UIM 10|2017

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 10|2017 Themenheft UEGW

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 10/17
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Ein neues Jahr, ein neues Glück (hoffentlich), eine neue Regierung, viel Tatendrang und viele Pläne. Die Jugend soll jetzt zeigen, was sie kann. Unser neuer Bundeskanzler wurde in dem Jahr geboren, in ...Weiterlesen ...

Editorial

  • Editorial 10/17
    Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017
    Das Jahr 2017 war geprägt von einem wahren Feuerwerk neuer Daten von Studien, schreibt Professor Heinz Ludwig einleitend in seinem Bericht über praxisverändernde Entwicklungen beim multiplen Myelom, und Gleiches gilt für eine Reihe ...Weiterlesen ...

Aktuell

  • Kinder und ihre Arzneimittelbedürfnisse

    Die Durchführung von Kinderarzneimittelstudien in Österreich ermöglicht schwer kranken Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Therapieinnovationen.

    Für die seltene angeborene spinale Muskelatrophie steht seit Kurzem ein wirksames Antisense-Oligonukleotid-basiertes Medikament zur Verfügung.

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Seite der Gesellschaft

  • Das neue Jahr bringt einen neuen ÖGIM-Präsidenten

    Mit Jänner 2018 übernimmt der Nephrologe Univ.-Prof. Dr. Gert Mayer die Präsidentschaft der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin (ÖGIM). Mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN sprach er über aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Bereich der Inneren Medizin und die Bedeutung der ÖGIM.

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Seite des niedergelassenen Internisten

  • Bedenkliche Prognosen – oder falsche Ziele?

    Den Krankenkassen dürfte es in Österreich in diesem Jahr – wieder einmal – besser gehen als erwartet. „Liegt das an falschen Prognosen oder falschen Zielen?“, fragt Dr. Lothar Fiedler, Bundesfachgruppenobmann Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer.

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Alles was Recht ist!

  • Aufklärungspflicht bei Bandscheibenoperation

    In einer neueren Entscheidung des OGH hat dieser ausgesprochen, dass eine Aufklärung über die Notwendigkeit einer zweiten Versteifungsoperation dann nicht erforderlich ist, wenn die Notwendigkeit einer solchen als eher unwahrscheinlich eingestuft wird.

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Kardiologie

  • Scientific Session of the American Heart Association 2017

    Die neuen ACC/AHA-Richtlinien zur Diagnose und Behandlung von Hypertonie legen die Grenze für erhöhten Blutdruck mit 120 mmHg (systolisch) bei einem diastolischen Wert bis 80 mmHg fest, während die neue Definition für Hypertonie ab 130 mmHg (systolisch) bzw. ≥ 80 mmHg (diastolisch) gilt.

    Die Verwendung von neuen oralen Antikoagulanzien wächst stetig und erlaubt eine kurze Unterbrechung antikoagulierender Behandlung für perioperative Eingriffe bei Patienten, die kein erhöhtes Risiko für Schlaganfall aufweisen.

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  • Die intestinale Mikrobiota und kardiovaskuläre Erkrankungen

    In die Pathogenese und Progression kardiovaskulärer Erkrankungen sind zahlreiche Faktoren wie Atherosklerose, Dyslipidämie, Übergewicht, Hypertonie und Rauchen involviert.

    Zunehmend wird auch der potenzielle Einfluss der intestinalen Mikrobiota auf das kardiovaskuläre Risiko erkannt.

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  • 2. Science Summit Kardiologie – 27. Jänner 2018, Wien: garantiert „keine alten Bärte“

    Neue Erkenntnisse aus der klinischen Forschung im Bereich der Kardiologie sowie deren Konsequenzen für Diagnose und Therapie werden beim 2. Science Summit Kardiologie präsentiert. Details zur Veranstaltung verrät der wissenschaftliche Leiter Prim. Priv.-Doz. Dr. Georg Delle Karth im Gespräch mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN.

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Angiologie

  • Thrombozytenfunktionsdiagnostik bei PAVK-Patienten

    Die aktuelle Datenlage rechtfertigt kein generelles Testen der Thrombozytenfunktion bei PAVK-Patienten.

    Thrombozytenfunktionstestung bei PAVK-Patienten ist eine individuelle Entscheidung; diese sollte immer in Zusammenschau mit dem klinischen Erscheinungsbild und – wenn möglich – an einem spezialisierten Zentrum erfolgen, wo ein gut standardisiertes Verfahren bereits etabliert ist.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Antikoagulation bei kardialen Indikationen

    Vorhofflimmern: Orale Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA) und oralen Antikoagulanzien (OAK) reduziert das Risiko für Schlaganfälle und Mortalität signifikant.

