UIM 09|2017

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 09|2017 Themenheft Diabetes

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 9/17
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    „Frauen an die Spitze!“ – das hört man viel, sei es in Academia, Wirtschaft oder Politik.
    Eine berühmte Frau hat gesagt: „Eine Frau an die Spitze zu stellen, nur weil sie Frau ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 9/17
    Bronchuskarzinom – ein Update
    Der Focus Pneumologie der aktuellen Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN widmet sich zur Gänze der Diagnostik und Therapie des Bronchuskarzinoms.
    Lungenkrebs wird in den meisten Fällen spät diagnostiziert, was die Prognose erheblich verschlechtert. Eine Früherkennung wäre ...Weiterlesen ...

Aktuell

Seite der Gesellschaft

  • 7. Hans Popper Lecture

    Die international renommierte, jährlich zu Ehren von Professor Hans Popper an der Medizinischen Universität Wien abgehaltene Hans Popper Lecture, fand im Oktober 2017 zum 7. Mal statt. Dieses Jahr wurde Massimo Pinzani vom University College London mit der Lecture ausgezeichnet. Neben der Würdigung von Hans Popper, einem bedeutenden Wegbereiter der Hepatologie mit Wiener Wurzeln, verdeutlichte die Veranstaltung mit den begleitenden 2-tägigen Forschungsseminaren abermals den Stellenwert und das hohe Niveau der hepatologischen Forschung an der Medizinischen Universität Wien.

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Seite des niedergelassenen Internisten

Alles was Recht ist!

Kardiologie

  • Vorhofflimmern – Frequenz oder Rhythmus?

    Soll Vorhofflimmern (VHF) frequenzkontrolliert oder eine Konversion und Aufrecht­erhaltung des Sinusrhythmus angestrebt werden? Diese Entscheidung ist für jeden Patienten individuell zu treffen.

    Für den Kampf um den Sinusrhythmus mittels Kardioversion, Antiarrhythmika und Ablationsbehandlung spricht eine ausgeprägte Symptomatik im VHF, eine unauffällige Echokardiografie und eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit der Therapie.

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  • Arterielle Hypertonie im Alter

    Der Blutdruck ist im Alter starken Schwankungen unterworfen. Bis zu einem Drittel der alten Patienten haben eine Weißkittelhypertonie, aber auch maskierte Hypertonie ist nicht selten.

    Das Therapieziel für den Altersbereich 65 bis 80 Jahre sowie für fitte über 80-Jährige (mit systolischem Ausgangsblutdruck ≥ 160 mmHg) liegt bei einem Ordinationsdruck von 140 bis 150 mmHg.

    Medikamentenwahl: Grundsätzlich kann im Alter – unter Berücksichtigung von Komorbiditäten – jedes Antihypertensivum eingesetzt werden.

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Angiologie

  • Diagnose und Therapie peripherer arterieller Erkrankungen

    Die europäischen Fachgesellschaften der Kardiologen und Gefäßchirurgen haben 2017 erstmals gemeinsame Leitlinien für die Diagnostik und Therapie bei peripheren arteriellen Erkrankungen herausgegeben.

    Die neue Leitlinie soll für Karotiden, Mesenterialgefäße, Nierenarterien sowie die Arterien an oberer und unterer Extremität gleichermaßen gelten.

    Empfohlen wird ein multidisziplinärer Ansatz in Diagnostik und Therapie (Stichwort: „Vascular Team‟).

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  • Thrombozytenfunktionshemmer bei PAVK-Patienten

    Thrombozytenfunktionshemmer stellen eine entscheidende Therapie-säule bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) dar.

    Aspirin und Clopidogrel haben einen hohen Stellenwert in der Therapie zur Eindämmung der Krankheitsprogression sowie in der Prävention kardiovaskulärer Ereignisse und Schlaganfall; bei bestimmten Subgruppen (z. B. Diabetiker) ist Clopidogrel als wirksamer anzusehen.

