Das neue Sonderheft ist da!

EULAR 2022: Die Highlights auf einen Blick

Zusammenfassung der Highlights vom ADA

Erscheinungsdatum:
23.9.2011

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin


Infektiologie

Das Mittelohr als spezielles infektiologisches Terrain - Biofilm in der Otologie

H. Swoboda 23.9.2011

Der HNO-Bereich ist geprägt von Infektionen, die entweder einen akuten komplikationsträchtigen Verlauf nehmen, oder chronischen Entwicklungen, die von unberechenbarer Eigenwilligkeit geprägt sind. Beide Verlaufsformen haben die Entwicklung der Medizin und des Faches vorangetrieben.

Nephrologie

Sport ist Mord – oder doch nicht? -Sport bei chronischen Nierenerkrankungen

M. Tiefenthaler 23.9.2011

Kontext: Die rehabilitativen Eigenschaften von Grundlagenausdauertraining bei Hypertonie, peripherer arterieller Verschlusserkrankung und koronarer Herzerkrankung sind unbestritten. Erst in den letzten Jahren hat sich Grundlagenausdauertraining als therapeutische Option auch bei chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen und diversen restriktiven Lungenerkrankungen etabliert. Nachdem viele der chronisch...

Kardiologie

Hirnprotektion, Nephroprotektion Organprotektion jenseits der Drucksenkung – gibt es sie?

23.9.2011

Aus Studien werden immer wieder organprotektive Effekte unterschiedlicher Antihypertensiva abgeleitet, die über das aufgrund der Blutdrucksenkung zu erwartende Maß hinausgehen. Aber gibt es ihn wirklich, den spezifischen protektiven Effekt bestimmter Antihypertensivaklassen auf das Hirn, das Herz und die Nieren? Oder genügt es, den Blutdruck tief, aber nicht zu tief zu senken?

Rheumatologie

Diskussion - Statine in der Rheumatologie – Freund oder Feind?

H. Sinzinger et al. 23.9.2011

Statine üben ihre klinische Wirksamkeit nur zum Teil über die Lipidsenkung, vielmehr offensichtlich über die pleiotropen (Nicht-Lipid-)Effekte aus. Einer davon ist die dokumentierte antiinflammatorische Wirkung bzw. CRP-Senkung. Aus biochemischen und pharmakologischen Überlegungen ist der Einsatz von Statinen bei rheumatoider Arthritis (RA) daher besonders naheliegend.

Hämatologie und Hämostaseologie

Pilotprojekt in Österreich -Onkologische Rehabilitation als Teil der Tumorbehandlung

G. Kahlhammer 23.9.2011

Unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dietmar Geißler soll eine Arbeitsgruppe des Onkologie-Beirats des Bundesministeriums für Gesundheit ein österreichweites Konzept zur onkologischen Rehabilitation erarbeiten.

Geriatrie

Ältere Patienten besonders vulnerabel für unerwünschte Medikamentennebenwirkungen - Altersepilepsie: diagnostische und therapeutische Herausforderung

C. Baumgartner et al. 23.9.2011

Stürze, Anfälle mit Bewusstlosigkeit und anfallsartige auftretende neurologische Symptome (Sprachstörungen, Gefühlsstörungen, Paresen, Verwirrtheit) sind ein häufiges medizinisches Problem bei Patienten im höheren Lebensalter. Epileptische Anfälle stellen eine der möglichen Ursachen hierfür dar, wobei die Häufigkeit von epileptischen Anfällen und Epilepsien mit zunehmendem Lebensalter steil ansteigt.

Schmerz

Akupunktur bei Schmerzen - Unterschiedliche Techniken optimieren den Therapieerfolg

B. Disselhoff 23.9.2011

Die Schmerztherapie ist eine Domäne der Akupunktur. Die Verwendung innovativer Verblindungsverfahren hilft, mehr über ihr Potenzial zu erfahren. Die Akupunktur ist eine effektive Schmerztherapie, aber ist es die Akupunktur, die effektiv ist?

