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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
23.9.2011

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter


Zum Geleit

Nicht-kommerzielle vs. gewinnorientierte Abnahme von Nabelschnurblut - Stellungnahme der Bioethikkommission zu Nabelschnurblutbanken*

16.9.2011

Seit einiger Zeit bieten private Unternehmen Eltern gegen Bezahlung die Konservierung von Nabelschnurblut von Neugeborenen an, um dieses möglicherweise für die Behandlung von Krankheiten des Kindes oder eines seiner Familienangehörigen zu verwenden. Dagegen bestehen ethische Bedenken, weil es nach derzeitigem medizinischen Wissensstand keinen Nachweis für die Wirksamkeit der Behandlung gibt.

Frauengesundheit

Teil I: Krebsrisiko - Lifestyle und Pharmaka zur Malignomprävention

J. C. Huber 16.9.2011

Die Prävention hat in der Frauenheilkunde lange Tradition. Sie reicht vom Krebsabstrich über die Sonographie bis hin zur HPV-Impfung. Die entsprechenden Interventionen, die für eine Prävention notwendig sind, können pharmakologischer Art sein, aber auch als „Lifestyle“-Veränderungen durchgeführt werden.

Gynäkologische Onkologie

Eine Chronik des „Kampfes“ gegen das EU-Modell - Nationales Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

S. Leodolter 16.9.2011

Im Dezember 2010 ließ Gesundheitsminister Stöger mit der Meldung aufhorchen, dass in Österreich ein Mammascreening-Modell nach EU-Vorbild eingeführt werden sollte. Das EU-Modell sieht vor, dass alle Frauen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr zu einer Mammographie eingeladen werden und diese Untersuchungen „zentralisiert“, d. h. in Untersuchungsstellen mit zumindest 5.000 Mammographien jährlich vorzunehmen...

Podium

Cochrane Collaboration: „Das beste verfügbare Wissen“ für unsere Leserinnen und Leser

16.9.2011

Unter dem Motto „Das international beste verfügbare Wissen für die Gesundheitsversorgung“ arbeiten weltweit Tausende ÄrztInnen und WissenschafterInnen an der systematischen Auswertung klinischer Studienergebnisse für die Cochrane Collaboration. In exlusiver Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Österreich-Zweigstelle der Organisation präsentiert GYN AKTIV künftig ausgewählte Cochrane Reviews aus allen...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Schmerzen ohne erkennbare Ursache in der Gynäkologie - Chronische Unterbauchschmerzen und Vulvodynie

G. Trutnovsky 16.9.2011

Eine besondere Belastung und Herausforderung für betroffene Frauen und behandelnde ÄrztInnen stellen chronische Schmerzen ohne erkennbare Ursache dar. Abhängig von der Lokalisation spricht man von chronischen Unterbauchschmerzen (Chronic Pelvic Pain – CPP) oder Vulvodynie. Viele Frauen haben eine langjährige Anamnese mit umfangreichen – und meist unauffälligen – Untersuchungen hinter sich. „Doctor...

Frauengesundheit

Teil II: Herz-Kreislauf-Risiko - Allgemeine und therapeutische Aspekte des kardiovaskulären Risikos der Frau

H. Pilz 16.9.2011

Für beide Geschlechter triggern weitgehend dieselben Faktoren kardiovaskuläres Risiko und Ereignisse, ihre Prävalenz und Wertigkeit variiert jedoch u. a. durch die unterschiedliche hormonelle Ausgangslage. Geschlechtsspezifische Aspekte gilt es in Diagnostik und Pharmakotherapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu berücksichtigen. Ein differenziertes diagnostisches Prozedere ist z. B. aufgrund...

Gynäkologische Onkologie

Mammakarzinom - Die Chancen von Brustkrebspatientinnen ganz einfach verbessern

C. Uhlir et al. 16.9.2011

Ein strukturiertes Screening zur Früherkennung des Mammakarzinoms, die Betreuung von Hochrisikopatientinnen in einer von 44 österreichischen Beratungseinrichtungen und die Behandlung von Mammakarzinompatientinnen in einem von derzeit 12 zertifizierten Brustgesundheitszentren – diese drei einfach umsetzbaren Maßnahmen könnten die Chancen von Frauen mit Brustkrebs sofort verbessern.

Editorial

Am Beispiel Mammascreening und HPV-Impfung - Wie steht es um die Beratung der Gesundheitspolitik in Österreich?

S. Leodolter 16.9.2011

Das medizinische Procedere wird heute in fast allen Bereichen von der EBM dominiert, wobei sich der Bogen vom medizinischen Alltag bis zur Gesundheitspolitik spannt. Allerdings kommt es in diesem Kontext immer wieder zu Missverständnissen, so wird wissenschaftliche Evidenz nicht allzu selten mit EBM gleichgesetzt. Tatsächlich beruht die EBM allerdings nicht nur auf der besten wissenschaftlichen Evidenz, sondern...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Cochrane Review*: GnRH-Suppression bei ART -Agonisten- oder Antagonisten-Protokoll?

