UIM 02|2021

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

UIM 02|2021 Themenheft Biologika

Herausgeber: o. Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 2/21
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
     
    Was COVID-19 anbelangt, so ist das berühmte „Licht am Ende des Tunnels“ noch immer nicht richtig erkennbar. Rückschläge durch zu geringe Verfügbarkeit von Impfstoff wegen Lieferschwierigkeiten, Aussetzen der Verwendung des AstraZeneca-Präparates ...Weiterlesen ...

Editorial

Seite der Gesellschaft

  • „Die Entwicklung wird sich weiter beschleunigen“

    Im November 2018 hat Univ.-Prof. Dr. Dominik Wolf die Leitung der Universitätsklinik für Innere Medizin V in Innsbruck übernommen. Im Interview mit UNIVERSUM INNERE MEDIZIN spricht er über Ziele und Erfolge onkologischer Forschung und den Schritt der Umsetzung in den klinischen Alltag. – Ein Plädoyer, das hohe Gut der freien Verfügbarkeit innovativer sinnhafter Therapien zu gewährleisten und ihre Finanzierung sicherzustellen.

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Seite des niedergelassenen Internisten

Rheumatologie

  • Ist die Manipulation von Zytokinen bei COVID-19 sinnvoll?

    Eine Infektion mit SARS-CoV-2 kann zur Auslösung eines sogenannten Zytokinsturms führen.

    Potenzielle zusätzliche Therapieansätze zur Behandlung von Patienten mit COVID-19 stellen die Blockade des IL-6-Rezeptors mit Tocilizumab bzw. eine Blockade des JAK-STAT-Signaltransduktionsweges mit Baricitinib dar.

    Weitere klinische Studien sind notwendig, um die Bedeutung dieser Therapeutika besser zu verstehen.

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  • Der rheumatologische Transitionspatient

    Jugendliche Rheumapatienten mit noch behandlungsbedürftiger Erkrankung benötigen eine fachspezifische Weiterbehandlung beim Erwachsenenmediziner.

    Der Übergang stellt für alle Beteiligten eine Herausforderung dar. Empfehlungen der EULAR bzw. der PreS bieten eine Hilfestellung, wie dieser Prozess gelingen kann.

    Insbesondere Kenntnisse von altersspezifischen Unterschieden und ein strukturierter Transitionsprozess sind dabei hilfreich.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Update 2021 – Hämoglobinopathien

    7 % der Weltbevölkerung sind von Hämoglobinopathien betroffen, bis dato sind über 700 Hämoglobinvarianten entschlüsselt.

    Ein Eisenmangel sollte grundsätzlich vor der Diagnostik einer Hämoglobinopathie ausgeschlossen und substituiert werden.

    Bei bekannter Sichelzellhomozytogie sollte das Auftreten von Schmerzen klinisch ernst genommen werden, da es sich um eine Sichelzellkrise handeln kann, die mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert ist.

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Onkologie

  • Smart Data anstelle von Big Data – Erfolgskriterien für Krebsregister

    Ein gut geplantes, krankenhausübergreifendes Krebsregister mit einer leistungsfähigen Tumordatenbank kann, je nach Ausbaustufe der Datensammlung, mehrere Zwecke erfüllen.

    Digitale Tumorboards eignen sich ausgezeichnet als Ausgangspunkt für ein Krebsregister.

    Es braucht sehr spezifische Ressourcen, viel Zeit und Geduld, um ein Krebsregister zu etablieren.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

  • Update zum Registerprojekt „FASS DIR EIN HERZ“ der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft

    Unbehandelt kann familiäre Hypercholesterinämie (FH) zu frühzeitiger Atherosklerose und in der Folge zu koronarer Herzerkrankung und verwandten Pathologien führen.

    2016 wurde in Österreich mit dem Aufbau eines nationalen FH-Registers begonnen.
    Ziele: Dokumentation des Versorgungs- und Behandlungsstatus, Diagnose von FH-betroffenen Verwandten ersten und zweiten Grades.

    Durch frühzeitige Diagnose und Therapie soll kardiovaskulären Erkrankungen vorgebeugt werden.