Pneumologie

Update: medikamentöse Optionen und Fokus Früherkennung - Neue Horizonte bei PAH

G. Kovacs et al. 23.9.2011

Die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) ist ein junger und sehr aktiver Bereich der Medizin, in dem kontinuierlich neue diagnostische und therapeutische Konzepte getestet werden, um die Prognose der Erkrankung zu verbessern. In einem Ausblick in „Universum Innere Medizin“ haben wir zuletzt im Frühjahr 2010 über die wichtigsten aktuellen Studien berichtet. In diesem Manuskript sollen die Ergebnisse dieser...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Blutdrucktherapie nach ACCORD - Diabetiker doch nicht ganz so streng einstellen?

M. Lechleitner 23.9.2011

Bis zu welchem Punkt gilt „The lower the better“ für die Blutdruckeinstellung bei Patienten mit Typ-2-Diabetes? Rezente Interventionsstudien legen eine differenzierte Vorgehensweise nahe, systolische Zielwerte von deutlich unter 140 mmHg sind pauschal nicht zu empfehlen.

Palliativmedizin

Das Zusammenwirken aller Beteiligten am Beispiel einer Kolonkarzinom-Patientin - Palliativteams im Krankenhaus und mobil im Einsatz

I. Groh 23.9.2011

„Palliative Care ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, welche mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen – und zwar durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen, die untadelige Einschätzung und Behandlung von Schmerzen sowie anderen belastenden Beschwerden körperlicher, psychosozialer und...

Autoimmunhepatitis -Therapiewahl und langzeittherapie bedingte Nebenwirkungen

A. Ferlitsch 23.9.2011

Die Autoimmunhepatitis ist eine der wenigen ausgezeichnet therapierbaren Lebererkrankungen. Durch die notwendige Langzeitgabe von Kortikosteroiden hat das Nebenwirkungsmanagement besondere Bedeutung.

Onkologie

Oxaliplatin im Stadium II, welche Chemotherapie für welchen Antikörper, Rolle der Mikrosatelliteninstabilität - Medikamentöse Therapie des Kolorektalkarzinoms

23.9.2011

Während der Benefit einer oxaliplatinhältigen adjuvanten Therapie für das Kolorektalkarzinom im Stadium III durch prospektiv- randomisierte Studien abgesichert ist, bleibt das Vorgehen bei nodal negativen Patienten eine individuelle Entscheidung, die sich an bestimmten Risikofaktoren orientiert. Welche das sind und wie sie zu bewerten sind, ist Thema des Beitrags von Professor Renate Schaberl-Moser aus...

Update - Stellenwert der Kapselendoskopie

H. Marzy 23.9.2011

Das steigende Interesse an der Diagnostik von Dünndarmerkrankungen hat bewirkt, dass seit Einführung der Kapselendoskopie vor über 10 Jahren immer mehr Patienten mit dieser Methode untersucht werden. Dennoch ist die Methode weiter in Entwicklung begriffen, in letzter Zeit gibt es auch Versuche mit steuerbaren Videokapseln (Magnetsystem).

Rheumatologie

Akute CPP-Kristall-Arthritis -„Pseudogicht“

A. Felber 23.9.2011

Der Begriff „Pseudogicht“ wurde 1961 von McCarty definiert und beschreibt eine akute, selbstlimitierende, durch Kalziumpyrophosphat- Kristalle induzierte Synovitis, die durch eine mit dem Gichtanfall vergleichbare Klinik charakterisiert ist.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Serie – Teil 7 - Lipidtherapie aus nephrologischer Sicht

O. Traindl 23.9.2011

Chronische Nierenerkrankungen gehen häufig mit Störungen des Fettstoffwechsels einher. Dieses gestörte Lipidmuster erhöht bei Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen das kardiovaskuläre Risiko und hat vermutlich einen negativen Effekt auf die Progression chronischer Nierenerkrankungen.

