UIM 09|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

UIM 09|2011 Themenheft ESC 2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Innere Medizin Aktuell

  • Brief des Herausgebers
    Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Mit dem vielen Nebel, den wir wochenlang in vielen Teilen Österreichs hatten, ist die Debatte um den Feinstaub wieder recht heftig geworden. Alle Grünorientierten wollen den Straßenverkehr einschränken. Feinstaub hat zahllose ...Weiterlesen ...
  • Editorial
    Gefäße sind Lebensadern
    Wenn man von Gefäßerkrankungen spricht, richtet sich nicht nur vom medizinischen Laien in der Regel die gesamtheitliche Betrachtung auf die „Verschlusskrankheit der peripheren Extremitätenarterien“, bis dato generell als PAVK bezeichnet. Einen Schritt zur Begriffserweiterung haben heuer ...Weiterlesen ...
  • Highlight-Bericht zur ÖGIM 2011 in Innsbruck – „Innere Medizin mit Herz“

    Die Jahrestagung der ÖGIM 2011, in der Zeit vom 5.–8. Oktober 2011 in Innsbruck, stand für die Einheit der gesamten inneren Medizin. Das Motto „Innere Medizin mit Herz“ wurde gewählt, da das Herz immer noch als Sinnbild für Spontanität und Pulsation gilt und damit betonen sollte, dass der ganzheitliche und integrale Effekt der Spezialdisziplinen der inneren Medizin notwendig ist. Darüber hinaus kann moderne innere Medizin nur mit einem „geöffneten“ Herzen praktiziert werden.

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  • Die Korporativen Mitglieder der ÖGIM

    Im Rahmen der ÖGIM 2011 fand auch die erste Generalversammlung der Korporativen Mitglieder der ÖGIM statt. Das sind Unternehmen der forschenden und nicht-forschenden pharmazeutischen Industrie, Medizinprodukte-Unternehmen und medizinische Fach- und Zeitschriftenverlage, die die Ziele der ÖGIM unterstützen.

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  • Symposium im Rahmen des ÖGIM 2011 – In der Ordination von Dr. Google

    Von Beginn an wurde dem im Web nach Gesundheitsinformation recherchierenden Medizinlaien als potenziellem Störfaktor in der Ordination viel Skepsis entgegengebracht. Mittlerweile ist dieses Individuum zu einer komplex vernetzen und vom Gesundheitssystem unabhängigen riesigen „Cloud“ mutiert. Sobald der neue Web-2.0-Patient jedoch im Netz auftaucht, wird er auch zur Datei – mit einzigartiger Attraktivität nicht nur für externe Partner des Gesundheitssystems wie Verlage, Gesundheitsportale etc., sondern auch für die klassischen Leistungsträger und -erbringer.

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  • Berufsverband österreichischer Internisten – Der neue Präsident stellt sich vor

    Der Berufsverband Österreichischer Internisten (BÖG) hat seit kurzem einen neuen Präsidenten: Dr. Günther Wawrowsky, Facharzt für Innere Medizin mit Kassenordination in Purkersdorf in Niederösterreich, hat diese Funktion nach Dr. Johannes Fleischer, Wien, übernommen. Als President-elect wurde Dr. Susanne Biowski-Frotz, Wien, bestimmt.

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  • Starre Regeln – wenig Flexibilität

    Warum Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer, im Verein mit der Kammer gegen eine verbindliche Bundesqualitätsleitlinie für präoperative Diagnostik ist.

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Kardiologie

  • THEMENBLOCK: Diabetes und Herzinsuffizienz
    Diabetes ist ein unabhängiger Risikofaktor für die Herzinsuffizienz, umgekehrt ist die Herzinsuffizienz ein unabhängiger Risikofaktor für den Diabetes. Entsprechend leiden mehr als 10% der Diabetiker an einer Herzinsuffizienz und mehr als 30% der Patienten mit Herzinsuffizienz an Diabetes. Auf der ...Weiterlesen ...
  • Sinnvolle Bewegungsformen für herzkranke Patienten

    Kontext: Entsprechend der aktuellen Empfehlungen nationaler und internationaler kardiologischer Fachgesellschaften ist körperliches Training fester Bestandteil der Sekundärprävention. Somit ist die Sekundärprävention ohne körperliches Training genauso wenig Leitlinien-konform wie eine medikamentöse Therapie, bei der trotz bestehender Indikation auf Betablocker, ACE-Hemmer, ASS oder Statin verzichtet wird. Dabei kommt dem körperlichen Training im Rahmen der Sekundärprävention vor allem deshalb eine so große Bedeutung zu, weil es bei adäquater Dosierung, also bei ausreichendem Umfang und Intensität, sowohl zu einer Reduktion der Morbidität und Letalität als auch zu einer Verbesserung der Lebensqualität kommt.

