UIM 09|2011

UIM 09|2011 Themenheft ESC 2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

ESC 2011

Editorial

  • Europäischer Kardiologenkongress im Rückblick
    Beim Kongress der Europäischen kardiologischen Gesellschaft in Stockholm wurden viele für die Praxis relevante Neuigkeiten präsentiert, einige Themen wollen wir Ihnen in diesem Heft präsentieren.
    Therapie der Herzinsuffizienz: Welche Rolle spielt die Mitralklappenrekonstruktion zur Verbesserung der Prognose bei Patienten mit ...Weiterlesen ...
  • Highlights zur Hypertonie

    Obwohl beim diesjährigen Kongress der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft in Paris keine große prospektive Therapiestudie präsentiert wurde, konnte man im Rahmen des heurigen Kongressmottos „Kontroversielles in der Kardiologie“ interessante Debatten verfolgen.

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  • Europäische Leitlinien zur Dyslipidämie 2011 – Vier Risikokategorien, eine Stoßrichtung

    Der folgende Artikel bringt einen Überblick über die dieses Jahr erstmals publizierten europäischen Leitlinien zum Management von Dyslipidämie. Die Leitlinien sind sehr umfassend und können deshalb hier nicht komplett präsentiert werden. Zusätzliche Informationen und Therapieempfehlungen bei spezifischen Komorbiditäten können den Leitlinien unter www.eas-society.org im Menüpunkt Guidelines entnommen werden.

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  • dal-VESSEL Study – Neues zur CETP-Hemmung

    Inhibitoren des Cholesterinester-Transferproteins haben in Studien eine beeindruckende Anhebung des HDL-Cholesterins demonstrieren können. Die kardiovaskulären Implikationen dieser Wirkung sind komplex und werden gegenwärtig in Endpunktstudien geprüft.

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  • Management kardiovaskulärer Erkrankungen bei Schwangeren

    Es wurden am Europäischen Kardiologenkongress (ESC) 2011 in Paris Leitlinien zur Behandlung von kardio – vaskulären Erkrankungen (CVD) während der Schwangerschaft veröffentlicht. Herzerkrankungen sind in Europa die häufigste Ursache für mütterliche Sterblichkeit in der Schwangerschaft. Deshalb ist es wichtig, Patientinnen mit einem hohen kardiovaskulären Risiko frühzeitig zu identifizieren, um mit geeigneten präventiven Maßnahmen die Manifestation und Progression dieser Erkrankungen zu verhindern bzw. zu verzögern.

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  • Arrhythmien – Antikoagulation, ICD und Telemonitoring, mechanische Sondenextraktion, elektrodenfreie Stimulation

    Wenngleich beim heurigen ESC-Kongress keine neuen Richtlinien zu spezifisch rhythmologischen Themen präsentiert werden konnten, so gab es dennoch in vielen Teilbereichen der Herzrhythmusstörungen interessante Neuigkeiten, die in einer ESC-Highlight-Session von Prof. H. Heidbuchel (Leuven, Belgien) vorgestellt wurden. Diese werden in einer losen Aufstellung im Folgenden jeweils kurz dargestellt.

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  • Studien ARTISTOTLE, ROCKET AF und RE-LY – Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern

    Mit der ARISTOTLE-Studie hat sich nunmehr eine drittes neues orales Antikoagulans gegenüber Vitamin-K-Antagonisten zur Reduktion des Schlaganfallrisikos bei Patienten mit Vorhofflimmern behaupten können: Gemeinsam ist den Studien eine signifikante Reduktion des hämorrhagischen Schlaganfalls und intrakranieller Blutungen. Apixaban ist das erste der neuen Antikoagulantien, das gleichzeitig sowohl den primären Wirksamkeitsendpunkt Schlaganfall und systemische Embolien als auch den primären Sicherheitsendpunkt schwere Blutungen signifikant verbessert. Die neuen oralen Antikoagulantien haben den wesentlichen Vorteil, dass sie keiner Laborkontrolle bedürfen.

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  • Herzinsuffizienz – Medikamentöse und interventionelle Therapie

    Auch dieses Jahr wurden im Rahmen des Europäischen Kardiologiekongresses in Paris wieder verschiedene interessante Studien zum Thema Herzinsuffizienz (HI) präsentiert. Teils waren es Analysen von speziellen Subgruppen aus bereits publizierten Studien, aber auch neue Datenauswertungen betreffend die Lebensqualität und das ventrikuläre Remodeling. Zunehmend Raum wurde auch Verfahren zur Behandlung von Klappenfehlern bei Herzinsuffizienz gewidmet.

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  • STICH-Studie: Chirurgische Intervention bei ischämischer Herzinsuffizienz – Ist die Mitralklappenrekonstrukion prognoserelevant?

    Kontext: In der STICH-Studie1 wurden 1.212 Patienten mit KHK und Herzinsuffizienz in zwei Gruppen randomisiert. Die beiden Gruppen erhielten entweder evidenzbasierte Pharmakotherapie (MED) oder Pharmakotherapie mit aortokoronarer Bypassoperation (MED + CABG). Bei der Untersuchung der Unterschiede bezüglich Mortalität aus kardiovaskulärer Ursache und Tod aus allen Ursachen hatten Patienten mit CABG eine geringere Mortalität aus kardiovaskulärer Ursache, Tod aus jeder Ursache und wurden seltener aus kardiovaskulärer Ursache hospitalisiert. Der Unterschied war jedoch nicht signifikant. Aktuell wurde am ESC wurde eine Subgruppenanalyse zum Einfluss des Schweregrades der Mitralinsuffizienz (MI) auf die Prognose der Patienten der STICH-Studie vorgestellt.2

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  • Bei Patienten mit Herzinsuffizienz und hoher Herzfrequenz – Eher Betablockerdosis maximieren als frühe Add-on-Therapie mit Ivabradin?

    Unter dem Titel „Kontroversielle Themen bei Herzinsuffizienz“ wurde am ESC eine Pro-und-Contra-Sitzung abgehalten mit dem Thema: „Hohe Herzfrequenz: Eher Betablockerdosis maximieren als Ivabradin dazugeben?* Die Argumente für „Ivaradin dazu, lieber früher als später“ kamen von Professor Karl Swedberg, die Argumente für „Betablocker-Dosis maximieren“ von Professor Henry Krum.

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  • Akutes Koronarsyndrom – Neue Stents, Stentthrombose, duale Antiplättchentherapie

    Die ESC-Highlights beim akuten Koronarsyndrom befassen sich vorwiegend mit neuen Stentgenerationen im „Real Life“-Setting, Registern, und hier vor allem mit der Frage der späten Stentthrombose, die prozentuell zwar selten auftritt, aber wenn, dann in den meisten Fällen mit einem Infarkt einhergeht. Die Reduktion von Stentthrombosen mit alten vs. neuen Stent-Generationen war ein primärer Studienendpunkt des am ESC präsentierten Bern-Rotterdam-Registers (Nachbeobachtung 4 Jahre) und die Dauer der dualen Antiplättchentherapie (6 vs. 24 Monate) das Thema der PRODIGY-Studie. Kommentiert wurden die Highlights von Prim. Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber.

     

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  • ESC-Leitlinien – Erkrankungen der peripheren Arterien

    Auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Cardiology wurden die neuen Richtlinien zur Diagnostik und Therapie der Erkrankungen der peripheren Gefäße präsentiert. Diese Richtlinien sind nun auch im „European Heart Journal“ publiziert und auf der Homepage der ESC zu finden.

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