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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
14.9.2012

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter


Gynäkologie & Geburtshilfe

Mehrlingsproblematik bei ART: wie viele Embryonen transferieren?

B. Maier 31.10.2012

Eine Mehrlingsschwangerschaft ist eine Komplikation und kein Erfolg der Reproduktionsmedizin. Die revidierte Fassung einer gemeinsamen Empfehlung der drei reproduktionsmedizinischen...

Gynäkologische Onkologie

Psychoonkologische Aspekte bei der jungen Brustkrebspatientin

V. Meraner 31.10.2012

25–30 % aller Brustkrebsfälle betreffen Frauen unter 50, rund 10 % unter 35 Jahren. Junge Brustkrebspatientinnen weisen nicht nur in vielen Lebensbereichen durch die Erkrankung häufiger und länger Belastungen auf, sondern äußern auch mehr Bedürfnisse und geben zugleich höhere Unzufriedenheit mit Unterstützungsangeboten an. Junge Patientinnen scheinen eine besondere Vulnerabilität für psychosoziale...

Zum Geleit

Geleit 4/2012: Medizinisch unterstützte Fortpflanzung – Reformbedarf aus verfassungsrechtlicher Sicht*

C. Kopetzki 14.9.2012

1. Während sich der Gesetzgeber im Medizinrecht üblicherweise auf die Festlegung allgemeiner „Spielregeln“ beschränkt und die Auswahl medizinischer Methoden dem „Stand der Wissenschaft“ und dem Einvernehmen zwischen Arzt und Patient überlässt, dringt die Regelungsintensität auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin weit in die Detailfragen der Methodenwahl ein. Das Fortpflanzungsmedizingesetz (FMedG)...

Editorial

Editorial 4/2012: „Gesundheitsziele“ statt Reformen

S. Leodolter 14.9.2012

Von politischer Seite wird unser Gesundheitssystem als eines der weltbesten bezeichnet. Möglicherweise war diese Einschätzung vor nicht allzu langer Zeit tatsächlich berechtigt, so nahm es im Ranking des Euro Health Consumer Index (EHCI) noch 2007 den Spitzenrang ein. Allerdings fiel unser Gesundheitssystem im Jahr 2009 auf den 4. Rang und 2012 sogar auf Rang 11 zurück.

Podium

Barmherzige Schwestern Linz – Neuer Leiter der Gynäkologie

L. Hefler et al. 14.9.2012

Seit 1. September 2012 ist Prim. Univ.-Doz. Dr. Lukas Hefler, MBA, neuer Leiter der Abteilung für Gynäkologie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz. Er folgt in dieser Funktion Prim. Dr. Wolfgang Stummvoll, der in den Ruhestand getreten ist. GYN-AKTIV: Herr Professor Hefler, was war für Sie ­das ­Attraktive an dieser neuen beruflichen Herausforderung? Professor Hefler: Es gibt viele Gründe, warum...

Gynäkologische Onkologie

ABCSG-Studie 34: Impfung gegen Tumorwachstum bei Brustkrebs

C. Singer 14.9.2012

Die ABCSG-Studie 34 (mit 400 Patientinnen als Einschlussziel) untersucht, ob die Substanz L-BLP25 (Stimuvax®) bei Patientinnen mit neu diagnostiziertem, primärem Mammakarzinom eine Immunantwort erzeugt und damit das Ansprechen der neoadjuvanten Chemo- bzw. Antihormon­therapie verbessert werden kann. Die Randomisierung hat bereits begonnen und die erste Patientin nimmt bereits an der Studie teil.

Gynäkologische Onkologie

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse vom ASCO 2012

E. Petru et al. 14.9.2012

Mammakarzinom: Trastuzumab-Konjugat T-DM1 wirksamer als Capecitabin/Lapatinib. HER2-Überexpression: bei HR-Negativität deutlich höhere Mortalität und bei Metastasierung primär häufiger ins Gehirn als bei HR-Positivität. Diagnose und Therapie der Osteoporose bei adjuvanter Therapie mit Aromatasehemmern beeinflusst die Prognose positiv. hochsignifikante Korrelation zwischen hohen postchemotherapeutischen...

