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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
26.12.2012

Herausgeber:
em. o. Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter


Zum Geleit

Geleit 6/2012: „Health Literacy“ und das MINI MED Studium


R. Wenzl
 26.12.2012

Es ist schwierig, den Begriff „Health Literacy“zu übersetzen. Genau genommen bedeutet er Gesundheitsbildung oder Wissen über Gesundheit, in der deutschsprachigen Literatur firmiert er unter der Bezeichnung Gesundheitskompetenz.

Editorial

Editorial 6/2012: In eigener Sache – GYN-AKTIV reloaded


S. Leodolter 26.12.2012

Im Jahre 1996, nach Übernahme der Abteilungsleitung an der Universitäts-Frauenklinik Wien, war es nahe liegend, dass ich mir Gedanken über eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der niedergelassenen Kollegenschaft machte.

Seite des BÖG

Gesundheitsreform
: Erst bauen, dann denken?


M. Elnekheli 26.12.2012

Jetzt ist sie passiert – die Gesundheitsreform. Bund, Länder und Sozialversicherung haben sich geeinigt und werden künftig die Versorgung gemeinsam planen, steuern und finanzieren. Was genau darunter zu verstehen ist, bleibt noch im Verborgenen.

Podium

Wiener Universitätsklinik für Frauenheilkunde: Professor Kölbl als neuer Abteilungsleiter mit ehrgeizigen Zielsetzungen

H. Kölbl 26.12.2012

„Ich will eine Ära des konstruktiven Aufbaus zum Wohle der Frauengesundheit einläuten“, ist das Credo von ­Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Heinz Kölbl, der seit 1. Oktober der Klinischen Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und ­Gynäkologische Onkologie der Wiener Universitäts-Frauenklinik als neuer Leiter vorsteht.

Podium

ABCSG – Österreichische Krebsforschung auf internationalem Niveau


M. Gnant
 26.12.2012

Seit 28 Jahren betreibt die österreichische Studiengruppe ABCSG (Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group) Forschungsarbeiten zum Mammakarzinom sowie zum kolorektalen Karzinom auf hohem Niveau. Die Ergebnisse finden international größte wissenschaftliche Anerkennung und haben maßgeblich dazu beigetragen, die Heilungs- und Überlebenschancen der PatientInnen zu verbessern.

Gynäkologische Onkologie

Brustkrebsscreening mit Mammografie und Ultraschall


W. Buchberger 26.12.2012

Die Mammografie ist der bisher einzige diagnostische Test mit nachgewiesener Effektivität im Screening. Die Sensitivität in der Karzinomdiagnose hängt jedoch in hohem Ausmaß von Dichte...

Gynäkologische Onkologie

Biomarker zur minimal invasiven und frühen Diagnostik von Tumorerkrankungen – Reicht ein Blutstropfen?

A. Weinhäusel
 26.12.2012

Bislang sind für die frühe Diagnostik von Krebserkrankungen keine Screeningtests mit zufrieden stellender Sensitivität und Spezifität verfügbar. Tumor-Autoantikörper im Serum der Patienten sind ein früher Hinweis auf (Brust-)Krebs, welche mit hochparallelen ELISA-Tests mittels Protein-Microarrays und Bead-Arrays in wenigen Mikrolitern Patientenserum detektiert werden können. Kandidatenbiomarker konnten...

Gynäkologische Onkologie

Zukunft des Brustkrebsscreenings – Atemgasanalyse für eine zukünftige nicht-invasive Medizin

I. Kohl, J. Dunkl, J. Herbig et al. 26.12.2012

Die Zusammensetzung der Atemluft kann durch Erkrankungen verändert werden. Mit Hilfe von modernen analytischen Messmethoden versucht die Forschung, Zusammenhänge ­zwischen einzelnen Chemikalien und physiologischen bzw. pathologischen Vorgängen fest­zustellen. Ziel ist die nicht-invasive Frühdiagnostik von Krankheiten durch Atemgasanalysen. In einer Pilotstudie an der Innsbrucker Universitäts-Fraukenklinik...

Gynäkologische Onkologie

Risikokalkulation zum Mamma- und Ovarialkarzinom – Wie hoch ist ein hohes Risiko?

G. Pfeiler
 26.12.2012

Eine Hochrisikopatientin liegt dann vor, wenn eine krankheitsrelevante BRCA-Mutation nachgewiesen wurde oder die Indikation zur Testung besteht oder bestand. Eine Hochrisikopatientin hat ein gegenüber der Normalbevölkerung um ein Vielfaches erhöhtes Risiko, an einem Brustkrebs und Eierstockkrebs zu erkranken. Dementsprechend sollen bei diesen Frauen spezielle Früherkennungsmaßahmen zum Zuge kommen bzw....

Gynäkologische Onkologie

PHARE- und HERA-Studie: Optimale Therapiedauer für Trastuzumab

V. Porto
 26.12.2012

HERA-Studie: Eine Verlängerung der Therapie mit Trastuzumab auf 2 Jahre bringt keine Vorteile gegenüber der 1-jährigen Standardtherapie bei Frauen mit HER2-neu-positivem Brustkrebs im Frühstadium. PHARE-Studie: Eine Verkürzung der Therapie auf 6 Monate erscheint ebenfalls nicht gerechtfertigt.