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  • Projekt herz.leben – Strukturiertes Schulungsprogramm für Hypertoniker

    Das herz.leben-Programm wurde in der Steiermark für Hypertoniker entwickelt und konnte rezent die  1-Jahres-Daten der ersten 744 von mittlerweile über 2.000 Patienten im „Journal of Hypertension“ publizieren.1  Es handelt sich um ein strukturiertes Schulungsprogramm für Hypertoniker mit der Intention, Teile des  Programms als Standard der Hochdrucktherapie in die Regelversorgung zu implementieren.

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Angiologie

  • Pulmonale Vaskulitis – Histopathologie und morphologische Veränderungen

    Wenn von Lungenerkrankungen gesprochen wird, wird leider viel zu oft das Kapitel der entzündlichen Gefäßerkrankungen der Lunge außer Acht gelassen, wobei es aber ganz klar die Entität der „pulmonalen Vaskulitis“ gibt. Per definitionem sind dies entzündliche, nicht-infektiöse Veränderungen der Blutgefäße der Lunge, die vom Pulmonalishauptstamm bis in den Bereich der Alveolen alle Gefäße betreffen können.

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  • Endovaskuläre Therapie des ischämischen Schlaganfalls

    Die endovaskuläre, kathetergestützte Therapie des schweren ischämischen Schlaganfalls gewinnt zunehmend an klinischer Bedeutung. Zur besseren Evaluation dieser Therapie sollten Patienten entweder in randomisierte Studien eingeschlossen oder innerhalb von Studienregistern wie z.B. in der derzeit Wien-weit realisierten „Vienna Management of Stroke“-(VIMS)-Studie dokumentiert werden. Damit kann in Zukunft möglicherweise eine noch effektivere Therapie des ischämischen Schlaganfalls etabliert werden.

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  • Augen und Gefäße

    Viele internistische Grunderkrankungen manifestieren sich an den Gefäßsystemen des Auges. Darunter sind Diabetes (DM), arterielle Hypertonie (aHT), Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und Gerinnungsstörungen zu nennen. Zu den für Patienten dramatischsten Ereignissen im Bereich des Auges zählen retinale Gefäßverschlüsse. Man unterscheidet dabei zwischen Arterien- und Venenverschlüssen, die man weiters in Verschlüsse des Hauptstammes oder eines Astes (Zentral- bzw. Astverschlüsse) einteilt.

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  • Schwangerschaft und Gefäße

    Die Schwangerschaft stellt aufgrund von Veränderungen im Gerinnungssystem eine äußerst thrombophile Situation dar. Blutgerinnsel, vornehmlich im venösen Strömungsgebiet, können die Folge sein. Diese können auch, wenn sie eine Lungenembolie verursachen, eine möglicherweise tödliche Komplikation der Schwangerschaft und des Wochenbettes darstellen.

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  • Die Gefäße der Haut als Spiegel innerer Organe

    Die Einbindung der Angiologie in die Bereiche der internen Medizin und Dermatologie ermöglicht eine gesamtheitliche Sichtweise auf Problemstellungen der Patienten. Universum Innere Medizin sprach mit OA Dr. Karl Forstner, Leiter der Angiologie an der Universitätsklinik für Dermatologie, Landeskrankenhaus Salzburg, über den Stellenwert der dermatologischen Angiologie in der differenzialdiagnostischen Abklärung internistischer und dermatologischer Krankheitsbilder.

