UIM 08|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers
    Liebe Leserinnen und Leser!
    Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Mit der 42. Jahrestagung unserer Gesellschaft kommt die ÖGIM ihrem wichtigen Auftrag nach, die Fortbildung in der inneren Medizin auf dem höchsten Niveau zu garantieren. Innsbruck wird heuer das „Wiesbaden“ für Österreich ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial

    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

    ich darf Sie sehr herzlich zur 42. Jahrestagung der ÖGIM – die vom 5. bis 8. 10. 2011 in Innsbruck stattfindet – einladen.

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Kardiologie

  • Vitamin D und Herz – (Noch?) wenig Evidenz für Intervention

    Die Ergebnisse zahlreicher experimenteller und klinischer Studien deuten darauf hin, dass Vitamin D neben seinen klassischen Effekten auf den Kalziumstoffwechsel und das muskuloskelettale System auch bei einigen extraskelettalen Erkrankungen wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Rolle spielen könnte. 

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  • Protonenpumpenhemmer 2011 – Gut für den Magen, schlecht für das Herz?

    Protonenpumpeninhibitoren (PPI) werden häufig in Kombination mit Clopidogrel als Magenschutz verschrieben. Dadurch kann die thrombozytenfunktionshemmende Wirkung von Clopidogrel herabgesetzt werden.

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  • Aldosteron und Herz – Pathophysiologische und klinische Bedeutung

    Aldosteron hat als Haupt-Mineralokortikoid des Menschen eine wichtige Bedeutung für die kardiovaskuläre Gesundheit. In den letzten Jahren konnte gezeigt werden, dass Aldosteron neben diesen renalen Effekten eine zentrale Bedeutung für die kardiovaskuläre Gesundheit hat. 

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  • Medikamente bei kardiovaskulären Erkrankungen – Gut oder schlecht für den Knochen?

    Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen werden häufig mit einer Vielzahl von Medikamenten behandelt, allen voran Diuretika, ACE-Hemmer, Betablocker, Statine, orale Antikoagulantien, aber auch Nitrate, Digitalisglykoside, Kalziumkanalblocker, AT1-Blocker, Aldosteronantagonisten und Thrombozytenaggregationshemmer. Nicht unwesentlich gerade bei älteren Patienten ist die Frage, inwieweit diese Medikamente den Knochenstoffwechsel bzw. das Frakturrisiko beeinflussen.

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  • Hypertonie-Management – die häufigsten Fehler

    „The greatest of faults is to be conscious of none“ (Thomas Carlyle)

    Wenn man davon ausgeht, dass in den meisten europäischen Ländern trotz eines großen Angebots von gut wirksamen und verträglichen Medikamente der Anteil von Hypertonikern mit kontrolliertem Blutdruck zwischen 10 und 30 % liegt (für Österreich existieren keine zuverlässigen Zahlen) und Herzinfarkt und Schlaganfall weiterhin zu den führenden Todesursachen zählen, kann etwas in der Behandlung des Hochdrucks nicht stimmen.

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  • Vorhofflimmern – Risikoevaluierung für Embolien und Antikoagulation

    Die bis zu zweifach höhere Mortalität der Patienten mit Vorhofflimmern gegenüber Sinusrhythmus ist überwiegend Resultat des häufigeren Auftretens eines Schlaganfalls. Im Folgenden sollen Risikofaktoren für das Auftreten eines embolischen Insultes diskutiert und konventionelle sowie neue medikamentöse Strategien zur Embolieprophylaxe dargestellt werden. 

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  • Interventionelle Kardiologie bei chronischer Nierenerkrankung

    CKD als Risikofaktor für ein schlechtes PCI-Ergebnis

    Chronische Nierenerkrankung (Chronic Kidney Disease – CKD) bezeichnet einen fortschreitenden Verlust der Nierenfunktion über Monate und Jahre. Symptome sind unspezifisch und beinhalten allgemeines Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Depression. Oft wird CKD zufällig bei Blutabnahmen festgestellt, bei Patienten mit hohem Blutdruck oder Diabetes oder wenn kardiovaskuläre Erkrankungen festgestellt werden. 