    Herzklappenerkrankung: Zur Prävention von Thromboembolien sind nur VKA zugelassen.

    Nichtvalvuläres Vorhofflimmern: Zugelassene Substanzen für die Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien sind Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban und Edoxaban.

    Venöser Thromboembolismus: Aktuelle europäische Leitlinien für das Management der akuten Pulmonalembolie (PE) und tiefen Venenthrombose (TVT) empfehlen eine mindestens 3-monatige Behandlung (erste 5 bis 10 Tage initial nieder-molekulares Heparin, unfraktioniertes Heparin oder Fondaparinux; Umstellung auf einen VKA bereits ab dem 1. Tag möglich; NOAK als VKA-Alternative).

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Rheumatologie

  • ÖGR 2017: Neues aus der Rheumatologie

    Im Rahmen der ÖGR-Jahrestagung 2017 wurden u. a. folgende Trends und Highlights präsentiert:

    Zunahme der medikamentös induzierten Arthritiden durch die in der Onkologie eingesetzten Immun-Checkpoint-Inhibitoren.

    Anti-CD74-Antikörper als potenzielle neue Marker für axiale Spondyloarthritis.

    Vorausschau auf die neuen EULAR-ACR-Klassifikationskriterien des systemischen Lupus erythematodes.

    Colchicin in der Gichttherapie – Pro und Contra.

    Behandlung der Myositis – neue Studien und Therapieansätze durch Entwicklung von Kerngrößen zur Aktivitätsbeurteilung.

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  • BioReg – das österreichische Biologikaregister für entzündliche rheumatische Erkrankungen

    Das österreichische Biologikaregister BioReg besteht seit 2010 und hat zwischenzeitlich mehr als 2.100 Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen eingeschlossen.

    Die Daten erscheinen valide und plausibel.

    Bisher sind keine außergewöhnlichen unerwünschten Wirkungen aufgetreten.

    Eine Unterstützung für wissenschaftliche Arbeiten unter Verwendung der Daten aus BioReg ist ausgeschrieben.

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Onkologie

  • Multiples Myelom – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Bei der Primärtherapie des multiplen Myeloms stellt sich grundsätzlich die Frage, ob der Patient für eine autologe Stammzelltransplantation geeignet ist oder nicht.

    Bei rezidivierter oder refraktärer Erkrankung besteht die wesentliche Herausforderung darin, unter den zahlreichen zugelassenen Substanzklassen die bestmögliche Wahl zu treffen.

    Die Eradikation der minimalen Resterkrankung, unabhängig vom Therapieregime, sowie Konsolidierungs- und Erhaltungstherapien mit den dafür geeigneten Substanzen sind wesentliche Bausteine für den Langzeiterfolg.

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  • Brustkrebs – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Wirksamkeit einer adjuvanten Therapieeskalation beim frühen HER2-positiven Mammakarzinom mit Pertuzumab als auch Neratinib formal gezeigt, klinische Relevanz jedoch nur gering.

    PARP-Inhibitor Olaparib ist einer Standardchemotherapie bei BRCA-Keimbahn-mutierten Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom überlegen.

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  • Ovarialkarzinom – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Zwei Studien, LION und DESKTOP III, haben die klinische Praxis in der Behandlung des fortgeschrittenen/rezidivierten Ovarialkarzinoms verändert.

    Die systematische, pelvine und paraaortale Lymphadenektomie bei Erstoperation eines fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms nach R0-Resektion ist Geschichte.

    Ausgewählte Patientinnen mit rezidiviertem, platinsensitivem Ovarialkarzinom profitieren von einer sekundären Zytoreduktion.

    Die Studie ARIEL III bestätigt die hohe Effektivität von PARP-Inhibitoren bei rezidiviertem platinsensitivem Ovarialkarzinom nach Ansprechen auf eine vorangegangene Chemotherapie.

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  • Uroonkologie – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Das „highlight of the year‟ war eine Studie zur Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren beim Nierenzellkarzinom, die bei Patienten mit höherem Risikoprofil einen neuen Standard definiert.

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  • Kopf-Hals-Tumoren – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Nivolumab ist Standardtherapie bei Platinversagen bei rezidivierten/metastasierten Kopf-Hals-Tumoren.

    Bei Progression an „treatment beyond progression‟ denken.

    Konkomitante Radiochemotherapie: Cisplatin 100 mg/m2 alle 3 Wochen ist Standard.

