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Gemäß einer Presseaussendung der EMA vom 1. Juni 2018 empfiehlt die EMA die Anwendung von Atezolizumab und Pembrolizumab bei „Cisplatin-unfit“-Patienten in der Erstlinie nur noch bei hoher tumoraler PD-L1-Expression (Pembrolizumab: PD-L1 CPS [combined positive score] ≥ 10 %, Atezolizumab: PD-L1-Expression ≥ 5 %).

Die Einschränkung basiert auf den vorläufigen Ergebnissen der laufenden Studien KEYNOTE-361 und IMvigor130. Bislang zeigen sich bei nichtvortherapierten lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinom-Patienten mit geringer PD-L1-Expression schlechtere Überlebensdaten im I-O-Arm verglichen mit Chemotherapie.

Keine Änderungen in der Anwendung der beiden Substanzen gibt es für Urothelkarzinom-Patienten nach Chemotherapie oder bei anderen Tumoren, für deren Therapie Atezolizumab und Pembrolizumab zugelassen sind.

Quelle: EMA press release 1 june 2018

Fotocredit: Shutterstock

2018-06-01

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