UIM 06|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

UIM 06|2011 Mannbeilage

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

  • Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Gegenwärtig ist wieder einmal die Zweiklassenmedizin in den Schlagzeilen, ausgelöst durch eine höchst hinterfragungswürdige Erhebung von Wartezeiten bei elektiven Augenoperationen. Da hat es schon ein paar gute Kommentare in diversen Zeitungsartikeln und Leserbriefen gegeben. So z. B. dass die Einnahmen ...Weiterlesen ...

Innere Medizin Aktuell

  • „Kümmert euch!“

    Demnächst tritt der 1000. zur Prüfung zum Facharzt für Innere Medizin an. Eine Erfolgsgeschichte, zweifelsohne. Trotzdem sieht Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer, Verbesserungsmöglichkeiten in der Betreuung während der Ausbildung.

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  • Gesundheit für alle – auch für ÄrztInnen!

    Gesundheitsminister Alois Stöger argumentiert auf seiner Web-Plattform „Gesundheitsziele Österreich“, man dürfe nicht nur auf Krankheit reagieren, sondern müsse verstärkt in Richtung Gesundheit agieren. Das erklärte Ziel sei, „Gesundheit für alle“ zu ermöglichen. Ich möchte in diesem Zusammenhang den Fokus auf die öster – reichische Ärzteschaft richten. Gegenwärtig wird mehr über das Gesundheitsversorgungssystem gesprochen als über dessen primäre Akteure. Welche Berufs- bzw. Lebensumstände sind erforderlich, um die Gesundheit der Ärzte/Ärztinnen zu erhalten und zu fördern?

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  • KandidatIn Nummer 1.000, bitte zur Prüfung!

    Am Freitag, den 23. September 2011, findet die 17. ÖÄK-Facharztprüfung Innere Medizin in Wien an der Wirtschaftsuniversität statt. Dieses Mal wird der/die 1.000 Kandidat/-in zur Prüfung antreten. 

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Focus: Onkologie

  • Bronchialkarzinom – neue Strategien, neue Targets Bronchialkarzinom

    Das Thema Bronchialkarzinom war am diesjährigen ASCO in allen Formen um – fangreich vertreten, dies auch als Ausdruck dafür, dass die Erkrankung vor allem in fortgeschrittenen Stadien noch immer nicht kurativ behandelt werden kann. Dementsprechend lag der Schwerpunkt vor allem bei neuen Therapieansätzen, besonders im Bereich der zielgerichteten Therapie, aber auch in der Erforschung von prognostischen und prädiktiven Markern zur besseren Patientenselektion. Diskutiert wurden aber auch die Studienkonzepte an sich, da die bisherige phasenhafte Abfolge den neuen Therapien nicht mehr gerecht erscheint. Diskutiert wurde auch, welche Studienendpunkte für ein therapeutisches Konzept adäquat wären, da heutzutage mehrere Therapielinien durchaus üblich sind und die Gesamtüberlebenszeit beeinflussen. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick aus dem reichhaltigen Angebot der ASCO-Präsentationen geboten werden.

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  • GIST-Studie SSGXVIII zu Imatinib – Höhere Effektivität bei längerer Therapiedauer

    Die Ergebnisse der Deutsch-Skandinavischen Phase-III-GIST-Studie (SSGXVIII) waren sicher das Highlight des diesjährigen ASCO-Meetings. Ein kleines Detail am Rande: Mittlerweile ist es 10 Jahre her, seit die revolutionäre Wirkung von STI571 (Imatinib, Glivec®) bei einigen wenigen GIST-Patienten (Phase I) erstmalig präsentiert wurde. 

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  • Ein doppelter Schlag gegen das metastasierte Melanom

    Anti-CTLA4-Antikörper Ipilimumab und BRAF-Inhibitor Vemurafenib

    Das jährlich Treffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) fand zwischen 3. und 7. Juni 2011, wie vergangenes Jahr auch in Chicago statt. Nachdem bereits letztes Jahr eine große Phase-III-Studie einen signifikanten Überlebensvorteil für Patienten mit metastasiertem Melanom unter Behandlung mit Ipilimumab zeigte, gab es dieses Jahr gleich zwei positive Nachrichten für Patienten mit dieser äußerst aggressiv verlaufenden Erkrankung zu vermelden. 

