EHA 2013 Top-News:

Lenalidomid – Monotherapie zeigt Aktivität bei Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Mantelzelllymphom (MCL)

16.06.2013

Die aktuelle Analyse zeigt eine kombinierte Auswertung von 3 Phase-II-Studien mit Lenalidomid (25 mg täglich an den Tagen 1–21; Wiederholung alle 4 Wochen) bei insgesamt 206 Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem MCL (median 4 vorangegangene Therapielinien, 76 % der Patienten waren mit Bortezomib vorbehandelt).

Lesen Sie mehr »

EHA 2013 Top-News:

Vitamin-D-Mangel ist mit einem schlechteren Ergebnis bei älteren Patienten mit diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom und R-CHOP-Behandlung assoziiert

Eine frühere Untersuchung zeigte einen ungünstigen Effekt von einem Vitamin-D-Mangelzustand bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen. Im Rahmen der prospektiven RICOVER-60-Studie wurde nun der 25-OH-Vitamin-D-Serumspiegel bei 359 Patienten evaluiert.

Lesen Sie mehr »

EHA 2013 Top-News:

Rituximab subkutan: erste Ergebnisse der Phase-III-Studie SABRINA

16.06.2013

SABRINA ist eine zweistufige Phase-III-Studie von Rituximab subkutan (RSC) versus intravenös (RIV) plus Chemotherapie (CHOP oder CVP), gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit RSC oder RIV, bei 127 Patienten mit unbehandeltem follikulärem B-Zell-Lymphom. In der ersten Phase dieser Studie wurden pharmakokinetische Parameter (Ctrough-Spiegel von R nach SC- versus IV-Applikation) während der Induktionszyklen bestimmt.

Lesen Sie mehr »

EHA 2013 Top-News:

Daratumumab beim relapsierten/refraktären multiplen Myelom

16.06.2013

Dr. Henk Lokhorst von der Universität Utrecht, Niederlande, präsentierte den ersten Teil einer Phase-I/II-Studie, bei welcher der humane Anti-CD38-Antikörper Daratumumab bei relapsierten/refraktären Myelompatienten untersucht wurde. Diese Patienten waren nicht für eine autologe Stammzelltransplantation geeignet und hatten bereits mindestens zwei vorangegangene Therapielinien durchlaufen.

Lesen Sie mehr »

EHA 2013 Top-News:

Chemo-Immuntherapie (GA101 bzw. Rituximab plus Chlorambucil bei Patienten mit CLL und Komorbiditäten (CLL11-Studie)

16.06.2013

Melden Sie sich bitte hier kostenlos und unverbindlich an, um den Inhalt vollständig einzusehen und weitere Services von www.medmedia.at zu nutzen.

Zur Anmeldung

EHA 2013 Top-News:

Pomalidomid + niedrig dosiertes Dexamethason versus hoch dosiertem Dexamethason als Monotherapie beim relapsierten/refraktären multiplen Myelom

16.06.2013

Die spanische Studiengruppe von Prof. San Miguel, Salamanca, präsentierte ein Studienupdate der Phase-III-Studie, welche die Sicherheit und Effizienz von Pomalidomid (4 mg) in Kombination mit Dexamethason (40 mg; für Patienten > 70 Jahre: 20 mg pro Woche) versus hoch dosiertem Dexamethason (40 mg respektive 20 mg für Patienten > 70 Jahre an den Tagen 1–4, 9–12 sowie 17–20).

Lesen Sie mehr »

EHA 2013 Top-News:

Langzeitdaten der COMFORT-II-Studie bestätigen die positiven Effekte von Ruxolitinib

16.06.2013

Melden Sie sich bitte hier kostenlos und unverbindlich an, um den Inhalt vollständig einzusehen und weitere Services von www.medmedia.at zu nutzen.

Zur Anmeldung

EHA 2013 Top-News:

Lenalidomid – Monotherapie zeigt Aktivität bei Patienten mit rezidiviertem und refraktärem Mantelzelllymphom (MCL)

16.06.2013

Die aktuelle Analyse zeigt eine kombinierte Auswertung von 3 Phase-II-Studien mit Lenalidomid (25 mg täglich an den Tagen 1–21; Wiederholung alle 4 Wochen) bei insgesamt 206 Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem MCL (median 4 vorangegangene Therapielinien, 76 % der Patienten waren mit Bortezomib vorbehandelt). Ein Ansprechen (> PR) zeigte sich bei 32 % der Patienten (10 % mit CR/Cru); das Ansprechen war rasch (mediane Zeit bis zum Ansprechen: 2,1 Monate) und anhaltend (mediane Remissionsdauer: 16,6 Monate). Die Ansprechraten waren unabhängig von den Krankheitscharakteristika vor Therapiebeginn und auch von der Vorbehandlung. Das Toxizitätsprofil war vergleichbar mit dem von anderen, mit Lenalidomid behandelten Patientenkollektiven; es wurden in erster Linie hämatologische Nebenwirkungen (44 % Neutropenie, 29 % Thrombopenie, 11 % Anämie) berichtet.