Gynäkologische Onkologie

Nebenwirkungspotenzial von Aromatasehemmern ± Everolimus


E. Petru et al. 26.12.2012

In den letzten Jahren hat sich in der adjuvanten antihormonellen Therapie des Mammmakarzinoms die Behandlung mit Aromatasehemmern breit etablieren können. Aromatasehemmer (Letrozol, Exemestan, Anastrozol) wirken über eine massive Absenkung des Östrogenspiegels im Organismus, indem die Umwandlung von Androgenen in Östrogene blockiert wird. Von Aromatasehemmern ist bekannt, dass ca. 20–30 % der Patientinnen ihre...

Gynäkologische Onkologie

Menopausebeschwerden unter antihormoneller Krebstherapie 


L. Auerbach 26.12.2012

Diskutiert wird, ob der Einsatz einer komplementären Begleittherapie (Phytoöstrogene, Akupunktur, TCM etc.) gegen unter endokriner Therapie auftretendene Wechseljahresbeschwerden nicht die Wirksamkeit beeinträchtigt. 
In jedem Fall ist eine Absprache mit den behandelnden onkologischen Ärzten und einem in der Komplementärtherapie erfahrenen, onkologisch tätigen Arzt sinnvoll.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Fetale Down-Syndrom-Diagnostik – Was kann der Praena-Test?

P. Husslein
 26.12.2012

Der Praena-Test bestimmt aus frei zirkulierenden fetalen DNA-Fragmenten im mütterlichen Blut sehr verlässlich, jedoch nicht mit 100%iger Sicherheit, ob beim Embryo eine Trisomie 21...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Appendizitis in der Schwangerschaft 


R. Promberger
 et al. 26.12.2012

Bei suspizierter Appendizitis ist aus Sicherheitsgründen (zur Vermeidung ionisierender Strahlung) der Ultraschall das bildgebende Verfahren der ersten Wahl. Den Risiken eines abwartenden Verhaltens (Perforation: deutlich erhöhtes Risiko für intrauterinen Fruchttod) stehen die Risiken des chirurgischen Vorgehens (abhängig vom Schwangerschaftsalter: Spontanabortus im l. Trimenon, Frühgeburtlichkeit im 3. Trimenon...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Kopfschmerz in der Schwangerschaft aus neurologischer Sicht


M. Saletu
 26.12.2012

Die Therapie der Migräne in der Schwangerschaft beruht auf den gleichen Prinzipien wie die außerhalb der Schwangerschaft. In der Schwangerschaft wird die Migräne meist besser. Postpartal treten Migräneattacken gehäuft auf. Substanz der ersten Wahl zur Akuttherapie in der Schwangerschaft ist Paracetamol. Zur Abklärung sekundärer Kopfschmerzformen ist man auf eine gute Anamnese und den neurologischen...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Was tun, wenn die Regel schmerzt?


B. Böttcher
 26.12.2012

Unterscheidung zwischen primärer Dysmenorrhö (Überproduktion kontraktionsfördernder uteriner Prostaglandine) und sekundärer (auf dem Boden einer Grunderkrankung). Therapie mit NSAR, bei Versagen oder zusätzlichem Kontrazeptionswunsch hormonale Kontrazeptiva (gute neue Daten von Harada, Lindh und Dmitrovic) ggf. im Langzyklus. Generell Bedarf an methodisch guten Studien zu Therapie und Prävalenz.

Junge Gyn

Facharztprüfung Frauenheilkunde: „Know how“

H. Kiss
 26.12.2012

Seit 2005 sind schriftliche Multiple-Choice-Prüfungen in Österreich zur Erlangung des Facharzttitels zu absolvieren. Die kommende Facharztprüfung wird am 30. 5. 2013 (Anmeldeschluss: 28. 2. 2013) in Innsbruck stattfinden. Wie jedes Jahr werden dabei 120 Multiple-Choice-Fragen zu Themenbereichen der Frauenheilkunde, welche im „Blueprint“ (Tab. 2) definiert sind, innerhalb von vier Stunden zu beantworten sein....

Frauengesundheit

Homöopathie in der Geburtshilfe – Dos and Don’ts

M. Bitschnau
 26.12.2012

Homöopathische Arzneien gelten allerdings zu Unrecht als nebenwirkungsfrei. Bei unsachgemäßer Anwendung können sie zu ausgeprägten Krankheitssymptomen, so genannten...

Frauengesundheit

Biosimilars – Nicht variabler als das Original

C. Uhlir 26.12.2012

Nur ein von der EMA zugelassenes Nachfolgepräparat eines Biologikums darf als Biosimilar bezeichnet werden. Die Variabilität eines Biosimilars muss der Variabilität der Originatorsubstanz entsprechen. Mit hochspezifischen, bei der Entwicklung von Biosimilars eingesetzten Analysemethoden sind heute auch Unterschiede zwischen verschiedenen Chargen von originären Biologika nachweisbar. Die Übereinstimmung der...

 



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Inhaltsverzeichnis GA 06|2012

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