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Hot Topics vom WCLC 2022
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Erscheinungsdatum:
31.12.2014

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer


Editorial

Evidenzbasierte Nachsorge: Zwischen „Wie fühlen Sie sich?“ und „Wir sollten doch alle 3 Monate ein PET-CT machen“

Markus Raderer 31.12.2014

Der vorliegende Fokus von SPECTRUM Onkologie befasst sich mit dem Thema der evidenzbasierten Tumornachsorge – einer Thematik, die sich im Spannungsfeld zwischen der Erwartung maximaler Sicherheit seitens des Patienten und der Sinnhaftigkeit und Machbarkeit mittels verfügbarer Methoden bewegt. Dass eine Bestandsaufnahme zur wirklichen Datenlage notwendig ist, legt bereits die klinische Praxis nahe – die...

Editorial

Highlights beim Mammakarzinom vom San Antonio Breast Cancer Symposium

Rupert Bartsch 31.12.2014

Die Ergebnisse von SOFT definieren einen neuen Therapiestandard in der adjuvanten endokrinen Therapie prämenopausaler Patientinnen. Nab-Paclitaxel erscheint konventionellem wöchentlichen Paclitaxel im neoadjuvanten Setting überlegen. Bei nodal-negativen Patientinnen mit mittlerem Risiko scheint AC x 4 und FEC x 6 gleichwertig. Die Suche nach neuen prädiktiven Markern bleibt problematisch.

Focus: Evidenzbasierte Tumornachsorge

Vorwort: Evidenzbasierte Tumornachsorge

Wolfgang Eisterer 31.12.2014

Oberer Gastrointestinaltrakt: Tumoren des oberen Gastrointestinaltraktes haben die Gemeinsamkeit, dass sie meist nicht in einem frühen Stadium diagnostiziert werden und nach initialem Ansprechen auf eine Systemtherapie ein hohes Rezidivrisiko aufweisen. Trotz dieser Tatsache existieren keine allgemeingültigen Richtlinien, wie die Nachsorgeuntersuchungen bei diesen Tumorarten gestaltet werden sollen und ob sie...

Focus: Evidenzbasierte Tumornachsorge

Evidenzbasierte Nachsorge beim Mammakarzinom

Michael Stierer et al. 31.12.2014

Ziele der Nachsorge: Früherkennung lokoregionärer Rezidive, Management therapieinduzierter Nebenwirkungen, Überprüfung der Compliance bei adjuvanter endokriner Therapie, genetische Beratung entsprechend den österreichischen Leitlinien, psychosoziale Rehabilitation und symptomorientierte Suche nach Fernmetastasen, Motivation zu körperlicher Aktivität. Dauer der Nachsorge: zumindest 15 Jahre.

Focus: Evidenzbasierte Tumornachsorge

Evidenzbasierte Nachsorge beim Lungenkarzinom

Gudrun Absenger et al. 31.12.2014

Die Nachsorge sollte vom Team/Zentrum, welches die Primärbehandlung durchgeführt hat, basierend auf einem – für jeden Patienten individuellen – Nachsorgeschema durchgeführt werden. Besonders wichtig ist, die Patienten anhaltend zur Nikotinkarenz zu motivieren.

Focus: Evidenzbasierte Tumornachsorge

Evidenzbasierte Nachsorge bei oberen gastrointestinalen Tumoren

Bettina Sonnweber et al. 31.12.2014

Evidenzbasierte Nachsorgerichtlinien fehlen. Empfehlungen der verschiedenen Fachgesellschaften zeigen jedoch wenig Unterschiede.

Focus: Evidenzbasierte Tumornachsorge

Evidenzbasierte Nachsorge beim Kolorektalkarzinom

Alexander Perathoner et al. 31.12.2014

Nachsorgeprogramme internationaler Fachgesellschaften entsprechen dem Konzept der intensiven Nachsorge mit vier obligaten Untersuchungen: klinische Untersuchung, CEA-Bestimmung, Computertomografie und Koloskopie. Randomisierte Studien und Metaanalysen zeigen signifikante Überlebensvorteilefür Patienten mit intensiver Nachsorge.

Focus: Evidenzbasierte Tumornachsorge

Nachsorge bei Weichteilsarkomen

Thomas Brodowicz et al. 31.12.2014

Die Datenlage bezüglich Intervall, Dauer und Art der Nachsorge ist äußerst spärlich. Umso wichtiger ist es, die Behandlungsexpertise zu erwähnen. Behandlungsexpertise erlaubt Rückschlüsse auf Krankheitsverläufe und demzufolge auch auf „Rezidivmuster“.

Kongress

DGHO, ÖGHO, SGMO und SGH, Jahrestagung 2014, Hamburg − Plenarsitzung: Best of the year

31.12.2014

„Best of the Year: Personalisierte Medizin in der klinischen Praxis, rezente „Break through“-Zulassungen und aussichtsreiche neue Therapieprinzipien.