Witzig TE et al., EHA-Meeting 2013, Poster P305

Schließen »

EHA 2013 Top-News:

Vitamin-D-Mangel ist mit einem schlechteren Ergebnis bei älteren Patienten mit diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom und R-CHOP-Behandlung assoziiert

Eine frühere Untersuchung zeigte einen ungünstigen Effekt von einem Vitamin-D-Mangelzustand bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen. Im Rahmen der prospektiven RICOVER-60-Studie wurde nun der 25-OH-Vitamin-D-Serumspiegel bei 359 Patienten evaluiert. Patienten mit hochgradig erniedrigten Vitamin-D-Serumspiegeln (< 8 ng/ml) hatten unter Behandlung mit R-CHOP ein signifikant schlechteres Behandlungsergebnis: ereignisfreies 3-Jahres-Überleben von 59 % gegenüber 79 % (bei Vitamin-D-Serumspiegeln > 8 ng/ml), das 3-Jahres-Gesamtüberleben lag bei 70 % versus 82 %. Bei Patienten, welche kein Rituximab erhielten, ergab sich bezüglich des ereignisfreien Überlebens kein signifikanter Unterschied. Diese Daten lassen den Schluss zu, dass ein Mangel an Vitamin D mit der Wirkung des Antikörpers Rituximab interferiert. Eine Studie, welche die Vitamin-Substitution bei R-CHOP-behandelten Patienten untersucht, erscheint gerechtfertigt.

Bittenbring JT et al., EHA-Meeting 2013, Poster P307

Schließen »

EHA 2013 Top-News:

Rituximab subkutan: erste Ergebnisse der Phase-III-Studie SABRINA

16.06.2013

Rituximab subkutan: erste Ergebnisse der Phase-III-Studie SABRINA

Schließen »

EHA 2013 Top-News:

Daratumumab beim relapsierten/refraktären multiplen Myelom

16.06.2013

Dr. Henk Lokhorst von der Universität Utrecht, Niederlande, präsentierte den ersten Teil einer Phase-I/II-Studie, bei welcher der humane Anti-CD38-Antikörper Daratumumab bei relapsierten/refraktären Myelompatienten untersucht wurde. Diese Patienten waren nicht für eine autologe Stammzelltransplantation geeignet und hatten bereits mindestens zwei vorangegangene Therapielinien durchlaufen. Die Substanz wurde über eine Zeitspanne von 9 Wochen verabreicht, wobei zwei Vordosierungen sowie 7 volle Dosierungen verabreicht wurden.

Die Studienergebnisse zeigten auf, dass 42 % der Patienten, welche zumindest 4 mg/kg des Antikörpers erhielten, auf die Therapie ansprachen (alle mit partiellem Ansprechen). Das mediane progressionsfreie Überleben wurde für diese Patientengruppen nach einem medianem Follow-up von 18,4 Wochen noch nicht erreicht. Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen der Therapie waren infusionbedingte Reaktionen und ereigneten sich zumeist während der Gabe der ersten vollen Infusion (44 % der Patienten hatten infusionbedingte Reaktionen Grad 1–3, 2 davon Grad 3). Der Antikörper Daratumumab als Monotherapie induziert eine markante Reduktion des Paraproteins sowie der Plasmazellen des Knochenmarks bei einer Dosierung von > 4 mg/kg bei stark vorbehandelten Patienten mit relapsiertem sowie refraktärem multipem Myelom.

Lokhorst H et al., EHA-Meeting 2013, Abstract S576

Schließen »

EHA 2013 Top-News:

Pomalidomid + niedrig dosiertes Dexamethason versus hoch dosiertem Dexamethason als Monotherapie beim relapsierten/refraktären multiplen Myelom

16.06.2013

Die spanische Studiengruppe von Prof. San Miguel, Salamanca, präsentierte ein Studienupdate der Phase-III-Studie, welche die Sicherheit und Effizienz von Pomalidomid (4 mg) in Kombination mit Dexamethason (40 mg; für Patienten > 70 Jahre: 20 mg pro Woche) versus hoch dosiertem Dexamethason (40 mg respektive 20 mg für Patienten > 70 Jahre an den Tagen 1–4, 9–12 sowie 17–20). In diese Studie wurden stark vorbehandelte Patienten (n = 455, im median bereits 5 frühere Therapielinien) eingeschlossen – 72 % der Patienten waren bereits refraktär auf Bortezomib und Lenalidomid.
Die Studie konnte aufzeigen, dass die Kombination von Pomalidomid + Dexamethason nach einem medianen Follow-up von 10 Monaten der Monotherapie mit hoch dosiertem Kortison sowohl hinsichtlich Ansprechraten als auch Gesamtüberleben deutlich überlegen war. Das Gesamtansprechen lag bei 31 % im Pomalidomid-Studienarm vs. 10 % im hoch dosierten Dexamethason-Studienarm. Das mediane progressionsfreie Überleben lag in der Kombination mit Pomalidomid bei 4 Monaten verglichen mit dem Vergleichsstudienarm (1,9 Monate), das Gesamtüberleben betrug im Arm Pomalidomid + niedrig dosiertes Dexamethason 12,7 Monate (8,1 Monate im Studienarm mit Dexamethason-Monotherapie). Die am häufigsten berichtete Nebenwirkung waren schwere Neutropenien (42 % vs. 15 %), insgesamt führte die Kombination von Pomalidomid + niedrig dosiertem Dexamethason zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität.

San Miguel J et al., EHA-Meeting 2013, Abstract S1151

Schließen »