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Ernährungsmedizin

  • Alpha-Gal-Syndrom: nicht selten, aber gefährlich und oft unerkannt

    Soforttypreaktionen auf Medikamente wie Cetuximab und stark verzögerte Anaphylaxie nach Fleischgenuss haben eines gemeinsam: IgE-Antikörper, die sich gegen den Zucker α-Gal richten.

    Diese Antikörper werden wohl meist durch mit Zeckenstichen übertragene α-Gal-haltige Bakterien induziert.

    Das Krankheitsbild ist nicht selten, wird aber nur selten diagnostiziert.

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Gastroenterologie & Hepatologie

  • Immuncheckpoint-Inhibitoren: Gastrointestinale Nebenwirkungen und deren Management

    Gastrointestinale unerwünschte Ereignisse (Colitis, Hepatitis, Pankreatitis) gehören zu den häufigeren immunvermittelten Nebenwirkungen unter einer Therapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren.

    Im medikamentösen Management stehen Kortikosteroide meist an erster Stelle. Bei schweren, therapierefraktären Fällen können zusätzlich auch andere Immunsuppressive oder Biologika zum Einsatz kommen.

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Nephrologie

  • Diabetes und CKD: neueste Studien und Daten

    KDIGO-Empfehlung mit höchstem Evidenzgrad für die First-Line-Therapie: SGLT-2-Hemmer als nephroprotektive bzw. antidiabetische Therapie bei ­diabetischen CKD-Patienten.

    In der DAPA-CKD-Studie signifikante positive Effekte durch den SGLT-2-Hemmer Dapagliflozin auch bei nichtdiabetischen CKD-Patienten.

    In der EMPEROR-REDUCED-Studie signifikante nephroprotektive Benefits durch den SGLT-2-Hemmer Empagliflozin bei Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz (HFrEF).

    In der FIDELIO-DKD-Studie signifikante Reduktion renaler und kardiovaskulärer Endpunkte durch den Aldosteron-Blocker Finerenon bei Typ-2-Diabetikern mit albuminurischer CKD.

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Infektiologie

  • Die Toxoplasmose

    Toxoplasma gondii ist der vermutlich häufigste Parasit des Menschen.

    Die Infektion verläuft bei Immungesunden meist asymptomatisch, kann aber für Immunsupprimierte und Ungeborene lebensbedrohend sein.

    Vielleicht können chronische Infektionen zu Verhaltensänderungen führen.

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Kardiologie

Pneumologie

  • Anti-IL-5/Rituximab-Therapie: Therapierefraktäre eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis

    Bei einem Patienten mit therapierefraktärer Typ-2-eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) unter Prednisolon- und Rituximab-Therapie konnte mit dem Interleukin-5-Antagonisten Mepolizumab eine Remission erreicht werden.

    Mit den derzeit gültigen Diagnosekriterien kann die Diagnose der EGPA insbesondere bei eosinophilendominanter Inflammation erschwert sein.

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  • Case Report: Lungenbeteiligung bei ANCA-assoziierter Vaskulitis

    ANCA-assoziierte Vaskulitiden umfassen eine heterogene Gruppe von systemischen Autoimmunerkrankungen, charakterisiert durch eine „Small-Vessel“-Vaskulitis.

    Die drei Subtypen mit den höchsten Raten an pulmonalen Manifestationen sind die Granulomatose mit Polyangiitis, die mikroskopische Polyangiitis und die eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis.

    Besondere klinische Herausforderungen stellen die oft schwierige Diagnostik sowie die rechtzeitige Einleitung der notwendigen Therapie mit diversen immunsuppressiv wirkenden Medikamenten (Kortison, Rituximab, Cyclophosphamid etc.) dar.

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  • Case Report: Ösophagopulmonale Fistel bei Non-Hodgkin-Lymphom der Lunge

    Primäre pulmonale Lymphome zählen mit ca. 0,5–1 % der pulmonalen Neoplasien zu einem sehr seltenen Krankheitsbild.

    Aufgrund der unspezifischen klinischen Symptome sind eine rasche Diagnose sowie Therapie sehr häufig verzögert.