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  • Therapie des Mammakarzinoms

    Kombinierte HER2-Immuntherapie, Brustkrebsprävention, Triple-negative Tumoren

    ASCO-Präsentationen* zur Immun(chemo)therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms im neoadjuvanten Setting konnten die bisher verfügbaren Daten bestätigen und eine bessere Wirkung der kombinierten Immuntherapie gegenüber den jeweiligen HER2-Monotherapien (+/– Chemotherapie) darstellen (eine Übersicht bietet > Tab.). Interessant waren auch die translationellen Arme dieser Studien, die bislang postulierte Resistenzmechanismen für Tras tuzumab in Frage stellen konnten. Praxisrelevant war darüber hinaus eine Phase-III-Studie mit dem Aromatasehemmer Exemestan zur Brustkrebsprävention bei Hochrisikofrauen, während eine Phase-III-Studie mit dem PARP-Inhibitor Iniparib beim triple-negativen Mammakarzinom die hohen Erwartungen an diese neue Therapieoption nicht erfüllen konnte.

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  • Editorial – ASCO 2011: „Patienten, Pathways, Innovationen“
    Unter dem Motto „Patienten, Pathways, Innovationen“ fand der diesjährige Weltkongress für Onkologie erneut in Chicago statt und bot eine Fülle an Daten mit zielgerichteten neuen Substanzen.
    Das Late Breaking Abstract Nr. 1 war der Therapie gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) gewidmet, bei ...Weiterlesen ...

Kardiologie

Angiologie

  • Karotisstenose – Relevanz und Intervention

    Hierzulande erleiden jährlich ca. 20.000 Menschen einen Schlaganfall, wobei dieser für die Todesfälle von 15 % der Frauen und 10 % der Männer verantwortlich ist. Ca. 80 % der Schlaganfälle sind ischämische Ereignisse und die Makroangiopathie der supraaortalen Gefäße zeichnet sich für bis zu 20 % der zerebralen Ischämien verantwortlich.1, 2 Hier steht neben seltenen Ursachen wie Dissektion, fibromuskulärer Dysplasie und Vaskulitiden die arteriosklerotisch bedingte Stenose an der Arteria carotis interna (ACI) ganz im Vordergrund. 

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  • Frühe Embolie-„Signale“ in der ACE-Studie – Schlaganfallprädiktion bei asymptomatischer Karotisstenose

    Stenosierende Prozesse im Bereich der extrakraniellen Karotiden sind häufige Befunde duplexsonographischer Untersuchungen. Bei symptomatischen Patienten, die korrespondierend zu etwaigen Stenosen ein zerebrovaskuläres Ereignis (transitorische ischämische Attacke [TIA], prolongiertes reversibles ischämisches neurologisches Defizit [PRIND] oder Insult) erlitten haben, ist eine unmittelbare Zuweisung zur Endarterektomie mittlerweile Standard of Care. Kontrovers wird allerdings die Vorgehensweise bei Patienten mit asymptomatischen Karotisstenosen diskutiert. Vor diesem Hintergrund untersuchte die rezent in „Lancet Neurology“ publizierte ACE-Studie1) (Asymptomatic Carotid Emboli Study) den Stellenwert der transkraniellen Dopplersonographie zur Prädiktion von Schlaganfällen bereits im Stadium der asymptomatischen Karotisstenose.

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Rheumatologie

  • EULAR 2011 – Kongress-Nachlese

    Der diesjährige EULAR-Kongress* versammelte Ende Mai 16.000 RheumatologInnen aus der ganzen Welt in London. Vier Tage lang wurden die neuesten Forschungsergebnisse aus allen Bereichen der Rheumatologie, von der Grundlagenforschung bis zur Rehabilitation, vorgestellt. 

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  • Erfolg durch koordinierte Zusammenarbeit

    Management und Selbstmanagement der rheumatoiden Arthritis verfolgen eine Reihe von Zielen, die sich überschneiden, wechselseitig beeinflussen oder ergänzen können. Sie werden durch den Rheumatologen und Patienten in Kooperation erarbeitet, festgelegt und umgesetzt. 

