UIM 07|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

Editorial

  • Editorial
    Bei dieser Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN sehe ich erstmals die Gastroenterologie und Hepatologie aus der Sicht der Selbstständigkeit. Es fällt mir auf, dass für niedergelassene Kollegen und Kolleginnen die Anwendbarkeit von Neuem nur sehr schwer möglich ist. Sicher ist ...Weiterlesen ...

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Berufsverband österreichischer Internisten

Seite des niedergelassenen Internisten

Focus

Kardiologie

  • Hirnprotektion, Nephroprotektion Organprotektion jenseits der Drucksenkung – gibt es sie?

    Aus Studien werden immer wieder organprotektive Effekte unterschiedlicher Antihypertensiva abgeleitet, die über das aufgrund der Blutdrucksenkung zu erwartende Maß hinausgehen. Aber gibt es ihn wirklich, den spezifischen protektiven Effekt bestimmter Antihypertensivaklassen auf das Hirn, das Herz und die Nieren? Oder genügt es, den Blutdruck tief, aber nicht zu tief zu senken?

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  • Herz und Hypertonie Beeinflussung früher hypertensiver Endorganschäden

    Der arterielle Hypertonus stellt einen der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung der Herzinsuffizienz, der Koronarerkrankung sowie der kardialen Mortalität der westlichen Bevölkerung dar. Pathophysiologisch kommt es aufgrund der arteriellen Blutdruckerhöhung zum Endorganschaden durch eine vermehrte Volumen- bzw. Druckbelastung des Herzens. Die gemeinsame Endstrecke des Endorganschadens durch die verschiedenen Risikofaktoren ist eine gestörte Gefäß- und Endothelfunktion.

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  • Wichtige Differenzialdiagnose bei akutem Brustschmerz -Das Tako-Tsubo-Syndrom

    An einem gebrochenen Herzen sterben. Eigentlich ist das nur eine Redewendung. Doch sie hat offensichtlich ihre Berechtigung. Denn es gibt ein akutes kardiales Geschehen, das durch Stresssituationen ausgelöst zu einer schweren Funktionsstörung des Herzens führt. Der Fachbegriff dafür lautet Tako-Tsubo-Syndrom, Stress- Kardiomyopathie, Apical-Ballooning-Syndrom – oder eben Broken-Heart-Syndrom.

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  • Tako-Tsubo-Stresskardiomyopathie -Therapiestandards fehlen – symptomatische Behandlung im Vordergrund

    Die plötzlich einsetzenden Symptome, die einem akuten Myokardinfarkt gleichen, treten meist in Zusammenhang mit einer emotionalen oder körperlichen Belastung auf. Die Pathogenese des in den 1990er-Jahren in Japan erstmals beschriebenen Krankheitsbildes ist bisher noch unklar.

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  • Studien ATHENA und PALLAS – Durchbruch und Havarie mit Dronedaron? -Therapie des Vorhofflimmerns
    Multaq® (Dronedaron) ist seit dem Jahr 2009 zur Therapie von klinisch stabilen Patienten mit nicht-permanentem Vorhofflimmern (aktuell oder in der Vorgeschichte) zugelassen, um ein Wiederauftreten des Vorhofflimmerns zu verhindern oder die ventrikuläre Herzfrequenz zu senken. Bei diesem Patientengut bewirkte Dronedaron ...Weiterlesen ...
  • PALLAS: Durchbruch und Havarie
    Havarie Nummer 1
    Die „Pallas“ war ein Frachtschiff unter der Flagge der Bahamas, das nach einem Brand an Bord am 25. Oktober 1998 vor der schleswig- holsteinischen Nordseeküste auf Grund lief. Es verlor 90 Tonnen Öl, die ins Meer ...Weiterlesen ...
  • Neue Implikationen für ein altes Konzept -Selektive renale Denervation bei therapieresistenter Hypertonie

    Mit den noch vor der Ära der medikamentösen Hochdrucktherapie gewonnenen Erkenntnissen zur chirurgischen lumbalen Sympathektomie, der Trennung der Niere von der Innervation des Sympathikus, ist es zuletzt gelungen, eine minimal invasive selektive Form der renalen Denervationstherapie mit einem kathetergestützen System (Symplicity) zu entwickeln. Das neue Verfahren wird derzeit in ersten Fallserien bei therapieresistenten Hypertonikern in Österreich etabliert.

