UIM 05|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

UIM 05|2011 Themenheft Diabetes

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Die gewaltige Finanzkrise, die Griechenland seit Monaten rüttelt und beutelt, ist für viele ein Augen-Öffner: Politiker geben in vielen Ländern dem Volk mehr, als es oder sonst jemand im Umfeld verdient hat. ...Weiterlesen ...

Innere Medizin Aktuell

  • Lieber gemeinsam

    Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer, über die Perspektiven mit Gruppenpraxen für Patienten und Ärzte.

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  • Initiative „Rahmen-Gesundheitsziele für Österreich“ – Die Hoffnung stirbt nie!

    „Österreich“ soll gesund werden. Im Mai wurde von der Bundesgesundheitsorganisation bei der Gesundheitskonferenz die Initiative zur Entwicklung von „Rahmen-Gesundheitszielen“ für Österreich gestartet. Ist dies wieder ein weiteres Lippenbekenntnis oder doch ein richtiger Schritt zu einer echten Reform im Gesundheitswesen?

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  • Antrittsvorlesung von Professor Michael Trauner an der MedUni Wien

    Anfang Juni 2011 hielt Univ.-Prof. Dr. Michael Trauner seine Antrittsvorlesung* am AKH in Wien. Er folgte dem langjährigen Inhaber des Lehrstuhles für Gastroenterologie und Hepatologie, o. Univ.-Prof. Dr. Alfred Gangl. Rektor Wolfgang Schütz, Professor Christoph Zielinski und Professor Josef Smolen würdigten den zielstrebigen Werdegang von Prof. Trauner.  

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Focus: Hämatologie

  • Das Von-Willebrand-Syndrom

    Das Von-Willebrand-Syndrom (VWS) ist die häufigste hereditäre Blutgerinnungsstörung und für den Hauptteil der milden bis moderaten Blutungsneigungen verantwortlich. Benannt nach seinem Erstbeschreiber, dem finnischen Arzt Dr. Erik von Willebrand, wird es durch einen quantitativen Mangel oder qualitativen Defekt des Von-Willebrand-Faktors (VWF) verursacht.

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  • Dramatische, lebensbedrohliche Erkrankung – Thrombotisch-thrombopenische Purpura

    Die thrombotischen Mikroangiopathien sind eine Gruppe von Erkrankungen, die zwar einen ähnlichen laborchemischen und klinischen Phänotyp haben, sich aber pathophysiologisch durchaus unterscheiden (> Tab. 1). Gemeinsam ist das Bild einer Coombs-negativen hämolytischen Anämie mit Fragmentozyten, einer Thrombopenie und Zeichen der Organdysfunktion. Diese kann alle Organe betreffen, beeindruckt aber meist als Nierenfunktionseinschränkung, zerebrale Symptomatik oder Koronarperfusionsstörung. Oft besteht auch eine ausgeprägte Hypertonie. Dieses Krankheitsbild hat unbehandelt eine Letalität von ca. 90%. Der nachfolgende Beitrag beschreibt die Pathophysiologie, Diagnostik und die modernen Therapiemöglichkeiten einer speziellen Untergruppe der thrombotischen Mikroangiopathien, der thrombotisch-thrombopenischen Purpura (TTP, M. Moschcowitz).

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  • Immunthrombopenie – Individualisierte Therapie

    Die Immunthrombopenie (ITP), die früher als idiopathische Thrombozythämie oder auch Morbus Werlhof bezeichnet wurde, ist eine Autoimmunerkrankung, die durch eine Verminderung der Thrombozyten im peripheren Blutbild charakterisiert ist. Definitionsgemäß ist nach dem rezentesten internationalen Konsensus eine Thrombozytopenie < 100 G/l vorhanden, die anderen Zellreihen (Erythrozyten und Leukozyten) weisen normale Zahlen und eine normale Charakteristik auf. Es wird zwischen der primären ITP und sekundären Formen unterschieden. Bei der primären findet man keine zugrunde liegende zusätzliche Erkrankung, als sekundäre Formen werden Autoimmunthrombopenien bezeichnet, die mit anderen Grunderkrankungen, z. B. rheumatologischen Erkrankungen, lymphoproliferativen Erkrankungen, viralen oder bakteriellen Infektionen bzw. bestimmten Medikamenten einhergehen. Es werden weiters eine neu diagnostizierte ITP (Diagnose vor weniger als 3 Monaten), eine persistierende ITP (3-12 Monate) und eine chronische ITP (mehr als 12 Monate) unterschieden. Die Immunthrombopenie kann in jedem Lebensalter auftreten, Frauen sind etwa doppelt bis 3-mal so häufig betroffen wie Männer. Die Inzidenzrate beträgt 2-4 auf 100.000 Neuerkrankungen pro Jahr, die ITP zählt damit zu den so genannten „seltenen Erkrankungen“ oder „orphan diseases“.

