SD 03|2020

Herausgeber: Ao. Univ.-Prof. Dr. Christoph Höller, Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Constanze Jonak, Ao. Univ.-Prof. Dr. Rainer Kunstfeld, Universitätsklinikfür Dermatologie, Wien; Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Wien

Editorial

  • Editorial 3/20
    Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
    Die dritte Ausgabe unserer Fachzeitschrift für 2020 unter der Schirmherrschaft von Fr. Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Julia Valenčak war angesichts ihrer Expertise und Funktion als Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für ...Weiterlesen ...

Vorwort

  • Doch halt, die ästhetische Dermatologie ist mehr!
    Schönheit ist nichts Oberflächliches (Sophia Loren). Aber: sie teilt sich oft über unsere Oberfläche – die Haut – mit. Die Schönheitsrelevanz der Haut scheint überall auf unserem Planeten anerkannt zu sein. Dies, obwohl doch die Wissenschaft ansonsten nicht müde wird, ...Weiterlesen ...

Ästhetische Dermatologie

  • „Wir sind Haut“ – Rolle und Stellenwert der ästhetischen Dermatologie

    SPECTRUM Dermatologie sprach mit Professorin Julia Valenčak über die Rolle und den Stellenwert der ästhetischen Dermatologie – ein breites Feld, das in ihren Augen schon lange weit mehr als medizinisch unterfütterte Kosmetik ist.

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  • Laser in der Dermatologie

    Die Liste der Indikationen für eine Anwendung von Lasersystemen in der Dermatologie ist lang: Gefäßveränderungen, Epilation, Pigmentierungen und Tattoos, Narben, Falten, entzündliche Dermatosen u. v. m.

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  • Juristische Orientierungshilfe

    Für ästhetische Behandlungen und Operationen ohne medizinische Indikation ist das ÄsthOpG anzuwenden.

    Zur Vermeidung zivil-, aber auch verwaltungsstrafrechtlicher Konsequenzen ist insbesondere auf eine umfassende Aufklärung samt Dokumentation zu achten.

    Die gesetzlich auferlegten Verpflichtungen sind für die Durchführung von ­Operationen sowie bei minderjährigen oder psychisch kranken Patienten – etwa durch einzuhaltende Wartefristen – weitreichender.

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  • Der Haarverlust der Frau

    Frauen suchen vermehrt medizinische Hilfe und ästhetische Beratung bei Haarausfall: ­mittlerweile sind 81 % der Betroffenen, die sich an ein Haar-Institut wenden, weiblich.

    Für die Behandlung zugelassene Medikamente sind Minoxidil topisch (Männer und Frauen) und Finasterid 1 mg/Tag (Männer).

    Daneben werden zahlreiche neue, teils invasive, teils minimalinvasive ­Therapien angeboten, über deren Effizienz aber wenig bekannt ist.

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  • Rosacea

    Die Prävalenz der Rosacea ist höher als noch vor einigen Jahren angenommen.

    Topisches Ivermectin ist derzeit das überlegenste Lokaltherapeutikum.

    Systemtherapie der ersten Wahl ist Doxycyclin. Bei schwerer und rezidivierender Rosacea zeigt niedrig dosiertes Isotretinoin einen hervorragenden therapeutischen Effekt in Bezug auf die Entzündung (Cave: mangelnde Zulassung).

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  • Aktinische Keratosen vom Typ „Field Cancerization“

    Aktinische Keratosen (AK) entstehen infolge kumulativer UV-Exposition.

    Der Zeitpunkt ihrer Entstehung liegt vor dem ihrer klinischen Sichtbarkeit.

    Daraus ergibt sich die Frage, ob die frühestmögliche Behandlung von AK bereits im subklinischen Stadium manifeste AK und Plattenepithelkarzinome ­verhindern kann.

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Kongress

  • Inspirierend: ÖGDV-Forschungstage 2020

    Die 5. Science Days der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV) in Mondsee zeichneten sich auch heuer wieder durch hochqualitative Präsentationen von ­vorwiegend jungen österreichischen Wissenschaftern aus.