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  • KOMMENTARE
    Die Methode wird derzeit noch relativ neu in Österreich etabliert, wobei sich als erster Erfolg festhalten lässt, dass der Blutdruck der Patienten bereits im Laufe des stationären Aufenthalts um 10–20 mmHg absinkt und auch weiterhin niedrig bleibt, hier müssen aber ...Weiterlesen ...
  • KOMMENTARE
    Therapieresistente Hypertonie: Per definitionem bedeutet therapieresistente Hypertonie, dass der Blutdruck trotz Einnahme dreier unterschiedlicher blutdrucksenkender Medikamente unter Einbeziehung eines Diuretikums (alle Medikamente in voller Dosierung) nicht zum Erreichen des Zielblutdrucks geführt hat. Ausgereizt ist die medikamentöse Therapie damit allerdings nicht, ...Weiterlesen ...
  • KOMMENTARE
    Indikation: Die allgemein anerkannte Definition der therapieresistenten Hypertonie umfasst Patienten, die einen wiederholt in der Praxis oder ambulant gemessenen Blutdruck von ≥ 160/90 mmHg bei Einnahme von 3 oder mehr verschiedenen Antihypertensiva aufweisen, von denen eines ein Diuretikum sein sollte. Damit ...Weiterlesen ...

Angiologie

  • Neue Implikationen für ein altes Konzept -Selektive renale Denervation bei therapieresistenter Hypertonie

    Mit den noch vor der Ära der medikamentösen Hochdrucktherapie gewonnenen Erkenntnissen zur chirurgischen lumbalen Sympathektomie, der Trennung der Niere von der Innervation des Sympathikus, ist es zuletzt gelungen, eine minimal invasive selektive Form der renalen Denervationstherapie mit einem kathetergestützen System (Symplicity) zu entwickeln. Das neue Verfahren wird derzeit in ersten Fallserien bei therapieresistenten Hypertonikern in Österreich etabliert.

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  • KOMMENTARE
    Die Methode wird derzeit noch relativ neu in Österreich etabliert, wobei sich als erster Erfolg festhalten lässt, dass der Blutdruck der Patienten bereits im Laufe des stationären Aufenthalts um 10–20 mmHg absinkt und auch weiterhin niedrig bleibt, hier müssen aber ...Weiterlesen ...
  • KOMMENTARE
    Therapieresistente Hypertonie: Per definitionem bedeutet therapieresistente Hypertonie, dass der Blutdruck trotz Einnahme dreier unterschiedlicher blutdrucksenkender Medikamente unter Einbeziehung eines Diuretikums (alle Medikamente in voller Dosierung) nicht zum Erreichen des Zielblutdrucks geführt hat. Ausgereizt ist die medikamentöse Therapie damit allerdings nicht, ...Weiterlesen ...
  • KOMMENTARE
    Indikation: Die allgemein anerkannte Definition der therapieresistenten Hypertonie umfasst Patienten, die einen wiederholt in der Praxis oder ambulant gemessenen Blutdruck von ≥ 160/90 mmHg bei Einnahme von 3 oder mehr verschiedenen Antihypertensiva aufweisen, von denen eines ein Diuretikum sein sollte. Damit ...Weiterlesen ...
  • Positionen für die Praxis -Symptomatische und asymptomatische Karotisstenose

    Je nach Erfahrung des behandelnden Zentrums, dem Ausmaß der Stenose, dem Grad der Behinderung sowie der Wahrscheinlichkeit einer Rezidivstenose mit absehbaren Folgen für den Patienten unterscheiden sich die Empfehlungen zur operativen/interventionellen Therapie der symptomatischen und asymptomatischen Karotisstenose, wie im nachfolgenden Beitrag ausgeführt wird.

