UIM 10|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

UIM 10|2011 Mannbeilage

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Editorial

  • Editorial
    Integrative Aspekte der pneumologischen Diagnostik
    Die moderne Medizin lebt von der fachübergreifenden Interaktion. Erst recht die Pneumologie als integrative Plattform für scheinbar weit auseinander liegende Spezialgebiete der inneren Medizin. Von essenzieller Bedeutung wird der interdisziplinäre Mehrwert bei diagnostischen Fragestellungen, wenn ...Weiterlesen ...

Innere Medizin Aktuell

  • Fortschritt oder Fessel?

    Die Österreichische Ärztekammer plant gemeinsam mit dem Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger eine Reihe von weiteren Disease-Management-Programmen. Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer, nennt die Bedingungen, unter denen die Ärzte zustimmen können.

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  • Die ELGA-Story – Ein Versuch zur Verständniserhöhung über eine Darstellung komplexer politischer Zusammenhänge

    Rauch-Kallat hieß die Gesundheitsministerin. Es war die Zeit der schwarz-blau-orangen Koalition, die uns noch heute in ihrer „Besonderheit“ alltäglich begegnet. ELGA heißt nur eines dieser Erbstücke. Die elektronische Gesundheitsakte als gesundheitspolitisches Ziel einerseits, als Traumgeschäft der EDV-Wirtschaft zum anderen.

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  • Österreichische Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention

    Die Sportmedizin stellt das Bemühen der theoretischen und praktischen Medizin dar, den Einfluss von Bewegung, Training und Sport sowie jenen von Bewegungsmangel auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe zu analysieren, um die Befunde der Prävention, Therapie und Rehabilitation dem Sport – treibenden dienlich zu machen (Wildor Hollmann).

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  • Brief des Herausgebers
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! 
    Mit dieser 10. Nummer verabschieden wir uns vom Jahr 2011. Auf etwas mehr als 1.000 Seiten durften wir Ihnen wieder Aktuelles präsentieren, das für die Praxis und Fortbildung eines Internisten wichtig erscheint ...Weiterlesen ...

Focus: Pneumologie

  • Pilze im Respirationstrakt

    Frühzeitige klinische, radiologische und mikrobiologische Diagnosesicherung essenziell

    Die Diagnose und Therapie von Pilzinfektionen der Lunge stellt auch erfahrene Kliniker immer wieder vor Probleme. Klinisch ist es sehr schwierig, invasive Mykosen der Lunge von nicht therapiebedürftiger Pilzbesiedlung abzugrenzen. Auch die mikrobiologische Diagnostik erlaubt oft keine absolute Klärung.

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  • Alle COPD-Patienten auf Alpha-1-Antitrypsin-Mangel testen!

    Seltene Krankheiten

    Hinter jeder COPD kann ein unerkannter Alpha-1-Antitrypsin-(AAT)-Mangel stecken. Diese „orphan disease“ ist gerade bei COPD-Patienten nicht so selten wie häufig angenommen. Bei jedem COPD-Patienten sollte daher einmal der AAT-Serumspiegel bestimmt werden.

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  • Bronchitis und Pneumonie – wann welches Antibiotikum?

    Indikationsbezogene Wirksamkeit und Sicherheitsaspekte

    Neue Erkenntnisse verändern das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei Bronchitis und Pneumonie. Fluorchinolone laufen Makroliden nicht nur aufgrund ihrer besseren Wirksamkeit, sondern auch aufgrund der günstigeren Resistenzsituation bei der akuten Exazerbation der COPD den Rang ab. Zukünftig könnten Chinolone der Gruppe IV auch bei der ambulant erworbenen Pneumonie eine größere Rolle spielen.

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  • Sonographie pleuropulmonaler Erkrankungen

    Hilfreiche Ergänzung zur bestehenden Radiodiagnostik

    Die Sonographie hat sich in den letzten Jahren hinsichtlich ihrer Indikationen und Anwendungsmöglichkeiten erweitert. Was am Herzen selbstverständlich war, ist nun am gesamten Thorax möglich – eine rasche, genaue Beurteilung vieler Fragestellungen.

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  • Die präoperative pneumologische Begutachtung

    In den letzten Jahren konnten zahlreiche Faktoren, die das peri- bzw. postoperative Risiko beeinflussen, aufgezeigt werden. Postoperative pulmonale Komplikationen sind dabei neben kardialen Ereignissen am häufigsten anzutreffen. Eine genaue präoperative Evaluierung der Patienten ist daher eine der wichtigsten Maßnahmen, um das operative Risiko zu minimieren.