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  • Philadelphia-negative myeloproliferative Neoplasien

    Seit Entdeckung der JAK2-Mutationen gab es weitere, wesentliche Fortschritte im Management der Philadelphia-negativen Neoplasien. Zu den wichtigsten zählen revidierte Diagnosekriterien, neue Prognosemodelle und die Einführung der JAK2-Inhibitoren in die Klinik.

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  • Selten, aber häufig heilbar – Hodgkin-Lymphome

    Hodgkin-Lymphome zählen mittlerweile zu den am häufigsten heilbaren Krebserkrankungen. Sie stellen eine Gruppe seltener Erkrankungen dar, die nur 0,6% aller Malignome ausmacht. Der vorliegende Artikel soll eine kurze Übersicht über die wichtigsten Fakten zur Klinik, Diagnostik, Therapie und Prognose darstellen.

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  • Editorial
    Focus Hämatologie
    Die Hämatologie ist ein Gebiet, das sich seit vielen Jahren dynamisch entwickelt. Diagnos – tik und Therapie sind gezielter möglich, dies erlaubt auch eine gezieltere und auf jeden einzelnen Patienten besser zugeschnittene Therapie.
    Bei den hämatologischen Neoplasien gibt ...Weiterlesen ...

Kardiologie

  • Highlights der ÖKG-Jahrestagung*

    Myokardiale Regeneration, transkutaner Klappenersatz, neue interventionelle Methoden, Fallbesprechungen in Fokus-Sitzungen

    Es wurden heuer 186 Abstracts eingereicht und 27 publizierte Arbeiten, die für den Kardiologenpreis und den Preis für Herz-Kreislauf-Forschung aus der „Hans und Blanca Moser“-Stiftung zum Wettkampf antraten.

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  • Arterial stiffness – Endorganschaden mit Konsequenzen?

    In den rezenten Empfehlungen der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft und der Europäischen Hypertoniegesellschaft zum Management der arteriellen Hypertonie wird die Bestimmung der Carotis-Femoralis- Pulswellengeschwindigkeit (cfPWV) zur Abschätzung der arteriellen (inbesonders der aortalen) Gefäßsteifigkeit („arterial stiffness“) empfohlen. Eine erhöhte cfPWV als Ausdruck einer erhöhten Gefäßsteifigkeit ist ein direktes Maß eines Endorganschadens des primär betroffenen Organsystems bei arterieller Hypertonie, nämlich des arteriellen Gefäßbaumes, und als solches mit einer schlechteren Prognose vergesellschaftet, woraus sich die dringende Notwendigkeit einer konsequenten Modifikation aller kardiovaskulären Risikofaktoren ableitet.

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Angiologie

Hämatologie und Hämostaseologie

  • Das Von-Willebrand-Syndrom

    Das Von-Willebrand-Syndrom (VWS) ist die häufigste hereditäre Blutgerinnungsstörung und für den Hauptteil der milden bis moderaten Blutungsneigungen verantwortlich. Benannt nach seinem Erstbeschreiber, dem finnischen Arzt Dr. Erik von Willebrand, wird es durch einen quantitativen Mangel oder qualitativen Defekt des Von-Willebrand-Faktors (VWF) verursacht.