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Onkologie

  • Bronchialkarzinom – neue Strategien, neue Targets Bronchialkarzinom

    Das Thema Bronchialkarzinom war am diesjährigen ASCO in allen Formen um – fangreich vertreten, dies auch als Ausdruck dafür, dass die Erkrankung vor allem in fortgeschrittenen Stadien noch immer nicht kurativ behandelt werden kann. Dementsprechend lag der Schwerpunkt vor allem bei neuen Therapieansätzen, besonders im Bereich der zielgerichteten Therapie, aber auch in der Erforschung von prognostischen und prädiktiven Markern zur besseren Patientenselektion. Diskutiert wurden aber auch die Studienkonzepte an sich, da die bisherige phasenhafte Abfolge den neuen Therapien nicht mehr gerecht erscheint. Diskutiert wurde auch, welche Studienendpunkte für ein therapeutisches Konzept adäquat wären, da heutzutage mehrere Therapielinien durchaus üblich sind und die Gesamtüberlebenszeit beeinflussen. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick aus dem reichhaltigen Angebot der ASCO-Präsentationen geboten werden.

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  • GIST-Studie SSGXVIII zu Imatinib – Höhere Effektivität bei längerer Therapiedauer

    Die Ergebnisse der Deutsch-Skandinavischen Phase-III-GIST-Studie (SSGXVIII) waren sicher das Highlight des diesjährigen ASCO-Meetings. Ein kleines Detail am Rande: Mittlerweile ist es 10 Jahre her, seit die revolutionäre Wirkung von STI571 (Imatinib, Glivec®) bei einigen wenigen GIST-Patienten (Phase I) erstmalig präsentiert wurde. 

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  • Ein doppelter Schlag gegen das metastasierte Melanom

    Anti-CTLA4-Antikörper Ipilimumab und BRAF-Inhibitor Vemurafenib

    Das jährlich Treffen der American Society of Clinical Oncology (ASCO) fand zwischen 3. und 7. Juni 2011, wie vergangenes Jahr auch in Chicago statt. Nachdem bereits letztes Jahr eine große Phase-III-Studie einen signifikanten Überlebensvorteil für Patienten mit metastasiertem Melanom unter Behandlung mit Ipilimumab zeigte, gab es dieses Jahr gleich zwei positive Nachrichten für Patienten mit dieser äußerst aggressiv verlaufenden Erkrankung zu vermelden. 

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  • Therapie des Mammakarzinoms

    Kombinierte HER2-Immuntherapie, Brustkrebsprävention, Triple-negative Tumoren

    ASCO-Präsentationen* zur Immun(chemo)therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms im neoadjuvanten Setting konnten die bisher verfügbaren Daten bestätigen und eine bessere Wirkung der kombinierten Immuntherapie gegenüber den jeweiligen HER2-Monotherapien (+/– Chemotherapie) darstellen (eine Übersicht bietet > Tab.). Interessant waren auch die translationellen Arme dieser Studien, die bislang postulierte Resistenzmechanismen für Tras tuzumab in Frage stellen konnten. Praxisrelevant war darüber hinaus eine Phase-III-Studie mit dem Aromatasehemmer Exemestan zur Brustkrebsprävention bei Hochrisikofrauen, während eine Phase-III-Studie mit dem PARP-Inhibitor Iniparib beim triple-negativen Mammakarzinom die hohen Erwartungen an diese neue Therapieoption nicht erfüllen konnte.

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  • Editorial – ASCO 2011: „Patienten, Pathways, Innovationen“
    Unter dem Motto „Patienten, Pathways, Innovationen“ fand der diesjährige Weltkongress für Onkologie erneut in Chicago statt und bot eine Fülle an Daten mit zielgerichteten neuen Substanzen.
    Das Late Breaking Abstract Nr. 1 war der Therapie gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) gewidmet, bei ...Weiterlesen ...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Gastroenterologie & Hepatologie

Nephrologie

  • Osteoporose aus nephrologischer Sicht

    Aus nephrologischer Sicht ergeben sich bei der Diagnosestellung und Therapie der primären (nicht durch andere Erkrankungen/Interventionen hervorgerufenen) Osteoporose zwei wesentliche Fragen: 1. Sind die verwendeten Medikamente wirksam und sicher und 2. handelt es sich bei niereninsuffizienten Patienten noch um eine Osteoporose oder eher um eine renale Osteodystrophie? 

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Infektiologie

  • Österreichische Gesellschaft für Medizinische Mykologie (ÖGMM)

    Im Jahre 2001 wurde die Österreichische Gesellschaft für Medizinische Mykologie gegründet. Seither setzt sich die Gesellschaft dafür ein, dass die Medizinische Mykologie gut im ärztlichen Alltag verankert ist, bietet interdisziplinäre Fortbildungsveranstaltungen an und unterstützt die wissenschaftliche Entwicklung auf diesem Gebiet.

