DF 04|2021

Herausgeber: Österreichische Diabetes Gesellschaft, Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner

Editorial

  • Prävention des Typ-1-Diabetes: Fact or Fiction?
    Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege!
    Typ-1-Diabetes ist eine T-Zell-mediierte Autoimmunerkrankung, die durch eine fortschreitende Betazellzerstörung mit resultierender Hyperglykämie und letztlich Insulinmangel gekennzeichnet ist. Mit dem mittlerweile vertieften Wissen über die komplexe­ Pathogenese und prädiktive (u. a. genetische, ...Weiterlesen ...

News Update

  • Antihyperglykämische Therapie bei postpankreatitischem Diabetes mellitus
    Viggers R et al. Glucose-Lowering Therapy in Patients With Postpancreatitis Diabetes Mellitus: A Nationwide Population-Based Cohort Study.Diabetes Care 2021; 44: 2045–2052
    Hintergrund
    Der postpankreatitische Diabetes mellitus (PPDM) ist eine häufige Komplikation von akuten oder chronischen Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und stellt ...Weiterlesen ...
  • Einfluss der COVID-19-Pandemie auf die diabetische Ketoazidose

    In einer umfangreichen englischen Studie wurden die Hospitalisierungen aufgrund von diabetischen Ketoazidosen (DKA) bei Diabetes-Patienten während der COVID-19-Pandemie mit Daten aus den Vorjahren verglichen, um einen möglichen Zusammenhang zwischen einer SARS-CoV-2-Infektion und dem Auftreten einer DKA zu untersuchen.

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ÖDG Intern

  • Gutes Leben mit Typ-1-Diabetes ermöglichen
    Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    die aktuelle Ausgabe des DIABETES FORUM ist dem Typ-1-Diabetes mellitus gewidmet. Aufgrund der Anzahl an Betroffenen wird in den Medien meist über Menschen mit Typ-2-Diabetes, neue Therapieentwicklungen und Folgeerkrankungen berichtet. Der Typ-1-Diabetes ebenso wie andere Diabetesformen ...Weiterlesen ...
  • Diabetes und Schule – kein Problem!

    Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) hat in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Salzburg ein Fortbildungsangebot erstellt, das bundesweit von Pädagoginnen und Pädagogen online besucht werden kann, um Kindern mit Typ-1-Diabetes den Schulbesuch sicher und gut integriert zu erleichtern.

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Focus: Diabetes mellitus Typ 1

  • Von der Pathophysiologie bis zur künstlichen Bauchspeicheldrüse
    Typ-1-Diabetes
    Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Fortbildungsartikel kommen einerseits aufgrund der zahlenmäßigen Unterlegenheit im Vergleich zur Prävalenz des Typ-2-Diabetes und andererseits aufgrund der zahlreichen großen Endpunktstudien der letzten Jahre ebenfalls im Bereich des Typ-2-Diabetes zum Thema Diabetes mellitus Typ 1 oft ...Weiterlesen ...
  • Kennen wir die Pathogenese des Typ-1-Diabetes?

    Die T-Zell-vermittelte Autoimmunreaktion gegen Inselzellen basiert auf einer fehlerhaften ­Differenzierung der Immunzellen und einer epigenetischen Störung der Toleranzmechanismen.

    Betazellen haben eine aktive Rolle in der Entstehung der Autoimmunität und tragen damit indirekt zu ihrer eigenen ­Destruktion bei.

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  • Typ-1-Diabetes kommt nicht immer allein

    Die Assoziation zwischen Typ-1-Diabetes (T1D) und anderen Autoimmunerkrankungen ist gut bekannt.

    Da assoziierte Autoimmunerkrankungen häufig asymptomatisch sind, sollten bei Kindern und Jugendlichen mit T1D regelmäßige Screening-Untersuchungen auf die beiden häufigsten assoziierten Autoimmunerkrankungen, nämlich die Autoimmunthyreoiditis und die Zöliakie, durchgeführt werden.

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  • Pankreastransplantation – bei wem, wann und wieso?

    Die kombinierte Nieren-Pankreas-Transplantation hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 1966 zu einer etablierten Therapieoption des dialysepflichtigen Typ-1-Diabetes entwickelt.

    Durch die Wiederherstellung der Glukosehomöostase wird das Fortschreiten von Sekundärerkrankungen gestoppt bzw. verlangsamt, wodurch ein positiver Effekt auf die Morbidität und Mortalität des Typ-1-Diabetes erzielt wird.

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  • Transitionsklinik im Alltag

    Das Erwachsenwerden mit einer chronischen Erkrankung ist eine Herausforderung.

    Spezielle Transitionskliniken verbessern den Übergang von der Kinder- und Jugendmedizin in die ­Erwachsenenmedizin.

    Erfolgreiche Transition bedeutet, individuell auf die Bedürfnisse Jugendlicher und junger ­Erwachsener mit Typ-1-Diabetes ­einzugehen.

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  • Antihyperglykämische Präparate neben Insulin

    Der Einsatz von Metformin bei T1D wird aufgrund inkonsistenter Studienergebnisse in Leitlinien nicht ­generell empfohlen, kann jedoch bei bestimmten Patienten erwogen werden.

    GLP-1-RA zeigten positive Effekte auf Insulindosis, Körpergewicht und glykämische Kontrolle; der klinische Nutzen ist allerdings durch das vermehrte Auftreten von Hyperglykämien limitiert.

    Der potenzielle Nutzen von SGLT-Hemmern dürfte für Menschen mit Typ-1-Diabetes klinisch bedeutsam sein; die richtige Patientenauswahl und Strategien zur Reduktion des Ketoazidoserisikos sind für die sichere ­Anwendung aber von größter Wichtigkeit.

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  • Was können heutige Closed-Loop-Systeme?

    Sowohl kommerzielle als auch von Personen mit Diabetes mellitus selbst entwickelte Closed-Loop-Systeme finden immer öfter Einzug in den klinischen Alltag und erfahren eine ­regelmäßige Weiterentwicklung.

    Die Systeme ermöglichen eine gute glykämische Kontrolle mit Reduktion von Hypo- und Hyper­glykämien und Glukosevariabilität bei erhöhtem Anwender*innenkomfort.

    Input der Anwender*innen beispielsweise bei Mahlzeiten und gutes Wissen rund um den Diabetes sind jedoch weiterhin notwendig.

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