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Kardiologie

  • Jahrestagung der American Heart Association*

    Diskussionen, Leitlinien und neue Studien werden im Folgenden kurz dargestellt. Interessant war u. a. ein Late-breaking Abstract zu Colchizin, das ursprünglich als entzündungshemmendes Medikament zur Gichtbehandlung eingesetzt wurde, zuletzt als Sekundärprävention der Perikarditis Wirkung zeigte und aktuell auch bei der häufigsten Komplikation nach herzchirurgischen Eingriffen, dem postoperativen Vorhofflimmern, einen günstigen Effekt erzielte.

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  • Antihypertensive Kombinationstherapie

    Warum, für wen und welche Substanzen?

    Schon früh in der Entwicklung der Antihypertensiva – etwa ab 1955 – wurden (Fix-) Kombinationen therapeutisch eingesetzt, wobei es sich ursprünglich um Kombinationen mit Rauwolfia-Derivaten, später mit Diuretika als Basiskomponente handelte. In Folge wurden vorwiegend Betablocker, Kalziumantagonisten und RAAS-Hemmer als Hauptkomponenten oft in Kombination mit Diuretika eingesetzt.

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  • PRO & CONTRA: Einsatz neuer Antikoagulantien
    Kontext: In einem rezent publizierten Editorial des „New England Journal of Medicine“ wurden die neuen Antikoagulantien als neue Ära für Patienten mit Vorhofflimmern beschrieben (Jessica L. Mega, NEJM 2011). Mit den neuen Substanzklassen wurden erstmals Nachteile der Vitamin- K-Antagonisten – ...Weiterlesen ...
  • PRO & CONTRA: Metabolisches Syndrom – Sinnvolles oder redundantes Konzept?

    „Das metabolische Syndrom ist ein redundantes Konzept – man braucht es nicht“, argumentierte Prof. Dr. R. H. Fagard (Leuven, Belgien) im Rahmen einer „Pro & Contra“-Session. Prof. Dr. J. Redon (Valencia, Spanien) hielt dagegen.

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Rheumatologie

  • Lokale Infiltrationstherapie – Herausforderung trotz alltäglicher Routine

    Muskuloskelettale Infiltrationen gehören zu den alltäglichen Interventionen in der rheumatologischen Praxis. Studien bestätigen, dass die Effektivität der Therapie durch Ultraschall-geführte Technik noch verbessert werden kann.

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  • Neues vom ACR 2011*

    Auch heuer zog die Jahrestagung des American College of Rheumatology wieder zahlreiche Teilnehmer aus aller Welt an. Bei typischem Chicagoer Herbstwetter widmete man sich 4 Tage lang den Neuigkeiten (und den alten Hüten) der Rheumatologie.

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  • Kräfte bündeln für den Fortschritt

    Die regelmäßig Ende des Jahres stattfindende Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie (ÖGR)* zählt zu den jährlichen Höhepunkten in der österreichischen Rheumatologie. Erstmals wurden heuer über 70 Poster angemeldet, die nicht nur aus universitären Einrichtungen stammten, sondern auch aus anderen Krankenanstalten wie öffentlichen Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und privaten Rheumakliniken. Auffällig ist die zunehmende Zahl an Interessenten. Die diesjährige Jahrestagung zählte 321 registrierte Teilnehmer, betont der Präsident der ÖGR, ao. Univ.-Prof. DDr. Manfred Herold.

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Onkologie

Endokrinologie & Stoffwechsel

Gastroenterologie & Hepatologie

  • M Crohn: Die genetische Grundkonstellation als größter Trigger

    Morbus Crohn (MC) wird heutzutage als eine komplexe multifaktorielle Erkrankung angesehen, die bei genetisch prädisponierten Personen mit fehlerhaftem angeborenen und überschießendem erworbenen Immunsystem, defekter Magen-Darm-Barriere und zusätzlicher Suszeptibilität auf spezielle Umweltfaktoren auftritt. In den letzten Jahren fand vor allem in Hinblick auf genetische Risikofaktoren, aber auch Umweltfaktoren ein enormer Wissenszuwachs statt. Ziel dieses Artikels ist es, einen kurzen Überblick über prädisponierende, MC-spezifische Risikofaktoren zu geben.