    Ticagrelor als Monotherapie stellt insbesondere bei Clopidogrel-Non-Respondern eine Therapiealternative dar.

    Die Kombination von TFH und einem niedrigdosierten NOAK scheint für PAVK-Patienten vielversprechend, weitere Studiendaten müssen jedoch abgewartet werden.

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Rheumatologie

  • Disease-modifying Osteoarthritis Drugs in der Arthrosetherapie

    Wirklich krankheitsmodifizierende Therapeutika fehlen bislang bei der Arthrose; die empfohlenen Medikamente sind insgesamt eher als palliativ zu betrachten.

    Abseits von medikamentösen Ansätzen werden Gewichtsabnahme, kardio-vaskuläre Trainingsprogramme, Selbstmanagement und ergotherapeutische Maßnahmen empfohlen.

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  • Sonderfach Innere Medizin und Rheumatologie

    Die Prüfung im Sonderfach Innere Medizin und Rheumatologie setzt sich aus 2 Teilprüfungen zusammen:

    • Der erste Teil besteht aus der Grundprüfung Innere Medizin (elektronischer Multiple-Choice-Test).
    • Der zweite Teil der Prüfung besteht aus der Schwerpunktprüfung Rheumatologie (strukturierte mündliche Prüfung).
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  • Buchtipp: „Junge, das Einzige, was wir noch haben, ist dein Kopf“ (Rolf Rau)
    Das Buch „Junge, das Einzige, was wir noch haben, ist dein Kopf“ erschien 2017 im UNI-MED Verlag Bremen. Auf 360 Seiten beschreibt Rolf Rau seinen Lebensweg als Rheumatologe in der Kriegs- und Nachkriegszeit sowie die Entwicklung der Rheumatologie im deutschen ...Weiterlesen ...

Hämatologie und Hämostaseologie

  • Medikamenteninteraktionen mit DOAK

    Inhibitoren oder Induktoren der Cytochrom-P450-Enzymfamilie (CYP) oder des Medikamententransporters P-Glykoprotein (P-gp) können die Plasmakonzentration von DOAK erheblich verändern.

    Vorsicht bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.

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Onkologie

  • Die Rolle von Bewegung und Sport in der Onkologie am Beispiel des kolorektalen Karzinoms

    Beobachtungsstudien belegen einen günstigen Einfluss der körperlichen Aktivität auf die Entstehung eines Kolorektalkarzinoms, die Rezidivrate und das Überleben.

    Moderates Bewegungstraining kann krankheitsbedingte Symptome und therapiebedingte Nebenwirkungen positiv beeinflussen.

    Die ABCSG versucht mit dem EXERCISE-Studienprogramm den positiven Einfluss körperlicher Aktivität beim Kolorektalkarzinom im prospektiven Setting nachzuweisen.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Jahrestagung der Österreichischen Adipositas Gesellschaft 2017

    Laut EDDY-Studie sind in Österreich bis zu 25 % der Kinder übergewichtig oder adipös, weshalb der Prävention besondere Bedeutung zukommt.

    Die PURE-Studie weist darauf hin, dass eine vermehrte Kohlenhydratzufuhr mit einer höheren Gesamtmortalität assoziiert ist.

    Langzeitanalysen der Swedish Obese Subjects Study zeigen, dass durchbariatrische Chirurgie eine ausgeprägte und anhaltende Gewichtsreduktion mitgünstigen Effekten auf alle Folgeerkrankungen der Adipositas erzielt werden kann.

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  • Jod und Schilddrüsenfunktion bei der schwangeren Frau

    Die Jodurie ist aufgrund der Variabilität der Resultate keine zuverlässige Methode zur Darstellung der Körperbilanz von Jod.

    Die Gabe von jodhaltigen Vitaminpräparaten kann in der Schwangerschaft zu Hyperthyreose oder Thyreoiditis führen.