Gynäkologische Onkologie

ASCO 2012: Trastuzumab-Emtansine – neuer HER2-Ansatz bei Mammakarzinom

D. Egle 14.9.2012

Trastuzumab-MCC-Emtansine (T-DM1) zählt als Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) aus dem zytotoxischen Agens Emtansine, dem monoklonaler Antikörper Trastuzumab und dem Linker MCC, der die beiden Hauptkomponenten kovalent aneinander bindet, zu einer neuen Gruppe onkologischer Therapien. In der auf dem ASCO präsentierten EMILIA-Studie zeigt Trastuzumab-Emtansine in einem Patientenkollektiv mit teils stark...

Gynäkologische Onkologie

ASCO 2012: Ernüchterung zu PARP-Inhibitoren beim Mamma- und Ovarialkarzinom

J. Tiechl 14.9.2012

Die potenzielle Wirksamkeit von Inhibitoren der DNA-Reparaturenzyme PARP-1/-2 beschränkt sich auf Zellen, in denen DNA-Reparaturmechanismen durch Mutationen ohnehin „vorgeschädigt“ sind: e. g. vor allem BRCA-1/-2-assoziierte Tumoren, aber auch Tumoren mit s. g. „BRCAness“ (hohe genomische Instabilität) wie etwa triplenegativen Mammakarzinomen oder serösen Grad-3-Ovarialkarzinomen. Die in PARP-Inhibitoren...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Lancet-Studie: „Nicht mehr als 2 Embryonen“

S. Leodolter 14.9.2012

Aktuell erschien im „Lancet“ das Ergebnis einer prospektiven Studie aus dem UK (Bristol und Glasgow), in der die Rate an Lebendgeburten mit der Zahl der transferierten Embryos in IVF-Zyklen in Abhängigkeit vom mütterlichen Alter (Frauen unter und über dem 40. Lebensjahr) in Korrelation gesetzt wurde. Die Studie griff auf die Daten der Human Fertilisation and Embryology Authority (HFEA) zu, wobei insgesamt...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Intrauterine Insemination

J. Zech 14.9.2012

Zum rechtlichen Rahmen in Österreich: nur vom Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe durchzuführen, bei unverheirateten Paaren ist ein Notariatsakt notwendig; heterologe Insemination (Samen eines Dritten) nur unter notarieller Beratung und in IVF-Instituten. Obligat ist die Aufbereitung des Ejakulats (z. B. Zech-Selector®), zugelassenen IUI-Katheter verwenden, nicht mehr als 0,5 ml Flüssigkeit in das Cavum...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Der pränatale Vaterschaftstest aus Chorionzotten und Fruchtwasser

S. Haas et al. 14.9.2012

Wenn eine Frau um den Zeitpunkt der Ovulation mit mehreren Partnern Verkehr hatte, kann es für die werdende Mutter sehr wichtig sein, frühzeitig Gewissheit über den biologischen Vater zu haben – speziell in Ausnahmesituationen wie z. B. nach einer Vergewaltigung, bei Erberkrankungen eines Partners oder bei Seitensprüngen in einer bestehenden stabilen Partnerschaft. Der pränatale Vaterschaftstest stellt eine...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Ein dramatischer Notfall: Schulterdystokie

C. Dadak 14.9.2012

Der geburtshilfliche Notfall Schulterdystokie ist selten (0,2 bis 3 % aller Geburten), unvorhersehbar (nur in 15 % Risikofaktoren wie erhöhtes Geburtsgewicht verifizierbar,) und dramatisch (sofortiges Handeln notwendig, fast zeitgleich kindliche Hypoxie, breites Spektrum kindlicher und mütterlicher Folgeschäden). Management: sofortige Facharztbeiziehung, Anästhesist verständigen, verschiedenste...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Vulvodynie – Verzweiflungsdiagnose oder Chance auf Heilung?

B. Eberz 14.9.2012

Vulvodynie ist durch das Fehlen spezifischer makroskopischer Vulvaveränderungen bei oft massiver Schmerzsymptomatik charakterisiert. Histopathologisch scheint eine lokale Ver­mehrung von (degranulierten) Mastzellen sowie ein Wachstum von teilweise abnormen Nervenfasern in den betroffenen Arealen eine wesentliche Rolle zu spielen, weswegen sich unbedingt die bioptische Bestätigung empfiehlt. Zur Abklärung ist...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Vaginale Mykose

