UIM 03|2021

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 03|2021 Themenheft Kardiologie

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 3/21
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Bedingt durch COVID-19 ist die Lebenserwartung in Österreich 2020 erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert gesunken. Von 1960 bis 2020 stieg sie kontinuierlich von 68 auf 82 Jahre, im letzten Jahr ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Endokrinologie in allen Facetten
    Die vorliegende Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN bietet in ihrem Focus aktuelle und klinisch relevante Themen aus dem Bereich der Endokrinologie.
    Frau Univ.-Prof. Dr. Obermayer-Pietsch und ihr Team stellen die heterogene Gruppe der neuroendokrinen Neoplasien vor. Bei 40–50 % dieser ...Weiterlesen ...

Seite der Gesellschaft

  • ÖGGH-Präsidentschaft 2020–2022

    Versorgungslücken aufdecken, Nachwuchs und Frauen fördern, Kooperationen verstärken

    Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Gschwantler, 4. Medizinische Abteilung mit Gastroenterologie, Hepatologie, Endoskopie, Klinik Ottakring, Wien, ist amtierender Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH). Mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN spricht er unter anderem über den Stellenwert der ÖGGH als nationale Gesellschaft, die österreichische Forschungsleistung, Aktivitäten zur Nachwuchs- und Frauenförderung sowie überwichtige Zukunftsthemen in der Gastroenterologie & Hepatologie.

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Pseudomedizin – nein, danke!

    Im österreichischen Parlament liegt auf Betreiben einer Partei ein Entschließungsantrag zur Komplementärmedizin. „Das wirft viele Fragen auf“, meint Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer.

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Angiologie

  • Arterielle Verschlusskrankheit viszeraler Gefäße

    Die mesenteriale arterielle Verschlusskrankheit, sowohl akut als auch chronisch, ist häufig unterdiagnostiziert und hat eine hohe Mortalität.

    Daher ist die Voraussetzung für eine adäquate Diagnose der klinische Verdacht, dem ein adäquates bildgebendes Verfahren folgen soll.

    Da eine AVK der viszeralen Gefäße im Regelfall eine Krankheit des hohen Alters ist, kommt therapeutisch in erster Linie eine endovaskuläre Versorgung in Betracht:

    Bei chronischen Verlaufsformen und einer noch längeren Lebenserwartung hat die offene Chirurgie gewisse Vorteile bezüglich der Langzeitergebnisse.

    Im akuten Setting scheinen die Ergebnisse der interventionellen und chirurgischen Therapie ähnlich zu sein.

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  • Apixaban verringert Risiko von Post-Poly­pektomie-Blutungen und Thromboembolien

    Blutungen bei endoskopischen Polypektomien (PPB) sind ein ernstzunehmendes Risiko.

    Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) sind mit einem verringerten Risiko von GI-Blutungen gegenüber Warfarin assoziiert, wobei vergleichende Daten des PPB-Risikos zwischen einzelnen DOAK bislang fehlten.

    Apixaban führt in einer aktuellen Studie zu einer relativen Risikoreduktion von 61 % (PPB) und 78 % (Thromboembolien) gegenüber Warfarin.

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  • Hohes Thrombose-Risiko bei Krebspatienten unter Immuntherapie

    Wiener Forscher legten eine Studie zu Häufigkeit, klinischen Konsequenzen und möglichen Risikofaktoren für thrombotische Komplikationen bei Krebsimmuntherapien vor.

    Das zentrale Ergebnis: Im Verlauf der Therapie entwickeln etwa 13 % der Patienten eine venöse Thromboembolie und etwa 2 % eine Thrombose im arteriellen Gefäßsystem.

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Rheumatologie

Hämatologie und Hämostaseologie

  • Arterielle und venöse Thromboembolien bei Tumorpatienten

    Tumorpatienten haben ein 7-fach bzw. 15-fach erhöhtes Risiko für eine arterielle respektive venöse Thromboembolie.

    Die starke Assoziation zwischen Tumor und Thrombose lässt auf ein gemeinsames pathophysiologisches Risikoprofil, aber auch auf gegenseitig begünstigende Faktoren (z. B. Tumortherapie) schließen.

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Onkologie

  • Moderne Behandlung von Hirntumoren

    Anhand molekularer Marker gelingt eine präzisere Klassifikation der Gliome in biologisch und klinisch relevante Entitäten.

