UIM 10|2014

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 10/14
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Wie schnell sich die Dinge ändern: Am 11. Februar 1998 schrieb die „Ärzte Woche“ unter dem Titel „1.100 neue Ärzte ohne Arbeit“: „Jährlich beginnen 2.200 Maturanten ein Medizinstudium bei einem Stand von ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 10/14
    Focus Pneumologie
    Im Pneumologie-Focus dieser Ausgabe präsentieren wir Ihnen ausgewählte Beispiele zum Thema Infektionen in der Pneumologie.
    Wie Dr. Michael Meilinger und Dr. Holger Flick, Graz, in ihrem Beitrag darlegen, stellt die Pseudomonaskolonisation von nicht mit zystischer Fibrose assoziierten Bronchiektasien ...Weiterlesen ...

Seite des niedergelassenen Internisten

  • Praxisevaluierung leichter gemacht

    Die Praxisevaluierung läuft. Dazu gehört auch der Beleg der Absolvierung der mit dem DFP-System vorgesehenen Fortbildung. Die häufigsten „Mängel“ lassen sich laut Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin, leicht vermeiden.

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Kardiologie

  • Migration und koronare Herzerkrankung

    Soziodemografische Faktoren, die an der 2. Medizinischen Abteilung der Krankenanstalt Rudolfstiftung bei kardialen Patienten mit Migrationshinter-grund erfasst wurden, untermauern den Bedarf für differenzierte Präventions­maßnahmen.

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  • Schwangerschaft bei kardiovaskulären Erkrankungen

    Auch wenn kardiovaskuläre Komplikationen selten auftreten, sind Herz-Kreislauf-Erkrankun- gen bei Schwangeren immer eine Herausforderung und sollten in einem spezialisierten Zentrum abgeklärt werden.

    Entsprechend den WHO-Risikokategorien wird u. a. die pulmonale Hypertonie oder eine hochgradige Aortenstenose als Kontraindikation gegen eine Schwangerschaft definiert.

    Bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz (NYHA III und IV), Marfan-Syndrom, Aortendissektion und bei schwerer Aortenklappenstenose sollte primär eine Sectio angestrebt werden.

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  • Highlight vom Kongress der American Heart Association: IMPROVE-IT

    Die IMPROVE-IT-Studie mit Simvastatin und dem intestinalen Cholesterin-Absorptionshemmer Ezetimib hat an über 18.000 Patienten nach akutem Koronarsyndrom zeigen können, dass eine Senkung des LDL-C von im Mittel 69,5 mg/dl (Simvastatin-Monotherapie) auf 53,7 mg/dl (Simvastatin + Ezetimib) mit einer signifikanten Reduktion eines kombinierten ischämischen Endpunkts einhergeht (minimale Beobachtungsdauer: 2,5 Jahre).

    Inwieweit sich diese positiven Resultate auf zukünftige Richtlinien auswirken könnten, ist mit Spannung abzuwarten.

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Angiologie

  • Bei Anzeichen einer Varikose zum Gefäßspezialisten

    Die chronische venöse Insuffizienz ist mit einer Prävalenz von ca. 20 % in den therapie­bedürftigen CEAP-Stadien C3–C6 eine häufige Erkrankung.

    Vor einer Sanierung des oberflächlichen Venensystems ist eine eingehende duplex­sonografische Untersuchung durch einen Gefäßspezialisten zwingend durchzuführen.

    Endovenöse Verfahren (Laser, Radiofrequenz) stellen Guideline-konform den Therapiestandard zur Sanierung der einfachen chronischen venösen Insuffizienz dar.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Schlaganfallprophylaxe bei nichtvalvulärem Vorhofflimmern

    Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) haben die therapeutischen Möglichkeiten der Thromboembolieprophylaxe deutlich erweitert.

    Sechs österreichische Fachgesellschaften erarbeiteten einen Konsensus für das Vorgehen bei der Thromboembolieprophylaxe des nichtvalvulären Vorhofflimmerns unter besonderer Berücksichtigung der DOAK.

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Rheumatologie

  • Das Beste vom ACR-Kongress

    Neue Guidelines für das Management der axialen Spondylarthropathien wurden präsentiert.

    CXCL4 zeigt Potenzial als prognostischer Marker bei der systemischen Sklerose.

    Hoch sensitive und spezifische Klassifikationskriterien der idiopathischen inflammatorischen Myopathien wurden vorgestellt.

