GA 03|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter

Zum Geleit

  • Präimplantationsdiagnostik (PID) – 12 Empfehlungen1

    Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften) in Zusammenarbeit mit der acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften) und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (für die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften)

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Editorial

  • 40 Jahre sind eine lange Zeit – Das Krankheitsministerium

    40 Jahre sind im Leben eine lange Zeit und Anlass, sich „Sinnfragen“ zu stellen: was habe ich erreicht, was wird bleiben oder wie geht es weiter? In der Politik sind 40 Jahre tatsächlich eine halbe Ewigkeit und demnächst „feiert“ das Bundesministerium für Gesundheit seinen 40. Geburtstag. Die Zeitspanne von vier Jahrzehnten impliziert nicht nur, dass es legitim ist, Sinnfragen zu stellen, sondern diese Fragen drängen sich geradezu auf.

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Seite des BÖG

  • Kurz und bündig
    Vorsorgeuntersuchung mit geringer Beteiligung
    Die ÖÄK beklagte in einer aktuellen Aussendung, dass im Jahre 2009 nur 12,8 % der Frauen (durch alle Altersgruppen) eine Vorsorgeuntersuchung beim Arzt für Allgemeinmedizin in Anspruch genommen haben (ein Rückgang von 2,7 % gegenüber dem ...Weiterlesen ...

Podium

  • Das Kind als Schaden? Kein Schadenersatz bei Pränataldiagnostik?

    Die komplexen ethischen wie rechtlichen Fragestellungen, die der Gesetzesentwurf zu einer Haftungsfreistellung der Pränataldiagnostik impliziert, wurden in einem Round-Table Anfang Mai diskutiert, zu dem Dr. Christoph Reisner, Präsident der Niederösterreichischen Ärztekammer, in Kooperation mit dem MedMedia-Verlag geladen hatte. Es moderierte Dr. Irmgard Bayer.

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  • ÖGPPM zur Arzthaftung in der Pränataldiagnostik – Fondslösung als Kompromiss?

    Zu der zeitweilig äußerst heftigen Debatte über die Haftung von Ärzten für das „Übersehen“ einer Schädigung des Embryos und der Nicht-Aufklärung der Mutter bzw. Eltern kam vor kurzem ein Vorschlag der Österreichischen Gesellschaft für Prä- und Perinatale Medizin (ÖGPPM). Prim. Dr. Wolfgang Arzt als Präsident der Gesellschaft präsentierte bezüglich der finanziellen Haftung diesen Lösungsansatz: „Wir empfehlen eine außergerichtliche Lösung.“

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Gynäkologische Onkologie

Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Medizingeschichte – Historische Konzepte zur Endometriose und Adenomyose

    Zwischen 2 % bis 8 % der prämenopausalen Frauen sind von Endometriose betroffen, welche als kausaler Faktor in bis zu 40 % aller Sterilitätspatientinnen nachgewiesen werden kann. Wir schreiben das Jahr 2011, doch wissenschaftliche Bestrebungen, die Entstehung, das Wesen und die Auswirkungen der Erkrankung zu beschreiben, gehen bis auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Nach 150 Jahren lohnt es sich, einmal in die Vergangenheit zu blicken, um eine Frage zu beantworten – um wie viel sind wir weiter gekommen?

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  • Ergebnisse einer Metaanalyse – Vaginalsonographische Diagnostik der tief infiltrierenden Darmendometriose

    Epidemiologische Studien zeigen, dass 2–8 % der prämenopausalen Frauen von Endometriose betroffen sind, außerdem gilt Endometriose als wesentlicher kausaler Faktor in bis zu 40 % aller Sterilitätspatientinnen. Trotz der hohen Prävalenz der Erkrankung liegt die mittlere Zeitspanne vom Auftreten der ersten Symptome bis zur endgültigen Diagnose zwischen 8 und 10 Jahren.

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  • Therapie und Prophylaxe – Harninkontinenz der Frau

    Die ICS (International Incontinence Society) definiert Inkontinenz als „ungewollten Harnverlust, der objektivierbar und von einem Ausmaß ist, dass er hygienische und soziale Probleme verursacht“! Die für Diagnose und Therapie der Harninkontinenz eingesetzten Mittel liegen mittlerweile in der Größenordnung von denen mit Diabetes mellitus und Hypertoniebehandlung. Insgesamt sind in Österreich schätzungsweise etwa 850.000 Frauen und 150.000 Männer von dieser Problematik betroffen. Neue innovative Entwicklungen bei der Therapie der weiblichen Harninkontinenz tragen zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität bei!

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  • Inkontinenz bei Frauen – Update Schlingen

    Insgesamt sind in Österreich etwa 850.000 Frauen von der Inkontinenzproblematik betroffen. In der Altersgruppe der 45–70-jährigen Frauen zeigt sich eine Inzidenz von nahezu 30–45 %. Im Laufe ihres Lebens müssen sich 15 % aller Frauen einer Inkontinenz- oder Deszensusoperation unterziehen. Die operative Behandlung der weiblichen Stressharninkontinenz erfolgt in der Regel nach Ausschöpfung der konservativen Maßnahmen, wenn die Patientin weiterhin unter der Harninkontinenz leidet.

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  • Aktuelle Optionen und Checklisten für die Beratung – Notfallverhütung – wann doch ärztliche Konsultation?

    Zwischen der Befruchtung und Implantation liegen im Schnitt etwa 7 Tage und diese vulnerable Phase kann z. B. durch eine kurzfristige Hormoneinnahme gestört werden. Dadurch wird nur die Nidation verhindert und nicht ein Frühabort induziert. Diese Phase eignet sich somit für eine postkoitale Verhütung, die jedoch lediglich im Einzelfall indiziert und nicht zur langfristigen Verhütung geeignet ist.

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  • Serie: Virusinfektionen in der Schwangerschaft – Teil 3 – Varizellen und Herpes zoster

    Varizellen (Feuchtblattern, Schafblattern, Windpocken) und Herpes zoster (Gürtelrose) sind zwei Manifestationen desselben Virus, nämlich des so genannten Varicella-Zoster-Virus (VZV). Dieses Virus ist ein DNA-Virus und gehört zur Gruppe der Herpesviren.

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  • Diagnostik und Therapie – Eisenmangelanämie in der Schwangerschaft und postpartal

    Aus rechtzeitiger Diagnostik und effizienter Therapie einer Eisenmangelanämie in der Schwangerschaft resultiert ein positiver Einfluss auf das mütterliche und fetale Outcome, wobei insbesondere auch an die Vermeidung von Fremdblutgabe in der Schwangerschaft unter der Geburt und post partum gedacht werden sollte.

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Frauengesundheit