Pneumologie

Einzelparameter FEV1 wird der Heterogenität der Erkrankung nicht gerecht -Mit Phänotypisierung zur individualisierten COPD-Therapie

R. Zwick 23.9.2011

COPD ist wie alle chronischen Erkrankungen durch eine heterogene Klinik und einen sehr unterschiedlichen Krankheitsverlauf charakterisiert. Der Versuch, diese komplexe Erkrankung und deren Verlauf mithilfe des FEV1 zu charakterisieren und zu beurteilen, war bisher den GOLD-Guidelines entsprechend der Goldstandard. Vielleicht könnte sich das ändern.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Konsensus der Bundesfachgruppe Österreichischer Nuklearmediziner - Schilddrüse im Alter

T. Leiha 23.9.2011

Seit 2004 legen die thyreologisch tätigen Nuklearmediziner in Österreich regelmäßig Konsenspapiere zur evidenzbasierten, praxisnahen Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen vor. 2011 wurde die spezielle Thyreologie bei älteren Patienten bearbeitet.

Hot Topics der Gastroenterologie II - Gastrointestinaltrakt, Galle, Pankreas

M. Gschwantler 23.9.2011

Aus der großen Zahl von Publikationen des letzten Jahres aus den Bereichen Gastrointestinaltrakt, Galle und Pankreas wurden einige ausgewählt, die das Potenzial haben, das klinische Management gastroenterologischer Erkrankungen zu verändern.

Kurativ – explorativ – palliativ - Pankreaskarzinom: wann ist eine Pankreasresektion sinnvoll?

H. Hauser 23.9.2011

Bei über 95 % der Pankreaskarzinome handelt es sich um ein Adenokarzinom, das durch maligne Entartung des exokrinen Pankreasanteils entsteht. In Österreich erkrankten 2008 1.435 Patienten an einem Pankreaskarzinom. Mit 1.428 Patienten verstarben im selben Jahr annähernd gleich viele Patienten an dieser Erkrankung. Mit einer 5-Jahres-Überlebensrate (operable und inoperable Fälle) von < 5 % weist das...

Kardiologie

Herz und Hypertonie Beeinflussung früher hypertensiver Endorganschäden

C. Kos et al. 23.9.2011

Der arterielle Hypertonus stellt einen der Hauptrisikofaktoren für die Entstehung der Herzinsuffizienz, der Koronarerkrankung sowie der kardialen Mortalität der westlichen Bevölkerung dar. Pathophysiologisch kommt es aufgrund der arteriellen Blutdruckerhöhung zum Endorganschaden durch eine vermehrte Volumen- bzw. Druckbelastung des Herzens. Die gemeinsame Endstrecke des Endorganschadens durch die verschiedenen...

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen -IBD Ahead: Was tun bei Therapieversagen? Welche Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen?

W. Petritsch 23.9.2011

Der vierte Teil der Serie IBD Ahead beantwortet Fragen zu einer eventuellen Komedikation von Kortikosteroiden bei Wirkverlust einer Anti-TNF-Therapie und zu den Sicherheitsmaßnahmen in der Betreuung von Patienten unter Immunmodulatoren oder einer Anti-TNF-Therapie.

Lactobacillus casei Shirota (Yakult®) -Das Erkältungsrisiko durch Probiotika verringern

C. Uhlir 23.9.2011

Sportler mit mittlerer bis hoher Trainingsintensität können ihr Risiko
für Infektionen der oberen Atemwege durch die regelmäßige Einnahme
eines Probiotikums (Lactobacillus casei Shirota) verringern.

Kardiologie

Wichtige Differenzialdiagnose bei akutem Brustschmerz -Das Tako-Tsubo-Syndrom

D. Szücs 23.9.2011

An einem gebrochenen Herzen sterben. Eigentlich ist das nur eine Redewendung. Doch sie hat offensichtlich ihre Berechtigung. Denn es gibt ein akutes kardiales Geschehen, das durch Stresssituationen ausgelöst zu einer schweren Funktionsstörung des Herzens führt. Der Fachbegriff dafür lautet Tako-Tsubo-Syndrom, Stress- Kardiomyopathie, Apical-Ballooning-Syndrom – oder eben Broken-Heart-Syndrom.

