UIM 08|2018

UIM 08|2018 Themenheft ESC

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Nachlese zum ESC-Kongress 2018

Editorial

  • München ganz im Zeichen der Kardiologie
    Am Kongress der europäischen kardiologischen Gesellschaft (ESC) in München wurden mehrere Leitlinien vorgestellt, über die wir in diesem Heft berichten: zur Behandlung der Hypertonie (Beitrag Priv.-Doz. Dr. Thomas Weber, Seite 8), zur Betreuung von Schwangeren mit Herzkrankheiten (Beitrag AO. Univ.-Prof. ...Weiterlesen ...

Kardiologie

  • Strategien zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen

    Mehrere negative Studien sprechen gegen den Einsatz von Aspirin in der Primär­prophylaxe bei kardiovaskulären Risikopatienten und Diabetikern.

    Der Einsatz des Koronar-CT kann zu einer gezielten Anwendung präventiver Therapien mit konsekutiver Reduktion des kardiovaskulären Risikos führen.

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  • Neue ESH/ESC-Guidelines zur arteriellen Hypertonie

    Erstes systolisches Blutdruckziel (Office-Blutdruck) für alle Patienten: < 140/90 mmHg.

    Bei guter Verträglichkeit: Ziel 130/80 mmHg oder niedriger (bei Patienten bis zum 65. Lebensjahr).

    Therapiebeginn bei den meisten Patienten mit einer Zweifach-Kombinationstherapie in einer einzelnen Tablette.

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  • Pulmonale Zirkulation und Rechtsventrikelfunktion

    Ausgewählte Facts & Neuigkeiten vom ESC-Kongress zu:

    Pulmonalembolie

    • Bei Patienten mit Pulmonalembolie (PE), die lysiert wurden, war die In-Hospital- Mortalität durch zwei von drei Risikofaktoren bestimmt: weibliches Geschlecht, Anämie, und/oder Synkope.
    • MARINER: Bei hospitalisierten Patienten reduzierte Rivaroxaban den sekundären Endpunkt symptomatischer venöser Thromboembolismus (VTE) und nichttödliche PE, nicht aber VTE-assoziierten Tod – ohne dabei das Blutungsrisiko zu erhöhen.

    Lungenhochdruck

    • In einem Großtiermodell chronischer, postkapillärer Lungenhochdruckerkrankung war pulmonal arterielle Denervation mit bipolaren Radiofrequenz-Klemmen nicht effektiv.
    • Phenomapping resultierte in einer Klassifikation von Lungenhochdruck, die von jener der ESC/ERS-Guidelines abweicht.
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  • Das Wichtigste zur Herzinsuffizienz vom ESC 2018

    Mit Tafamidis steht für eine erste Subgruppe von Herzinsuffizienz-Patienten mit erhaltener Pumpfunktion (HFpEF) und kardialer Amyloidose eine prognoseverbessernde Therapie zur Verfügung.

    Die perkutane kathetergestützte Reparatur (MitraClip) der sekundären Mitralinsuffizienz ist bei optimal behandelten Herzinsuffizienzpatienten eine sinnvolle additive Option.

    Telemedizin könnte besonders in Regionen mit geringer Ärztepräsenz Unterstützung bringen.

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  • Wrap-up ESC: Koronare Herzkrankheit

    Die 4. Universelle Definition des Myokardinfarktes (MI) mit Aufnahme des Typ-2-MI in den ICD-Code schafft eine wichtige Grundalge für klinische Entscheidungen und hat das Potenzial, die Forschung in diesem Bereich zu stimulieren.

    Wichtige interventionelle Arbeiten und Studien zur Sekundärprävention verdichten die Evidenz bei vielen praktischen Szenarien. Der Bogen spannt sich dabei vom Einsatz des Koronar-CT, über Stent-Strategie und -Timing bis zum Einsatz von NOAK und DAPT.

