GA 01|2012


Zum Geleit

Editorial

Seite des BÖG

Gynäkologische Onkologie

  • AGO-Tagung 2012: Geballtes Wissen aus zehn Jahren gynäkoonkologischer Forschung

    Die heurige wissenschaftliche Tagung der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (AGO) steht unter dem Motto „10 Jahre Wertheim-Preis“. Dem Kongresspräsidenten, Prof. Dr. Alain Zeimet, ist es gelungen, nicht nur den Nobelpreisträger Prof. Harald zur Hausen als 11. Wertheim-Preisträger zur Tagung zu holen, sondern auch die zehn früheren Preisträger.

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  • Genetische Brustkrebs-Prädisposition durch BRCA-1/-2-Mutationen

    Brustkrebs ist nach wie vor das häufigste Malignom der Frau. Etwa jede 8. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an einem Mammakarzinom. In Österreich sind das zirka 5.000 Neuerkrankungen jährlich. Die Mehrzahl dieser Erkrankungen entsteht sporadisch. Nur 5 bis maximal 10 % aller Mammamalignome entwickeln sich aufgrund einer genetischen Prädisposition.

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  • Zielgerichtete Therapie bei endokriner Resistenz

    Im Rahmen der größten und wichtigsten Konferenz zur Diagnose und Therapie des Mammakarzinoms (San Antonio Breast Cancer Symposium – SABCS) 2011 ist der mTOR-Inhibitor Everolimus in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Diese Substanz greift in einen zentralen Mechanismus in der Tumorprogression ein und stellt damit eine neue zielgerichtete Therapie des Mammakarzinoms dar.

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  • Roche Health Talk – Krebs: Leben statt „nur“ Überleben

    „Fortschritt in der Krebsforschung“ bedeutet nicht nur längeres Überleben, sondern vor allem Erleichterung im „Alltag mit Krebs“ und Ermöglichung einer guten Lebensqualität für die Betroffenen. Das ergab eine Blitzlicht-Umfrage zum Thema „Krebserkrankung“ in Österreich.

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  • Nachsorge des Mammakarzinoms

    Als Nachsorge bezeichnet man strukturierte Untersuchungen in regelmäßigen Abständen nach Primärtherapie eines Malignoms. Sie beginnt in der Regel nach der abgeschlossenen adjuvanten Therapie oder spätestens sechs Monate nach der Operation.

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  • Die Rolle der Ernährung in der Hämato-Onkologie

    In der Hämato-Onkologie müssen häufig Patienten mit beträchtlichen Komorbiditäten durch eine Therapie belastet werden. Behandlung und Prävention von Infektionen, Blutungen, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen etc. sind unerlässlicher Bestandteil der Supportivtherapie. Die Datenlage bezüglich Ernährung ist hinsichtlich randomisierter Studien geringer und die Ernährungstherapie in der Hämato-Onkologie weniger etabliert.

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Gynäkologie & Geburtshilfe

  • „Die Progesteron-Forschung gehört intensiviert“

    Mit der oralen Verabreichbarkeit der synthetischen Gestagene im Rahmen der Kontrazeption werden Partialwirkungen des natürlichen Progesterons auf breiter Basis therapeutisch nutzbar. Damit sei das Potenzial des weiblichen Sexualsteroids längst nicht ausgeschöpft,  meint Univ.-Prof. Dr. Ludwig Wildt.

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  • Prämature Menopause als Indikation zur HRT

    Das Jahr 2002 war für die HRT eine Art Zeitenwende. Durch die Ergebnisse der WHI-Studie wurde die Diskussion um Vorteile und Risiken einer HRT besonders komplex, sowohl für die Patientinnen als auch für die Ärzte; besonders heftig diskutiert wurden die Risiken für kardiovaskuläre Erkrankungen und für Brustkrebs.

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  • Bakterielle Vaginose

    Die bakterielle Vaginose (BV) ist die häufigste mikrobiologische Störung des Scheidenmilieus bei der Frau während der Geschlechtsreife. Neben der antibiotischen Therapie stellt sich oftmals die Frage nach einer effektiven Prävention von wiederkehrenden Kolpitiden.

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  • IROS 2011*: Ist die Uterusmyom-Embolisation eine Alternative zur Chirurgie?

    Gebärmuttermyome sind die häufigsten gutartigen Genitaltumoren und treten bei 20-50 % aller Frauen im gebärfähigen Alter auf. Meist sind sie zwar nicht symptomatisch, treten aber erhebliche Beschwerden über längere Zeit auf, die die Lebensqualität der Patientin verringern, besteht klarer Handlungsbedarf.

