SO 08|2020

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer

AKTUELL für Sie!

  • Auftreten von MPN-Treibermutationen bereits in der Kindheit

    ASH 2020, Late-breaking Abstract #1

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  • Chronische Myeloische Leukämie (CML)

    ASCEMBL: Andreas Hochhaus et al., ASH 2020, LBA-4

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  • Chronische lymphatische Leukämie (CLL)
    Highlights bei chronischer lymphatischer Leukämie
    In der CLL wird Immunchemotherapie zunehmend verdrängt durch CD20-zielgerichtete Substanzen (Obinutuzumab, Rituximab), durch BTK-Inhibitoren (Ibrutinib, Acalabrutinib, Zanubrutinib oder LOXO-305) und durch Substanzen gegen das antiapoptotische Protein BCL2 (Venetoclax). Klinisch relevante Fragen sind: Welche ist die ...Weiterlesen ...
  • Multiples Myelom
    Highlights beim multiplen Myelom – Therapie im Rezidiv
    Frau Professor Maria Krauth fasst im Video ihre persönlichen Highlights im rezidivierten und refraktären Setting des multiplen Myeloms zusammen. Diskutiert werden Updates zu Kombinationsstudien mit den CD38-Antikörpern Daratumumab und Isatuximab sowie zu ...Weiterlesen ...
  • Akute myeloische Leukämie (AML)
    Hoffnung für TP53-mutierte AML-Patienten
    Die Behandlung von Patienten mit ungünstigen genetischen Veränderungen nach ELN-Kriterien stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar. AML-Patienten mit TP53-Mutationen haben ein besonders hohes Risiko. Diese genetische Veränderung tritt häufig bei sekundären oder Therapie-assoziierten Leukämien ...Weiterlesen ...
  • Myelodysplastische Syndrome (MDS)

    Uwe Platzbecker et al., ASH 2020, Abstract 658, Abstract 3113

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Editorial

Focus: Prostatakarzinom

  • Vorwort 08/2020

    Eine der größten Herausforderungen: Niederschwelliger Zugang zur Präzisionsmedizin

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  • Theranostics beim Prostatakarzinom

    [68Ga]-PSMA PET mit hoher diagnostischer Genauigkeit im Staging von intermediate- und high-risk-Prostatakarzinomen.

    Sensitive Lokalisationsdiagnostik bei biochemischem Rezidiv auch bei sehr niedrigen PSA-Spiegeln mit Einfluss auf das therapeutische Vorgehen.

    [177Lu]-PSMA effektive und vergleichsweise nebenwirkungsarme Therapie bei mCRPC.

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  • Stellenwert der Hypofraktionierung beim primären lokalisierten Prostatakarzinom

    Von 8 Wochen (konventionell) über 4 Wochen (hypofraktioniert) zu 2,5 Wochen (ultrahypofraktioniert) Therapiedauer

    Der Vorteil einer Hypofraktionierung liegt für den Patienten in der deutlich verkürzten Therapiedauer und für die Klinik in einem gesteigerten Patientenumsatz und einer Optimierung der Behandlungskosten.

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  • Präzisionsonkologie und Prostatakarzinom

    Das molekulare Verständnis des Prostatakarzinoms hat heutzutage einen wesentlichen Einfluss auf dessen systemische Therapie.

    Olaparib ist für die Behandlung von metastasiertem, kastrationsrefraktärem Prostatakarzinom mit BRCA1/2-Mutationen zugelassen.

    Die PARP-Inhibitor-Monotherapie hat ein verträgliches Nebenwirkungsprofil und Kombinationsansätze werden in laufenden klinischen Studien untersucht.

    Der AKT-Inhibitor Ipatasertib verlängert das progressionsfreie Überleben bei PTEN-negativem Prostatakarzinom.

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  • Neue immunologische Targets beim Prostatakarzinom

    Vielversprechende Entwicklungen in der Immuntherapie des Prostatakarzinoms beinhalten neue Impfstoffe, Kombinationstherapien mit Checkpoint-Inhibitoren, die CAR-T-Zell-Therapie sowie die Therapie mit BiTE-Antikörpern.

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  • Die Prostatakarzinomstammzelle(n)

    Ergebnisse aus Einzelzellsequenzierungen verändern unser Verständnis von der Entstehung des Prostatakarzinoms und von Kastrationsresistenz.

    Die Komplexität des Prostataepithels und -stromas ist höher als bisher angenommen.

    Modelle von starren Hierarchien innerhalb des Prostataepitheliums werden nach und nach widerlegt.

