FdR 01|2012

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Josef Smolen

Editorial

  • Psoriasisarthritis

    John Updike, der auch das Cover dieser Ausgabe ziert, hat es auf den Punkt gebracht: „At War With my Skin“, so lautet der Titel eines von ihm verfassten Aufsatzes über sein Leben mit Psoriasis.

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  • Rheumatoide Arthritis

    Die Rheumatologie, und besonders die Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA), haben im letzten Jahrzehnt einen Quantensprung erlebt.

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Focus: Psoriasisarthritis

  • EULAR- versus GRAPPA-Empfehlungen zur Therapie der PsA

    Die Psoriasisarthritis ist durch entzündliche Veränderungen der Gelenke, Sehnen und/oder der Wirbelsäule gekennzeichnet und tritt meist zusammen mit psoriatischen Haut- und/oder Nagelveränderungen auf.

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  • Pathogenetische Überlegungen bei Psoriasisarthritis

    In der Pathogenese der PsA spielt eine Vielzahl von Zellen und Zytokinen eine Rolle, verschiedene genetische Assoziationen sind untersucht, und unterschiedliche infektiöse Trigger werden als Auslöser vermutet, die Genese ist jedoch immer noch nicht bekannt. Die Heterogenität der manifestationen sowie die Unterschiede zwischen Psoriasis und PsA geben Anlass, unterschiedliche pathogenetische Prinzipien zu vermuten und die PsA eher als einen Symptomenkomplex denn als Krankheitsentität zu verstehen.

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  • Radiologische Diagnostik der PsA: Wo ist die Grenze zur rheumatoiden Arthritis und zur Arthrose?

    Für die Psoriasisarthropathie (PsA) – in dieser Darstellung geht es um die peripheren und nicht um die axialen Manifestationen – wurde eine Reihe von sehr vielgestaltigen radiologischen Kriterien definiert, vielfach mit deskriptiven Bezeichnungen wie Protuberanzen, mäuseohren, fluffy bones oder Ähnlichem bedacht. Ihre diagnostische Validität war Gegenstand jahrelanger Diskussion, einerseits wegen der im Vergleich zur klinischen Symptomatik oft nur sehr diskreten Veränderungen, andererseits durch die nicht immer klare Abgrenzbarkeit zur rheumatoiden Arthritis (RA). Durch Ultraschall- und MR-Diagnostik wurde dieses Problem nicht wirklich gelöst, da vor allem beim Assessment der PsA die aus der Analyse der RA gewonnenen Erkenntnisse mehr oder weniger einfach übertragen wurden.
    Die fließenden morphologischen Übergänge der PsA als typische rheumatologische Erkrankung zu anderen Spondyloarthritiden (SpA), vor allem aber zur RA, sollen im Folgenden auf der Basis neuer Erkenntnisse klarer beschrieben und somit soll die Dimension dieser Erkrankung besser definiert werden.

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  • Befundkonstellation „Arthralgien und schuppende Hautläsionen“

    Eine Reihe chronisch entzündlicher Erkrankungen manifestiert sich an der Haut, aber auch an den Gelenken. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über das differenzialdiagnostische Spektrum bei gleichzeitigem Vorliegen von Arthritiden und schuppenden Hautläsionen.

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  • Parameter für Krankheitsaktivität: Wie sieht es bei der PsA aus?

    Aufgrund des heterogenen Erscheinungsbildes der Psoriasisarthritis ist die Beurteilung der Krankheitsaktivität schwieriger als bei der RA. Viele der verwendeten Parameter stammen aus verwandten rheumatischen Erkrankungen, wurden oft aber nie für die PsA validiert – dies soll in Zukunft geändert werden.

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  • Was wünschen sich Dermatologen von Rheumatologen? Was wünschen sich Rheumatologen von Dermatologen?