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  • Ernährung in der Schwangerschaft

    Die Handlungsempfehlungen KOMPAKT* fassen wichtige Botschaften zu Ernährung, Lebensstil und Allergievorbeugung in der Schwangerschaft zusammen. Hinter den Inhalten stehen die für Deutschland einschlägigen Fachgesellschaften, Verbände und Institutionen.

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  • Ovarialfunktion und Ovarialreserve

    Ovarien üben ihre Funktion im gelungenen Zusammenspiel mit verschiedenen Regelkreisen, dem hypothalamischen, dem hypophysären, aber auch dem der Schilddrüse und vieler anderer neurohormoneller Interaktionen aus. Eine adäquate Ovarialfunktion spiegelt sich am besten in einem regelmäßigen Menstruationszyklus wider. Ein solcher ist klinischer Indikator dafür, dass die Eierstöcke mit ihren Regelkreisen gut funktionieren.

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  • Cochrane Review: Kalzium schützt vor hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen

    Ein Ende letzten Jahres erschienenes Cochrane Review1 versuchte den Effekt einer Ca-Supplementierung auf das Risiko einer Hypertonieentwicklung in der Schwangerschaft und deren nachteilige Folgen für das mütterliche und kindliche Outcome zu bestimmen. Der Bedarf für die Erstellung eines systematischen Reviews rechtfertigt sich auch aus dem Umstand, dass frühere Studien zum Thema teilweise diskrepante Ergebnisse lieferten.

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  • Schilddrüsen-Funktionsstörungen in der Schwangerschaft und postpartal

    Verschiedene Schilddrüsenerkrankungen führen zu Funktionsstörungen dieses Organs, die bei Frauen große Bedeutung in Bezug auf Kinderwunsch, Schwangerschaft und die Postpartalperiode haben. Im reproduktiven Lebensabschnitt finden sich bei Frauen oft Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, eine zweite häufige Ursache sind iatrogene Effekte wie ein Zustand nach Operation bzw. Radiojodtherapie.

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  • Röteln in der Schwangerschaft

    Eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft zählt wegen der hohen fetalen Fehlbildungsrate zu den am meisten gefürchteten viralen Infektionen in der Schwangerschaft.

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  • Kann man Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

    Zwar haben Schwangerschaftsstreifen haben keinen Krankheitswert, sie stellen jedoch eine teilweise starke kosmetische Beeinträchtigung für die betroffenen Frauen dar. Therapeutischen Maßnahmen sind leider beschränkt, das Heil muss in der Prävention gesucht werden.

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Frauengesundheit

  • Kleines Impflexikon – Teil 9: Stellenwert von Adjuvantien in Impfstoffen

    Die Entwicklung von Impfstoffen, die nur noch immunologisch relevante Bestandteile von Krankheitserregern enthalten (so genannte Subunit-Impfstoffe), hat die Verträglichkeit und Sicherheit dieser Impfstoffe im Vergleich zu so genannten Ganzkeim-Impfstoffen erheblich verbessert. Im Gegenzug nahm dabei allerdings nicht selten die Immunogenität dieser Impfstoffe ab, sodass der Einsatz von Adjuvantien notwendig wurde, um eine ausreichende und anhaltende Immunantwort zu gewährleisten.

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  • Hämorrhoidalleiden – Im ersten Schritt konservativ behandeln!

    Jucken, Brennen, Schmerzen im Analbereich, leichte Blutungen beim Stuhlgang: Solche Symptome deuten auf Hämorrhoiden hin. Jede dritte Frau leidet darunter. Bei diesem tabuisierten Leiden ist eine besonders einfühlsame Beratung sehr wichtig.

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  • ÖGKM-Konsensus 2011* – Aktualisierte österreichische Entscheidungshilfe bei Osteoporose

    Die Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des Knochens und Mineralstoffwechsels (ÖGKM) hat in einem kürzlich und unter Mitarbeit zahlreicher österreichischer osteologischer ExpertInnen erschienenen Konsens zur Prävention und Therapie der Osteoporose* den aktuellen Stand des Wissens zum Thema eingearbeitet. Wir befragten Prim. Univ.-Prof. Dr. Heinrich Resch – der mit Prim. Univ.-Prof. Dr. Johann Bröll den Vorsitz des Konsensus innehatte – zu den Veränderungen gegenüber der zuletzt im Jahr 2007 erschienenen Fassung.

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