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Hintergrund: Nivolumab plus Ipilimumab sind für intermediate- und high-risk-Patienten mit metastasiertem Nierenzellkarzinom (mRCC) in der Erstlinie zugelassen. RCC-Patienten mit Hirnmetastasen waren jedoch nicht in den Zulassungsstudien vertreten. CheckMate 920 ist eine derzeit laufende Phase 3b/4-Studie, die speziell mRCC-Patienten mit Hirnmetastasen rekrutiert.

Ergebnisse: Bei 28 mRCC-Patienten mit Hirnmetastasen betrug die mediane Therapiedauer für Nivolumab 3,4 Monate und für Ipilimumab 2,1 Monate. Es traten keine Grad 5-immunvermittelten Nebenwirkungen (NW) auf, Grad 3/4-NW umfassten Diarrhö/Colitis (7,1%), Hypophysitis (3,6%), Exantheme (3,6%), Hepatitis (3,6%) und Diabetes mellitus (3,6%). Die objektive Ansprechrate betrug 32%. Kein Patient erreichte ein komplettes Ansprechen, 8 ein partielles, und 10 Patienten stable disease. Die mediane Dauer des Ansprechens betrug 24,0 Monate. Von 28 Patienten wiesen 7 Patienten (25%) eine intrakranielle Progression auf. Das mediane progressionsfreie Überleben betrug 9,0 Monate, die mediane Überlebensrate war noch nicht erreicht.

FAZIT: Die Kombinationstherapie Nivolumab plus Ipilimumab bei mRCC-Patienten mit Hirnmetastasen zeigt weiterhin vielversprechende Aktivität in dieser Patientenpopulation mit oftmals unerfülltem Bedarf an medizinischer Versorgung.

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Mag. Dr. Melanie Hassler-Di Fratta, PhD

Universitätsklinik für Urologie, Medizinische Universität Wien

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