EULAR 2022: Die Highlights auf einen Blick

Zusammenfassung der Highlights vom ADA


Brief des Herausgebers

Brief des Herausgebers 1/13

G. J. Krejs 1.3.2013

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Als ich vor zwei Wochen zu einer Visiting Professorship in die USA flog, habe ich den Transatlantikflug für das Lesen von Dr. Günther Loewits neuem Buch „Wie viel Medizin überlebt der Mensch?“ (ISBN 978-3-85218-917-8) verwendet. Wenn man schon viel gesehen hat in der Medizin, ist das Buch eine Köstlichkeit: von Contergan über Dickdarmperforation...

Editorial

Editorial zu Focus Infektiologie

O. Janata 1.3.2013

Reisemedizin hat immer noch den Beigeschmack von Regenwald, Safari in Afrika, Stechmücken und Malaria. Auslandsreisen gehören aber heutzutage zum Alltag vieler Menschen, Mobilität – insbesondere per Flugzeug – ist oft Teil eines Jobprofils. Während es selbstverständlich ist, sich vor Antritt einer Urlaubsreise nach Schwarzafrika über die nötigen Maßnahmen zur Prävention der Malaria zu informieren –...

Seite der Gesellschaft

Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie

K. Pils 1.3.2013

Geriatrie ist seit der Begriffsdefinition durch Ignatius L. Nascher 1906 ein Spezialbereich der Medizin.

Innere Medizin Aktuell

„Antimicrobial Stewardship Program“ – die neue ÖGACH-Initiative

P. Apfalter et al. 1.3.2013

Der Anstieg der Resistenzen gegen Antiinfektiva und das „Austrocknen“ der Antibiotika-Pipeline hat in den letzten Jahren die Behandlung insbesondere von Spitalsinfektionen zunehmend schwieriger gemacht. Aber auch im niedergelassenen Bereich wird die Therapie früher als banale Infekte betrachteter Krankheitsbilder aufgrund der globalen Resistenzsituation zunehmend herausfordernder. Als Antwort auf diese...

Innere Medizin Aktuell

Reaktionen, Stellungnahmen: Mangelnde Kommunikation mit der Ärztekammer?

G. J. Krejs 1.3.2013

In der letzten Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN (10/2012) hat Dr. Lothar Fiedler, der treu und dankenswert für die „Seite des niedergelassenen Internisten“ sorgt, über die Vorsorgekoloskopie geschrieben. Er beklagte die mangelnde Kooperation zwischen der ÖGGH (Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie) und der Ärztekammer. Das kam bei den Gastroenterologen aber nicht gut an....

Seite der Gesellschaft

Vorstellung der Korporativen Mitglieder der ÖGIM, Teil 2: Bayer – Science For A Better Life

1.3.2013

Die Bayer AG ist ein weltweit tätiges, forschungsbasiertes und wachstumsorientiertes Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft und hochwertige Materialien. Wir haben über mittlerweile 150 Jahre hinweg die Grundlagen geschaffen und ein einzigartiges Verständnis für die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanzen sowie für hochqualitative Materialien aufgebaut. Bayer zählt zu...

Berufsverband österreichischer Internisten

Notfallsonografie-Basiskurs nach den Richtlinien der ÖGUM

S. Biowski-Frotz 1.3.2013

Der Berufsverband Österreichischer Internisten veranstaltet im Rahmen seiner Tätigkeiten praxisbezogene Spezialkurse zum Erlangen von Ausbildungs- und Fortbildungsdekreten. Es ist dem BÖI und mir als Präsidentin des Beruvsverbandes ein besonderes Anliegen, Ihnen diesen besonders interessanten und wichtigen Kurs vorzustellen.

Seite des niedergelassenen Internisten

Die Eigenverantwortlichkeit der Patienten einfordern

L. Fiedler et al. 1.3.2013

Nach Ansicht von Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer, sollte der Gesundheitsstatus der Bevölkerung auch mit Hilfe politischer Maßnahmen verbessert werden.