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Nephrologie

  • Das pulmorenale Syndrom

    Das pulmorenale Syndrom (PRS) ist gekennzeichnet durch eine diffuse alveoläre Hämorrhagie auf der Basis einer Kapillaritis und einer gleichzeitig bestehenden rapid progredienten Glomerulonephritis (RPGN). Das PRS ist potenziell lebensbedrohlich und zählt zu den nephrologischen Notfällen – eine rasche Diagnosestellung und Therapieeinleitung ist von eminenter Bedeutung.

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Infektiologie

  • Warum ist ambulant so schwierig?

    Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick, unter welchen Voraussetzungen und bei welchen Indikationen eine ambulante parenterale Antibiotikatherapie (APAT) möglich und sinnvoll ist.

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Schmerzmedizin

  • Neue Therapieansätze bei Migräne

    CGRP-Antagonisten, Botox, Neurostimulation

    Nach einer Studie der WHO, publiziert im Jahre 2007, hat einer von 20 Erwachsenen täglich oder fast täglich Kopfschmerzen. Eine in Österreich durchgeführte Studie ergab, dass 49,5 % aller Österreicher über 15 Jahre einige Male im Jahr Kopfschmerzen haben. Mit einer Prävalenz von 12 % ist Migräne ohne und mit Aura die häufigste primäre Kopfschmerzart. Noch immer wird diese bisweilen genetisch bedingte Erkrankung, welche das weibliche Geschlecht bevorzugt, zu wenig diagnostiziert und vor allem zu wenig adäquat oder sogar falsch behandelt. Nach wie vor stellen Patienten, die sich jahrelang mit so genannten „over-the-counter drugs“ selbst behandelt haben und dadurch bereits einen eigenen Medikamentenübergebrauchskopfschmerz entwickelt haben, eine große therapeutische Herausforderung dar.

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  • Die tageszeitlich angepasste Schmerztherapie

    Neue Erkenntnisse der Chronobiologie betonen tatsächlich, dass das Schmerzempfinden und die Reaktion auf Schmerzreize bestimmten Tagesrhythmen unterliegen können.

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Palliativmedizin

  • Wenn die Kindheit mit dem Tod endet

    Die Palliativversorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

    Trotz großer Erfolge der Medizin stirbt immer noch jedes 4. an Krebs erkrankte Kind. Viele angeborene Stoffwechselerkrankungen sind unheilbar und extrem früh Geborene überleben oft nur schwerstbehindert. Wenn weitere Heilerfolge trotz massivem Einsatz nicht möglich sind, muss sich der Fokus auf die Lebensund Versorgungsqualität derjenigen Kinder und Jugendlichen richten, die von ihrer Erkrankung nicht geheilt werden können und letztlich auch an ihr sterben, und auf ihre Familien – vor allem auch die Geschwister. Eine gelungene Palliativversorgung – mit entsprechenden mobilen und stationären Angeboten – bewahrt die größtmögliche Autonomie der Familien, berücksichtigt kulturelle Besonderheiten und ermöglicht ein Sterben am selbst gewählten Ort.

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Pneumologie

  • Pilze im Respirationstrakt

    Frühzeitige klinische, radiologische und mikrobiologische Diagnosesicherung essenziell

    Die Diagnose und Therapie von Pilzinfektionen der Lunge stellt auch erfahrene Kliniker immer wieder vor Probleme. Klinisch ist es sehr schwierig, invasive Mykosen der Lunge von nicht therapiebedürftiger Pilzbesiedlung abzugrenzen. Auch die mikrobiologische Diagnostik erlaubt oft keine absolute Klärung.

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  • Alle COPD-Patienten auf Alpha-1-Antitrypsin-Mangel testen!

    Seltene Krankheiten

    Hinter jeder COPD kann ein unerkannter Alpha-1-Antitrypsin-(AAT)-Mangel stecken. Diese „orphan disease“ ist gerade bei COPD-Patienten nicht so selten wie häufig angenommen. Bei jedem COPD-Patienten sollte daher einmal der AAT-Serumspiegel bestimmt werden.

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  • Bronchitis und Pneumonie – wann welches Antibiotikum?