    Die neue EANO-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie diffuser Gliome im Erwachsenenalter berücksichtigt die Neuerungen der 5. WHO-Klassifikation der Hirntumoren und klinisch relevante prädiktive Biomarker und ermöglicht so eine personalisiertere Behandlung und prognostische Einschätzung.

    Neue Therapieansätze wie zielgerichtete Therapien und Kombinationen von T-Zellen-unterstützenden Therapien plus Checkpoint-Inhibition werden derzeit in klinischen Studien untersucht.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Eine kurze Geschichte der neuroendokrinen Neoplasien

    Bei den neuroendokrinen Neoplasien handelt es sich um eine heterogene Gruppe von Tumoren, wovon sich ca. 40–50 % durch eine Überproduktion von Hormonen oder biogenen Aminen auszeichnen.

    Eine Besonderheit der gut differenzierten neuroendokrinen Neoplasien liegt in der Expression von Somatostatin-Rezeptoren, was man sich in Diagnostik und Therapie zu Nutze machen kann.

    Aufgrund ihrer Komplexität und eines breiten Therapiespektrums empfiehlt es sich, jegliche Therapie-Entscheidung in einem multidisziplinären Tumorboard zu besprechen.

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  • Therapie der Hypothyreose

    Hypothyreose ist eine häufige Stoffwechselerkrankung der Schilddrüse, deren Symptomlast vom Schweregrad abhängig ist.

    Während bei einer manifesten Hypothyreose eine Schilddrüsenhormonsubstitution obligatorisch ist, hängt die Therapieentscheidung bei der latenten Form von individuellen Faktoren wie klinischen Symptomen oder TSH-Spiegel ab.

    Klingen trotz Normalisierung des TSH-Spiegels die Beschwerden bei Patienten nicht ab, ist eine Kombinationstherapie aus T4 + T3 überlegenswert.

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  • Nuklearmedizinische Methoden – Darstellung und Lokalisation von Nebenschilddrüsenadenomen

    Die aktuellen Leitlinien bei der präoperativen Lokalisationsdiagnostik des Nebenschilddrüsenadenoms empfehlen primär die Sonografie sowie die 99mTc-Sestamibi-(MIBI-)SPECT/CT-Szintigrafie.

    Die F-18-Cholin-PET/-CT wird aufgrund ihrer hohen additiven Aussagekraft gegenüber den diagnostischen Standardverfahren in bestimmten Fällen empfohlen

    Empfehlung bei nichtkonklusivem Befund in der Standardbildgebung, erhöhter Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Mehrdrüsenerkrankung (MEN-Syndrom, tertiärer Hyperparathyreoidismus) sowie persistierendem Hyperparathyreoidismusnach Operation oder biochemischem Rezidiv.

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  • Wachstumsstörungen

    Normvarianten des Wachstums sind häufiger als Pathologien. Die Genetik nimmt in der
    Differenzialdiagnose einen immer höheren Stellenwert ein.

    Die Abklärung von Wachstumsstörungen ist weiterhin ein stufenweiser Prozess und
    evidenzbasiert ausgehend von Messdaten und dem Ausmaß deren Abweichungen.

    Webbasierte E-Tools sind eine frei zugängliche Einstiegshilfe für den Kinderfacharzt
    und Allgemeinmediziner, um die Entscheidung zur Zuweisung an eine
    spezialisierte pädiatrisch-endokrinologische Ambulanz zu treffen.

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  • Hyperglykämie-Abklärung: Wann daran denken, wie vorgehen?

    Endokrinopathien, schwere Allgemeinerkrankungen und eine Reihe von Medikamenten können zu einer Beeinträchtigung des Glukosemetabolismus und damit zu einer Hyperglykämie führen.

    Hinsichtlich der Medikamente sind die Indikationsstellung und die therapeutischen Vorteile gegenüber dem potenziellen Risiko einer Blutzuckererhöhung abzuwägen.

    Regelmäßige Kontrollen der Blutzuckerwerte gestatten eine einfache Überwachung dieses Risikos.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Neue Techniken in der therapeutischen Endoskopie

    Die gastrointestinale Endoskopie hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung weg von einer diagnostischen Untersuchung hin zu einem therapeutischen Eingriff vollzogen.

    Ein Eröffnen und Durchdringen der Muscularis, was früher als obsolet und schwere Komplikationen mit sofortiger Notwendigkeit einer Notfalloperation galt, wird heute bei speziellen Indikationen bewusst durchgeführt.

