SU 02|2011

Herausgeber: Dr. Karl Dorfinger

Editorial

  • Editorial Spectrum Urologie 2/2011
    Wir leben in einer spannenden Zeit. Nicht nur die Glücksritter der Finanzmärkte und Staatshaushalte sind es, die die ganze Welt in Atem halten, sondern auch solche in der medizinischen Diagnose und Behandlung. Gerade auf dem Gebiet des Prostatakarzinoms halten die ...Weiterlesen ...

Focus: Onko-UROLOGIE

  • Vorwort Focus Onko-Urologie
    Liebe Leserin, lieber Leser! Liebe Kollegin, lieber Kollege!
    Das Jahr 2011 wird gekennzeichnet sein durch Einlangen zahlreicher Studienergebnisse, die sicherlich einige Veränderungen und Verbesserungen in der Behandlung und Diagnostik urologischer Karzinome bringen. Es ist erfreulich, dass gerade die österreichische Teilnahme ...Weiterlesen ...
  • Diagnostik-Update des Prostatakarzinoms

    Zur Diagnostik bzw. Früherkennung des Prostatakarzinoms (PCa) werden mehrere Befunde benötigt, wie die PSA-Bestimmung, die digitale rektale Untersuchung (DRU) und ein transrektaler Ultraschall (TRUS) der Prostata. Die definitive Diagnose wird jedoch erst histologisch aus dem Biopsiepräparat gestellt. Gleichzeitig ist dabei auch ein Grading des Tumors möglich, und es wird eine erste Aussage über den relativen Volumenanteil des PCa am gesamten Biopsiematerial getroffen.

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  • Die zukünftige Diagnostik des Prostatakarzinoms

    MRI, PET, MRI-gezielte Biopsie.

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  • Therapie des lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms

    Seit Einführung des prostataspezifischen Antigens (PSA) zur frühzeitigen Erkennung des Prostatakarzinoms (PCa) hat sich der Zeitpunkt, an dem ein PCa erfasst wird, um durchschnittlich 5 Jahre nach vorne verschoben (Lead Time Bias). Ebenso hat sich das Tumorstadium deutlich zu früheren Stadien reduziert (Stage Shifting).

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  • Therapie des fortgeschrittenen PCa 2011

    Die Früherkennung des Prostatakarzinoms bewirkte in den letzten Jahren eine deutliche Migration der Tumorstadien zu Gunsten der lokal begrenzten Erkrankungsfälle. In Absolutzahlen stieg jedoch auch die Anzahl von fortgeschrittenen Fällen. Leider gibt es auch im Jahr 2011 keine zwingende Definition des „fortgeschrittenen Prostatakarzinoms“. In derzeit laufenden Studien werden sechs verschiedene Definitionen verwendet. Die letzte große Veränderung im therapeutischen Spektrum liegt mit 2004 doch schon sieben Jahre zurück.

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  • Adjuvante Therapie des nichtmuskelinvasiven Harnblasenkarzinoms

    In Europa wurden im Jahr 2006 10.440 Fälle eines Harnblasenkarzinoms (Abb.) diagnostiziert. Dies entspricht 6,6% aller Tumoren bei Männern und 2,1% bei Frauen, die Inzidenz blieb in den letzten 5 Jahren unverändert. Die adjuvante Therapie des nichtmuskelinvasiven Harnblasenkarzinoms (NMIBC) stellt auch heute noch eine große Herausforderung dar und muss als nichtoptimal bezeichnet werden. Viele Fragen sind diesbezüglich weiterhin unbeantwortet.

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  • Update metastasiertes Harnblasenkarzinom

    Die Inzidenz des Urothelkarzinoms (UC) der Harnblase beträgt in Europa 19,7/100.000 und die Mortalität 7,9/100.000. Das Risiko für Männer, an Blasenkrebs zu erkranken, ist rund dreimal so hoch wie das Risiko von Frauen. Dies entspricht beim Mann dem fünfthäufigsten, bei der Frau dem siebthäufigsten Tumor. Es ist hauptsächlich eine Erkrankung der Älteren, denn mehr als 70% werden bei Patienten über 70 Jahren diagnostiziert.

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  • ASCO 2011: Ausgewählte Daten zum Nierenzellkarzinom

    Auf dem diesjährigen ASCO wurden als Highlight in der Entität Nierenkarzinom die Phase-III-Daten zu Axitinib (AXIS-Studie), einem Inhibitor der 2. Generation von VEGF-Rezeptor 1,2,3, PDGF und c-Kit, präsentiert. Optimistisch stimmen auch die Daten zu Tivozanib, wo die finalen Daten auf dem ASCO 2012 zu erwarten sind. Die Zukunft wird in der sequenziellen Therapie und nicht in der Kombinationstherapie liegen, erklärt Univ.-Prof. Dr. Richard Zigeuner, Universitätsklinik für Urologie Graz, gegenüber SPECTRUM Urologie.

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Kongress

Panorama

  • Schmerztherapie bei überaktiver Blase

    Eigentlich beinhaltet das Syndrom der überaktiven Blase die Symptome Pollakisurie, imperativer Harndrang, Nykturie und eventuell Dranginkontinenz. In einigen Fällen ist das Syndrom der überaktiven Blase mit einem Blasenschmerzsyndrom (interstitielle Cystitis) vergesellschaftet. Dabei ist allerdings der Schmerz und nicht die überaktive Blase das Leitsymptom.

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  • Medikamentöse Therapie der Nierenkolik

    Die akute Nierenkolik entsteht durch eine Obstruktion des Ureters mit konsekutiver Erhöhung des intraluminalen Drucks und Dehnung des Hohlsystems. Der Kolikschmerz wird häufig als der stärkste vorstellbare Schmerz (entsprechend VAS 10 auf der visuellen Analog-Skala) beschrieben, gerade auch deswegen kommt der medikamentösen Therapie der Nierenkolik – und insbesondere der analgetischen Therapie – in der Behandlung der Nephrolithiasis große Bedeutung zu.

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  • HPV-Vierfachimpfstoff: Bei Buben und Männern wirksam

    Neue Daten1 belegen die klinische Wirksamkeit des HPV-Vierfachimpfstoffs Gardasil® in der Prävention von Genitalwarzen (Condylome) bei Buben und Männern zwischen 16 und 26 Jahren. Die EMA gibt in der Folge die Aktualisierung der Fachinformation frei.

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  • „Forensische Andrologie“ – Entwicklung einer Spezialdisziplin?

    „Wunden und Frauen sind die beiden großen und altehrwürdigen Themen der gerichtlichen Medizin“, so die Schweizer Psychiaterin und Medizinhistorikerin Esther Fischer-Homberger in ihrer Schrift der „Medizin vor Gericht“. Seit Jahrhunderten stellen Fragen über strittige geschlechtliche Verhältnisse oder strafrelevante Ereignisse mit sexuellem Hintergrund einen wesentlichen Bestandteil der gerichtsärztlichen Tätigkeit dar.

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