P. Lex 16.9.2011

Ein rezent publiziertes Cochrane-Review verglich die Wirksamkeit und Sicherheit von GnRH-Antagonisten zur Suppression der störenden hypophysären Gonadotropin-Ausschüttung im Rahmen der kontrollierten ovariellen Stimulation in ART-Zyklen mit der Gabe von GnRH-Agonisten im Langprotokoll.

Frauengesundheit

Teil III: Frakturrisiko - Diagnostik und Therapie der Osteoporose*

E. Boschitsch 16.9.2011

Sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie der Osteoporose haben die vergangenen zwanzig Jahre bahnbrechende Entwicklungen hervorgebracht. Von der Etablierung der Densitometrie als herausragende diagnostische Maßnahme der Risikoquantifizierung Anfang der 1990er-Jahre bis zum medikamentösen Einsatz monoklonaler Antikörpern in der Therapie seit 2010.

Seite des BÖG

Vom flächendeckenden Screening zur Privatsache - Pränataldiagnostik, quo vadis?

M. Elnekheli 16.9.2011

Wenn die Universitätsklinik Wien möglicherweise* das kostenfreie Angebot der Pränataldiagnostik einstellt, drängen sich einige Fragen auf, die zu klären sein werden. Gleich vorweg: die Maßnahme ist keine Entscheidung der geburtshilflichen Abteilung, sondern eine des Krankenhausträgers und medizinisch indizierte Untersuchungen bleiben davon unberührt.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Weichenstellung für die kindliche Entwicklung und Gesundheit - Ernährungsempfehlungen für die Schwangerschaft

S. Leodolter 16.9.2011

Die früher oftmals geäußerte Empfehlung, Schwangere sollen mit der Nahrung doppelt so viele Kalorien aufnehmen wie Nichtschwangere, ist heute zwar obsolet, der Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen und Spurenelementen ist jedoch während der Schwangerschaft tatsächlich auf das Doppelte erhöht. In jedem Fall ist die Ernährung sorgfältig abzustimmen, pro zugeführter Kalorie muss überdurchschnittlich viel an...

Gynäkologische Onkologie

Neoadjuvante Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms - Daten zu Biologicals im präoperativen Setting

G. Pfeiler 16.9.2011

Die überzeugende Wirkung von Trastuzumab (und auch Lapatinib im metastasierten Setting) in der Adjuvanz bei gleichzeitig unübertroffen gutem Nebenwirkungsprofil hat zu zahlreichen klinischen Studien dieses monoklonalen Antikörpers im neoadjuvanten Setting geführt. Neben der Zielsetzung, durch pathologisch komplette Remission (pCR) eine günstigere Prognose zu erreichen, soll durch den neoadjuvanten...

Frauengesundheit

„Compliance Radar Osteoporose“ - Compliance ist essenziell für den Erfolg der Osteoporosetherapie

H. Nöbauer 16.9.2011

Compliance bestimmt in hohem Maße den Erfolg der therapeutischen Bemühungen. Bei der Osteoporose trifft dies in besonderem Ausmaß zu.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Zur Reversibilität und Beeinflussbarkeit - Schwangerschaftsbedingte Hautveränderungen

G. Maischberger 16.9.2011

Die schwangerschaftsbedingte, physiologische Umstellung des mütterlichen Organismus macht sich insbesondere an der Haut und ihren Anhangsgebilden wie Haaren und Nägeln bemerkbar.

Gynäkologische Onkologie

Palliative Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms - Stellenwert von Biologicals im metastastierten Stadium

R. Koplmüller 16.9.2011

Etwa 15–20 % der Mammakarzinome zeigen eine HER2-Überexpression. Diese Karzinome weisen zumeist einen aggressiven Verlauf und eine schlechte Prognose auf. Durch zielgerichtete Anti-HER2- Therapie kann das Überleben verbessert werden.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Zum Vorgehen bei einer heute seltenen Problemstellung - Masern und Schwangerschaft

H. Kiss et al. 16.9.2011

Durch die konsequente Immunisierung im Kindesalter mit dem Lebendimpfstoff besteht eine hohe Immunität der Bevölkerung gegen Masern, so dass es bei uns nur äußerst selten zu Masern – infektionen in der Schwangerschaft kommt. Entsprechend Stichprobenstudien besitzen 98,2 % der Schwangeren Antikörper gegen Masern.

Gynäkologische Onkologie

Medizingeschichte - Geschichte der endokrinen Therapie des Mammakarzinoms

G. Pfeiler et al. 16.9.2011

Die endokrine Therapie spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung des Hormonrezeptor-positiven (HR+) Mammakarzinoms. Die Effektivität dieser Therapieform ist hoch, bei gleichzeitig relativ geringen unerwünschten Nebenwirkungen.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Reisemedizinische Beratung zu impfpräventablen Erkrankungen und zur Malariaprophylaxe - Die fernreisende Schwangere

H. Kollaritsch 16.9.2011

Im internationalen Reiseverkehr gibt es heutzutage praktisch keine verbindlichen gesundheitlichen Vorschriften mehr, d. h. es werden für touristisch reisende Personen keine medizinischen Vorbeugemaßnahmen mehr verlangt, wenn man in ein Gastland einreist. Der gelernte Österreicher schließt aber leider aus dem Fehlen einer „Vorschrift“, dass damit dieses Thema für ihn erledigt ist und er auch wirklich nichts...