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Schmerzmedizin

  • Sicher am Steuer trotz Schmerzmedikation – Analgetika und Fahrtüchtigkeit

    In der Straßenverkehrsordnung ist im § 58 eine allgemeine Vorschrift über das Lenken von Kfz zu finden. Hier steht: „Unbeschadet der Bestimmungen des § 5 Abs.1 darf ein Fahrzeug nur lenken, wer sich in einer solchen körperlichen und geistigen Verfassung befindet, in der er ein Fahrzeug zu beherrschen und die beim Lenken eines Fahrzeuges zu beachtenden Rechtsvorschriften zu befolgen vermag.“

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Palliativmedizin

  • Geriatrie und Palliative Care – Im Spannungsfeld zwischen können und sollen

    Die Geriatrie wirkt im Spannungsfeld zwischen der Todesnähe und dem Sichern einer Lebensqualität unabhängig von der Länge des noch verbleibenden Lebens, zwischen Förderung der Selbstständigkeit und Autonomie einerseits und Gewährleistung von Schutz, Hilfe und Betreuung andererseits. In der Geriatrie ist die Betreuungsqualität an der Grenze zwischen „was getan werden kann“ und „was getan werden soll“ angesiedelt. Dies verlangt ein großes Maß an Empathie und hohe fachliche geriatrische, palliativmedizinische und vor allem ethische Kompetenz.

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Pneumologie

  • PDE-4-Inhibitoren Roflumilast und Cilomilast bei stabiler COPD

    PDE-4-Inhibitoren wurden im letzten Jahrzehnt als neue Hoffnung der COPD-Therapie intensiv beforscht. Als bislang einzige Substanz wurde Roflumilast 2010 von der EMA und erst heuer auch von der FDA (explizit zur Reduktion von Exazerbationen) zugelassen. Der Nettobenefit dieser Substanzgruppe unter Berücksichtigung von Nebenwirkungen ist jedoch nach wie vor Gegenstand der Diskussion. Mit einem unabhängigen systematischen Cochrane Review wurde nun ein Versuch zur Klärung unternommen, ob sich die theoretischen Benefits auch in klinisch relevanten Outcomes niederschlagen. 

    Chong J., Poole P., Leung B., Black P.N.: Phosphodiesterase 4 inhibitors for chronic obstructive pulmonary disease. Cochrane Database of Systematic Reviews 2011, Issue 5 

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  • The Cochrane Collaboration – „Das beste verfügbare Wissen“ für unsere Leserinnen und Leser

    Unter dem Motto „Das international beste verfügbare Wissen für die Gesundheitsversorgung“ arbeiten weltweit Tausende ÄrztInnen und WissenschafterInnen an der systematischen Auswertung klinischer Studienergebnisse für die Cochrane Collaboration. In exlusiver Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Österreich-Zweigstelle der Organisation präsentiert UNIVERSUM INNERE MEDIZIN künftig ausgewählte Cochrane Reviews aus allen Bereichen der inneren Medizin.  

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  • Inhalationstraining der PatientInnen

    Der große Vorteil der Inhalationstherapie gegenüber der so genannten oralen Therapie, d. h. dem Schlucken von Tabletten oder Kapseln, ist, dass das Medikament auf direktem Weg in die Lunge gelangt. Der Medikamentenwirkstoff muss also nicht wie bei der Tablette den Umweg über den Magen-Darm-Trakt nehmen.

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Themenheft: Mann

  • Der Mann in der Geriatrie

    Die Indikation zur Substitution altersassoziierter Hormonveränderungen (= Abnahmen) ist aus internistischer Sicht beim Mann kritisch und individuell zu stellen. Große, länger dauernde prospektive Studien zum klar definierten Nutzen bzw. Risiko einer Hormonersatztherapie (z. B. harte klinische Endpunkte und Tod) beim älteren Mann liegen derzeit nicht vor. Angesichts überzeugender klinischer Daten zur Behandlung der arteriellen Hypertonie, der Hyperlipidämie und auch der männlichen Osteoporose (z. B. Vitamin-D- und Kalzium-Gabe) ist diesen Indikationen im Allgemeinen die therapeutische Priorität zuzusprechen. Polypharmazie (definitionsgemäß die Verschreibung von mehr als 5 verschiedenen Präparaten) sollte zur Erhöhung der Compliance und Arzneimittelsicherheit nach Möglichkeit vermieden werden. Beachtet werden muss dabei, die „klinische Notwendigkeit“ von Verordnungen nicht nur durch die Brille des eigenen Fachbereiches zu beurteilen. Interdisziplinäre Kooperation und Kommunikation bei der Behandlung des Mannes in der Geriatrie ist daher ein unabdingbares Muss.