    Bei therapierefraktären pulmonalen Abszedierungen sollten frühzeitig und wiederholt Biopsien zum Ausschluss eines Lymphoms durchgeführt werden.

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Themenheft:

  • Editorial

    Sehr geehrte Kolleginnen! Sehr geehrte Kollegen!   Anlässlich der inhaltlichen Zusammenstellung des Sonderheftes „Biologika-Therapien“ habe ich als Chefredakteur von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN in die Vergangenheit geblickt, mir aber auch einige Gedanken bezüglich zukünftiger therapeutischer Optionen gemacht. Wie alles begann ……

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  • Fokus auf neue Targets in der rheumatoiden Arthritis

    Biologika erweiterten die therapeutischen Möglichkeiten der Rheumatologie entscheidend.

    Während das Ziel der ersten verfügbaren Antikörper TNF-α war, sind weitere Interleukine und einzelne Zellpopulationen das Target zugelassener Therapien.

    Obwohl kontinuierlich andere immunmodulierende Substanzen die Therapieoptionen erweitern, wird den Biologika ein hoher Stellenwert bleiben.

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  • PCSK9-Inhibitoren – Erfahrungen im klinischen Alltag

    PCSK9-Inhibitoren können, als Monotherapie oder in Kombination mit Statinen verabreicht, eine robuste LDL-Cholesterin-Senkung und damit eine signifikante Reduktion des kardiovaskulären Risikos bewirken.

    Studien mit intravaskulärer Bildgebung zeigen, dass unter intensiver LDL-C-Reduktion mit PCSK9-Inhibitoren eine Regression atherosklerotischer Plaques erwartet werden kann.

    Die Implementierung der PCSK9-Hemmer-Therapie in der klinischen Praxis ist ein längerfristiger Prozess, der im Spannungsfeld von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Empfehlungen und der Erstattung der Behandlung durch die Kostenträger abläuft.

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  • Potenzial antiinflammatorischer Therapie bei kardiovaskulären Erkrankungen

    Inflammation ist ein wichtiger Teil der Pathogenese kardiovaskulärer Erkrankungen.

    Eine unspezifische Entzündungshemmung ist selten effektiv.

    Molekular gezielte Therapeutika, wie z. B. Interleukin-1-Inhibitoren, zeigen bei bestimmten kardiovaskulären Erkrankungen vielversprechende Ergebnisse.

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  • Update 2021 – Asthma bronchiale: Antikörpertherapie und Studiendaten

    Der erste Schritt in der Identifizierung potenzieller Antikörperpatienten ist die korrekte Diagnosestellung des schweren Asthmas.

    Bei korrekt ausgewählten Patienten führt die Antikörpertherapie in den meisten Fällen zu einer deutlichen Verbesserung der Asthmakontrolle, Exazerbationsrate und Lungenfunktion. 

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  • Modernes CED-Management und die Rolle der Biologika

    Bei auf CED hinweisender Symptomatik sollte eine möglichst schnelle Abklärung stattfinden, um die Zeit bis zur Einleitung einer effektiven Therapie möglichst kurz zu halten.

    Biologika sind die derzeit effektivste medikamentöse Option, die zur Behandlung von CED zur Verfügung steht.

    Biologikatherapien erfordern jedoch bestimmte Voruntersuchungen vor Therapiestart und eine regelmäßige gastroenterologische Begleitung.

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  • Migräneprophylaxe mittels Biologika

    Antikörper gegen CGRP sind die erste spezifisch für Migräne entwickelte vorbeugende Medikation.

    Sie sind auch bei erfolglosen Vortherapien wirksam und gut verträglich.

    Die Verabreichung erfolgt einmal pro Monat anstelle einer täglichen Medikamenteneinnahme.

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  • Antikörper bei Osteoporose:Mechanismen, Therapieziele und Outcome

    Osteoporose ist in Österreich eine Erkrankung mit hoher Prävalenz und ökonomischer Belastung.

    Denosumab ist ein Antikörper mit einem antikatabolen/antiresorptiven Wirkmechanismus und verifizierter Langzeit-Effizienz.

    Romosozumab steht als Vertreter einer anabolen Medikation bei postmenopausaler Osteoporose mit hohem Frakturrisiko ante portas.

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