    Indikationsbezogene Wirksamkeit und Sicherheitsaspekte

    Neue Erkenntnisse verändern das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei Bronchitis und Pneumonie. Fluorchinolone laufen Makroliden nicht nur aufgrund ihrer besseren Wirksamkeit, sondern auch aufgrund der günstigeren Resistenzsituation bei der akuten Exazerbation der COPD den Rang ab. Zukünftig könnten Chinolone der Gruppe IV auch bei der ambulant erworbenen Pneumonie eine größere Rolle spielen.

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  • Sonographie pleuropulmonaler Erkrankungen

    Hilfreiche Ergänzung zur bestehenden Radiodiagnostik

    Die Sonographie hat sich in den letzten Jahren hinsichtlich ihrer Indikationen und Anwendungsmöglichkeiten erweitert. Was am Herzen selbstverständlich war, ist nun am gesamten Thorax möglich – eine rasche, genaue Beurteilung vieler Fragestellungen.

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  • Die präoperative pneumologische Begutachtung

    In den letzten Jahren konnten zahlreiche Faktoren, die das peri- bzw. postoperative Risiko beeinflussen, aufgezeigt werden. Postoperative pulmonale Komplikationen sind dabei neben kardialen Ereignissen am häufigsten anzutreffen. Eine genaue präoperative Evaluierung der Patienten ist daher eine der wichtigsten Maßnahmen, um das operative Risiko zu minimieren.

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Themenheft: Mann

  • Status quo: Sexually Transmitted Infections

    Das Spektrum der Sexually Transmitted Infections (STI) umfasst neben den klassischen Geschlechtskrankheiten, der Syphilis, Gonorrhö, und den selteneren ulzerösen Infektionen, dem Ulcus molle, Lymphogranuloma venereum und Granuloma inguinale (extrem selten), auch andere Infektionen, die auch – aber nicht ausschließlich – durch Sexualkontakt übertragen werden: virale (HIV, Herpes-simplex-Virus, humane Papillomaviren, Hepatitis B) und bakterielle Infektionen (Chlamydien, Mykoplasmen, Ureaplasmen, aerobe und anaerobe Bakterien der Genitalschleimhaut), die Candidose, die Trichomoniasis und Pediculosis pubis. 

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  • Das androgenmetabolische Syndrom

    Veränderung der Sexualhormone bei Adipositas

    Männer mit metabolischem Syndrom und abdomineller Adipositas weisen häufig eine Reduktion des Testos teronwertes auf. Bei Männern mit Typ-2-Diabetes beträgt die Prävalenz eines Androgenmangels rund 30 %. Unklar ist, ob eine Testosterontherapie das kardiovaskuläre Risiko vermindert. 

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  • Kuraufenthalte bei krebskranken Menschen – Möglich, sinnvoll, gefährlich?

    Es gibt wohl wenige Fragen in der Medizin, die so kontroversiell diskutiert werden wie diese. Bis vor kurzem hat sich die medizinische Wissenschaft um die Beantwortung dieser Frage gedrückt, weil sie aufgrund der begrenzten Lebenserwartung von Krebspatienten einfach zu selten gestellt wurde. Maligne Erkrankungen waren bisher ganz allgemein in der Liste der Kontraindikationen für Kuraufenthalte angeführt. Doch lässt sich dieser Standpunkt heute noch vertreten? Seit 2007 bemüht sich der Verband österreichischer Kurärzte, mehr Klarheit in das Problemfeld Krebs und Kur zu bringen. Dazu ist auch eine intensive Zusammenarbeit mit verschiedenen onkologischen Spezialisten entstanden, die sich zum Ziel gesetzt hat, für Österreich fachlich begründete Empfehlungen auszuarbeiten.

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  • Das Nierenzellkarzinom – Update der Therapieoptionen

    Obwohl das Nierenzellkarzinom insgesamt zu den selteneren Tumorentitäten zählt, ist es der häufigste maligne Tumor in der Niere des Erwachsenen. Es tritt zumeist sporadisch auf, allerdings sind auch einige wenige familiäre Formen bekannt, von denen das Von-Hippel-Lindau-Syndrom als wichtigstes Beispiel gilt. Zu den Risikofaktoren für die Entstehung eines Nierenzellkarzinoms zählen Nikotinabusus, Adipositas und Bluthochdruck.