    Durch technische Neuentwicklungen können Anastomosen endoskopisch in wenigen Minuten angelegt werden.

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  • Gastrointestinale Symptome bei PalliativpatientInnen

    Gastrointestinale Symptome sind bei PalliativpatientInnen sehr häufig, werden jedoch ungern angesprochen – daher aktiv erfragen.

    Übelkeit ist von außen nicht sichtbar, aber oft sehr belastend.

    Obstipation: Prävention ist die beste Therapie.

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Geriatrie

  • Ernährungsversorgung geriatrischer Patienten in der Primärversorgung

    Es ist sinnvoll, bei jeder Visite geriatrischer Patienten in der Primärversorgung ein Screening auf Mangelernährung/Mangelernährungsrisiko durchzuführen.

    Für eine individualisierte Ernährungstherapie ist ein interdisziplinärer Behandlungszugang zu empfehlen.

    Nach wie vor besteht ein hoher Bedarf der Bewusstseinssteigerung für Mangelernährung in der Primärversorgung.

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Nephrologie

  • Neue Perspektiven zu Diagnostik und Therapie des primären Hyperaldosteronismus

    Der primäre Hyperaldosteronismus betrifft mindestens 5–10 % aller Hypertoniker, wird aber nur bei einem Bruchteil der Fälle diagnostiziert und adäquat therapiert.

    Zusätzlich zum klinischen Vollbild eines primären Hyperaldosteronismus deuten rezente Daten auf das Vorhandensein eines pathologischen Kontinuums einer reninunabhängigen Aldosteron-Sekretion hin.

    Massenspektrometrische Methoden zur Bestimmung von Angiotensin-Metaboliten und von Aldosteron sind potenziell robuste und verlässliche Screeningverfahren auf Hyperaldosteronismus und bieten eine innovative Möglichkeit zur Etablierung einer individualisierten antihypertensiven Therapie.

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Infektiologie

  • Zulassung von Impfstoffen

    Gerade bei Impfstoffen gelten enorm hohe Anforderungen, handelt es sich bei der Zielgruppe doch primär um Gesunde.

    Der Nutzen eines Impfstoffes muss jegliches mögliche Risiko bei Weitem übertreffen.

    Der Akzeptanz von Nebenwirkungen sind klare Limitationen gesetzt.

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Kardiologie

  • Einfluss von Musik auf Blutdruck und Herzfrequenz – das Herz im Takt der Musik

    In zahlreichen Studien konnte bereits nachgewiesen werden, dass Musik zu einer Beeinflussung des Blutdrucks und/oder der Herzfrequenz führt.

    Es wird angenommen, dass Musik neben der bewussten Wahrnehmung auf subkortikalen Ebenen die Vorgänge im autonomen und zentralen Nervensystem beeinflusst.

    Um die Musik als kostengünstige und leicht zu applizierende Therapieform gezielt und effektiv einsetzen zu können, sind allerdings noch weitere höher­-qualitative Studien erforderlich.

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Schmerzmedizin

  • Therapie chronischer Schmerzen − Möglichkeiten der Radiofrequenztherapie

    Bei richtiger Indikationsstellung führt die Radiofrequenztherapie zu einer länger­fristigen Schmerzreduktion, einem reduzierten Analgetikabedarf und einer Verbesserung der Lebensqualität.

    Voraussetzung für einen Therapieerfolg ist eine adäquate Patientenselektion durch vorausgehende Blockaden mit Lokalanästhetika und eine genaue Lokalisierung des Schmerzes.

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Pneumologie

  • Update Bronchialkarzinom 2021 – neue Therapiestrategien

    Sotorasib bei KRAS-G12C-Punktmutation: wirksam unabhängig von der gemessenen PD-L1-Expression oder dem Vorliegen einer Ko-Mutation wie STK-11 oder KEAP-1.

    Trastuzumab-Deruxtecan und Patritumab-Deruxtecan als wirksame Antikörper-Wirkstoffkonjugate bei mehrfach vorbehandelten Patienten.

    EGFR-Exon-20-Insertionen im Visier: Amivantamab und Mobocertinib liefern vielversprechende Ergebnisse in Phase-II-Studien.

    Resektables EGFR-mutiertes NSCLC: chemotherapieunabhängige Wirksamkeit von Osimertinib adjuvant.