    Umrahmt wurde das Programm durch spannende, thematisch abwechslungsreiche Vorträge renommierter Gastredner aus dem In- und Ausland.

    Die Beiträge regten zu konstruktiven Diskussionen an, und die Veranstaltung war erneut von einer außerordentlich inspirierenden Atmosphäre geprägt.

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Journal Club

  • Beim Haardurchbruch ausgelöst, vom Hautmikrobiom verstärkt

    Zielgerichtete Krebstherapie, die den EGF-Rezeptor oder den nachgeschalteten ERK-Signalweg blockiert, wird oft von starken akneähnlichen Hautentzündungen begleitet, die eine Dosis­reduktion oder einen Therapieabbruch erfordern.

    Diese Hautentzündung wird beim Haardurchbruch ausgelöst und von den kommensalen Hautbakterien verstärkt, was zu einer der atopischen Dermatitis ähnlichen Immunreaktion führt.

    Prophylaktische FGF7-Applikation reaktiviert den ERK-Signalweg unabhängig vom EGFR, unterstützt so die Barrierefunktion der Haut und verhindert die Entzündungsreaktion.

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  • Die Entwicklung der Langerhans-Zell-Histiozytose

    Die Langerhans-Zell-Histiozytose (LCH) ist eine seltene Erkrankung, die in ihrer schwersten Form vor allem Kleinkinder betrifft.

    Während die LCH bei Patienten mit „single-system disease“ ohne Behandlung abheilen kann, erfordert die multisystemische LCH teilweise intensive Chemotherapie und kann mit signifikanter Morbidität und Mortalität einhergehen.

    Die Gründe für diese sehr unterschiedlichen klinischen Verlaufsformen sind unklar. Eine rezente Studie gibt wichtige Einblicke in die zelluläre Heterogenität und die molekularen Mechanismen von LCH.

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  • TH2-vermittelte allergische Reaktion – Allergene Lipocaline binden Formylpeptid-Rezeptor 3

    Formylpeptid-Rezeptor 3 (FPR3) interagiert in dendritischen Zellen (DZ) mit allergenen ­Mitgliedern der Lipocalin-Familie, was über eine Unterdrückung der IL-12-Produktion zur Entwicklung von TH2-Zellen führt – ein Kennzeichen allergischer Reaktionen.

    Wird die FPR3-Expression unterdrückt oder mit Hilfe eines antagonistischen Peptides dessen Funktion behindert, kann die durch die Allergene ausgelöste Unterdrückung der IL-12-Produktion verhindert werden.

    Die Beeinflussung der FPR3-Aktivierung ist daher ein mögliches Ziel für die Entwicklung neuer Therapien für bestimmte Formen der Allergie.

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  • UV-Strahlung und Hautmikrobiom

    Die hier vorgestellte Arbeit zeigt: Das Vorhandensein von Mikroorganismen orchestriert die Reaktion der Haut auf UV-B-Exposition.
    – Das Hautmikrobiom schützt vor UV-induzierter Immunsuppression der adaptiven ­Immunantwort.
    – Die lokale molekulare und zelluläre Regulation der Haut nach UV-Exposition unterscheidet sich bei keimfreien Mäusen und solchen mit Mikrobiom.

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  • Seneszente Fibroblasten und Keratinozyten kommunizieren über miRNAs

    Extrazelluläre Vesikel transportieren aktive microRNAs zwischen Dermis und Epidermis.

    Extrazelluläre Vesikel von in vitro gealterten Fibroblasten haben einen wundheilungsfördernden, jedoch differenzierungsmindernden Effekt auf Keratinozyten in Zellkultur, welcher durch miR-23a-3p mediiert wird.

    Die katheterbasierende dermale offene Mikroperfusion eignet sich zur minimalinvasiven ­Gewinnung von extrazellulären Vesikeln und darin enthaltenen microRNAs und eröffnet dadurch neue Möglichkeiten zur Prognose und Diagnose von ­Dysfunktionen der Haut während Krankheit und Alterung.

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