LKH-Graz desinfiziert Abfall

Jede Untersuchung verursacht potenziell infektiöse Abfälle, die entsprechend entsorgt werden müssen. Für die Krankenhäuser bedeutet dies neben einer Zunahme an Verantwortung auch die Übernahme einer Vorbildfunktion – vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass die Häufi gkeit von multiresistenten Keimen, wie etwa MRSA, VRE, Tuberkuloseerregern, aber auch Viruserkrankungen wie Vogelgrippe, SARS oder HIV, immer mehr zunimmt. Deshalb benutzt das LKH-Univ. Klinikum Graz mehrere Medister-Geräte der Firma Meteka, mit denen der Klinikabfall innerhalb von nur 40 Minuten desinfiziert und dann zusammen mit dem ungefährlichen medizinischen Abfall entsorgt werden kann. So wird die Umwelt nicht belastet und gleichzeitig werden die Kosten enorm reduziert. Im mikrobiologischen Labor der Klinischen Abteilung für Lungenerkrankungen des LKH-Univ. Klinikums Graz werden vor allem Abstrichtupfer, bakteriologische Kulturplatten und kontaminierte Reagenzgläser mit den Medister HF-Abfalldesinfektionsgeräten behandelt. Der Medister 10 fasst bis zu acht Liter an Desinfektionsvolumen. Er ist Platz sparende 59 cm breit, 45 cm tief und 51 cm hoch, das Gewicht beträgt rund 40 kg. Seine maximale Leistungsaufnahme liegt bei 1,65 kW. Er passt somit ideal in die Arbeitsräume der Grazer Labore, wo er täglich in Betrieb ist.

www.lkh-graz.at

MP 04|2012

Herausgeber: AUSTROMED – Interessensvertretung der Medizinprodukte-Unternehmen
Publikationsdatum: 2012-09-28