    Die Interaktion eines moderaten Jodmangels bzw. einer Jodsupplementierung während der Schwangerschaft mit der Entwicklung der kindlichen Kognition bleibt derzeit aufgrund zu wenig aussagekräftiger Daten unklar.

    Die Erhaltung der Schilddrüsenfunktion ist ein multifaktorielles System, in dem Eisen, Magnesium, Jod, Selen und Coenzym Q10 interagieren.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Neue Trends in der Vorsorgekoloskopie – 10 Jahre Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge

    In den vergangenen 10 Jahren konnten große Fortschritte in der Qualität der Vorsorgekoloskopie erzielt werden.

    Für Polypen < 5 mm ist die Abtragung mittels kalter Schlinge empfohlen (Ausnahme: für Polypen 1–3 mm, wenn die kalte Schlinge technisch schwierig oder unmöglich ist).

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  • Gemeinsame Aspekte von Zöliakie, Weizensensitivität und FODMAP

    Zöliakie, IgE-vermittelte Weizenallergie, Weizensensitivität, Bäckerasthma und Dermatitis herpetiformis werden der heterogenen Gruppe glutenassoziierter Erkrankungen zugeordnet.

    Für die Beschwerden bei Weizensensitivität sind möglicherweise in erster Linie Amylase-Trypsin-Inhibitoren und ferner fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide oder Polyole (FODMAP) verantwortlich, wobei Letztere auch beim Reizdarmsyndrom eine Rolle spielen.

    Die Zöliakie ist trotz guter diagnostischer Möglichkeiten deutlich unter-diagnostiziert.

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  • Darm-Leber-Achse: lebende Bakterien als Helfer

    Darm und Leber hängen anatomisch und funktionell zusammen.

    Ist diese Achse gestört, geraten vermehrt bakterielle Bestandteile in die Zirkulation, und es kann zu Entzündungsreaktionen in den beiden Organen kommen.

    Präbiotika, Probiotika und Synbiotika können die Achse positiv beeinflussen.

    Vanessa Stadlbauer-Köllner erklärt im Interview spannende Fakten und verrät Neues aus der Forschung.

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Geriatrie

  • Akutversorgung geriatrischer Patienten im Spital

    Der bereits derzeit hohe Anteil vulnerabler und gebrechlicher alter Patienten wird weiter zunehmen.

    Forderung nach umfassendem personenzentrierten Management geriatrischer Patienten im Spital: altenfreundliche räumliche Gestaltung, Erkennung von Frailty, Polypharmazie, individualisierte Schmerz- und Physiotherapie, Ernährung etc.

    Umsetzung setzt ein breites öffentliches Bekenntnis zum „altenfreundlichen Spital‟ in einem gesamten integrierten Versorgungsansatz voraus.

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Nephrologie

Infektiologie

  • Influenzasaisonen und -impfstoffe 2016/17 und 2017/18

    Die rechtzeitige aktive Immunisierung noch vor Beginn der Influenzasaison (Ende Oktober/Anfang November) ist die einzige verfügbare spezifische Prophylaxe gegen eine Influenzavirus-Infektion.

    Inaktivierte tetravalente Influenzaimpfstoffe, die alle 4 humanpathogenen Influenza­virusstämme (A[H1N1]pdm09, A[H3N2]) und beide Influenza-B-Linien enthalten, stehen heuer erstmalig zur Verfügung.

    Auch in Saisonen mit reduzierter Schutzwirkung des Impfstoffes aufgrund von Antigenmutation, schützt die Impfung vor schweren Krankheitsverläufen und Hospitalisierung.

    Für die Therapie einer Influenzavirusinfektion stehen spezifisch wirksame antivirale Medikamente zur Verfügung.

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  • Update Tetracycline

    Tetracycline wirken bakteriostatisch durch Hemmung der Proteinsynthese an der 30S-Untereinheit des Ribosoms.

    Tigecyclin, ein Tetracyclin der 3. Generation, umgeht wichtige bakterielle Resistenz­mechanismen und spielt heute eine große Rolle in der Therapie multiresistenter, gramnegativer Erreger wie ESBL-Bildner, MDR-Klebsiellen oder Acinetobacter.