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Kongress

  • Pankreaskarzinom – Innovative Therapiestrategien

    DGHO-Jahrestagung Virtuell 2020

    Das molekulare Verständnis des Pankreaskarzinoms wächst.

    Kleine Subgruppen können von zielgerichteten Substanzen profitieren.

    Innovative klinische Studien versuchen, Resistenzmechanismen zu durchbrechen.

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  • Evidenz für (neo)adjuvante Therapien bei neuroendokrinen Tumoren?

    DGHO-Jahrestagung Virtuell 2020

    Adjuvante Therapien sind bei neuroendokrinen Tumoren des GI-Traktes nach der derzeitigen Datenlage nicht indiziert.

    Neoadjuvante Chemotherapien und Peptidradiorezeptortherapie bei NETs des Pankreas muten den Patienten zwar keine zusätzlichen Risiken zu, sollten aber nicht außerhalb klinischer Studien appliziert werden.

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  • Interaktionen zwischen Chemotherapie und Immuntherapie am Beispiel von Kopf-Hals-Tumoren

    DGHO-Jahrestagung Virtuell 2020

    Die Einführung der Checkpoint-Inhibitoren hat zu einer Bereicherung der Therapie fortgeschrittener Kopf-Hals-Tumoren geführt. Sowohl Chemotherapie als auch Checkpoint-Inhibitoren können die Immun surveillance verbessern bzw. stimulieren.

    Tumor surveillance erfolgt durch das positive Zusammenspiel von Zellen des Tumor-Microenvironments wie CD8+-, NK- und AP-Zellen.

    Die Stimulation dieser Population sowie die Unterdrückung von Zellen, die die Tumor escape fördern respektive die Tumor surveillance hemmen, wie T-reg-Zellen und Tumor-assoziierte Makrophagen (TAM), führen letzten Endes zur erfolgreichen Immuntherapie bei Kopf-Hals-Tumoren.

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  • Auswirkungen von TP53-Mutationen auf die EGFR-TKI-Therapie

    DGHO-Jahrestagung Virtuell 2020

    TP53-Ko-Mutationen haben einen negativen Einfluss auf das Ansprechen, das progressionsfreie und das Gesamtüberleben EGFR-mutierter NSCLC-Patienten im Stadium IV, die mit Osimertinib ab der zweiten oder einer weiteren Therapielinie behandelt wurden.

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  • Therapie von IDH-mutierten diffusen Gliomen

    DGHO-Jahrestagung Virtuell 2020

    Die IDH1R132H-Mutation ist ein spezifischer Angriffspunkt für Impfstrategien.

    Erstmals wird eine zielgerichtete Therapie in einer Phase-III-Studie getestet.

    Innerhalb IDH-mutierter Gliome gibt es prognostisch hochrelevante Subgruppen.

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  • Die allogene Stammzelltransplantation beim MDS

    DGHO-Jahrestagung Virtuell 2020

    Die allogene Stammzelltransplantation ist die einzige potenziell kurative Therapieoptiondes MDS.

    Die Selektion geeigneter Patienten sowie des richtigen Zeitpunktes ist nicht selten eine klinische Herausforderung, weshalb der Einschluss in klinische Studien wichtig ist.

    Die Entscheidung für eine zytoreduktive Vortherapie sollte in Abhängigkeit vom Krankheitsstadium, von den zytogenetischen sowie den molekularen Veränderungen sowie auf Basis des Performance-Status des Patienten getroffen werden.

    Die MRD-gesteuerte präemptive Azacitidin-Therapie kann ein Rezidiv nach allogener Stammzelltransplantation verzögern oder verhindern.

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  • Promotion Durvalumab nach Radiochemotherapie beim NSCLC im Stadium III

Panorama

Molekulares Tumorboard

  • 68-jährige Patientin mit tastbarem Tumor am Hals
    Erstvorstellung: März 2017
    Diagnostik:
    FDG-PET-CT: Hypermetabolismus im rechten Schilddrüsenlappen
    Biopsie: mesenchymale spindelförmige Zellen
    Primäre Therapie: Hemithyreoidektomie rechts 05/2017
    Histologie: anaplastisches Schilddrüsenkarzinom (sarkomatoide Variante) pT2 (3,5 cm) Nx R1 (UICC Stadium IV A/B) mit ETV6-NTRK3-Fusion; BRAF und ALK negativ – undifferenziertes/anaplastisches ...Weiterlesen ...

Translationelle Onkologie