UIM 01|2019

UIM 01|2019 Themenheft Rheumatologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Rheumatologie

Editorial

  • Sehr geehrte Fortbildung genießende Leserinnen und Leser!
    Wie schon seit Jahren trafen sich ausgewählte Rheumaspezialisten zu einer universitären Fortbildung für Niedergelassene in Wien. In angenehmem Rahmen und unter dem wissenschaftlichen Vorsitz von Daniel Aletaha und Winfried Graninger veranstaltete die Firma MEDahead das „Rheuma Kollegium – von der ...Weiterlesen ...
  • Rheumatologie als Teil des Netzwerks

    Den vielen Patienten mit muskuloskelettalen Beschwerden stehen relativ wenige Rheumatologen gegenüber. Allgemeinmediziner und Spezialisten anderer Fachrichtungen müssen daher entscheiden, wen sie wie dringend zur Rheumatologie zuweisen.

    Zwei Modellversuche für einen raschen, niederschwelligen Zugang zum Rheumatologen:

    • Akutbegutachtungsambulanz an der klinischen Abteilung für Rheumatologie am Wiener AKH
    • dezentrale Akutsprechstunden, getragen von niedergelassenen Fachärzten für Innere Medizin und Rheumatologie in Oberösterreich.
    Weiterlesen ...
  • Wer braucht medizinische Register?

    Die 2018 in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) führt zu einer hohen Sensibilisierung im Umgang mit persönlichen Daten.

    Die Anzahl medizinischer Register in Österreich ist gering. Alternativ werden populationsbasierte, pseudonymisierte Datensets genutzt, um eine sinnvolle undeffiziente Gesundheitsversorgung zu unterstützen.

    Weiterlesen ...
  • Psoriasis-Arthritis: Domänen, Krankheitsaktivitätsbestimmung und Scores

    Die Psoriasisarthritis (PsA) ist eine heterogene Erkrankung, die vorwiegend Haut und Gelenke, jedoch auch die Enthesen und die Wirbelsäule betreffen kann.

    Die Krankheitsaktivitätsmessung der PsA, mit Erfassung aller für den Patienten wichtigen Domänen, ist der Grundpfeiler für die Etablierung suffizienter Therapiestrategien.

    Weiterlesen ...
  • Empfehlungen zum Therapiemanagement

    Zur Behandlung der Psoriasisarthritis (PsA) steht eine Vielzahl synthetischer und biologischer Medikamente mit teils übergreifendem Wirkungsprofil zur Verfügung.

    Das gut etablierte Therapiekonzept des Treat-to-target führt zu einem intensivierten und effizienten Einsatz dieser Medikamente.

    Weiterlesen ...
  • Polymyalgie und Arteriitis

    Die Polymyalgia rheumatica wird klinisch in Verbindung mit erhöhten Entzündungs­werten diagnostiziert, der Ultraschall ist vor allem zur Abgrenzung von Differenzialdiagnosen hilfreich.

    In der Frühdiagnostik der Riesenzellarteriitis (RZA) nimmt der Ultraschall mit Nachweis des „Halo“-Zeichens einen hohen Stellenwert ein.

    Die Zulassung von Tocilizumab stellt einen Meilenstein in der Behandlung der RZA dar, auch wenn der Einsatz und die Dauer der Therapie noch nicht vollständig geklärt sind.

    Weiterlesen ...
  • Ziel bei Gicht: Purin in den Urin

    Ein erhöhter Harnsäurespiegel (Hyperurikämie) ist der wichtigste Risikofaktor für Gicht; wenngleich nur wenige Patienten mit Hyperurikämie auch wirklich eine Gichtarthritis bekommen.

    Bekannte Auslöser für eine Gichtkrise sind direktes Trauma, schwere, die Akutphase stark auslösende Krankheiten, Dehydration und Azidose etc.

    Neben medikamentöser Harnsäuresenkung werden eine diätetische Beratung und regelmäßige Bewegung empfohlen.

    Weiterlesen ...
  • Bessere Aussichten bei Lupus

    Bei der Behandlung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) sollten Kortikosteroide weitestgehend vermieden werden; Hydroxychloroquin ist bei entsprechender Dosierung und Kontrollen sicher.

    Verbesserte Studiendesigns und neue Erkenntnisse zur Pathophysiologie des SLE lassen auf neue Therapieoptionen in den nächsten Jahren hoffen.

    Weiterlesen ...
  • Biosimilars in der Rheumatologie

    Die Liste der Biosimilars in der Rheumatologie wächst stetig; insbesondere für rheumatolo­gische Therapien, die schon länger am Markt sind, wie z. B. TNF-Blocker.

    Studiendaten und klinische Erfahrungen zeigen:

    • Original und Biosimilar können als gleichwertige Erstverordnungsalternativen betrachtet werden.
    • Die Umstellung vom Original auf ein Biosimilar (Switch) hat keinen klinisch relevanten Einfluss auf Wirkung und Verträglichkeit.
    Weiterlesen ...