UIM 05|2012

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Kreijs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

UIM 05|2012 Themenheft Diabetes

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 5/2012
     
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen!
     
    Hier stehen wir alle mit Sorge, wie dieses unser Europa aus der gegenwärtigen Finanzkrise geschlossen herauskommt. Dass es so weit gekommen ist!? Politiker scheinen viel öfter Fehler zu machen als ...Weiterlesen ...

Innere Medizin Aktuell

Focus: Hämatologie

Kardiologie

  • Bioresorbierbare Koronarstents – Österreichweit erste Implantation

    Am 17. Februar 2012 wurde an der I. Internen Abteilung des AKH Linz im Rahmen der ABSORB-EXTEND-Studie der österreichweit erste bioresorbierbare Stent in ein Herzkranzgefäß implantiert. Bioresorbierbare Stents lösen sich im Lauf von etwa zwei Jahren nach der Implantation völlig auf und könnten ein weiterer Meilenstein in der Fortentwicklung der interventionellen Kardiologie sein.

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  • Keine Macht der Ohnmacht – Synkopen richtig diagnostizieren

    Nahezu jeder Arzt ist irgendwann mit Patienten mit vorübergehendem Bewusstseinsverlust (T-LOC = „transient loss of consciousness“) konfrontiert. Die Synkope ist eine Form des vorübergehenden Bewusstseinsverlustes. Internationale Richtlinien empfehlen den Einsatz eines implantierbaren Loop Rekorders (ILR) bei wiederholten Synkopen unklarer Genese mit höchster Evidenz. Dennoch werden in Österreich immer noch wenige ILRs implantiert und zu viele diagnostische Untersuchungen durchgeführt, die nicht den aktuellen Guidelines entsprechen.

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  • Diabetes-Komplikationen: Herzinsuffizienz und Diabetes

    Herzinsuffizienz und Diabetes sind häufige und über den Mediator der koronaren Herzkrankheit häufig gemeinsam auftretende Erkrankungen. Gerade im Bereich der Therapie der Herzinsuffizienz bei Diabetes gibt es noch eine Reihe offener Fragen.

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Angiologie

  • Akute und chronische PAVK der unteren Extremitäten

    Die periphere arterielle Verschlusskrankheit stellt – je nach Ausprägung – eine akute oder langfristige vitale Gefährdung für die betroffene Extremität dar. Sowohl die Therapie als auch die Sekundärprophylaxe haben den Erhalt der Extremität zum Ziel.

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  • Diagnosestrategien der tiefen Venenthrombose

    Grundlage der Diagnostik bilden Anamnese und klinische Untersuchung, aus denen sich die Vortestwahrscheinlichkeit ergibt. Diese bestimmt die weiterführenden diagnostischen Maßnahmen.

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Hämatologie und Hämostaseologie

Rheumatologie

  • Ankylosierende Spondylitis – Update 2012

    KONTEXT: In den letzten Jahren fand in der Diagnose der ankylosierenden Spondylitis ein Paradigmenwechsel statt: 25 Jahre nach Erscheinen der modifizierten New-York-Kriterien hat die ASAS (Assessment of Spondyloarthritis International Society) neue Diagnosekriterien entwickelt, die sowohl frühe präradiografische Stadien als auch die nativ-radiologisch nachweisbare ankylosierende Spondylitis einschließen und unter dem Überbegriff der axialen Spondyloarthritis zusammenfassen. Auch im Verständnis der Pathogenese dieser mit 0,5 % Prävalenz demografisch relevanten entzündlich-rheumatischen Erkrankung konnten Fortschritte erzielt werden, die auf neue therapeutische Möglichkeiten hoffen lassen.

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  • Neu initiierte Studie für individuell wirksame Behandlung

    Ziel einer soeben startenden, multizentrisch angelegten Studie in Wien ist es, prädiktive Marker zu identifizieren, die das Ansprechen auf eine Biologika-Therapie vorhersagen und so die Auswahl des geeigneten Medikamentes bestimmen können.

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Onkologie

Endokrinologie & Stoffwechsel

Gastroenterologie & Hepatologie

  • Auf das Mikrobiom Einfluss nehmen

    Das intestinale Mikrobiom, früher auch als Darmflora bezeichnet, ist ein „Superorgan“, das mehr als 10-mal so viele Zellen und mehr als 100-mal so viele Gene wie der menschliche Körper umfasst. Veränderungen in der Zusammensetzung des Mikrobioms werden als „Dysbiose“ bezeichnet und scheinen in der Genese von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eine wichtige Rolle zu spielen. Therapeutische Ansätze, um das Mikrobiom bei CED zu beeinflussen, sind zumindest teilweise effektiv. Zu diesen zählen Probiotika, Antibiotika sowie die fäkale Bakterientransplantation.

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Nephrologie

  • Alte Beziehung mit neuen Aspekten

    Eine Einschränkung der Nierenfunktion führt zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Vitamin A und zu einer verminderten Versorgung mit Vitamin C, Vitaminen des B-Komplexes und der aktiven Form von Vitamin D. Neue Aspekte ergeben sich vor allem durch die Aufklärung zugrundeliegender Mechanismen und die Erforschung bisher unbekannter Wirkungen einzelner Vitamine.

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Infektiologie

  • Stellenwert der Echinocandine bei invasiven Mykosen – Aktuelle Leitlinien

    In der aktuellen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID), die im Vorjahr vorgestellt, aber noch nicht publiziert wurden, erhalten Echinocandine den höchsten Empfehlungsgrad A-I in der First-Line-Therapie kritisch kranker Hochrisikopatienten mit Candidämie. Gründe dafür sind das ausgezeichnete Sicherheitsprofil und das breite Wirkungsspektrum.

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  • Colistin neu entdeckt – „Vergessenes“ Antibiotikum braucht Forschungs-Update

    Wer hätte vor 40 Jahren gedacht, dass ein als obsolet erklärtes Antibiotikum wiederbelebt werden würde? Colistin ist ein solches „vergessenes“ Antibiotikum. In Anbetracht steigender Multiresistanzraten und Mangel an neuen Substanzen nimmt der Einsatz von Colistin als letzte Reserve zu.

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Schmerzmedizin

  • Fibromyalgie: Starke Empfehlung für körperbezogene Therapien

    Seit wenigen Wochen steht ein Update der interdisziplinären S3-Leitlinie „Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms“ zur Verfügung.1 Die überarbeitete Version enthält geänderte Empfehlungen zur Diagnostik, Versorgungskoordination und Therapie. Erforderlich wurde das Update mitunter durch den Umstand, dass einige der Behandlungsmöglichkeiten des Fibromyalgie-Syndroms (FMS) seit der ersten Version der Leitlinie2 umfassender untersucht worden sind. Es wurden neue randomisierte kontrollierte Studien und systematische Übersichtsarbeiten zu medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapien durchgeführt, was eine praxisrelevante Zusammenfassung der umfangreichen Datenlage für Betroffene und Behandler notwendig machte.

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Palliativmedizin

  • Buddhismus und Palliative Care

    Was haben Buddhismus und Palliative Care als eine sich mehr und mehr etablierende Disziplin der Medizin, die sich mit unheilbar erkrankten Menschen und deren Betreuung befasst, gemeinsam? Wo berühren sie einander und welche Verbindungen könnten von Nutzen für eine Gesellschaft sein, in der sich aus klinischer Perspektive Tod und Philosophie nur selten begegnen?

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Pneumologie

Themenheft: 90 Jahre Insulin - Diabetesbeilage