A. Witt 14.9.2012

Die Diagnostik der vulvovaginale Candidose (VVC) sollte immer durch das Mikroskop erfolgen. Ad Differenzialdiagnose zu bakterieller Vaginose: Gefahr eines Circulus vitiosus durch Überinterpretation von Kulturergebnissen, unnötige Antibiotikatherapien und durch diese geschädigte vaginale Laktobazillenflora als Schlüsselstelle in der VVC-Genese. Stellenwert der Kultur vor allem bei rezidivierender VVC. Noch zu...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Hormonfreie Lokaltherapie bei vaginaler Trockenheit

B. Abendstein et al. 14.9.2012

Wichtigste Ursachen für vaginale Trockenheit: Östrogenmangel in der Menopause und während/nach onkologischen Therapien (Chemo- oder antihormonelle Therapie). Leidensdruck durch negative Auswirkungen auf die Lebensqualität inkl. Sexualität. Hyaluronsäure-hältige Zäpfchen verbessern die Wassereinlagerung im Vaginalepithel und sind eine effektive hormonfreie Therapiealternative zu östrogenhältigen Zäpfchen.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Harninkontinenz in der täglichen Praxis

S. Leodolter 14.9.2012

Im Laufe ihres Lebens ist jede 3. Frau von Harninkontinenz betroffen (Belastungsinkontinenz, überaktive Blase und Mischformen). Zu den evidenzbasierten Risikofaktoren zählen vaginale Geburten, Adipositas, körperliche Belastung und Demenz bei älteren Frauen. Die Therapiedomäne bei Belastungsinkontinenz ist – nach Versagen konservativer Maßnahmen (Beckenbodentraining) – die operative Therapie durch...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Deszensus der weiblichen Genitalorgane

P. Riss et al. 14.9.2012

Senkungszustände der Scheide und des Uterus sind häufig und gehen für die betroffene Frau mit einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität einher. Zur Abklärung eines Genitaldeszensus ist eine gynäkologische Spiegeluntersuchung erforderlich, damit eine richtige Diagnose des Deszensus gestellt werden kann. Diese ist die Basis für die weitere Therapie, die entweder konservativ mit Pessaren oder operativ...

Frauengesundheit

THEMENBLOCK: Schlafstörungen

14.9.2012

Mit Prävalenzangaben zwischen 10 % und 50 % stellen Schlafstörungen ein häufiges und wichtiges Gesundheitsproblem dar. Schlafstörungen können einerseits eigenständige Erkrankungen (z. B. Narkolepsie, periodische Bein Bewegungen, Restless Legs Syndrom etc.) sein, andererseits andere Krankheiten begleiten (z. B. neurologische, psychiatrische Erkrankungen, degenerative Erkrankungen des Stützapparates,...

Frauengesundheit

Osteoporose und Gender – Physiologisch benachteiligte Frauen, pathologisch vernachlässigte Männer

J. Bröll et al. 14.9.2012

Physiologischerweise haben Frauen ein höheres Frakturrisiko (geringere Knochenmasse und perimenopausaler Östrogen­abfall). Frauen stellen daher die Mehrheit der Osteoporose-­PatientInnen. Männer sind in einem immer höheren Prozentsatz, besonders von sekundären Osteoporosen, ­betroffen. Von der Awareness und von der Studien­begleitung her zwar historisch benachteiligt, steht ihnen heute die gleiche Palette...

Frauengesundheit

T-Score und Untersuchungsintervalle

S. Leodolter 14.9.2012

Eine US-amerikanische Studie ordnete ältere Frauen (> 67) entsprechend ihrem T-Score 3 Gruppen mit unterschiedlichem Osteopenie-Schweregrad zu. In Hinblick auf den Zeitraum, innerhalb dessen die Frauen eine Osteoporose (T-Score < –2,5) entwickelten, wurde für die jeweilige Gruppe ein rationales Screeningintervall errechnet. Als Ergebnis wird von den Studienautoren empfohlen: bei Frauen mit Normalbefund...

Frauengesundheit

Probiotika in der Gynäkologie und darüber hinaus

C. Uhlir 14.9.2012

Probiotische Stämme müssen taxonomisch eindeutig identifiziert und die Vorgaben für die ­Sicherheit erfüllt sein. In pharmazeutischen Präparaten müssen die hohen Lebendkeimzahlen bis zu 2 Jahre garantiert werden. Dies und die Gewährleistung der Funktionalität stellen große Anforderungen an die Herstellungstechnologie. Forschungsschwerpunkte zu positiven Effekten durch Probiotika-Präparate im...

 



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Inhaltsverzeichnis GA 04|2012