    Der Verzicht auf orale Glukokortikoide in der Behandlung der Lupusnephritis wurde vorgeschlagen.

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  • ÖGR-Jahrestagung 2014

    Forschung „Rot-Weiß-Rot‟: Österreichische Rheumatologen publizieren immer häufiger in internationalen „High impact‟-Fachzeitschriften. Die wichtigsten Publikationen des vergangenen Jahres wurden präsentiert.

    Themen 2014: Die ÖGR-Jahrestagung spannte den Bogen von typischen Krankheitsentitäten und speziellen Fallbeispielen über Therapieadhärenz bis hin zu EMEUNET und BioReg.

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Onkologie

  • Angewandte molekulare Bildgebung in der Onkologie

    Die molekulare Bildgebung erlaubt die Darstellung, Beschreibung und Quantifizierung von Schlüsselprozessen der Krebsentstehung auf zellularer und molekularer Ebene.

    Die molekulare Bildgebung ermöglicht eine optimierte Detektion und Charakterisierung von Tumoren, ein akkurates Staging sowie eine zielgerichtete Therapieverlaufskontrolle.

    Der Einfluss der molekularen Bildgebung in der Onkologie wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen und signifikant zu einer personalisierten Krebstherapie beitragen.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Nachlese ÖDG-Jahrestagung 2014

    Memory-Effekt bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes: Die gute Blutzuckereinstellung zu Beginn der Erkrankung kann über viele Jahre hinweg mikro- und makrovaskuläre Komplikationen positiv beeinflussen.

    Bei der Diagnose von Typ-2-Diabetes, einer Erkrankung ohne primären Leidensdruck, geht es vor allem darum, die richtigen Menschen zu untersuchen.

    Körperliche Inaktivität ist ein Risikofaktor für nicht übertragbare Erkrankungen wie Diabetes.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Neuer Therapiestandard für Hepatitis C … für alle

    Erste Real-Life-Daten zeigen: Außerhalb von Studien liegt die Hepatitis-C-Heilungsrate mit neuen interferonfreien Kombinationen bei 90 %.

    Eine interferonbasierte Behandlung ist heute aufgrund der überlegenen Wirksamkeit und der ausgezeichneten subjektiven und objektiven Verträglichkeit der direkten antiviralen Substanzen nicht mehr zu rechtfertigen.

    Problematisch sind die derzeit von den Sozialversicherungen vorgegebenen Ver­schreibungslimitationen nur für Patienten mit F3-Fibrose und mehr. Limitation dieser Medikamente auf Patienten mit schlechter Prognose.

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  • Junge Patientin mit M. Crohn: Woher kommt das Fieber?

    Fall eines steroidrefraktären mit Azathioprin behandelten Morbus Crohn.

    Septische Fieberschübe lassen Komplikation des Morbus Crohn vermuten.

    Bei der Echokardiografie findet sich ein überraschender Befund an der Aortenklappe.

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  • Hält die Molekularbiologie beim Pankreaskarzinom, was sie verspricht?

    Aufgrund ausgeprägter chromosomaler Instabilität und genetischer Heterogenität mit zahlreichen Mutationen, Amplifikationen, Genverlusten und chromosomalen Rearrangements ist das Karzinom eine genetisch komplexe Erkrankung.

    Chromosomale Instabilität und genetische Heterogenität sind mögliche Ursachen für die ausgeprägte Therapieresistenz dieser Tumorentität.

    Zunehmende molekularbiologische Erkenntnisse sind Grundlage für mögliche zukünftige Therapieverbesserungen.

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Geriatrie

  • Symptomatik des Delirs und psychopharmakologische Therapie

    Das Delir ist eine Diagnose an der Schnittstelle von Psychiatrie und somatischer Medizin. Die Therapie des Delirs beinhaltet primär die Behandlung der Grundkrankheit. Wesentlich sind auch nichtpharmakologische Interventionen.

    Beim nicht substanzinduzierten Delir sind Antipsychotika indiziert, wobei die antipsycho­tischen Dosierungen niedriger sind als bei schizophrenen Störungen. Benzodiazepine sind bei starker Agitation und Gefährdung gebräuchlich, eine antidelirogene Potenz haben sie aber nur beim Alkohol- oder Benzodiazepinentzugsdelir.