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  • Dramatische, lebensbedrohliche Erkrankung – Thrombotisch-thrombopenische Purpura

    Die thrombotischen Mikroangiopathien sind eine Gruppe von Erkrankungen, die zwar einen ähnlichen laborchemischen und klinischen Phänotyp haben, sich aber pathophysiologisch durchaus unterscheiden (> Tab. 1). Gemeinsam ist das Bild einer Coombs-negativen hämolytischen Anämie mit Fragmentozyten, einer Thrombopenie und Zeichen der Organdysfunktion. Diese kann alle Organe betreffen, beeindruckt aber meist als Nierenfunktionseinschränkung, zerebrale Symptomatik oder Koronarperfusionsstörung. Oft besteht auch eine ausgeprägte Hypertonie. Dieses Krankheitsbild hat unbehandelt eine Letalität von ca. 90%. Der nachfolgende Beitrag beschreibt die Pathophysiologie, Diagnostik und die modernen Therapiemöglichkeiten einer speziellen Untergruppe der thrombotischen Mikroangiopathien, der thrombotisch-thrombopenischen Purpura (TTP, M. Moschcowitz).

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  • Immunthrombopenie – Individualisierte Therapie

    Die Immunthrombopenie (ITP), die früher als idiopathische Thrombozythämie oder auch Morbus Werlhof bezeichnet wurde, ist eine Autoimmunerkrankung, die durch eine Verminderung der Thrombozyten im peripheren Blutbild charakterisiert ist. Definitionsgemäß ist nach dem rezentesten internationalen Konsensus eine Thrombozytopenie < 100 G/l vorhanden, die anderen Zellreihen (Erythrozyten und Leukozyten) weisen normale Zahlen und eine normale Charakteristik auf. Es wird zwischen der primären ITP und sekundären Formen unterschieden. Bei der primären findet man keine zugrunde liegende zusätzliche Erkrankung, als sekundäre Formen werden Autoimmunthrombopenien bezeichnet, die mit anderen Grunderkrankungen, z. B. rheumatologischen Erkrankungen, lymphoproliferativen Erkrankungen, viralen oder bakteriellen Infektionen bzw. bestimmten Medikamenten einhergehen. Es werden weiters eine neu diagnostizierte ITP (Diagnose vor weniger als 3 Monaten), eine persistierende ITP (3-12 Monate) und eine chronische ITP (mehr als 12 Monate) unterschieden. Die Immunthrombopenie kann in jedem Lebensalter auftreten, Frauen sind etwa doppelt bis 3-mal so häufig betroffen wie Männer. Die Inzidenzrate beträgt 2-4 auf 100.000 Neuerkrankungen pro Jahr, die ITP zählt damit zu den so genannten „seltenen Erkrankungen“ oder „orphan diseases“.

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  • Philadelphia-negative myeloproliferative Neoplasien

    Seit Entdeckung der JAK2-Mutationen gab es weitere, wesentliche Fortschritte im Management der Philadelphia-negativen Neoplasien. Zu den wichtigsten zählen revidierte Diagnosekriterien, neue Prognosemodelle und die Einführung der JAK2-Inhibitoren in die Klinik.

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  • Selten, aber häufig heilbar – Hodgkin-Lymphome

    Hodgkin-Lymphome zählen mittlerweile zu den am häufigsten heilbaren Krebserkrankungen. Sie stellen eine Gruppe seltener Erkrankungen dar, die nur 0,6% aller Malignome ausmacht. Der vorliegende Artikel soll eine kurze Übersicht über die wichtigsten Fakten zur Klinik, Diagnostik, Therapie und Prognose darstellen.

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  • Editorial
    Focus Hämatologie
    Die Hämatologie ist ein Gebiet, das sich seit vielen Jahren dynamisch entwickelt. Diagnos – tik und Therapie sind gezielter möglich, dies erlaubt auch eine gezieltere und auf jeden einzelnen Patienten besser zugeschnittene Therapie.
    Bei den hämatologischen Neoplasien gibt ...Weiterlesen ...

Rheumatologie

  • Juvenile idiopathische Arthritis – Fortschritte in der Therapie

    In der Therapie der juvenilen idiopathischen Arthritis haben sich wesentliche Verbesserungen ereignet, die zu einer deutlich niedrigeren Rate an zu rehabilitierenden Erwachsenen und damit zu einer deutlich besseren Berufsfähigkeit der Betroffenen führen. Im Folgenden soll die Anwendung der Medikamente innerhalb und außerhalb der Zulassung angeführt werden.