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  • Aktuelles Management maligner Hodentumoren

    Bösartige Hodentumoren sind gut behandelbar. Heute wird, alle Stadien zusammengenommen, ein Gesamt – überleben von über 90 % erreicht. Die Kenntnis von Risikofaktoren für eine Metastasierung, die konsequente Weiterentwicklung der Chemotherapie nach den Ergebnissen großer internationaler Studien und die Vereinheitlichung von Diagnose und Therapie nach den Leitlinien haben diesen Erfolg ermöglicht. Dieser Artikel stützt sich auf die Leitlinien der European Association of Urology (EAU).

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  • Strahlentherapie urologischer Karzinome

    Die Hauptindikation für die Strahlentherapie urologischer Karzinome stellen das Prostatakarzinom, das Blasenkarzinom und das lokalisierte Seminom dar. Erst durch die modernen hochpräzisen Strahlentherapie – techniken, wie die intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) und die ARC-Bestrahlung (VMAT), welche bildgesteuert am Linearbeschleuniger durchgeführt werden können, sind durch höhere Dosisapplikationen, unter Schonung der Umgebungsorgane, bessere Heilungsraten möglich.1 

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  • Aktuelle Datenlage – Die LDR-Brachytherapie des Prostatakarzinoms

    Das Prostatakarzinom ist in Österreich das häufigste Malignom bei Männern und die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. 2009 wurden 4.881 Neuerkrankungen gemeldet. Die Inzidenz nahm seit 1983 deutlich zu, wobei dies auf das Screening mittels PSATest zurückzuführen ist. Erfreulicherweise ist die Inzidenz seit 2003 leicht rückläufig. Dennoch stieg die Zahl der entdeckten kurativ zu behandelnden Frühkarzinome, d. h. Karzinome im lokalisierten Stadium, drastisch an und betrug in Österreich im Zeitraum 2007–2009 knapp 61 % aller Neudiagnosen. Die diagnostizierte Anzahl der Niedrigrisikokarzinome (T1–T2, Gleason < 7, PSA < 10 ng/ml) zeigt ebenfalls eine massive Steigerung (Cooperberg M.R. et al., 2003). Prinzipiell stehen strahlentherapeutisch verschiedene potenziell kurative Behandlungsmethoden des lokalisierten organbegrenzten Prostatakarzinoms zur Verfügung.

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  • Was bietet die nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie beim Prostatakarzinom?

    Nuklearmedizinische Methoden gibt es für die Darstellung der Knochen- und Weichteilmetastasen des Prostatakarzinoms (PCa), für das Auffinden des Wächterlymphknotens (SLN) und für die palliative Schmerztherapie. Der Vorteil der nuklearmedizinischen Funktionsdiagnostik im Vergleich zu morphologischen Verfahren war und ist, dass die funktionellen Änderungen den morphologischen in der Regel weit vorausgehen. So detektiert die Ganzkörperknochenszintigraphie (GKK) eine 10–20%ige Änderung im Knochenstoffwechsel1, während das Knochenröntgen eines 50%igen Verlusts der Mineralisation bedarf, um eine Läsion zu detektieren. Knochen metastasen sind mittels GKK bis zu 18 Monate vor Veränderungen im planaren Röntgenbild zu sehen.2

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  • Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms

    Die Früherkennung des Prostatakarzinoms bewirkte in den letzten Jahren eine deutliche Migration der Tumorstadien zu Gunsten der lokal begrenzten Erkrankungsfälle. In Absolutzahlen stieg jedoch auch die Anzahl von fortgeschrittenen Fällen. Leider gab es auch im Jahr 2011 keine zwingende Definition des „fortgeschrittenen Prostatakarzinoms“. In derzeit laufenden Studien werden sechs verschiedene Definitionen verwendet. Die letzte große Veränderung im therapeutischen Spektrum liegt mit 2004 doch schon 7 Jahre zurück.

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  • Editorial

    Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Die vorliegende Ausgabe des „Universum Mann“ hat eindeutig einen onkologischen Schwerpunkt. Dieser erstreckt sich von der nuklearmedizinischen Diagnostik und Brachytherapie des Prostatakarzinoms sowie neuer chemotherapeutischen Möglichkeiten bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom über ein Update der Therapieoptionen bei malignen…

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  • Editorial

    Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege! Kennen Sie auch das Gefühl, sich vom Studium her oder aus der Turnusausbildung an einen Laborwert zu erinnern, aber ohne genau zu wissen, wie er zu interpretieren ist? Oder ein Bild einer…

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