    Univ.-Prof Dr. Elisabeth Riedl (Dermatologin) und Univ.-Prof. Dr. Kurt Redlich (Rheumatologe) diskutierten die Herausforderungen im Management von Patienten mit Psoriasisarthritis und formulierten im Gespräch mit Susanne Hinger, MedMedia, gemeinsame Ziele und Aufgaben von Dermatologen und Rheumatologen. Patienten mit Psoriasisarthritis (PsA) sollten großzügig und niederschwellig der jeweils anderen Fachrichtung vorgestellt werden. – ein Plädoyer für eine verstärkte und unaufgeregte Zusammenarbeit.

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Wissenschaft aktuell

  • ASAS-Kriterien und Diagnose der peripheren Spondyloarthritis

    Um Symptome einer Spondyloarthritis, die nicht am Achsenskelett auftreten, klassifizieren zu können, wurden von der ASAS (Assessment of Spondylo Arthritis international Society) Klassifikationskriterien für die periphere Spondyloarthritis erarbeitet. Eine periphere Spondyloarthritis liegt dann vor, wenn neben einer bevorzugt an den unteren Extremitäten aufgetretenen Arthritis, einer Daktylitis oder einer Enthesitis mindestens ein weiteres – für eine Spondyloarthritis typisches Symptom – gefunden werden kann.

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  • Behandlung der Arthrose der großen Gelenke aus orthopädischer Sicht: Wenn Tabletten versagen…

    Insgesamt wird in den Industriestaaten die Zahl der Patienten mit Arthrose auf 34 Millionen geschätzt, und in den nächsten Jahren ist eine Zunahme auf annähernd 40 Millionen Personen anzunehmen. Knorpelschäden betreffen somit den überwiegenden Teil der Bevölkerung im mittleren und höheren Alter. Die Auswirkungen auf das gesamte Gesundheitssystem sind enorm.

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  • Impfungen und Basistherapie: Was muss sein, was darf nicht sein?

    Wegen des erhöhten Infektionsrisikos sind Impfungen für RheumapatientInnen sinnvoll und sogar noch nötiger als für „Gesunde“. Die während der Basistherapie zwangsläufig häufigen Patientenkontakte sollten daher auch zur Aktualisierung des Impfstatus genutzt werden. Der vorliegende Beitrag fasst die EULAR-Empfehlungen zur Impfung von Personen mit rheumatischen Erkrankungen zusammen und gibt einen Überblick über empfohlene Impfungen und mögliche Risiken.

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  • Prophylaxe des rheumatischen Fiebers: Aktuelle Richtlinien der AHA

    Da die Erkrankung mittlerweile selten geworden ist, ist es oft schwierig, den Eltern die Gefährdung durch Infektionen mit Streptokokken der Gruppe A zu erklären. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über die aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der American Heart Association (AHA) zur Diagnose und Therapie der Erkrankung

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  • Hereditäre periodische Fiebersyndrome

    Der vorliegende Beitrag gibt eine Übersicht über „periodische Fiebersyndrome“, eine Gruppe von seltenen hereditären Erkrankungen.

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  • Hereditäre Fiebersyndrome – differenzialdiagnostische Überlegungen

    Fieber ist ein häufiges Symptom. Ursache sind meist, gerade im Kindesalter, banale Infekte. Kehrt das Fieber jedoch über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten ohne ersichtliche Ursache wieder, muss differenzialdiagnostisch auch an ein autoinflammatorisches Syndrom, respektive hereditäres Fiebersyndrom gedacht werden.

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SERIE Biologika und neue synthetische Moleküle in der Rheumatologie

  • Inhibition der B-Zell-Stimulierung

    B-Zellen sind aus mehreren Gründen an der Pathogenese von verschiedenen autoimmunologisch mediierten rheumatischen Erkrankungen beteiligt und stellen daher ein viel versprechendes Target für therapeutische Ansätze dar. In der vorigen Ausgabe wurde bereits die B-Zell-Depletion mit Rituximab, einem Antikörper gegen das Oberflächenmolekül CD20, im Detail beschrieben. Im vorliegenden Beitrag soll die Inhibition der B-Zell-Stimulation durch Belimumab vorgestellt werden, die erstmals neue therapeutische Perspektiven beim systemischen Lupus erythematodes (SLE) eröffnet.

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