    NSCLC ohne Treibermutation: Patienten mit resektablem NSCLC in den Stadien IB bis IIIA bzw. „selected“ IIIB profitieren von Atezolizumab.

    Inoperables Stadium IIIA–C: Radiochemotherapie mit anschließender Durvalumab-Erhaltungstherapie als gegenwärtiger Therapiestandard; Pembrolizumab plus Chemoradiotherapie als vielversprechende Therapieoption.

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Themenheft: 23. Kardiologie-Kongress Innsbruck – eine Nachlese

  • Editorial

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, es war uns eine Freude, viele von Ihnen beim 23. Kardiologie-Kongress Innsbruck begrüßen zu dürfen! Die Pandemie hat uns dieses Jahr vor neue Herausforderungen gestellt. Erstmals fand der Kongress in diesem Jahr rein virtuell statt. Wir…

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  • Neue Therapieoptionen bei HFrEF

    Die Weiterentwicklung der ätiologischen Differenzierung und die Einführung neuer Substanzklassen mit hoher Wirksamkeit revolutionierten die Therapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Linksventrikelfunktion (HFrEF) in den letzten Jahren.

    ARNI und SGLT-2-Hemmer verbesserten die Optionen in der Behandlung der HFrEF noch weiter.

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  • Die vielen Gesichter der HFpEF

    Das vielfältige Erkrankungsbild der HFpEF weist multifaktorielle Ursachen und daher eine komplexe Pathophysiologie auf.

    Die phänotypische Heterogenität stellt eine zusätzliche Herausforderung hinsichtlich valider therapeutischer Wirkmechanismen dar.

    Bisher konnte keine spezifische medizinische Therapie einen klinischen Nutzen in diesem heterogenen PatientInnenkollektiv erbringen.

    Eine rezent publizierte Phase-III-Studie (PARAGON-HF) gibt jedoch berechtigten Anlass für Optimismus betreffend die Wirksamkeit von Sacubitril/Valsartan in spezifischen Subgruppen.

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  • Akute Herzinsuffizienz

    Natriuretische Peptide haben eine hohe Sensitivität und können bei norm-wertigem Befund eine akute Herzinsuffizienz weitestgehend ausschließen.

    Der rasche und effiziente Einsatz von Therapieformen, die aus der stabilen chronischen Herzinsuffizienz bekannt sind, ist nach initialer Patienten-Stabilisierung auch für die akute Herzinsuffizienz geeignet.

    SGLT2-Hemmer zeigen einen hoch positiven Einfluss in der Behandlung der Herzinsuffizienz.

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  • Perkutane Revaskularisationder unteren Extremitätenarterien

    PAVK-PatientInnen werden immer älter und weisen immer mehr Komorbiditäten auf.

    Trendwende: weg von der offenen, maximal invasiven chirurgischen Therapie zur minimal invasiven endovaskulären Therapie in Analogie zur Kardiologie.

    Medikamentenbeschichtete Devices sind State of the Art.

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  • Behandlung der akuten Lungenembolie

    Die aktuellen ESC-Leitlinien empfehlen bei der Niedrigrisiko-Lungenembolie einen an Klinik oder Alter angepassten D-Dimer-Cut-off.

    Bei der Niedrigrisiko-Lungenembolie ist ein ambulantes Management bzw. eine frühe Entlassung ohne erhöhtes Mortalitätsrisiko möglich.

    Die kathetergestützte Lyse zur Behandlung der submassiven und der Hochrisiko-Lungen­embolie bei Kontraindikation zur systemischen Lyse erhielt eine IIa-Empfehlung.

    Im Rahmen einer Lungenembolie beim Antiphospholipidsyndrom werden DOAKs nicht empfohlen.

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  • Wie sollen wir den Patienten revaskularisieren?

    Die interventionelle Versorgung des linkskoronaren Hauptstamms ist bei Vorliegen der entsprechenden Expertise der Bypass-OP ebenbürtig.

    Die Versorgung von Patienten mit koronarer Mehrgefäßerkrankung im Herzkatheterlabor ist heute im Großteil der Fälle (SYNTAX Score < 33) gleichwertig zur Bypass-OP.

    Die Versorgung der sehr komplexen KHK bleibt die Domäne der Bypass-Chirurgie trotz höheren prozeduralen Aufwands und stärkerer Belastung des Patienten.