Gynäkologische Onkologie

Ursprünglich prä- bzw. perimenopausale Mammakarzinom-Patientinnen - Menopausestatus vor Aromatasehemmer-Switch?

E. Petru 16.9.2011

Prä- und perimenopausale Patientinnen erhalten häufig eine Chemotherapie wegen ihres Mammakarzinoms. Ebenso erfolgt oft sequenziell eine Antihormontherapie mit Tamoxifen oder mit Tamoxifen und einem Gonadotropin-Releasing-Hormon- Analogon. Alle Therapieformen führen häufig zu einer (transienten) Amenorrhö. Die Wahrscheinlichkeit einer permanenten Amenorrhö ist bei Patientinnen nach dem 40. Lebensjahr deutlich...

Gynäkologische Onkologie

Hormonrezeptor-positives Mammakarzinom - Endokrine Therapie im metastasierten Stadium

A. Berger et al. 16.9.2011

Das metastasierte Mammakarzinom wird heute als eine chronische Erkrankung gewertet, die dank der breiten zur Verfügung stehenden Therapiepalette durch lange Zeit behandelt werden kann. Beim hormonsensiblen Mammakarzinom (HR-positiv) ist primär die endokrine Therapie Mittel der Wahl, wobei sich in den letzten 30 Jahren das endokrine Armentarium zum Vorteil der Patientinnen erheblich vergrößert hat; die...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Konsensuelle Empfehlungen österreichischer, deutscher und schweizerischer Geburtshilfe-Experten - Neues 5-Schritte-Konzept zur postpartalen Blutung

M. G. Mörtl et al. 16.9.2011

Unter dem Motto „Es nützt nichts, schnell zu laufen, wenn es in die falsche Richtung geht“ haben führende Experten auf dem Gebiet der Geburtshilfe und geburtshilflichen Anästhesie aus Österrreich, Deutschland und der Schweiz ein abgestuftes 5-Schritte-Konzept zum Management der postpartalen Hämorrhagie (PPH) ausgearbeitet, das im klinischen Alltag dabei helfen soll, in dieser Risikosituation unter...

Gynäkologische Onkologie

Pharmaka mit erhöhtem Osteoporoserisiko - Bone-Health-Management unter Aromatasehemmern bei Mammakarzinom

B. Mlineritsch 16.9.2011

Mammakarzinome in der Postmenopause sind zu ungefähr 75 % Hormonrezeptorpositiv. Östrogen stimuliert diese Rezeptoren als entscheidender Faktor für die Entstehung und das Wachstum des Karzinoms. Seit vor etwa einem Jahrhundert entdeckt wurde, dass Ovarektomie eine Rückbildung von Mammakarzinomen bewirkt, ist die Inhibierung des Östrogen-Signalweges ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung des...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Durch Fukushima droht keine Gefahr für Österreichs Ungeborene - Strahlenbelastung in der Schwangerschaft

M. Schmid 16.9.2011

Im Zusammenhang mit den rezenten Ereignissen im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi in Japan sind viele schwangere Frauen über die Auswirkung einer möglichen Strahlenbelastung auf ihr ungeborenes Kind besorgt. Aufgrund der großen Entfernung zu Japan ist in Österreich auch weiterhin allenfalls mit Auswirkungen zu rechnen, die nur Bruchteile der hiesigen natürlichen Strahlenexposition ausmachen. Daher gilt es von...

Gynäkologische Onkologie

ABCSG - Aktuelle österreichische Mammakarzinom-Studien mit innovativen Ansätzen

C. Singer 16.9.2011

Die aktuellen Studienprotokolle der ABCSG (Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group), die zum Teil in internationaler Kooperation durchgeführt werden, verfolgen innovative Ansätze, die bei der Behandlung des Mammakarzinoms von entscheidender Bedeutung sein könnten und nicht nur die Überlebenschancen, sondern auch die Lebensqualität der Patientinnen verbessern sollen. Für einige Studien werden noch...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Brustvergrößerung - Operationen im Krankenhaus durchführen

B. P. Todoroff et al. 16.9.2011

Voraussetzungen für ein gutes Operationsergebnis sind eine exakte und seriöse Planung des Eingriffs und die ausführliche Information der Patientin im Vorfeld. Von einer Brustvergrößerung abgeraten werden sollte Frauen unmittelbar vor einer geplanten Schwangerschaft und sehr mageren Frauen mit großem Hautüberschuss sowie natürlich allen Frauen unter 18 Jahren.

 



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