachsorge beim Lungenkarzinom

    Die Nachsorge sollte vom Team/Zentrum, welches die Primärbehandlung durchgeführt hat, basierend auf einem – für jeden Patienten individuellen – Nachsorgeschema durchgeführt werden.

    Besonders wichtig ist, die Patienten anhaltend zur Nikotinkarenz zu motivieren.

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  • Evidenzbasierte Nachsorge bei oberen gastrointestinalen Tumoren

    Evidenzbasierte Nachsorgerichtlinien fehlen.

    Empfehlungen der verschiedenen Fachgesellschaften zeigen jedoch wenig Unterschiede.

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  • Evidenzbasierte Nachsorge beim Kolorektalkarzinom

    Nachsorgeprogramme internationaler Fachgesellschaften entsprechen dem Konzept der intensiven Nachsorge mit vier obligaten Untersuchungen: klinische Untersuchung, CEA-Bestimmung, Computertomografie und Koloskopie.

    Randomisierte Studien und Metaanalysen zeigen signifikante Überlebensvorteilefür Patienten mit intensiver Nachsorge.

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  • Nachsorge bei Weichteilsarkomen

    Die Datenlage bezüglich Intervall, Dauer und Art der Nachsorge ist äußerst spärlich. Umso wichtiger ist es, die Behandlungsexpertise zu erwähnen.

    Behandlungsexpertise erlaubt Rückschlüsse auf Krankheitsverläufe und demzufolge auch auf „Rezidivmuster“.

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Kongress

Panorama

Personalisierte Medizin

  • Hält die Molekularbiologie beim Pankreaskarzinom, was sie verspricht?

    Aufgrund ausgeprägter chromosomaler Instabilität und genetischer Heterogenität mit zahlreichen Mutationen, Amplifikationen, Genverlusten und chromosomalen Rearrangements ist das Pankreaskarzinom eine genetisch komplexe Erkrankung.

    Chromosomale Instabilität und genetische Heterogenität sind mögliche Ursachen für die ausgeprägte Therapieresistenz dieser Tumorentität.

    Zunehmende molekularbiologische Erkenntnisse sind Grundlage für mögliche zukünftige Therapieverbesserungen.

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Translationelle Onkologie

  • Der RAS-RAF-MEK-ERK-Signalweg

    Neue Tumortherapien blockieren den RAS-RAF-MEK-ERK-Signalweg und versprechen eine signifikante Verbesserung der Prognose für zahlreiche Patienten.

    Eine Monotherapie mit BRAF-Inhibitoren führt sehr rasch zu Resistenzentwicklung, was den therapeutischen Wert dieser Therapie meist zeitlich limitiert.

    Durch kombinierte Therapien mit BRAF- und den neu auf dem Markt befindlichen MEK-Inhibitoren lässt sich der Signalweg weitaus effizienter und nachhaltiger blockieren. Erste Daten sind äußerst vielversprechend, allerdings stehen Langzeitergebnisse noch aus.

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