UIM 03|2012

UIM 03|2012 Themenheft Angiologie

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Tumor und Thrombose

  • Editorial – Tumor und Thrombose
    Die Intention dieses Sonderheftes ist es, den Focus des Lesers auf die spezielle Assoziation Thrombose und venöse Thromboembolie (VTE) zu lenken.
    Experten auf diesem Gebiet geben Ihnen den aktuellsten Einblick in diese Thematik, die immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die ...Weiterlesen ...
  • Pathophysiologie der krebsassoziierten Thrombose

    Dem erhöhten Thromboserisiko bei Patienten mit einer Krebserkrankung liegt eine Aktivierung des Blutgerinnungssystems durch komplexe Mechanismen zugrunde. Die Entstehung einer krebsassoziierten Thrombose ist multifaktoriell und hängt daher von verschiedenen pathophysiologischen Faktoren ab.

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  • Modelle zur VTE-Risikostratifizierung – Ist jeder Krebspatient gleich gefährdet?

    Krebspatienten weisen ein erhöhtes Risiko auf, venöse Thromboembolien (VTE) zu  entwickeln. Die Inzidenz von VTE bei Krebspatienten liegt bei circa 1/200 und ist verglichen mit der  Gesamtbevölkerung circa 5-fach erhöht.

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  • Prophylaxe und Therapie der venösen Thromboembolie beim palliativen Krebspatienten

    Die venöse Thromboembolie (VTE) stellte eine häufige Komplikation bei hospitalisierten Patienten dar. Sie hat eine Inzidenz von etwa 0,1 % pro Jahr und steigert massiv die Komorbidität und die Mortalität der betroffenen Patienten.

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  • Thromboseprophylaxe beim Karzinompatienten – Wann, wo, wie?

    Kontext: Die venöse Thromboembolie (VTE), bestehend aus der tiefen Beinvenenthrombose (TVT) und ihrer möglichen Komplikation, der Lungenembolie (PAE), ist bei Tumorpatienten häufig und eine der Haupttodesursachen. Man weiß, dass ca. 20 % aller VTE-Ereignisse bei Tumorpatienten auftreten. Aber auch die Therapie der VTE gestaltet sich bei Tumorpatienten besonders schwierig. In einer Arbeit von Prandoni et al. aus dem Jahr 2002 zeigten die Autoren, dass das Risiko für eine neuerliche VTE nach einem Einmalereignis bei Tumorpatienten 4- fach erhöht ist. Es zeigte sich aber auch, dass die entsprechende Antikoagulantien-Therapie bei diesen Patienten mit einem verdoppelten Blutungsrisiko einhergeht.

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  • Therapie der tiefen Venenthrombose beim Karzinompatienten – Was bei Tumorerkrankungen zu berücksichtigen ist

    Kontext: Patienten mit Tumorerkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für tiefe Venenthrombosen (TVT) und Pulmonalembolie (PE), das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) steigt mit der Erkrankungsprogression. Die Prävalenz einer symptomatischen VTE beim Tumorpatienten beträgt bis zu 15 % und ist somit deutlich höher als in der Allgemeinbevölkerung, in Autopsiestudien beträgt die Inzidenz bei Karzinompatienten sogar bis zu 50 %. Allerdings sind Tumorerkrankungen auch mit einem erhöhten Blutungsrisiko assoziiert, manche Karzinome präsentieren sich bei initialer Diagnosestellung bereits mit einer Blutung (z. B. okkulte Blutung beim Kolonkarzinom).

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  • Asymptomatische Pulmonalembolie beim onkologischen Patienten

    Bildgebende Tumorverlaufskontrollen sind Standard onkologischer Versorgung. Dazu gehören auch CT-Thorax-Kontrollen, die mit der Fragestellung „Progress/Metastasierung?“ durchgeführt werden. Die höhere Auflösung moderner CT-Geräte und die damit verbesserte Darstellung peripherer pulmonaler Arterien hat in den vergangenen Jahren zu einer höheren Rate an zufällig detektierten Pulmonalembolien bei Krebspatienten geführt.

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  • Tumorassoziierte venöse Thromboembolie – Potenzielle neue orale Antikoagulantien

    In den letzten Jahren wurden neue orale Antikoagulantien (NOAC) in die klinische Anwendung eingeführt und zum Teil in mehreren Indikationen zugelassen. Derzeit ist die Datenlage für diese Substanzen bezüglich eines Einsatzes bei Tumor-assoziierter venöser Thromboembolie (VTE) noch beschränkt. In Zukunft haben die NOAC allerdings das Potenzial, die Therapie der VTE auch bei Karzinompatienten deutlich zu vereinfachen.

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