SD 02|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger; Ao. Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld

Editorial

  • Editorial 2/11
    Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Im Jahr 2007 haben wir mit der ers ten Ausgabe das SPECTRUM DERMATOLOGIE aus der Taufe gehoben. „Unser Journal“ ist in dieser Zeit kontinuierlich gewachsen und mit der aktuellen Ausgabe dürfen ...Weiterlesen ...

Focus: Narben

  • Narben und ihre Therapie

    Pathologische Formen von Narbenbildung sind Ausdruck gestörter Wundheilungsprozesse nach Verletzungen, Infekten oder fokalen Entzündungen der Haut. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der Narbenbehandlung unter besonderer Berücksichtigung von Aknenarben.

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  • Laserbehandlung von Narben

    Aus der Vielzahl von therapeutischen Optionen zur Behandlung von Narben gelten nur wenige Methoden als allgemein anerkannt. Zu den etablierten Verfahren zählen intraläsionale Kortikosteroide, Radiatio, Kryochirurgie, Druck und chirurgische Verfahren. Die Lasertherapie ist eine viel versprechende Methode, pathologische Narben zu korrigieren, wobei je nach Beschaffenheit der Narbe unterschiedliche, sowohl ablative als auch nicht-ablative Laser mit ausgezeichneten Ergebnissen zum Einsatz kommen können.

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  • Narbenvermeidung und Narbenkorrektur aus Sicht der Dermatochirurgen

    Narbenbildung ist eine natürliche Konsequenz jeder Verletzung oder Operation. Für Patienten ist die Narbe oft das einzige Kriterium, um die Qualität einer Operation zu beurteilen. Die ideale Narbe sollte nahezu unsichtbar sein und zwischen den natürlichen Hautfalten verschwinden. Um dies zu erreichen, spielen neben konstitutionellen Faktoren des Patienten die chirurgische Technik sowie die Lokalisation und die Ausrichtung der Narbe eine wichtige Rolle.

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State of the Art

  • Neurodermitis – eine tägliche Herausforderung

    Die atopische Dermatitis zählt zu den häufigen chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen mit einer Prävalenz von bis zu 5 %, im Kindesalter sogar bis zu 20 %. Die klinische Manifestation beginnt meist im Kindesalter, in 70–80 % der Fälle bereits im Säuglingsalter, und ist von chronisch oder chronischrezidivierendem Verlauf. Die Erkrankung ist für die Betroffenen und je nach Intensität auch für ihr Umfeld sehr belastend. Zur Bewältigung einer solchen Herausforderung bedürfen Eltern umfassender Information über die Erkrankung und benötigen auch das Rüstzeug (Therapiekonzepte) für den täglichen Umgang damit.

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  • Genitoanalwarzen – Genitalwarzen und ihre Differentialdiagnose

    Epidemiologischen Studien zufolge leiden 1–2 % der sexuell aktiven Bevölkerung an spitzen Kondylomen im Genitalbereich, Tendenz steigend. Aus der weitaus höheren HPV-Prävalenz in der Bevölkerung – das „life-time-risk“ einer genitalen HPV-Infektion beträgt etwa 70–80 % – kann geschlossen werden, dass die Infektion in einem hohen Prozentsatz inapparent verläuft. Die Therapiemöglichkeiten sind vielfältig, Rezidive häufig.

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  • Aspekte des modernen Wundmanagements

    Eine Wunde wird als chronisch bezeichnet, wenn sie innerhalb von 4–12 Wochen trotz kausaler Therapie nicht zu heilen beginnt.1 Die drei häufigsten chronischen Wundarten sind der Dekubitus, das diabetische Fußsyndrom und das Ulcus cruris. Als Hauptursachen gelten noch immer die chronisch-venöse Insuffizienz (CVI), die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), Neuropathien und übermäßiger Druck (Abb.).

     

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Kongress

  • ÖGDV-Jahrestagung 2011, Linz: Vorwort
    Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Wir freuen uns sehr, Sie heuer zur Jahrestagung der ÖGDV nach 1964, 1976 und 1998 wieder in Linz begrüßen zu dürfen.
    „Linz verändert“ lautete das Motto der Kulturhauptstadt 2009. In diesem ...Weiterlesen ...
  • ÖGDV-Jahrestagung 2011, Linz: Haut – Spiegel der Seele

    Unsere Haut ist eine lebenswichtige Hülle und stellt die Grenzfläche des Organismus nach außen und innen dar. Sie erfüllt viele lebenswichtige Funktionen, u.a. als Schutz-, Immun-, Sinnes-, Schmuckund Kommunikationsorgan. Als Sinnesorgan empfängt die Haut unzählige Eindrücke von der Außenwelt, die schließlich – im zentralen Nervensystem komplex verschaltet – die Prägung der Psyche und deren ständige Modulation veranlassen. Andererseits offenbart die Haut unentwegt Gefühle, Emotionen, Stimmungen und Affekte sowohl in ihrer Gesundheit als auch in ihrer Krankheit, weshalb sie auch vielfach als „Spiegel der Seele“ bezeichnet wird.