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  • Substitution von Immunglobulin in der Rheumatologie

    Definierte Indikationen und Off-Label-Use

    Immunglobuline haben in der Therapie von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises breite Einsatzmöglichkeiten, teilweise aber im Off-Label-Use und nicht immer ausreichend durch Studienevidenz abgesichert.

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Onkologie

Endokrinologie & Stoffwechsel

Gastroenterologie & Hepatologie

Nephrologie

Infektiologie

  • Die akute Bronchitis des Erwachsenen

    Die akute Bronchitis ist ein in der Praxis sehr häufiges Krankheitsbild und dabei eine der häufigsten Ursachen für die missbräuchliche Verordnung von Antibiotika. Es gibt Schätzungen, nach denen 60-70% der Patienten, die mit einer akuten Bronchitis einen Arzt aufsuchen, Antibiotika verordnet bekommen, die noch dazu in der überwiegenden Zahl der Fälle sog. Breitspektrum-Antibiotika darstellen.

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Schmerzmedizin

  • Schmerzen bei Rückenmarkverletzung

    Nach der International Association for the Study of ain (IASP) kann man den Schmerz nach Rückenmarkverletzungen in nozizeptiv (muskuloskelettal, viszeral) und neuropathisch (über dem Niveau der Verletzung, im Bereich der Verletzung, unter dem Niveau der Verletzung) einteilen (> Abb. 1)1, 2. Schmerzen nach Rückenmarkverletzungen sind schwierig zu behandeln, bedürfen einer interdisziplinären Zusammenarbeit und benötigen oft ein umfassendes Therapiekonzept von medikamentöser bis invasiver Therapie, psychosozialer Behandlung und Rehabilitationsprogrammen. 

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  • Analgetika – Wechselwirkungspotenzial in der Multimedikation

    Mit der Anzahl der verabreichten Medikamente steigt exponentiell die Gefahr von klinisch relevanten symptomatischen Wechselwirkungen, die nicht selten zu langen Spitalsaufenthalten führen können, wie viele internationale Studien aufzeigen. Die wichtigsten Maßnahmen zur Reduktion dieser Problematik liegen in einer ausführlichen Aufklärung der Patienten und in einer regelmäßigen Überprüfung der Therapie auf Sinnhaftigkeit der Weiterführung (z. B. unter Zuhilfenahme des MAI-Index).

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Palliativmedizin

  • Behandlung von Symptomen am Lebensende

    Die Behandlung von Symptomen am Lebensende stellt eine große Herausforderung für alle beteiligten Berufsgruppen sowie die Angehörigen dar. Die größte Herausforderung für Mediziner und auch Pflegende ist die Prognose der Zeitspanne des Lebens bis zum Tod. Von dieser Prognose hängen auch Therapie und das Ziel der Behandlung ab, ebenso die Symptombehandlung. Für die Anleitung zur Symptombehandlung gibt es etliche hilfreiche Publikationen wie z. B. die TAKO-Empfehlungen (Tiroler Arbeitskreis Onkologie) zu Diagnostik, Therapie und Nachsorgeuntersuchung in Tirol. Anleitungen für die Prognoseeinschätzung gibt es ebenso wie Versuche nach dieser Prognoseeinschätzung mit unseren Behandlungssystemen adäquat zu reagieren (z. B. Liverpool Pathway http://www.liv.ac.uk/mcpcil/liverpool-care-pathway/).  

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  • EAPC-Kongress – Ausbreitung von Palliative Care über die europäischen Grenzen hinaus

    Während die letzten Kongresse der EAPC* auf die Behandlung der Durchbruchschmerzen mit schnell wirksamen Fentanylpräparaten und Behandlung der opioidinduzierten Nebenwirkungen, v. a. die Obstipation mit subkutanen Opioidantagonisten und oralen Kombinationspräparaten fokussiert waren, lag der Fokus des diesjährigen Treffens in der Vernetzung von Palliative Care, was sich im Motto „reaching out“ widerspiegelte (siehe Logo). 