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  • Nierentransplantation: Hauptaugenmerk der Nachsorge liegt im Tumor-Screening

    Die Nierentransplantation ist ein etabliertes Verfahren zur Behandlung einer End Stage Renal Disease (ESRD) und ist nach gegenwärtigem Wissenstand hinsichtlich Morbidität, Überlebenszeit und Lebensqualität der Dialyse überlegen.

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  • Rasante Zunahme der „Klassiker“ Syphilis und Gonorrhö

    Syphilis, Gonorrhö, Ulcus molle (weicher Schanker), Lymphogranuloma venereum und Granuloma inguinale (extrem selten) zählen zu den klassischen Geschlechtskrankheiten, die ausschließlich durch Sexualkontakte übertragen werden. Diese Infektionen unterliegen in Österreich sowie in zahlreichen Ländern der obligatorischen Meldepflicht. Die beim Gesundheitsministerium zu meldenden Daten inkludieren nur Geschlecht und Zahl. 

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  • Harnwegsinfektionen beim Mann – Prävalenz, Diagnostik, Therapie

    Männer sind im Vergleich zu Frauen deutlich seltener von Harnweginfektionen (HWI) betroffen. Wie bei der Frau werden HWI auch beim Mann hauptsächlich durch Escherichia coli verursacht. HWI werden beim Mann meist als kompliziert eingestuft. Die Therapie sollte zielgerichtet nach Durchführung einer Harnkultur erfolgen. 

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  • Gibt es „die männliche Depression“?

    In der psychiatrischen Epidemiologie ist kaum etwas besser belegt als die Tatsache, dass Frauen ein 2- bis 3-fach höheres Risiko zur Entwicklung einer Depression haben als Männer. Allerdings weisen Männer deutlich erhöhte Suizidraten auf, ein Fakt, der Zweifel an diesen Daten aufkommen lässt, da Suizide zu 70 % im Rahmen von Depressionen vollzogen werden. Das Konzept der männlichen Depression beruht auf der Annahme einer Unter- bzw. Fehldiagnostizierung von Depressionen bei Männern, da diese durch die klassischen Symptome der Depression weniger imponieren, als eher durch Symptome wie Irritabilität, aggressives Verhalten, sowie erhöhten Alkoholkonsum, welche durch die gängigen Erhebungsbögen nicht abgebildet werden. Allerdings konnte das Konzept bisher nicht validiert werden.

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  • Genderaspekte der Abhängigkeit – Männer und Sucht

    Die Forschung im Bereich der genderspezifischen Psychiatrie beschäftigt sich mit vielen verschiedenen Aspekten. Diese reichen von unterschiedlichen ätiologischen sowie epidemiologischen Einflüssen bis hin zu unterschiedlichen Metabolisierungsmechanismen von Medikamenten. Dazu gesellen sich Unterschiede in der Verfügbarkeit von Hilfestellungen, die geschlechtsspezifische gesellschaftliche Stigmatisierung psychisch Kranker sowie Unterschiede der Retentionsraten bzw. Unterschiede in der Verweildauer in der Therapie 

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  • Gender-Medizin in der Urologie

    Mit großer Mehrheit wurde bei der Generalversammlung der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie am 5. November 2010 in Linz die Gründung der Arbeitsgruppe „Gender-Medizin in der Urologie“ beschlossen. 

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  • Geschlechtsspezifische Unterschiede vor der Geburt

    Vertreter des männlichen Geschlechtes haben es gegenteilig zum oft strapazierten Nimbus des starken Geschlechtes nicht etwa in allem leichter – ganz im Gegenteil – bereits lange vor der Geburt beginnt eine Geschichte, die wahrlich keine des Erfolges ist. Die folgenden Ausführungen wollen der Frage nachgehen, ob sich bei den wichtigsten Erkrankungen der Schwangerschaft statistisch relevante Unterschiede in Häufigkeit und Schwere der Verläufe abhängig vom Geschlecht des Ungeborenen finden lassen. 

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  • Editorial

    Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Das UNIVERSUM MANN ist in den letzten Jahren deutlich über den „Mann“ hinaus gewachsen. Unsere Zeitung hat sich tatsächlich zu einem Gender-Magazin entwickelt, da auch in der vorliegenden Ausgabe immer häufiger nicht der „Mann“ an sich,…

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  • Editorial