UIM 03|2019

UIM 03|2019 Themenheft Kardiologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Kardiologie

Editorial

  • Zentrum für seltene kardiale Erkrankungen Innsbruck

    Das Zentrum für seltene kardiale Erkrankungen Innsbruck (ZSKEI) konzentriert sich auf die umfangreiche Diagnostik und zielgerichtete Therapie seltener Kardiomyopathien sowie die Beratung betroffener Familien.

    Kardiomyopathien sind eine heterogene Gruppe von Erkrankungen des Herzmuskels, die sowohl mit mechanischen als auch elektrischen Funktionsstörungen einher-gehen können und oft eine genetische Ursache haben.

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  • Kardiale Amyloidose – Diagnose, Therapie, Monitoring

    Die wesentlichen Formen der kardialen Amyloidose sind die AL- und die ATTR-Amyloidose, die beide unterschiedliche Ätiologien haben.

    Die Prognose der kardialen Amyloidose ist schlecht, eine frühzeitige Diagnose daher wichtig.u Ein diagnostischer Algorithmus dient zur schnelleren Diagnosesicherung. Die DPD-Szintigrafie ist in der Diagnose der ATTRwt-Amyloidose hilfreich.

    Seit kurzem steht Tafamidis als lebensverlängernde Therapie der ATTR-Amyloidose zur Verfügung.

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  • Therapie der Hyperlipidämie – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

    Bisher kaum therapierbare Hyperlipidämien – wie Hyper-Lp(a)-ämie und genetisch bedingte Hypertriglyzeridämien mit oder ohne hyperlipidämischer Pankreatitis – werden in Zukunft, durch neue Therapieoptionen, wesentlich besser behandelbar.

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  • Die individualisierte Lipidsenker-Therapie

    Zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos ist eine konsequente Umsetzung der lipidsenkenden Therapie wichtig.

    Dies erfordert eine rechtzeitige Diagnostik der Dyslipidämie sowie Information und Unterstützung der Patienten, um die Therapieadhärenz zu gewährleisten.

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  • Aktuelle Therapieempfehlungen bei Diabetes mellitus Typ 2

    Gemäß den aktuellen EASD-/ADA-Guidelines zum Typ-2-Diabetes soll sich die medikamentöse Therapiewahl nach bestehenden Vorerkrankungen sowie primär angestrebten Therapiezielen richten.

    Für die Mehrzahl der Patienten bedeutet dies, dass SGLT-2-Hemmer oder GLP-1-Rezeptor-Agonisten als vorrangige Kombinationspartner zu Metformin eingesetzt werden.

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  • Optimierung der medikamentösen Therapieadhärenz in der kardiovaskulären Sekundärprophylaxe

    Die langfristige Therapieadhärenz bei chronischen Erkrankungen, wie der koronaren Herzerkrankung, sinkt mit zunehmender Krankheitsdauer und einzunehmender Tablettenanzahl.

    Eine medikamentöse Einnahmetreue von über 80 % ist nötig, um einen dauerhaften und nachhaltigen therapeutischen Effekt zu erzielen.

    Maßnahmen, wie eine ausführliche Aufklärung, vereinfachte Einnahmeschemata und Verwendung von Polypillen, können eine dauerhafte Steigerung der Therapie-adhärenz bewirken.

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  • Antikoagulanzientherapie nach thromboembolischen Ereignissen

    In der Schlaganfallprophylaxe bei nichtvalvulärem Vorhofflimmern sind die NOAK nach vorliegenden Studiendaten auch bei Patienten mit vorausgegangenem Schlaganfall oder TIA wirksam und sicher.

    Nach einer venösen Thromboembolie haben sich NOAK in der Therapie und – im Falle von Apixaban und Rivaroxaban – auch in der Sekundärprophylaxe mit einer Dosisreduzierung nach 6 Monaten bewährt.

    Als einzige Substanz ist Rivaroxaban in einer niedrigen, sogenannten vaskulären Dosierung zusammen mit einer Antiplättchentherapie zur Prophylaxe atherothrombotischer Ereignisse nach akutem Koronarsyndrom und bei Hochrisikopatienten mit stabiler KHK oder PAVK zugelassen.

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  • Koronar-CT in der präinvasiven KHK-Diagnostik

    Präinvasive KHK-Diagnostik: Die Studien PROMISE und SCOT-HEART bieten randomisierte Evidenz für die Gleichwertigkeit bzw. Überlegenheit des Koronar-CTs, verglichen mit funktionellen Alternativen.

    Ziel einer Primärabklärung ist die Identifizierung wirksamer Stenosen und ein frühzeitiger Beginn von Präventivmaßnahmen bei (vulnerablen) Plaques.

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  • Ist die femorale Punktion noch zeitgemäß?

    Die „Radialis first“-Strategie hat sich bei der Durchführung einer Koronar-angiografie zunehmend durchgesetzt.

    Die Ausbildung für den femoralen Zugang bleibt aber wichtig, da dieser für eine Subgruppe von Patienten weiterhin notwendig ist.

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  • PFO- und ASD-Verschluss

    Der Verschluss eines Vorhofseptumdefektes (ASD) ist bei signifikantem Links-rechts-Shunt indiziert.

    Zunehmende Evidenz für den Verschluss eines persistierenden Foramen ovale (PFO) gibt es bei ausgewählten Patienten nach kryptogenem Schlaganfall.

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  • MitraClip® – für wen, wann?

    Entscheidend für die Festlegung der Therapie bei wirksamer Mitralinsuffizienz ist die Beurteilung der zugrunde liegenden Pathologie – funktionelle (FMR) oder degenerative Mitralinsuffizienz (DMR).

    MitraClip®-Implantation ist die bevorzugte Methode bei FMR, während bei DMR die chirurgische Klappenrekonstruktion im Vordergrund steht.

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