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Pneumologie

Themenheft: Diabetes

  • Auf dem Weg zu sicheren Medikamenten? – Neue EMA-Richtlinien

    Eine Wirksamkeit von Antidiabetika wurde bisher bei Verbesserung der Blutzuckerkontrolle angenommen. Dieses Paradigma wird durch Bedenken zur Sicherheit von Arzneimitteln in anderem Licht gesehen, wie dies im Fall von inhalativem Insulin oder von Rosiglitazon veranschaulicht ist.   Wir fordern als…

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  • Parodontitis und Diabetes mellitus: eine Wechselbeziehung

    Die Wechselbeziehung zwischen parodontaler Erkrankung und Diabetes mellitus ist Beispiel einer zyklischen Assoziation, wo eine systemische Erkrankung ein anfälliges Individuum zu einer oralen Infektion prädisponiert und diese nach oraler Etablierung in ihrem Verlauf verschlechtert.    Allgemeinmedizin und Zahnheilkunde sind Fächer,…

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  • Endokrine Arthropathien

    Schnittpunkte zwischen Diabetes mellitus und rheumatischen Erkrankungen gibt es unter anderem durch die systemische Inflammation und glykämische Effekte von Kortikosteroiden. Aber gibt es auch rheumatologische Veränderungen bei Stoffwechselerkrankungen?   Endokrine Arthropathien sind schmerzhafte Erkrankungen des Muskel- oder Gelenkapparates, die primär…

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  • Gastroenterologische Manifestationen der autonomen Neuropathie

    Subklinische Anzeichen einer autonomen Neuropathie lassen sich bei Patienten mit Typ-2-Diabetes meist schon innerhalb eines Jahres, bei Patienten mit Typ-1-Diabetes innerhalb von 2 Jahren nach Diagnosestellung nachweisen. Klinische Symptome treten in der Regel aber oft erst nach vielen Jahren auf….

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  • Diabetische Dermatopathien

    Nach Literaturangaben leiden bis zu 70 % aller Diabetiker an dermatologischen Erkrankungen. Die häufigsten Erkrankungsbilder werden in diesem Überblicksartikel kurz dargestellt.   Dermatologische Komplikationen wie Pruritis bei Exsikkose, Pyodermien und Mykosen zeigen sich häufig im Rahmen der klinischen Symptomatik infolge…

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  • Neurologische Komplikationen

    Diabetes mellitus schafft als metabolische Systemerkrankung eine interdisziplinäre Schnittmenge an gleichermaßen internistisch wie neurologisch erkrankten Patienten. Insbesondere das vulnerable Gefäß- und Nervengewebe bedingt regelhaft diabetische Komplikationen am zentralen und peripheren Nervensystem.   Diabetes und Schlaganfall In der Einzelbetrachtung rangiert der…

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  • Systemische Inflammation

    Die systemische Entzündung ist ein wesentlicher Link zwischen Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die gezielte Ausschaltung inflammatorischer Prozesse könnte künftig die etablierten Therapieoptionen bei Diabetespatienten ergänzen.   Typ-2-Diabetes ist die am stärksten mit der Adipositas assoziierte Erkrankung. Entsprechend dem dramatischen weltweiten Anstieg…

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  • Diabetes und immunologische Abwehrmechanismen

    Nach klinischen Daten zu schließen weisen Diabetiker eine erhöhte Infektionsanfälligkeit auf. Der genaue Pathomechanismus dieser Tatsache konnte jedoch bisher nicht restlos geklärt werden.  Diabetische Patienten erkranken deutlich häufiger an Infektionen als Gesunde. Wenngleich diese Tatsache als allgemein bekannt angenommen wird,…

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  • Editorial

    Sehr geehrte Damen und Herren! Die vorliegende Ausgabe des UNIVERSUM INNERE MEDIZIN beinhaltet eine Artikelreihe zu besonderen Schwerpunkten aus dem Bereich des Diabetes mellitus. Die dabei angeführten Komorbiditäten ergänzen die bekannten Darstellungen der mikro- und makrovaskulären diabetischen Spätkomplikationen und sind…

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  • Editorial

    Sehr geehrte Kolleginnen! Sehr geehrte Kollegen! Als diabetologisch interessierter Internist freut es mich besonders, Ihnen gemeinsam mit Frau Prof. Lechleitner das vorliegende Themenheft präsentieren zu dürfen. Im Zentrum der Diabetologie standen in letzter Zeit Diskussionen über adäquate Zielwerte der Stoffwechselkontrolle…

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