Kongress

Mantelzelllymphom − Behandlungskonzepte im Wandel

Judith Moser et al. 31.12.2014

Beim Mantelzelllymphom werden alternative Therapieansätze zur etablierten Stammzelltransplantation bzw. Chemoimmuntherapie untersucht, wobei die meisten Daten bisher zu Bortezomib, Ibrutinib, Temsirolimus und Lenalidomid vorliegen. Durch Kombinationen mit chemoimmuntherapeutischen Schemata kann eine Steigerung der Ansprechraten erwartet werden. Als Monotherapie hat Ibrutinib im rezidivierten Setting einen neuen...

Kongress

Zu neuen Ufern im CLL-Management

Judith Moser et al. 31.12.2014

Neue Therapieansätze bei CLL sind zahlreich und umfassen unter anderem den BTK-Hemmer Ibrutinib, der sowohl in der therapienaiven Situation als auch bei rezidivierter/refraktärer Erkrankung Wirksamkeit zeigt. Die mit Ibrutinib erreichten klinischen Outcomes übertreffen die Ergebnisse mit anderen Therapien deutlich. Gleichzeitig punktet die Behandlung mit guter Verträglichkeit.

Kongress

Aggressive B-Zell-Lymphome: News bei DLBCL

Judith Moser et al. 31.12.2014

FLYER: Bestimmte Patientengruppen mit DLBCL könnten von einer Chemoimmuntherapie geringer Intensität ebenso profitieren wie von intensiveren Protokollen. UNFOLDER: Für Michael Pfreundschuh ist eine Radiotherapie bei „bulky disease“ grundsätzlich indiziert. RICOVER-60, SMARTE-R-CHOP-14: Adäquate Dosisanpassung bei Männern aller Altersgruppen und bei jüngeren Frauen sowie Vitamin-D-Substitution können die...

Kongress

Immun-Checkpoint-Blockade: Potenzial für Langzeitüberleben – Aktivierung des Immunsystems gegen Krebs

31.12.2014

Die Anfänge der Immuntherapie bei Krebs wurden im Jahr 1857 mit der Beschreibung der Immuninfiltration in Tumoren durch Virchow gemacht. Burnet stellte im Jahr 1957 die Hypothese auf, dass Krebs das Immunsystem kontrolliert. 1991 wurden humane tumorasso­ziierte Antigene von Rosenberg & Boom charakterisiert. 1995 kam es zur Zulassung von IFNα zur adjuvanten Therapie des malignen Melanoms und 1998 zur...

Kongress

PD-1-Antikörper Pembrolizumab − Immuntherapie des Melanoms

Ine Schmale et al. 31.12.2014

Pembrolizumab ist ein hoch affiner humanisierter monoklonaler IgG4-Antikörper, der an PD-1 bindet und damit die Bindung mit den Liganden PD-L1 und PD-L2 verhindert. In der Phase-I-Studie KEYNOTE-001 wurde eine vielversprechende Antitumoraktivität bei 655 Patienten mit fortgeschrittenem Melanom gezeigt. Das Nebenwirkungsprofil war über alle Dosierungen und Regime gut handhabbar. Diese Studienergebnisse führten in...

Personalisierte Medizin

Hält die Molekularbiologie beim Pankreaskarzinom, was sie verspricht?

31.12.2014

Aufgrund ausgeprägter chromosomaler Instabilität und genetischer Heterogenität mit zahlreichen Mutationen, Amplifikationen, Genverlusten und chromosomalen Rearrangements ist das Pankreaskarzinom eine genetisch komplexe Erkrankung. Chromosomale Instabilität und genetische Heterogenität sind mögliche Ursachen für die ausgeprägte Therapieresistenz dieser Tumorentität. Zunehmende molekularbiologische...

Translationelle Onkologie

Der RAS-RAF-MEK-ERK-Signalweg

Robert Loewe et al. 31.12.2014

Neue Tumortherapien blockieren den RAS-RAF-MEK-ERK-Signalweg und versprechen eine signifikante Verbesserung der Prognose für zahlreiche Patienten. Eine Monotherapie mit BRAF-Inhibitoren führt sehr rasch zu Resistenzentwicklung, was den therapeutischen Wert dieser Therapie meist zeitlich limitiert. Durch kombinierte Therapien mit BRAF- und den neu auf dem Markt befindlichen MEK-Inhibitoren lässt sich der Signalweg...

Panorama

Neue Konzepte in der Radioonkologie – Bildgeführte und adaptive Radiotherapie

Dietmar Georg et al. 31.12.2014

Die kontinuierliche Verbesserung der radioonkologischen Therapie basierte seit Beginn der Strahlentherapie im Jahre 1896 durch den Wiener Dermatologen Leopold auf der Vernetzung der Fachbereiche Radioonkologie, Strahlenbiologie und Medizinische Strahlenphysik. Die Entwicklung und weitere klinische Erprobung der Image-guided Radiotherapy sowie die BioART erfordern neben der Weiterführung dieser erfolgreichen...

 



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