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Erscheinungsdatum:
28.12.2012

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer


Focus: ESMO-Highlights 2012

Zum Geleit: Crossing Entity Borders – Personalisierte Medizin 


C. Zielinski
 28.12.2012

Die richtige Therapie beim richtigen Patienten verbessert das klinische Ergebnis Man kann immer wieder nur festhalten, dass die Theorie der Klinik oft weit vo­raus ist, dennoch haben...

Focus: ESMO-Highlights 2012

Chemoprävention von Krebserkrankungen


H. Ludwig
 28.12.2012

Verfügbare Chemopräventiva antihormonelle Substanzen wie Tamoxifen, Raloxifen, Exemestan, Finasterid und Dutasterid antiinflammatorische Substanzen (NSAR, Coxibe) Substanzen mit geringer oder fraglicher Wirkung: Selen, Curcumin, Statine, Faserstoffe, Metformin Bei voller Ausschöpfung der Chemoprävention ließen sich eine Million Tumorerkrankungen vermeiden. Beim Mammakarzinom ist die antihormonelle...

Focus: ESMO-Highlights 2012

Innovationen in der onkologischen Bildgebung


M. Mayerhöfer et al. 28.12.2012

Verbesserungen der „morphologischen“ Bildgebung betreffen die räumliche Auflösung (bessere Sichtbarmachung kleiner Strukturen), den Bildkontrast (bessere Unterscheidung zwischen...

Focus: ESMO-Highlights 2012

Spezielle Fragen der Krebstherapie bei jungen Frauen


C. Singer
 28.12.2012

Durch frühe Diagnosestellung und moderne Therapiestrategien sind die Heilungschancen bei einer Reihe von Krebserkrankungen, die typischerweise im jungen Alter auftreten, inzwischen ausgezeichnet. Damit steht für die betroffenen jungen Frauen nun nicht mehr ausschließlich das Überleben im Vordergrund, sondern auch die Frage nach Nebenwirkungen und Folgeschäden der Krebsbehandlung. Dies gilt insbesondere für das...

Focus: ESMO-Highlights 2012

Trastuzumab adjuvant – Ein Jahr ist optimal: Länger bringt keinen Zugewinn, kürzer könnte schaden

G. Kahlhammer
 28.12.2012

Studien PHARE (6 Monate) und HERA (2 Jahre) bestätigen den Goldstandard der adjuvanten Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms. Der HER2-Antikörper Trastuzumab wird weiterhin für die Dauer eines Jahres verabreicht.

Focus: ESMO-Highlights 2012

Anti-HER2-Therapie interdisziplinär betrachtet


C. Uhlir
 28.12.2012

Trastuzumab und Pertuzumab verlängern zusätzlich zu einer Chemotherapie das Überleben von Patientinnen mit HER2-positivem Mammakarzinom. Lapatinib bringt in Kombination mit Trastuzumab-Versagen einen Überlebensvorteil. Als alternative Therapieoptionen bei Versagen einer Anti-HER2-Therapie werden u. a. T-DM1, Everolimus, Neratinib und Afatinib evaluiert. Das Nebenwirkungsmanagement hat einen wesentlichen Einfluss...

Focus: ESMO-Highlights 2012

Bronchialkarzinom


R. Pirker
 28.12.2012

Zunehmende Individualisierung der Therapie des NSCLC durch Charakterisierung von Driver-Mutationen. Erlotinib, Gefitinib und Afatinib bei NSCLC mit EGFR-aktivierenden Mutationen. Hohe EGFR-Expression als prädiktiver Biomarker für das Ansprechen auf Cetuximab. Phase-III-Studie PROFILE 1007 mit dem ALK-Inhibitor Crizotinib als Second-Line-Therapie: längeres progressionsfreies Überleben und höhere Ansprechraten...

Focus: ESMO-Highlights 2012

Highlights beim Nierenzellkarzinom


M. Schmidinger
 28.12.2012

Weiterhin 3 Therapieoptionen in der Erstlinie: Pazopanib wird wegen geringerer Inzidenz an Hand-Fuß-Syndromen und Fatigue besser toleriert als Sunitinib. Weiterhin kein Platz für Kombinationstherapien mit den gegenwärtig verfügbaren Optionen. Die Ergebnisse einer Phase-III-Studie in der Zweitlinie überraschen mit besserem Überleben für die Sequenz TKI (Sunitinib) → TKI (Sorafenib) gegenüber der Sequenz TKI...

Focus: ESMO-Highlights 2012

Late-breaking Abstracts bei gastrointestinalen 
Tumoren und hepatozellulärem Karzinom 


E. Wöll
 28.12.2012

Negative Ergebnisse aus großen Phase-III-Studien (PETACC 8, EXPAND, SEARCH) mit zielgerichteten Substanzen bei nichtselektionierten Patienten verdeutlichen die Notwendigkeit neuer Studiendesigns und biomarkergetriebener Analysen.

Focus: ESMO-Highlights 2012

EoRTC-Studie 62012: Mono- oder Kombinationschemotherapie bei Weichteilsarkomen


G. Kahlhammer
 28.12.2012

Weichteilsarkome heterogene Gruppe an Tumoren mit zumindest 60 histologischen Subentitäten weniger als 1 % aller malignen Tumoren des Erwachsenenalters, verantwortlich für 2 % aller Krebstodesfälle Phase-III-Studie EORTC 62012 Kombinationstherapie aus Doxorubicin + Ifosfamid vs. Doxorubicin-Monotherapie verdoppelt die Ansprechraten, verbessert das progressionsfreie Überleben erheblich mehr...

Focus: ESMO-Highlights 2012

Neue Fragestellungen in der Therapie des kastrationsresistenten Prostatakarzinoms 


B. Drach-Schauer 28.12.2012

Abirateronazetat hemmt die Testosteronproduktion in Hoden, Nebennieren und Tumorzellen seit September 2011 nach Vortherapie mit Docetaxel zugelassen (Zulassungsstudie COU-AA-301) ASCO 2012, neue Daten der Zulassungsstudie: längeres Überleben auch bei chemotherapienaiven Patienten

Focus: ESMO-Highlights 2012

Melanom: Von therapeutischer Frustration zu Enthusiasmus

C. Höller
 28.12.2012

Die doppelte Signalweghemmung durch B-raf-Inhibitoren in Kombination mit MEK-Inhibitoren verzögert die Resistenzentwicklung, reduziert das Risiko sekundärer Hauttumoren und verbessert den Therapieerfolg. Phase-II-Studie mit Dabrafenib plus Trametinib BRIM7: Phase-I-Studie zur Kombinationstherapie mit Vemurafenib plus MEK-Inhibitor GDC-0973 PD1- und CTLA-4-Rezeptoren unterdrücken die Antitumorimmunität durch...

Focus: ESMO-Highlights 2012

Blockierung des Hedgehog-Signalweges
: Neue Möglichkeit zur Behandlung des fortgeschrittenen Basalioms


R. Kunstfeld
 28.12.2012

Der Hedgehog-Signalweg ist ein Schlüsselregulator für Zellwachstum und Differenzierung. Bei der Entstehung verschiedener Tumoren konnte die Reaktivierung des in adulten Zellen normalerweise nicht aktiven Hedgehog-Pathways als treibende Kraft erkannt werden: z. B. beim Basalzellnävus-Syndrom (Gorlin-Goltz-Syndrom) oder beim Basalzellkarzinom (Basaliom). 2 Inhibitoren des Hedgehog-Signalwegs sind LDE225 (Novartis)...

 



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