Franziskanerinnen und Elisabethinen gehen neue Wege

Die beiden Ordenskrankenhäuser Hartmannspital und St. Elisabeth-Spital haben den Beschluss gefasst, in Zukunft eine verstärkte Abstimmung und Zusammenarbeit auf Basis der franziskanischen Spiritualität durchzuführen. Bis 2020 wird eine enge Kooperation der beiden Wiener Krankenanstalten geschaffen. Künftig wollen sie ihre Leistungen in einer Krankenanstalt an zwei Standorten im 3. und 5. Bezirk Wiens gemeinsam anbieten. So entsteht ein größerer, aber vor allem effi zienterer Verbund und das Leistungsspektrum wird sich durch Spezialisierung für die Patienten weiter verbessern.
Vonseiten der Stadträtin für Gesundheit und Soziales, Mag. Sonja Wehsely, wird dieser neue Weg gefördert. Im neuen Gesundheitsplan der Stadt Wien für 2020 (RSG 2020) ist die Kooperation beider Häuser bereits mit 234 Akutbetten verankert. Diese Akutbetten verteilen sich auf beide Standorte. Das Krankenhaus St. Elisabeth bleibt als Teil der Wiener Gesundheitslandschaft bestehen. Künftig wird es einen internistischen Schwerpunkt mit Angeboten in den Bereichen Palliativmedizin und Akutgeriatrie sowie Rehabilitation und Kurzzeitpflege geben. Die hervorragenden Kompetenzen beider Krankenhäuser im Bereich der Gastroenterologie, der Viszeralmedizin, der Pulmologie, der Palliativmedizin, der Akutgeriatrie sowie der Schmerztherapie und Intensivmedizin bleiben wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Strategie. Gemeinsam entsteht damit ein attraktives Musterprojekt in Wien mit einem medizinischen Gesamtangebot von der Intensivmedizin bis zur Nachsorge sowie Rehabilitation und altersgerechter Medizin in einem Gesundheitszentrum.

www.elisabethinen-wien.at
www.hartmannspital.at

MP 04|2012

Herausgeber: AUSTROMED – Interessensvertretung der Medizinprodukte-Unternehmen
Publikationsdatum: 2012-09-28