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Angiologie

  • Spontane Venenthrombose – Kalkulierbares Risiko

    Die meisten, aber nicht alle Patienten mit spontanen Venenthrombosen haben ein deutlich erhöhtes Rezidivrisiko. Mit dem in Wien entwickelten Risikorechner kann das individuelle Risiko ganz rasch errechnet und in Relation zum Blutungsrisiko unter einer gerinnungshemmenden Therapie gesetzt werden. Dadurch wird es leichter, die optimale Dauer einer Antikoagulantientherapie festzulegen.

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  • PAVK – Aktuelle Richtlinien zur Therapie der peripheren arteriellen Gefäßerkrankung

    Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) wird in über 90 % der Fälle durch eine Atherosklerose verursacht und ist ein wichtiger Indikator für das Vorliegen einer generalisierten Gefäßerkrankung. Eine PAVK ist daher meist als Zeichen einer fortgeschrittenen und ausgedehnten Atherosklerose zu werten. Daher bedürfen Patienten mit dokumentierter PAVK einer besonders intensiven Sekundärprophylaxe.

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Rheumatologie

  • Osteoporosetherapie – Compliance: Der Schein trügt

    Zwei Befragungen bringen Erkenntnisse zur Osteoporosetherapie, welche besonders die Compliance betreffen. Dabei zeigt sich eine krasse Diskrepanz zwischen der Einschätzung der Ärzte und den Daten der OÖGKK.

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  • Gicht: alte Erkrankung – neue Therapieoptionen

    Inhibierung von IL-1 im Focus

    Die Gicht ist eine schon seit dem Altertum bekannte Erkrankung, die früh als eigene klinische Entität erfasst wurde. Bereits die Ägypter konnten diese Erkrankung identifizieren, später beschrieb Hippokrates „podagra“ als akuten Gichtanfall im ersten Metatarsophalangealgelenk, und er unterschied die Gicht von anderen Arthritisformen. Die Gichtarthritis verläuft meist selbstlimitierend und ist durch eine Entzündungsreaktion auf Natriumuratkristalle im Gelenk und in den umgebenden Strukturen charakterisiert. Die klinische Symptomatik ist eine anfallsartige, oft extrem schmerzhafte Schwellung in den Gelenken und paraartikulären Strukturen. 

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Hämatologie und Hämostaseologie

Onkologie

  • Niereninsuffizienz bei multiplem Myelom – Häufige und schwerwiegende Komplikation

    Eine eingeschränkte Nierenfunktion gehört zu den häufigsten Komplikationen beim multiplen Myelom (MM) und wird vor allem durch die toxische Wirkung der Leichtketten auf die Zellen in den Nierentubuli verursacht. Eine möglichst rasche Reduktion des Paraproteins ist daher bei MM-Patienten mit Niereninsuffizienz von besonderer therapeutischer Relevanz. 

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  • HER2-neu-positives Mammakarzinom – Lebermetastasen nach Trastuzumab adjuvant – was nun?

    HER2-neu ist ein Mitglied der Human-Epidermal-Growth-Factor-Receptor- Familie der Rezeptor-Tyrosinkinasen, die eine Schlüsselrolle in der Pathogenese des Mammakarzinoms spielen. Wenn der HER2-Rezeptor, als Folge einer Genamplifikation, überexprimiert ist (in etwa 20 % aller Mammakarzinome), bedingt dies einen aggressiveren klinischen Phänotyp. In der Behandlung des HER2-neu-positiven Mammakarzinoms wurden in den letzten 15 Jahren beeindruckende Fortschritte gemacht. Trastuzumab-Lapatinib-Chemotherapie-Kombinationen sind derzeit die Eckpfeiler der Therapie der adjuvanten und metastasierten Erkrankung, werden aber auch zunehmend in der neoadjuvanten Situation eingesetzt. Dadurch konnte der natürliche Verlauf der Erkrankung verändert werden und die Prognose den HER2-neu-negativen Mammakarzinomen angeglichen werden (> Abb. 1). Trotzdem gibt es noch einige Fragestellungen, die nicht klar zu beantworten sind. Dazu gehört das Management von Tumoren unter 1 cm, die optimale Erstlinientherapie in Kombination mit Trastuzumab und die Therapie von HER2-positiven zerebralen Metastasen. Auch die Sequenz der Behandlung „beyond progression“ ist noch nicht ganz geklärt, da sowohl die Kombination Lapatinib-Capecitabin (> Abb. 2), aber auch weitere Trastuzumab-Chemotherapie-Kombinationen oder chemofreie Kombinationen wie Trastuzumab/Lapatinib oder Trastuzumab bzw. Bevazicumab und neuere Substanzen, wie Trastuzumab-DM1, in Frage kommen.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Operationen bei Patienten mit Leberkrankung – Präoperative Risikoabschätzung und Management

    Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung weisen im Vergleich zu Lebergesunden eine erhöhte Morbidität und Mortalität sowohl bei leberbezogenen als auch nicht-hepatischen chirurgischen Eingriffen auf. „Erhöhte Leberwerte“ stellen daher präoperativ ein nicht seltenes klinisches Problem unterschiedlicher Signifikanz dar. Erhöhte Leberwerte können einerseits prognostisch ohne wesentliche Bedeutung sein, andererseits Zeichen einer schwereren Lebererkrankung mit eingeschränkter Leberfunktion darstellen und folglich mit einer deutlich erhöhten peri- und postoperativen Morbidität und Mortalität assoziiert sein. 

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  • Das intestinale Mikrobiom – Schlüssel unseres Stoffwechsels?

    Die Prävalenz von Adipositas, metabolischem Syndrom und Diabetes mellitus Typ 2 hat in den letzten Jahren weltweit dramatisch zugenommen. Diese Erkrankungen sind wiederum hoch assoziiert mit Atherosklerose, nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung, und verschiedensten malignen Erkrankungen. Jüngste Forschungserebnisse suggerieren eine mögliche pathogenetische Rolle unserer intestinalen Flora bei der Entstehung der Adipositas bzw. verschiedener metabolischer Erkrankungen.

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Nephrologie

  • Herz und Niere – Das kardiorenale Syndrom

    Erkrankungen des Herzens und der Nieren sind durch zahlreiche wechselseitige Pathomechanismen eng miteinander verknüpft. Dem trägt der erst vor kurzem geprägte Begriff des kardiorenalen Syndroms Rechnung. Das klinische Management der betroffenen PatientInnen erfordert eine enge Kooperation zwischen Kardiologie und Nephrologie.

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Weitere Artikel

  • Mediterrane Ernährung – Mythen und Fakten

    An der präventiven Wirksamkeit der mediterranen Ernährung zweifelt heute wohl kaum noch jemand, jedoch sind die Mechanismen der Wirkung noch nicht abschließend geklärt. Viele Mythen wurden in den letzten Jahren entkräftet, neue werden entstehen. 

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  • Die Generika-Diskussion beim Anlassfall

    Was Sie schon immer über Generika wissen sollten

    Für einen Pharmakologen bieten Generika, sobald deren Bioäquivalenz zum Originatorpräparat nachgewiesen ist, eigentlich keine offenen Fragen. Rein pharmakologisch betrachtet besitzen sie weder Vor- noch Nachteile. 2005 hatte Univ.-Prof. Dr. Markus Müller (Leiter der Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie, AKH Wien) gemeint, dass in wenigen Jahren Generika kein Thema sein würden. Dennoch sein Vortragsthema auf der Jahrestagung: Was Sie schon immer über Generika wissen sollten.

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  • Ausbildung des österreichischen Internisten – quo vadis?

    Chancen nutzen, Potenzial verwirklichen, Zukunft gestalten

    Seit vielen Jahren wird über ein neues Curriculum Innere Medizin in Österreich unter allen Beteiligten (ÖGIM, Österreichische Ärztekammer, Pulmologen und vielen anderen Gremien) diskutiert. 

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