Kardiologie

Tako-Tsubo-Stresskardiomyopathie -Therapiestandards fehlen – symptomatische Behandlung im Vordergrund

C. Illiasch 23.9.2011

Die plötzlich einsetzenden Symptome, die einem akuten Myokardinfarkt gleichen, treten meist in Zusammenhang mit einer emotionalen oder körperlichen Belastung auf. Die Pathogenese des in den 1990er-Jahren in Japan erstmals beschriebenen Krankheitsbildes ist bisher noch unklar.

Kardiologie

Studien ATHENA und PALLAS – Durchbruch und Havarie mit Dronedaron? -Therapie des Vorhofflimmerns

23.9.2011

Multaq® (Dronedaron) ist seit dem Jahr 2009 zur Therapie von klinisch stabilen Patienten mit nicht-permanentem Vorhofflimmern (aktuell oder in der Vorgeschichte) zugelassen, um ein Wiederauftreten des Vorhofflimmerns zu verhindern oder die ventrikuläre Herzfrequenz zu senken. Bei diesem Patientengut bewirkte Dronedaron in der ATHENA-Studie eine relative Reduktion des primären Endpunkts kardiovaskuläre...

Schmerz

Neue Therapieoption für die Prophylaxe – Botulinumtoxin A bei chronischer Migräne

G. Luthringshausen 23.9.2011

Je nachdem, welche Definition für chronische Migräne herangezogen wird, leiden in den USA bzw. in Europa jeweils 1,3 bzw. 2,4 % der Gesamtbevölkerung unter chronischer Migräne1–4. Das heißt, die Betroffenen haben an 15 Tagen oder mehr Tagen Kopfschmerzen, die großteils als Migräne interpretiert werden, mit den klassischen Symptomen: schwere Kopfschmerzen mit intensivem und pulsierenden Charakter...

Kardiologie

PALLAS: Durchbruch und Havarie

C. Stöllberger 23.9.2011

Havarie Nummer 1 Die „Pallas“ war ein Frachtschiff unter der Flagge der Bahamas, das nach einem Brand an Bord am 25. Oktober 1998 vor der schleswig- holsteinischen Nordseeküste auf Grund lief. Es verlor 90 Tonnen Öl, die ins Meer und später in ein Vogelschutzgebiet verdrifteten. Seevögel, vor allem Eiderenten, sowie Seehunde waren von dem Öl betroffen. Der Schwelbrand der Ladung konnte erst einen Monat...

Seite des niedergelassenen Internisten

Krankenschwester als akademischer Beruf?

L. Fiedler 23.9.2011

Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin, hinterfragt Pläne zur Änderung
der Ausbildung: Aufwertung und bessere Ausbildung ja, aber als Studium?

Berufsverband österreichischer Internisten

Der Weg des Internisten in die Zukunft -Generalist oder Spezialist?

J. Fleischer 23.9.2011

Die ständig neuen medizinischen Erkenntnisse, der permanente Zuwachs an modernen Diagnostikmethoden und Therapieoptionen, aber auch der Wandel des Gesundheitssystems erfordern eine reflektierende Betrachtung des Internistenberufes und eine Standortbestimmung im zukünftigen ärztlichen Berufsfeld.

Seite der Gesellschaft

Laudatio für Univ.-Prof. Dr. Rudolf Schiessel -Internisten ernennen Chirurgen zum Ehrenmitglied

G. Krejs 23.9.2011

Herausgeber UNIVERSUM INNERE MEDIZIN

Editorial

Editorial

T. Hinterleitner 23.9.2011

Bei dieser Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN sehe ich erstmals die Gastroenterologie und Hepatologie aus der Sicht der Selbstständigkeit. Es fällt mir auf, dass für niedergelassene Kollegen und Kolleginnen die Anwendbarkeit von Neuem nur sehr schwer möglich ist. Sicher ist es von Vorteil, die Sinnhaftigkeit der Kapselendoskopie und Doppelballonenteroskopie zu kennen. Eine gezielte Zuweisung in...