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  • CED und Thromboembolien

    In diesem Beitrag soll ein möglicher Zusammenhang zwischen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und venösen und arteriellen Thromboembolien beleuchtet werden. Während für venöse Thromboembolien bei Patienten mit CED sowohl für die Erst- als auch für die Rezidivthrombose ein 2-4-fach erhöhtes Risiko beschrieben ist, ist die Datenlage für arterielle thrombotische Ereignisse kontroversiell. Zum Teil finden sich Hinweise für ein gehäuftes Auftreten von kardiovaskulären, zerebrovaskulären und mesenteriellen arteriellen Thrombosen, wenngleich bei CED-Patienten seltener mit klassischen vaskulären Risikofaktoren zu rechnen ist. Zentrale pathogenetische Bedeutung scheint der systemischen Entzündung zuzukommen.

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Rheumatologie

Hämatologie und Hämostaseologie

  • Philadelphia-negative myeloproliferative Neoplasien

    Auch bei der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie in Basel wurde den rezenten Fortschritten auf dem Gebiet der myeloproliferativen Neoplasien (MPN) sehr viel Aufmerksamkeit zuteil. So war unter anderem Professor Radek Skoda, der wesentlich zum aktuellen Verständnis der molekularen Mechanismen der myeloproliferativen Neoplasien beigetragen hat, eingeladen, den Plenarvortrag zu halten.

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Onkologie

Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Neue Antidiabetika am Horizont

    Neue antidiabetischen Substanzklassen und Therapieformen, wie die Inkretintherapeutika bei Typ-2-Diabetes,  zeigen Vorteile vor allem hinsichtlich des Körpergewichts und einer reduzierten Hypoglykämierate. Begrenzungen  ergeben sich aus den Zulassungsbestimmungen und dem Kostenersatz. Wie für jede neue Substanzklasse sind  auch die noch fehlenden Daten zur Langzeitsicherheit zu berücksichtigen.

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  • Europäischer Diabeteskongress 2011 – Die Diabetologie bleibt spannend

    Vom 12. bis zum 16. September 2011 fand die 47. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft zur  Erforschung des Diabetes mellitus (EASD) statt. Im Süden Europas trafen sich bei ausgezeichnetem  Spätsommerwetter knapp 20.000 an Diabetes mellitus interessierte Delegierte aus der ganzen Welt.

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  • Lipidtherapie aus kardiologischer Sicht

    Seit dem Start des Coronary Drug Project im Jahr 1965 kann die  Lipidtherapie auf eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte zurückblicken.  Gerade aus kardiologischer Sicht steht der Nutzen der Lipidsenkung  heute außer jeder Frage.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Erste „Hans Popper Lecture“ und Wiedereröffnung des „Hans Popper Labors“

    Zu Ehren von Prof. Dr. Hans Popper (1903–1988) als dem Vater der modernen Hepatologie mit Wiener  Wurzeln und zur Stärkung der internationalen Sichtbarkeit der hepatologischen Forschung an der  Medizinischen Universität Wien wurde eine jährlich abgehaltene „Hans Popper Lecture“ ins Leben gerufen und  das „Hans Popper Labor für Molekulare Hepatologie“ an der Medizinischen Universität Wien wiedereröffnet.

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  • Erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen bei Morbus Crohn

    Der M. Crohn ist eine entzündliche Systemerkrankung, die neben verschiedenen extraintestinalen Manifestationen mit einer Reihe von Komorbiditäten assoziiert ist. Vaskuläre Komplikationen haben dabei in letzter Zeit zunehmende Aufmerksamkeit erfahren.

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Nephrologie

  • Überschuss an Aldosteron: Hypertonie und mehr

    Kontext: Die arterielle Hypertonie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in der westlichen Welt und stellt einen der wichtigsten Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen dar. Bei vielen Patienten steht die arterielle Hypertonie in einem engen Zusammenhang mit der Serum-Aldosteronkonzentration. Zunehmend wird jedoch eine deletäre Rolle des Aldosterons für die Entstehung und den Verlauf verschiedenster Erkrankungen über die arterielle Hypertonie hinaus klar. So führt ein Aldosteronüberschuss unter anderem zu einer veränderten Regelung im Renin-Aldosteron-Angiotensin-System (RAAS), zu einer Zunahme der peripheren Insulinresistenz und einer progredienten kardialen Fibrosierung. Diesen Erkenntnissen folgend, sollte vermehrt die medikamentöse Blockade des Mineralokortikoidrezeptors (MR), der die Aldosteronwirkung auf zellulärer Ebene vermittelt, in therapeutische Konzepte miteinbezogen werden.