    Eine vollsynthetische, noch wirksamere Weiterentwicklung von Tigecyclin – Eravacyclin – befindet sich derzeit in klinischer Erprobung.

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Schmerzmedizin

  • Akupunktur in der Schmerztherapie

    Akupunktur wird sowohl bei der Therapie der chronischen als auch der akuten Schmerzen (am Beispiel der postoperativen Schmerzen) immer häufiger angewandt.

    Akupunktur hat neben der ausgeprägt analgetischen auch muskelentspannende sowie immunmodulierende und psychisch harmonisierende Wirkung.

    Lege artis angewandte Akupunktur ist eine sichere und nebenwirkungsarme Therapie.

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  • 25 Jahre Interdisziplinäres Schmerzzentrum am Klinikum Klagenfurt
    25 Jahre Interdisziplinäres Schmerzzentrum am Klinikum Klagenfurt Vor 25 Jahren wurde am Klinikum Klagenfurt das Zentrum für Interdisziplinäre Schmerztherapie und Palliativmedizin (ZISOP) gegründet. „Wir bieten Menschen, die aus unterschiedlichsten Ursachen an chronischen Schmerzen leiden, die gesamte Palette von nichtinvasiven und ...Weiterlesen ...

Palliativmedizin

  • Wundmanagement in der Palliativpflege

    Exulzerierende Tumorwunden konfrontieren Patienten und deren Angehörige gnadenlos mit dem Fortschreiten der Erkrankung.

    Durch den hohen Leidensdruck auf körperlicher wie psychosozialer Ebene entsteht häufig ein starker und nachhaltiger Sterbewunsch.

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Pneumologie

  • Teil I: Diagnostik | Liquid Biopsy bei NSCLC

    Die Implementierung von Liquid Biopsies in die onkologische Betreuung von Tumorpatienten hat begonnen.

    Welche Plattform die Tumorbiologie am besten widerspiegelt und mit dem klinischen Bild korreliert, ist noch unklar.

    Richtlinien sind noch nicht etabliert.

    Ergebnisse aus Liquid Biopsies müssen vor Therapieentscheidungen in multidisziplinären Tumorboards diskutiert werden.

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  • Teil I: Diagnostik | Lungenkrebsfrüherkennung

    Lungenkrebs wird in den meisten Fällen zu spät diagnostiziert, eine Früher-kennung wäre dringend erforderlich.

    Screening-Programme mit Niedrig-Dosis-CT sind derzeit für den Routinebetrieb noch nicht etabliert.

    Verbesserungen in der Prävention wären dringend erforderlich.

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  • Teil I: Diagnostik | Staging BronchuskarzinomNeue TNM-Klassifikation (UICC 8)

    Ein exaktes Staging nach den neuesten Erkenntnissen ist unbedingt notwendig:

    um eine personalisierte Therapie anbieten zu können,

    um eine genauere Prognose abzugeben,

    für die Kommunikation von Patientenkohorten in Studien.

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  • Teil II: Therapie | Fortschritte der Strahlentherapie bei der Behandlung des NSCLC aller Stadien

    Moderne und technisch aufwendige Strahlentherapieverfahren revolutionieren zurzeit die Radiotherapie des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) aller Stadien.

    Die eigentliche Zukunft aber wird die Radioimmuntherapie im Zusammenspiel dieser hochkomplizierten Bestrahlungsverfahren mit den neuen Biologika sein.

    Im Gegensatz dazu hinkt die Behandlung des neuroendokrinen Bronchialkarzinoms leider weit hinterher.

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  • Teil II: Therapie | Update chirurgische Therapie Bronchuskarzinom

    Eine minimalinvasive anatomische Lungenresektion ist Standard in der Therapie der Frühstadien des Bronchuskarzinoms.