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  • Erwachsene mit angeborenen Herzkrankheiten − EMAH

    Die Patientengruppe der Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) ist bereits größer als die der Kinder mit angeborenen Herzfehlern.

    Auch nach Korrekturoperationen weisen EMAH häufig komplexe patho-physiologische und anatomische Verhältnisse auf, die spezielles Wissen für die richtige Behandlung erfordern.

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  • Registerdaten in der Kardiologie

    Aktuelle Registerdaten zu den Themen Myokardinfarkt, KHK, Vorhofflimmern, Devicetherapie, Bildgebung, Prävention und Klappenerkrankungen wurden am ESC-Kongress 2018 vorgestellt.

    Diese wichtigen „Real world‟-Daten bestimmen – in der Kombination mit randomisierten Studien – Wertigkeit und Einsatz diagnostischer undtherapeutischer Tools in der Kardiologie.

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  • E-Cardiology und Digital Health

    Digitalisierung wird die Patientenbetreuung und Forschung grundlegend verändern. Die Vorteile überwiegen, Gefahren wie Datenmissbrauch und weitere Entpersonalisierung sind jedoch ernst zu nehmen.

    Proaktives Handeln ist erforderlich, um die Macht der großen IT-Konzerne zu kontrollieren und medizinisches Wissen weiterhin zu demokratisieren, also allen Menschen möglichst ohne Beschränkung zu Gute kommen zu lassen.

    Zukünftige Ärztinnen und Ärzte müssen optimal auf die Anforderungen der Digitalisierung vorbereitet werden.

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  • Neues vom ESC zur kardialen Bildgebung

    Die Zukunft der Computertomografie liegt in einer exakten Darstellung der Koronar­sklerose und in der nichtinvasiven FFR-CT.

    Für die Stress-Bildgebung wurden sehr gute und stabile prognostische Daten präsentiert.

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  • Herzchirurgische Highlights vom ESC 2018

    Neue ESC/EACTS-Guidelines zur myokardialen Revaskularisation: Bypass oder Katheter? Wenn Letzteres: über welchen Zugang?

    ART Trial: Die 10-Jahres-Daten zeigen keinen eindeutigen Benefit der Verwendung der zweiten A. mammaria als Bypassgraft anstelle von Venengrafts.

    MITRA-FR Trial: Bei Patienten mit Herzinsuffizienz und sekundärer Mitralklappen-insuffizienz verbesserte der perkutane Mitralklappen-Repair das primäre Outcome nicht (Kontrollgruppe: optimale medikamentöse Therapie).

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  • Kardiovaskuläre Grundlagenforschung beim ESC 2018

    Mikrobiom: Salzreiche Ernährung bestimmt das intestinale Mikrobiom mit und kann so die intestinale Inflammation und damit die Entwicklung von Bluthochdruck begünstigen.

    Autophagie und deren gezielte pharmakologische Beeinflussung stellt einen interessanten zukünftigen Therapieansatz bei kardiovaskulären Erkrankungen dar.

    Pluripotente Stammzellen als Krankheitsmodell: Patientengewonnene Modell-Herzmuskelzellen können diversen experimentellen Methoden zugeführt werden, um die Pathophysiologie bestimmter Erkrankungen detailliert zu untersuchen oder Medikamententestungen durchzuführen.

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  • ESC Young Community: Welche Möglichkeiten bieten sich für junge Kardiologen?

    ESC Young Community bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und Angeboten speziell für junge Kardiologen:

    unzählige Training Grants, Research Grants, Fellowships und Awards

    Zugang zu Special Young Community Events am ESC-Congress

    Professional Membership um nur 30 Euro und damit verbunden

    • Zugang zur ESC eLearning Plattform
    • freier Zugang zur Serie ESC General Cardiology Webinar
    • gratis Pocket Guidelines
    • Zugang zur Professional Members’ Lounge am Kongress
    • Zugang zu den Fachzeitschriften European Heart Journal oder Cardiovascular Research
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