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Nephrologie

  • Neue Empfehlungen: Post-Transplant-Diabetes nach Nierentransplantation

    Ein im Anschluss an die Wiener ESOT-Konferenz 2013 von 24 internationalen Experten auf dem Gebiet des Post-Transplant-Diabetes mellitus (PTDM) erstelltes interdisziplinäres Konsensus-Papier schlägt ein überfälliges Guideline-Update in Form von 7 Empfehlungen zum Management des PTDM vor.

    Neuerungen betreffen die Terminologie, die Differenzierung einer transienten Hyper­glykämie von einem echten PTDM, den Stellenwert diagnostischer Tests, die Identifikation von Risikopatienten, den Vorrang einer suffizienten Immunsuppression sowie Präventions- und Therapiestrategien abseits der Modifikation des immunsuppressiven Regimes.

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Infektiologie

Schmerzmedizin

Palliativmedizin

  • Hypnosetherapie in Onkologie und Palliativmedizin

    Hypnotherapie ist nachweislich effektiv in allen Dimensionen der Palliativmedizin: körperlich – psychisch – sozial – spirituell.

    In der Palliativmedizin vorkommende Symptome wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Brechreiz, Appetitlosigkeit, Juckreiz und Schlaf­störungen können hypnotisch behandelt werden.

    Hypnose zeigt keine Nebenwirkungen und kann Symptome und (Neben-)Wirkungen von Diagnostik- und Therapie­-maßnahmen günstig beeinflussen.

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  • Die Rolle des Palliativkonsiliardienstes

    Fallbeispiel: Ein 67-jähriger Mann erkrankt an FSME mit schwerer initialer neurologischer Funktionsstörung. Seine Frau möchte ihn zuhause pflegen.

    Das Palliativteam informiert in diesem Fall bezüglich Alternativen der Unterbringung, bietet Hilfe bei Pflegegeldantrag, Entlassungsplanung und Hilfsmittelausstattung sowie Unterstützung durch Sozialarbeit, Psychologie und Seelsorge.

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Pneumologie

  • Inhalative Antibiotikatherapie bei Non-CF-Bronchiektasien (NCFB)

    Pseudomonas-Kolonisation von Bronchiektasien führt zu chronischer bronchialer Inflammation und erhöhtem Exazerbationsrisiko.

    Inhalative Antibiotika erreichen intrabronchial hohe Wirkstoffkonzentrationen und können bei ausgewählten Patienten mit Non-CF-Bronchiektasien (NCFB) zur Eradikation von Pseudomonas aeruginosa verwendet werden.

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  • Management der ambulant erworbenen Pneumonie

    Bei ambulant erworbenen Pneumonien (AEP) dienen der CRB-65-Score und der modifizierte ATS-Score zur Mortalitätsbeurteilung und als Entschei-dungshilfe für den Behandlungsort.

    Da Pneumokokken die häufigsten Erreger der AEP sind, gilt die empirische Antibiose mit Amoxicillin ± einen Beta-Lactamase-Inhibitor als Therapie der ersten Wahl.

    Pneumokokken und Influenzaviren sind impfpräventabel.

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  • Exazerbationen bei Asthma

    In den GINA-Guidelines 2014 ist Asthma als heterogenes Syndrom verschiedener Phänotypen definiert. Je nach genetischer Prädisposition tritt das Asthma in milder, mittelgradiger oder schwerer Verlaufsform auf.

    Entsprechend der Symptomkontrolle des Patienten folgt die Therapie einem Step-up-Step-down-Prinzip.

    Neu ist das Asthma-COPD-Overlap-Syndrom (ACOS). Bei diesen Patienten sind vor allem die „small airways‟ betroffen, sie haben öfter Exazerbationen als ein COPD-Patient.

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  • Der periphere Lungenrundherd: Abwarten oder Abklären – die Frage an den Pneumologen

    Jeder Lungenrundherd ist als pathologisch anzusehen.

    Die Beurteilung erfolgt mit Computertomografie für Morphologie und Größe und mittels PET-CT bezüglich der biologischen Aktivität.

    Eine wichtige Rolle spielt die Abschätzung des individuellen Lungenkrebsrisikos.

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  • Pulmonal-arterielle Hypertonie – rezente Studien kommentiert

    Macitentan und Riociguat sind neue Medikamente zur Therapie der pulmonal-arteriellen Hypertonie, die den Patienten eine effektive Behandlung mit einem günstigen Neben­wirkungsprofil versprechen.

    Riociguat ist das erste Medikament, welches auch zur Therapie der nichtoperablen chronischen thromboembolischen pulmonalen Hypertonie (CTEPH) zugelassen wurde.

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