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Infektiologie

  • Neue Routen für Influenza-Impfstoffe

    Alljährlich verursachen Influenzaviren in der kalten Jahreszeit eine Übersterblichkeit in der Bevölkerung, und eine Pandemie kann nicht ausgeschlossen werden. Darum arbeiten zahlreiche pharmazeutische Unternehmen an neuen Influenzaimpfstoffen. Diese sollen noch weniger Antigen pro Impfstoffdosis enthalten und trotzdem hoch immunogen sein. Nadelfreie Applikationsformen würden zusätzlich die Handhabung vereinfachen und Impfungen hinsichtlich eines eventuellen Infektionsrisikos sicherer machen.

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  • Medikamententoxizität – Antibiotika und Leber

    Antibiotika-induzierte Leberfunktionsstörungen können das gesamte Spektrum von Lebererkrankungen hervor –  rufen. Dies reicht von einem asymptomatischen, zufällig entdeckten Anstieg der Transaminasen und/oder  der Cholestaseparameter über eine symptomatische ikterische Hepatitis bis zum akuten Leberversagen.  Die Kausalität wird nicht selten durch das verzögerte Auftreten – manchmal erst Tage bis Wochen nach  Beendigung der Medikamenteneinnahme – verkannt.

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Schmerzmedizin

  • Postoperativer Schmerz – Vorteile effektiver Schmerztherapie

    Nach wie vor ist der postoperative Schmerz ein zu wenig beachtetes und unterbehandeltes medizinisches Problem. Eine Optimierung der Schmerztherapie ist nicht zuletzt auch aus gesundheitsökonomischen Überlegungen zu fordern: Durch adäquate Schmerztherapie kann sowohl die postoperative Rehabilitation beschleunigt als auch die Inzidenz der Schmerzchronifizierung reduziert wird.

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  • Der Viszeralschmerz – Herausforderung: Schmerzzustände funktioneller Genese

    Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen einem akut auftretenden Abdominalschmerz, der in der Regel aufgrund einer neu entstandenen strukturellen Läsion besteht (also ein morphologisches Substrat besitzt), und im Gegensatz dazu einem chronisch bestehenden oder chronisch-rezidivierenden Schmerz. Dessen Ursache liegt in einer persistierenden organischen Schädigung, die sich eher in anhaltenden oder schubweisen Beschwerden bemerkbar macht.

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Palliativmedizin

  • Entscheidungsfindung nach Krankheitsphasen – Infusionsmanagement bei Palliativpatienten

    Das Management von Infusionstherapien in der palliativen Situation, sei es die Verabreichung von Flüssigkeiten, parenteraler Ernährung oder anderer Therapien, insbesondere Medikamenten zur Schmerztherapie oder weiterer Symptomkontrolle, unterliegt bislang keinen Richtlinien und wird daher häufig kontroversiell gesehen und diskutiert. Der Umgang ist von hohem emotionalen Stress sowohl für Angehörige als auch die Pflegenden gekennzeichnet.

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Pneumologie

  • Moderne Pneumologie – praxisrelevant und patientenbezogen

    Asthma bronchiale, Pulmonalarterienembolie, PAH, primäre ziliäre Dyskinesie, MDR- und XDR-Tuberkulose,  Onkologie, Infektiologie, COPD, ARDS – die Themen der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen  Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) waren so vielfältig, dass eine detaillierte Zusammenfassung den Rahmen  sprengen würde. Nationale und internationale Experten aus unterschiedlichsten Fachgebieten der Pneumologie  präsentierten praxisrelevante Neuerungen und diskutierten die rezentesten Therapien für unsere PatientInnen.

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  • Leber und Lunge

    Zu den wichtigsten Komplikationen der Leberzirrhose zählen die Folgen der portalen Hypertension (Ösophagusvarizen, Aszites) sowie verschiedene Endorganversagen (sekundäre Organversagen infolge des Leberversagens) wie hepatische Enzephalopathie, hepatorenales Syndrom und pulmonalvaskuläre Störungen wie das hepatopulmonale Syndrom (HPS) und die portopulmonale Hypertonie (PoPH).