Brief des Herausgebers

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

G. Krejs 23.9.2011

Die 42. Jahrestagung der ÖGIM „Innere Medizin mit Herz“ ist in Innsbruck mit mehr als 800 Teilnehmern sehr gut über die Runden gegangen und Prof. Pachinger und Doz. Frick werden uns noch eine „Nachlese“ in der nächsten Nummer liefern. Über eine Reihe von wichtigen Präsentationen durften wir in der Sondernummer von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN zum Kongress bereits berichten. Bei der 43. Jahrestagung im...

Angiologie, Kardiologie

Neue Implikationen für ein altes Konzept -Selektive renale Denervation bei therapieresistenter Hypertonie

G. Kahlhammer 23.9.2011

Mit den noch vor der Ära der medikamentösen Hochdrucktherapie gewonnenen Erkenntnissen zur chirurgischen lumbalen Sympathektomie, der Trennung der Niere von der Innervation des Sympathikus, ist es zuletzt gelungen, eine minimal invasive selektive Form der renalen Denervationstherapie mit einem kathetergestützen System (Symplicity) zu entwickeln. Das neue Verfahren wird derzeit in ersten Fallserien bei...

Angiologie, Kardiologie

KOMMENTARE

R. Zweiker 23.9.2011

Die Methode wird derzeit noch relativ neu in Österreich etabliert, wobei sich als erster Erfolg festhalten lässt, dass der Blutdruck der Patienten bereits im Laufe des stationären Aufenthalts um 10–20 mmHg absinkt und auch weiterhin niedrig bleibt, hier müssen aber längere und aussagekräftigere Nachbeobachtungszeiten abgewartet werden. Die Anwendung erfolgt bei Patienten mit therapieresistenter Hypertonie,...

Angiologie, Kardiologie

KOMMENTARE

A. Rosenkranz 23.9.2011

Therapieresistente Hypertonie: Per definitionem bedeutet therapieresistente Hypertonie, dass der Blutdruck trotz Einnahme dreier unterschiedlicher blutdrucksenkender Medikamente unter Einbeziehung eines Diuretikums (alle Medikamente in voller Dosierung) nicht zum Erreichen des Zielblutdrucks geführt hat. Ausgereizt ist die medikamentöse Therapie damit allerdings nicht, man wird zunächst doch eine...

Angiologie, Kardiologie

KOMMENTARE

W. Schützenberger 23.9.2011

Indikation: Die allgemein anerkannte Definition der therapieresistenten Hypertonie umfasst Patienten, die einen wiederholt in der Praxis oder ambulant gemessenen Blutdruck von ≥ 160/90 mmHg bei Einnahme von 3 oder mehr verschiedenen Antihypertensiva aufweisen, von denen eines ein Diuretikum sein sollte. Damit ist die Indikation zur renalen Denervationstherapie gegeben, unter der Voraussetzung, dass gewisse...

Angiologie

Positionen für die Praxis -Symptomatische und asymptomatische Karotisstenose

W. Lang 23.9.2011

Je nach Erfahrung des behandelnden Zentrums, dem Ausmaß der Stenose, dem Grad der Behinderung sowie der Wahrscheinlichkeit einer Rezidivstenose mit absehbaren Folgen für den Patienten unterscheiden sich die Empfehlungen zur operativen/interventionellen Therapie der symptomatischen und asymptomatischen Karotisstenose, wie im nachfolgenden Beitrag ausgeführt wird.

Endokrinologie & Stoffwechsel

Genetische Testung in der Endokrinologie -Multiple endokrine Neoplasien

S. Baumgartner-Parzer 20.9.2011

Multiple endokrine Neoplasien (MEN-Syndrome) sind hereditäre Tumorsyndrome, deren Unterteilung in MEN 1, MEN 2A, MEN 2B und MEN 4 auf der unterschiedlichen Lokalisation und Kombination der Tumoren bzw. unterschiedlichen genetischen Aberrationen beruht.

 



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Inhaltsverzeichnis UIM 07|2011

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