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Rheumatologie

  • Diskussion – Statine in der Rheumatologie – Freund oder Feind?

    Statine üben ihre klinische Wirksamkeit nur zum Teil über die Lipidsenkung, vielmehr offensichtlich über die pleiotropen (Nicht-Lipid-)Effekte aus. Einer davon ist die dokumentierte antiinflammatorische Wirkung bzw. CRP-Senkung. Aus biochemischen und pharmakologischen Überlegungen ist der Einsatz von Statinen bei rheumatoider Arthritis (RA) daher besonders naheliegend.

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  • Akute CPP-Kristall-Arthritis -„Pseudogicht“

    Der Begriff „Pseudogicht“ wurde 1961 von McCarty definiert und beschreibt eine akute, selbstlimitierende, durch Kalziumpyrophosphat- Kristalle induzierte Synovitis, die durch eine mit dem Gichtanfall vergleichbare Klinik charakterisiert ist.

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Hämatologie und Hämostaseologie

Onkologie

Endokrinologie & Stoffwechsel

Geriatrie

Nephrologie

  • Sport ist Mord – oder doch nicht? -Sport bei chronischen Nierenerkrankungen
    Kontext: Die rehabilitativen Eigenschaften von Grundlagenausdauertraining bei Hypertonie, peripherer arterieller Verschlusserkrankung und koronarer Herzerkrankung sind unbestritten. Erst in den letzten Jahren hat sich Grundlagenausdauertraining als therapeutische Option auch bei chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen und diversen restriktiven Lungenerkrankungen etabliert. Nachdem viele der chronisch ...Weiterlesen ...

Infektiologie

Schmerzmedizin

  • Akupunktur bei Schmerzen – Unterschiedliche Techniken optimieren den Therapieerfolg

    Die Schmerztherapie ist eine Domäne der Akupunktur. Die Verwendung innovativer Verblindungsverfahren hilft, mehr über ihr Potenzial zu erfahren. Die Akupunktur ist eine effektive Schmerztherapie, aber ist es die Akupunktur, die effektiv ist?

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  • Neue Therapieoption für die Prophylaxe – Botulinumtoxin A bei chronischer Migräne

    Je nachdem, welche Definition für chronische Migräne herangezogen wird, leiden in den USA bzw. in Europa jeweils 1,3 bzw. 2,4 % der Gesamtbevölkerung unter chronischer Migräne1–4. Das heißt, die Betroffenen haben an 15 Tagen oder mehr Tagen Kopfschmerzen, die großteils als Migräne interpretiert werden, mit den klassischen Symptomen: schwere Kopfschmerzen mit intensivem und pulsierenden Charakter und mit einer Reihe von Begleitsymptomen wie Übelkeit, Überempfindlichkeit und Sehstörungen.

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Palliativmedizin

Pneumologie

  • Update: medikamentöse Optionen und Fokus Früherkennung – Neue Horizonte bei PAH

    Die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) ist ein junger und sehr aktiver Bereich der Medizin, in dem kontinuierlich neue diagnostische und therapeutische Konzepte getestet werden, um die Prognose der Erkrankung zu verbessern. In einem Ausblick in „Universum Innere Medizin“ haben wir zuletzt im Frühjahr 2010 über die wichtigsten aktuellen Studien berichtet. In diesem Manuskript sollen die Ergebnisse dieser Studien vorgestellt und kurz kommentiert werden. Außerdem möchten wir über ein sehr aktuelles Thema, die Bedeutung und Erkennung einer frühen PAH berichten.

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  • Einzelparameter FEV1 wird der Heterogenität der Erkrankung nicht gerecht -Mit Phänotypisierung zur individualisierten COPD-Therapie

    COPD ist wie alle chronischen Erkrankungen durch eine heterogene Klinik und einen sehr unterschiedlichen Krankheitsverlauf charakterisiert. Der Versuch, diese komplexe Erkrankung und deren Verlauf mithilfe des FEV1 zu charakterisieren und zu beurteilen, war bisher den GOLD-Guidelines entsprechend der Goldstandard. Vielleicht könnte sich das ändern.

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