    Chirurgie ist eine wichtige therapeutische Komponente in multimodalen Behandlungs-konzepten bei lokal fortgeschrittenen Tumoren und im oligometastatischen Stadium.

    Palliative chirurgische Maßnahmen tragen zur Symptomverbesserung und Ermöglichung systemischer Therapien im metastasierten Stadium bei.

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  • Teil II: Therapie | Zielgerichtete Therapien: Wo stehen wir heute?

    Zugelassene zielgerichtete Präparate existieren für die Behandlung von Lungen-tumoren mit Alterationen im Bereich von EGFR, ALK, ROS1 und BRAF.

    Bei Nachweis eines molekularen Targets stellt die entsprechende Substanz die Therapie der Wahl dar und ist einem immuntherapeutischen Ansatz auch dann vorzuziehen, wenn eine hohe PD-L1-Expression festgestellt wurde.

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  • Teil II: Therapie | Praxisrelevante Studien Immuntherapie des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC)

    Die derzeit klinisch wichtigsten immuntherapeutischen Studien beim NSCLC:

    CheckMate-Studien mit dem PD-1-Inhibitor Nivolumab zur Zweitlinientherapie

    KEYNOTE-Studie mit dem PD-1-Inhibitor Pembrolizumab zur Erstlinientherapie

    OAK-Studie mit dem ersten PD-L1-Inhibitor Atezolizumab zur Second-Line-Therapie

    PACIFIC-Studie bei nicht operablem NSCLC im Stadium III mit dem PD-L1 Inhibitor Durvalumab

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  • LIAISON-Studie: Asthmakontrolle in der Praxis

    Real-Life-Daten zeigen, dass bei Asthma bronchiale trotz effektiver Medikamente die Therapieergebnisse noch immer verbesserungswürdig sind.

    Extrafeine Formulierungen von inhalativen Asthmamedikamenten sowie einfach anzuwendende Inhalatoren tragen dazu bei, die Asthmakontrolle und damit die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

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Themenheft:

  • Editorial Themenheft Diabetes

    Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Im vorliegenden Sonderheft zum Thema „Diabetes mellitus“ haben wir uns bemüht, am Jahresende 2017 einen – aus dem Blickwinkel des klinisch tätigen Arztes – Überblick über die relevanten rezenten kardiovaskulären Endpunktstudien auf dem Gebiet des Diabetes…

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  • Neue Daten zu bewährten antidiabetischen Therapien

    Das Konzept der SGLT-2-Hemmung wird durch die Ergebnisse von CANVAS und auch durch die Beobachtungen aus CVD-REAL unterstützt.

    Die Erkenntnis aus einer früheren Sekundäranalyse einer klinischen Studie, dass Acarbose bei Patienten mit gestörter Glukosetoleranz kardiovaskuläre Ereignisse verhindern kann, wurde in der ACE-Studie nicht bestätigt.

    In der Niedrigrisikopopulation von TOSCA.IT konnte Pioglitazon keinen kardiovaskulären Vorteil gegenüber Sulfonylharnstoffen zeigen; aufgrund der methodischen Limitationen scheint eine Übersetzung dieser Studienergebnisse in die klinische Praxis nicht sinnvoll.

    In EXSCEL wurde die kardiovaskuläre Sicherheit von Exenatid bewiesen, es gab einen Trend zur kardiovaskulären Risikoreduktion, dieser war jedoch nicht signifikant.

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  • Was können wir aus Outcome-Studien lernen – und was nicht?

    Outcome-Studien in der Diabetologie untersuchen unter anderem das Potenzial neuer blutzucker­senkender Substanzen, kardiovaskuläre Ereignisse zu reduzieren.

    Eine Limitierung dieser Outcome-Studien: Es wird immer eine selektionierte Patientengruppe in einem gut und regelmäßig kontrollierten Setting untersucht, sodass eine Generalisierbarkeit auf die gesamte Patientenkohorte nur bedingt möglich ist.

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  • Führen die neuen Daten zu neuen Leitlinien?