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  • NSCLC – welche Patienten brauchen eine adjuvative Chemotherapie?
    Beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) ist eine Operation in der Regel nur in frühen Stadien (I–IIIa)  sinnvoll. Das präoperative Staging soll daher – neben der funktionellen Operabilität – auch die anatomische  Operabilität sicherstellen, um unnötige Thorakotomien zu vermeiden. Die 5-Jahres-Überlebensrate beim ...Weiterlesen ...
  • Best of ERS 2011

    Die malerische Grachtenstadt Amsterdam war heuer von 24.-28. 9. 2011 zum ersten Mal Gastgeber des Jahreskongresses der Europäischen Respiratorischen Gesellschaft. Über 20.000 internationale Teilnehmer nützten diese Gelegenheit, um sich im Bereich der respiratorischen Medizin auf den neuesten Wissensstand zu bringen.

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Themenheft: ESC 2011

  • Europäischer Kardiologenkongress im Rückblick

    Beim Kongress der Europäischen kardiologischen Gesellschaft in Stockholm wurden viele für die Praxis relevante Neuigkeiten präsentiert, einige Themen wollen wir Ihnen in diesem Heft präsentieren. Therapie der Herzinsuffizienz: Welche Rolle spielt die Mitralklappenrekonstruktion zur Verbesserung der Prognose bei Patienten mit…

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  • Highlights zur Hypertonie

    Obwohl beim diesjährigen Kongress der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft in Paris keine große prospektive Therapiestudie präsentiert wurde, konnte man im Rahmen des heurigen Kongressmottos „Kontroversielles in der Kardiologie“ interessante Debatten verfolgen.

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  • Europäische Leitlinien zur Dyslipidämie 2011 – Vier Risikokategorien, eine Stoßrichtung

    Der folgende Artikel bringt einen Überblick über die dieses Jahr erstmals publizierten europäischen Leitlinien zum Management von Dyslipidämie. Die Leitlinien sind sehr umfassend und können deshalb hier nicht komplett präsentiert werden. Zusätzliche Informationen und Therapieempfehlungen bei spezifischen Komorbiditäten können den Leitlinien unter www.eas-society.org im Menüpunkt Guidelines entnommen werden.

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  • dal-VESSEL Study – Neues zur CETP-Hemmung

    Inhibitoren des Cholesterinester-Transferproteins haben in Studien eine beeindruckende Anhebung des HDL-Cholesterins demonstrieren können. Die kardiovaskulären Implikationen dieser Wirkung sind komplex und werden gegenwärtig in Endpunktstudien geprüft.

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  • Management kardiovaskulärer Erkrankungen bei Schwangeren

    Es wurden am Europäischen Kardiologenkongress (ESC) 2011 in Paris Leitlinien zur Behandlung von kardio – vaskulären Erkrankungen (CVD) während der Schwangerschaft veröffentlicht. Herzerkrankungen sind in Europa die häufigste Ursache für mütterliche Sterblichkeit in der Schwangerschaft. Deshalb ist es wichtig, Patientinnen mit einem hohen kardiovaskulären Risiko frühzeitig zu identifizieren, um mit geeigneten präventiven Maßnahmen die Manifestation und Progression dieser Erkrankungen zu verhindern bzw. zu verzögern.

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  • Arrhythmien – Antikoagulation, ICD und Telemonitoring, mechanische Sondenextraktion, elektrodenfreie Stimulation

    Wenngleich beim heurigen ESC-Kongress keine neuen Richtlinien zu spezifisch rhythmologischen Themen präsentiert werden konnten, so gab es dennoch in vielen Teilbereichen der Herzrhythmusstörungen interessante Neuigkeiten, die in einer ESC-Highlight-Session von Prof. H. Heidbuchel (Leuven, Belgien) vorgestellt wurden. Diese werden in einer losen Aufstellung im Folgenden jeweils kurz dargestellt.