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  • Kolorektalkarzinom – Wichtige, praxisverändernde Studien in der Onkologie 2017

    Verkürzte adjuvante Chemotherapie mit CAPOX (Capecitabin und Oxaliplatin) hat ein günstigeres Toxizitätsprofil und ist bei Niedrigrisiko-Patienten hinsichtlich der Wirksamkeit nicht unterlegen.

    Anti-EGFR-Erstlinientherapie plus Chemotherapie zeigt vorteilhaftes Ansprechen und gute sekundäre Resektionsraten.

    Anti-VEGF-Therapie beyond Progression.

    Wirksamkeit der PD-1-Immuncheckpoint-Blockade bei dMMR/MSI-H-Status wurde nach Pembrolizumab jetzt auch für Nivolumab gezeigt.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Familiäre Hypercholesterinämie: „Fass dir ein Herz“

    Die familiäre Hypercholesterinämie (FH) ist eine häufige, genetisch bedingte Lipidstoffwechselstörung, die durch teils drastisch erhöhte LDL-C-Konzentrationen im Blut gekennzeichnet ist.

    Das „Fass dir ein Herz‟-FH-Register-und-Screening-Projekt der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft setzt auf Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen durch verbesserte Diagnose und Therapie.

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Gastroenterologie & Hepatologie

Geriatrie

Nephrologie

  • Nierenlebendspende – wann Zurückhaltung angebracht ist

    Die Lebendspende ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Patienten mit terminalem Nierenversagen die Dialyse zu ersparen und stattdessen sofort zu transplantieren.

    Zurückhaltung geboten ist jedoch bei Konstellationen, in denen das Risiko der Organspende im Missverhältnis zur erwartenden Erfolgsaussicht steht, bei erhöhtem Kurz- oder Langzeitrisiko für den Spender, bei Zweifeln an der Entscheidungsfähigkeit oder an der Freiwilligkeit der Entscheidung und bei Verdacht auf gesetzwidriges Verhalten.

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Infektiologie

  • Reptilien als Quelle von Salmonelleninfektionen

    Reptilien sind eine unterschätzte Quelle für Salmonelleninfektionen.

    Besonders gefährdet sind Säuglinge, da die Infektionsdosis vergleichs-weise gering ist. Außerdem besteht bei Säuglingen eine erhöhte Gefahr für extraintestinale Infektionen (u. a. Sepsis, Meningitis).

    Zur Vorbeugung ist es wichtig, Reptilienhalter über die von Reptilien ausgehenden Gefahren aufzuklären.

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Schmerzmedizin

  • Manuelle Therapie bei Schmerzen und ihre Grenzen

    Indikationen der manuellen Therapie: reversible segmentale Beweglichkeitseinschränkungen der Wirbelsäule, Funktionsstörungen der Muskeln, Befunde an der Haut.

    Keine Indikation: Erkrankungen wie osteoporotische Einbrüche, Metastasten, schwerste degenerative Veränderungen, inflammatorische Prozesse etc.

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Palliativmedizin

  • Ernährungstherapie bei Betagten, Demenzkranken und am Lebensende

    Betagte Menschen sind häufig von Mangelernährung betroffen; in der Gruppe der über 85-Jährigen sind es über 25 %.

    Alle ernährungstherapeutischen Maßnahmen sind regelmäßig und genau auf ihre Effektivität für den individuellen Patienten zu prüfen.

    Am Ende des Lebens verändert sich häufig das Ess- und Trinkverhalten, Hunger und Durst sind weniger vorhanden bzw. werden weniger wahrgenommen. Die Einstellung eines künstlichen Ernährungsmodus ist weder ein schmerzhafter Prozess noch ist es ein aktiver Vorgang im Sinne einer aktiven Sterbehilfe.

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Pneumologie

Themenheft:

  • Editorial

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir freuen uns sehr, Ihnen eine Zusammenfassung der ersten Veranstaltung Wrap-up Highlights der United European Gastroenterology Week (UEGW) 2017 präsentieren zu können. Die UEGW war auch heuer (28. 10.– 1. 11., Barcelona) mit 13.000 Teilnehmern hervorragend…

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  • Neues von der Therapie viraler Lebererkrankungen

    Die chronische Hepatitis C kann durch moderne Therapieregime bei fast allen Betroffenen ohne relevante Nebenwirkungen geheilt werden. Die Therapiedauer beträgt meist 8–12 Wochen.

    Bei chronischer Hepatitis B kann die Virusreplikation mithilfe moderner Nukleosid/Nukleotid-Analoga effektiv supprimiert werden. An der Entwicklung neuer Therapiekonzepte, welche eine definitive Viruselimination ermöglichen, wird intensiv geforscht.