    Rezente Studien zur kardiovaskulären und renalen Sicherheit von Antidiabetika haben erstmals deutliche Vorteile für einzelne Substanzen bzw. Substanzklassen gezeigt, die in den aktuellen Therapieleitlinien zum Typ-2-Diabetes nach wie vor neben anderen Optionen in der Zweitlinientherapie aufscheinen.

    Es ist daher an der Zeit, die Leitlinien 2016 zu überarbeiten, um Arznei-mittelklassen oder Substanzen mit kardiovaskulärem und/oder renalem Vorteil eine Präferenz in der individuellen Therapieentscheidung einzuräumen.

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  • Aus ärztlicher Sicht | Zulassungserweiterungen: Kann oder muss verschrieben werden?

    Positive kardiovaskuläre Endpunktdaten neuer Diabetesmedikamente (z. B. Empagliflozin, Liraglutid) führen in den USA und Europa zu Veränderungen der Zulassungstexte.

    Für die Arzneimittelbehörden ist die kardiovaskuläre Protektion ein integraler Bestandteil der Therapie des Typ-2-Diabetes und verdient in der Entscheidungsfindung der Behandlung besondere Aufmerksamkeit.

    Aus den Zulassungstexten in Europa lässt sich kein therapeutischer Imperativ ableiten, die Wahl der Therapie obliegt dem Arzt und ist für jeden Patienten unter Einbeziehung des Patientenwunsches individuell zu treffen.

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  • Aus juristischer Sicht | Zulassungserweiterungen: Kann oder muss verschrieben werden?

    Ärzte haben nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft und Erfahrung zu handeln und dürfen im Rahmen der Therapiefreiheit Arzneimittel auch „off-label‟ anwenden.

    Eine Verpflichtung kann bestehen, wenn es die einzige Methode der Wahl für einen Patienten ist.

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  • Ultraschnellwirksame Insuline

    Ultraschnellwirksame Insuline habe einen schnelleren Wirkeintritt und ein schnelleres Wirkmaximum.

    Postprandiale Glukosewerte können besser gesenkt werden.

    Diese Eigenschaften ermöglichen dadurch für den Patienten eine flexiblere Anwendung als normale schnellwirksame Insulinanaloga.

    Ultraschnellwirksame Insuline können dem Diabetiker den Umgang mit der chronischen Erkrankung erleichtern und so zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

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  • Fixkombination SGLT-2-Hemmer + DPP-4-Hemmer

    Fixkombinationspräparate aus SGLT-2- und DPP-4-Hemmern stellen eine wichtige Erweiterung der Therapieoptionen bei Typ-2-Diabetes dar.

    Neben ihrer dokumentierten Effektivität leisten fixe Kombinationspräparate einen relevanten Beitrag zur Aufrechterhaltung der Therapieadhärenz (→; mit steigender Anzahl täglich einzunehmender Tabletten sinkt die Adhärenz).

    Die effektive Senkung des HbA1c ist die wichtigste Maßnahme, um Folgeschäden zu vermeiden, weshalb ein früher Kombinationseinsatz sinnvoll ist.

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  • Aktuelles Wissen zur Lipidtherapie

    LDL-Cholesterin (LDL-C) verursacht Atherosklerose; eine LDL-C-Senkung reduziert das kardiovaskuläre Risiko, im Besonderen auch bei Patienten mit Diabetes.

    Die aktuellen Leitlinien empfehlen ein LDL-C-Ziel von zumindest < 70 md/dl für die meisten Patienten mit Typ-2-Diabetes bzw. eine Reduktion des LDL-C um die Hälfte, wenn das unbehandelte Ausgangs-LDL-C zwischen 70 und 135 mg/dl liegt.

    Für Patienten, die trotz potenter Statine und Ezetimib ihr LDL-C-Ziel nicht erreichen, steht mit den PCSK9-Hemmern eine potente zusätzliche Option zur Lipidsenkung zur Verfügung.

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