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  • ÖGDV Jahrestagung 2011, Linz: Neue Aspekte der Kompressionstherapie

    Die Kompressionstherapie ist eine empirisch geprägte Behandlungsform, die erst in letzter Zeit wissenschaftlich untermauert wurde. In der vorliegenden Übersicht werden einige neuere experimentelle Untersuchungen skizziert, welche zum Verständnis der klinischen Wirksamkeit beitragen können und auch praktische Implikationen haben.

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Allergologie

  • Brauchen wir einen Spezialisten in Allergologie?

    Allergien sind häufig. Das allergologische Wissen wächst kontinuierlich, die Umsetzung im Praxisalltag hält damit aber nicht Schritt. Eine Spezialisierung für Ausbildner erscheint deshalb wünschenswert – das Verständnis dafür ist jedoch nicht überall vorhanden; Ängste für den Dermatologen in der Praxis sind nicht berechtigt.

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  • Allergologie: Neues zur Insektengiftallergie

    Als potenziell lebensbedrohliche Erkrankung erfordert die Hymenopterengift-Allergie ein besonders hohes Qualitätsniveau bei Diagnose und Therapie. Rezente Fortschritte sind vor allem bei der In-vitro-Diagnostik, aber auch bei der Immuntherapie und der Identifikation von Risikofaktoren zu verzeichnen.

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  • Neues zur Behandlung des Handekzems

    Handekzeme sind eine der häufigsten Hauterkrankungen im Erwachsenenalter. Die populationsbasierte Punktprävalenz liegt bei 3–4 %, die 1-Jahres-Prävalenz bei 10 % und die Lebenszeitprävalenz bei 15 %.

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  • Allergologie: Aufarbeitung von unerwünschten Arzneimittelreaktionen

    Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) stellen in der klinischen Praxis ein häufiges Problem dar. Sie sind multifaktoriell bedingt und deshalb ein interdisziplinäres Problem. Nicht abgeklärte UAW führen zur Verschreibung alternativer, weniger wirksamer oder teurerer Alternativmedikamente. Aus diesem Grund empfehlen europäische und amerikanische Leitlinien die Aufarbeitung dieser Fälle. Eine Aufarbeitung beginnt mit einer sorgfältigen Anamnese. Darauf folgen Haut- und, falls verfügbar, In-vitro-Tests. Führen diese Tests nicht zu einem schlüssigen Ergebnis, können Provokationstests mit den verdächtigen oder alternativen Arzneimitteln angeschlossen werden. Das Ergebnis soll dem Patienten in schriftlicher Form mitgeteilt werden. In der Praxis haben sich hierfür Allergiepässe bewährt.

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  • Die Spezifische Immuntherapie der Zukunft

    Der folgende Beitrag gibt einen Ausblick auf mögliche Entwicklungen der Immuntherapie und das Spektrum an Therapien, mit dem wir in den nächsten 10 Jahren möglicherweise rechnen können, wenn diese den – derzeit oft noch ausständigen – Beweis ihrer Wirksamkeit in Studien erbringen können.

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Journal Club

Photodermatologie

  • Extrakorporale Photopherese

    Bei der extrakorporalen Photopherese handelt es sich um ein Therapieverfahren, bei dem kernhaltige Zellen wie Lymphozyten und Monozyten nach Photosensibilisierung extrakorporal mit UV-A-Licht bestrahlt werden.

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  • Biomedizinische Forschung – Neue Therapieformen
    Die Einführung der Photochemotherapie (PUVA) 1974 markierte den Beginn eines neuen Zweiges der Dermatologie. Der erfolgreiche Einsatz von UV-Techniken für die Behandlung von Hautkrankheiten und die damit verbundene Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten waren die treibende Kraft für die Entstehung eines damals ...Weiterlesen ...
  • 20 Jahre photodynamische Therapie

    Die photodynamische Therapie (PDT) hat sich in der Behandlung von nicht-melanozytären Tumoren der Haut etabliert und kommt zunehmend auch bei entzündlichen Hauterkrankungen zum Einsatz. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die rasanten Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte.

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  • Photo(chemo)therapie

    Trotz der Einführung neuer Therapieformen einschließlich der Biologika nimmt die Photo(chemo therapie (Psoralen + UV-A (PUVA), UV-B/311 nm und UVA1) weiterhin einen Platz in der Mitte des dermatologisch-therapeutischen Armamentariums ein. Insbesondere bei Psoriasis ist der Evidenzlevel der Photo(chemo)therapie (PUVA und 311 nm UV-B) besonders hoch (A1).

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  • Phototherapie der Mycosis fungoides

    PUVA und Phototherapie mit UV-B sind sehr effektive Behandlungsformen zur Induktion einer Remission bei Frühstadien der Mycosis fungoides. Ob durch die Behandlung – selbst wenn diese zur vorübergehenden Remission führt – aber tatsächlich der Krankheitsverlauf beeinflusst werden kann, ist unklar und sollte in prospektiven, randomisierten Studien untersucht werden.

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  • Was Sie schon immer über LASER wissen wollten

    LASER hat so einen eigenartigen Beigeschmack. Ein wenig Zaubermittel, ein wenig „Alles ist möglich“, ein wenig „Wer weiß, was da dahintersteckt?“ …

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