    Bei klinischer Notwendigkeit sind auch Fälle hochkomplexer KHK einer interventionellen Therapie zugängig.

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  • Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern

    Auch nach Korrekturoperationen bei Vitien können noch komplexe pathophysio­logische und anatomische Verhältnisse vorliegen.

    Die Betreuung richtet sich nach der Komplexität des vorliegenden Vitiums und sollte auch bei einfachen Vitien zumindest einmal mit einem EMAH-Zentrum abgesprochen werden.

    Notfallsituationen treten oft unerwartet bei oligo- oder asymptomatischen Patienten auf – meist aufgrund von Arrhythmien oder Herzinsuffizienz.

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  • Mechanische Infarktkomplikationen – selten, aber gefährlich

    Zu den klassischen mechanischen Infarktkomplikationen zählen der Infarkt-VSD, die Ruptur der freien Ventrikelwand und die Papillarmuskelruptur.

    In der aktuellen Ära der perkutanen Koronarintervention sind mechanische Infarkt­komplikationen sehr selten geworden (Auftreten bei < 0,5 % aller Infarkt-PatientInnen).

    Trotz rascher Diagnostik und Therapie ist die intrahospitale Mortalität der mechanischen Infarktkomplikationen nach wie vor sehr hoch (ca. 50 %).

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  • Perikarderguss oder Tamponade – von der Diagnostik zur Therapie

    Klinik und Bildgebung sind für die Diagnostik eines Perikardergusses/einer Tamponade wesentlich.

    Nicht nur die Ergussmenge, sondern insbesondere der zeitliche Verlauf und die Geschwindigkeit der Flüssigkeitsakkumulation sind für die Entwicklung einer Tamponade entscheidend.

    Das Management eines Perikardergusses orientiert sich an der zugrunde-liegenden Ätiologie, während bei einer Tamponade eine umgehende Entlastung erforderlich ist.

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  • Innovationen in der antibradykarden Therapie

    Sondenlose Herzschrittmacher werden Patienten mit bradykarden Rhythmusstörungen über einen venösen Zugang in der Leiste in den rechten Ventrikel implantiert.

    Indikationen für sondenlose Herzschrittmacher wurden durch neue Systeme auf Patienten mit Sinusrhythmus und höhergradige AV-Blockierung erweitert.

    His-Bündel-Pacing kann das Risiko einer Pacing-induzierten Kardiomyopathie mit konsekutiver Herzinsuffizienz minimieren.

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  • Die Zukunft des Transkatheter-Aortenklappenersatzes

    Die TAVI hat sich als Standardtherapie hochgradiger Aortenklappenstenosen bei Patienten mit mittlerem/hohem operativem Risiko sowie bei Patienten in höherem Lebensalter etabliert.

    Die konsequente Weiterentwicklung der verfügbaren Klappensysteme, neue Möglichkeiten im präinterventionellen kardialen Imaging sowie die Etablierung neuer vaskulärer Zugangswege ergeben nun für diese Therapieform neue Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen.

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  • COVID-19 – Interaktion mit dem Renin-Angiotensin-System

    Der Zusammenhang zwischen einer SARS-CoV-2-Infektion und dem RAS-System ist eng, jedoch komplex und noch unzureichend verstanden.

    ACE-Inhibitoren oder Angiotensin-Rezeptor-Blocker können zu einer gesteigerten Expression von ACE2 führen, das als funktioneller Rezeptor SARS-CoV-2 in die Zelle aufnimmt.

    Erste Studien zeigten keine Auswirkungen einer RAS-Inhibition auf eine COVID-19-Erkrankung, und Fachgesellschaften raten einheitlich dazu, diese Medikamente nicht abzusetzen.

    Die Ergebnisse von ACEI-COVID, der ersten europäischen randomisierten Studie mit einer Studienpopulation einer europäischen Hochrisikopopulation, werden in Kürze erwartet.

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  • COVID und das Herz

    Eine kardiale Mitbeteiligung bei COVID-19 ist häufig und mit erhöhter Mortalität assoziiert.

    Neben der direkten Myokardinfektion können auch indirekte Ursachen wie eine schwere systemische Entzündungsreaktion, eine Dysregulation des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems oder eine gestörte Durchblutung zur myokardialen Schädigung beitragen.

    Nicht zu vergessen: die teils erheblichen kardiovaskulären Kollateralschäden.

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