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  • Studien ARTISTOTLE, ROCKET AF und RE-LY – Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern

    Mit der ARISTOTLE-Studie hat sich nunmehr eine drittes neues orales Antikoagulans gegenüber Vitamin-K-Antagonisten zur Reduktion des Schlaganfallrisikos bei Patienten mit Vorhofflimmern behaupten können: Gemeinsam ist den Studien eine signifikante Reduktion des hämorrhagischen Schlaganfalls und intrakranieller Blutungen. Apixaban ist das erste der neuen Antikoagulantien, das gleichzeitig sowohl den primären Wirksamkeitsendpunkt Schlaganfall und systemische Embolien als auch den primären Sicherheitsendpunkt schwere Blutungen signifikant verbessert. Die neuen oralen Antikoagulantien haben den wesentlichen Vorteil, dass sie keiner Laborkontrolle bedürfen.

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  • Herzinsuffizienz – Medikamentöse und interventionelle Therapie

    Auch dieses Jahr wurden im Rahmen des Europäischen Kardiologiekongresses in Paris wieder verschiedene interessante Studien zum Thema Herzinsuffizienz (HI) präsentiert. Teils waren es Analysen von speziellen Subgruppen aus bereits publizierten Studien, aber auch neue Datenauswertungen betreffend die Lebensqualität und das ventrikuläre Remodeling. Zunehmend Raum wurde auch Verfahren zur Behandlung von Klappenfehlern bei Herzinsuffizienz gewidmet.

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  • STICH-Studie: Chirurgische Intervention bei ischämischer Herzinsuffizienz – Ist die Mitralklappenrekonstrukion prognoserelevant?

    Kontext: In der STICH-Studie1 wurden 1.212 Patienten mit KHK und Herzinsuffizienz in zwei Gruppen randomisiert. Die beiden Gruppen erhielten entweder evidenzbasierte Pharmakotherapie (MED) oder Pharmakotherapie mit aortokoronarer Bypassoperation (MED + CABG). Bei der Untersuchung der Unterschiede bezüglich Mortalität aus kardiovaskulärer Ursache und Tod aus allen Ursachen hatten Patienten mit CABG eine geringere Mortalität aus kardiovaskulärer Ursache, Tod aus jeder Ursache und wurden seltener aus kardiovaskulärer Ursache hospitalisiert. Der Unterschied war jedoch nicht signifikant. Aktuell wurde am ESC wurde eine Subgruppenanalyse zum Einfluss des Schweregrades der Mitralinsuffizienz (MI) auf die Prognose der Patienten der STICH-Studie vorgestellt.2

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  • Bei Patienten mit Herzinsuffizienz und hoher Herzfrequenz – Eher Betablockerdosis maximieren als frühe Add-on-Therapie mit Ivabradin?

    Unter dem Titel „Kontroversielle Themen bei Herzinsuffizienz“ wurde am ESC eine Pro-und-Contra-Sitzung abgehalten mit dem Thema: „Hohe Herzfrequenz: Eher Betablockerdosis maximieren als Ivabradin dazugeben?* Die Argumente für „Ivaradin dazu, lieber früher als später“ kamen von Professor Karl Swedberg, die Argumente für „Betablocker-Dosis maximieren“ von Professor Henry Krum.

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  • Akutes Koronarsyndrom – Neue Stents, Stentthrombose, duale Antiplättchentherapie

    Die ESC-Highlights beim akuten Koronarsyndrom befassen sich vorwiegend mit neuen Stentgenerationen im „Real Life“-Setting, Registern, und hier vor allem mit der Frage der späten Stentthrombose, die prozentuell zwar selten auftritt, aber wenn, dann in den meisten Fällen mit einem Infarkt einhergeht. Die Reduktion von Stentthrombosen mit alten vs. neuen Stent-Generationen war ein primärer Studienendpunkt des am ESC präsentierten Bern-Rotterdam-Registers (Nachbeobachtung 4 Jahre) und die Dauer der dualen Antiplättchentherapie (6 vs. 24 Monate) das Thema der PRODIGY-Studie. Kommentiert wurden die Highlights von Prim. Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber.

     

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  • ESC-Leitlinien – Erkrankungen der peripheren Arterien

    Auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Cardiology wurden die neuen Richtlinien zur Diagnostik und Therapie der Erkrankungen der peripheren Gefäße präsentiert. Diese Richtlinien sind nun auch im „European Heart Journal“ publiziert und auf der Homepage der ESC zu finden.

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