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  • Metabolische Lebererkrankungen – ein Update

    Nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD und NASH):

    • Zusammenhänge zwischen dem intestinalen Mikrobiom, Entstehung und Progression der NAFLD stehen derzeit im Fokus der hepatologischen Forschung.
    • Die zentrale Säule des therapeutischen Managements stellen unverändert Lebensstilmodifikation, Gewichtsabnahme von 5 bis 10 % sowie die medikamentöse Behandlung metabolischer Begleiterkrankungen dar. Eine Vielzahl von Substanzen wird derzeit in Phase-II- und -III-Studien evaluiert.

    Alkoholische Fettlebererkrankung (AFL und ASH):

    • Die Suszeptibilität der ASH dürfte nicht nur mit genetischen Faktoren, sondern auch mit der Zusammensetzung des intestinalen Mikrobioms assoziiert sein.

    Zirrhose:

    • Patienten, die unter Langzeit
    • Protonenpumpenblockertherapie stehen, haben häufiger Komplikationen und eine höhere Mortalität.
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  • Komplikationen der Leberzirrhose

    Serum-Antikörper gegen Zytoskelett-Bestandteile (Anti-Filament-Aktin-IgA, AAA) und Anti-Gliadin-Antikörper (AGA) zeigen intestinale Schädigung und bakterielle Translokation bei Patienten mit Leberzirrhose an.

    AAA- und AGA-Titer können zur Risikobestimmung für Dekompensation und Mortalität bei Patienten mit Leberzirrhose verwendet werden.

    Eine Langzeit-PPI-Einnahme führt zu einer „Oralisierung‟ des Mikrobioms bei Patienten mit Leberzirrhose.

    Diese Oralisierung des Mikrobioms führt zu einer intestinalen Inflammation und gestörten Darmbarriere und erhöht somit das Mortalitätsrisiko.

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  • Neue Therapieansätze bei cholestatischen Lebererkrankungen

    Die Standardtherapie mit Ursodeoxycholsäure (UDCA) ist nur bei einem Teil der Patienten mit PBC effektiv, für die PSC ist bisher kein Medikament zugelassen.

    Zu den derzeit vielversprechendsten Therapieansätzen zählen Liganden des Farnesoid-X-Rezeptors (FXR).

    Obeticholsäure (OCA) und andere Nichtgallensäuren-FXR-Liganden werden derzeit im Rahmen klinischer Studien bei cholestatischen Lebererkrankungen wie der PBC und PSC getestet.

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  • Funktionelle gastrointestinale Störungen und das Mikrobiom

    Funktionelle gastrointestinale Störungen (FGIS) sind Störungen der Bauch-Hirn-Interaktion.

    Neue diagnostische und therapeutische Verfahren zielen daher auf die Kommunikation zwischen zentralem (ZNS) und enteralem (ENS) Nervensystem inklusive intestinalem Mikrobiom ab.

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  • Neuigkeiten bei der Endoskopie

    Kalte Schlinge zur Polypektomie (CSP): Sessile Strukturen sind unabhängige Risikofakto-ren für eine inkomplette Resektion mit kalter Schlinge zur Polypektomie (CSP).

    Post-ERCP-Pankreatitis (PEP): Eine starke Bewässerung mit Ringer-Laktat (initialer Bolus von 10 ml/kg) vor einer ERCP reduziert die Inzidenz und Schwere einer PEP.

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  • Vorsorgekoloskopie, Darmvorbereitung und Qualitätssicherung

    uManagement von kleinen Polypen: Die „Resect and discard‟-(Entfernen-und-Verwerfen-)Strategie ist außerhalb von Zentren derzeit noch nicht umsetzbar.

    Eine einmalig durchgeführte Sigmoidoskopie senkt die Inzidenz und Mortalität des Kolorektalkarzinoms bei Männern.

    Gute Ergebnisse für Koloskopien mit Wasserinsufflation.

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  • Therapieziel mukosale Heilung

    Die Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen fokussiert nicht mehr allein auf die Symptomfreiheit, sondern hat die mukosale Heilung der Krankheit zum Ziel.

    Biomarker, wie das fäkale Calprotectin, sollten zukünftig zur Monitorisierung der Patienten unter Therapie standardmäßig genutzt werden.

    Kombinationen bestehend aus einem Thiopurin und einem TNF-α-Antagonisten könnten an Bedeutung gewinnen, um z. B. das Risiko für schwere arterielle Ereignisse bei Patienten mit M. Crohn zu verringern.

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