Focus: Infektiologie, Infektiologie

Impfungen in der Reisemedizin

M. Haditsch 1.3.2013

Die Gruppe der (Fern-)Reisenden ist deutlich heterogener geworden; dies führt zu einer veränderten Wertigkeit einzelner Impfungen. Manche Impfungen, die nicht als typische Reiseimpfung gelten, werden in bestimmten Reisesituationen vernachlässigt. Beispiele dafür sind die Impfungen gegen Cholera, FSME, Influenza, Masern, Meningokokken, Pneumokokken und Tollwut.

Focus: Infektiologie, Infektiologie

Erstellung einer individualisierten Reiseapotheke

G. Stühlinger 1.3.2013

Folgende Aspekte sind u. a. zu berücksichtigen: Je abgelegener und ärmlicher die Destination, desto umfangreicher die Möglichkeiten zur Selbstmedikation planen. Basispaket inklusive Dauermedikation sowie reisespezifische Medikamente vorbereiten. Medikamente nach Symptomgruppen einteilen und beschriften. Die Reisenden gut instruieren.

Focus: Infektiologie, Infektiologie

Beratung von Risikoreisenden

U. Hollenstein 1.3.2013

Chronische Erkrankungen sind keinesfalls Kontraindikationen gegen Urlaubs- und Fernreisen. Mit sorgfältiger Auswahl des Urlaubslandes und einer etwas umfangreicheren Planung lässt sich für jeden die richtige Destination finden. Zu planende Aspekte sind v. a. Impfungen, benötigte Medikamente und Urlaubsaktivitäten.

Focus: Infektiologie, Infektiologie

Was Reisende ab 50 beachten sollten

A. Lechner 1.3.2013

15–30 % der Personen im internationalen Reiseverkehr sind über 65 Jahre. Ältere Personen haben aufgrund mehrerer Faktoren ein erhöhtes Risiko für reise­assoziierte Erkrankungen; die Art der Erkrankungen unterscheidet sich aber von der bei jüngeren Personen. Speziell zu berücksichtigen sind u. a. bestehende Grunderkrankungen, Flug- und Höhentauglichkeit, Thromboembolierisiko und gastroenterologische...

Focus: Infektiologie, Infektiologie

Malariaprophylaxe – Das individuelle Risiko eruieren

M. Unger et al. 1.3.2013

70 % aller Malariapatienten werden in Afrika südlich der Sahara infiziert. Expositionsprophylaxe verringert das Risiko einer Malariaerkrankung vor allem in Gebieten mit niedrigem Risiko um bis zu 90 %. In Regionen mit hohem Malariarisiko wird zusätzlich eine medikamentöse Chemoprophylaxe empfohlen. Weitere Optionen sind das Standby Emergency Treatment bzw. die Presumptive Anti-relapse Therapy. Die individuelle...

Focus: Infektiologie, Infektiologie

Klimawandel und „emerging infections“

C. J. Hemmer et al. 1.3.2013

Die Klimaerwärmung kann dazu führen, dass bereits in Mitteleuropa vorhandene Infektionskrankheiten an Bedeutung zunehmen. Es können dadurch auch Erkrankungen in Mitteleuropa heimisch werden, die bisher als typisch für mediterrane oder tropische Gebiete gelten; das Auftreten von Epidemien ist aber derzeit weniger wahrscheinlich. Neben der Klimaveränderung spielen auch sozioökonomische Faktoren eine erhebliche...

Gastroenterologie & Hepatologie

Hepatitis A–E – Aktuelles und Epidemiologisches

W. Vogel 1.3.2013

Aus epidemiologischer Sicht ist …
… die Hepatitis-E-Infektion wahrscheinlich deutlich unterdiagnostiziert.
… bei den Hepatitis-B-Neudiagnosen eine undulierende Charakteristik mit quantitativ größeren Ausschlägen in weiteren Zeiträumen als bei den HCV-Fällen auffällig.
… bei Hepatitis D das Wiederauftreten auffallend und besorgniserregend – es gibt keine effektive Therapie (Option:...

Gastroenterologie & Hepatologie

Hepatitis C – Erste „Real-Life-Daten“

I. Graziadei 1.3.2013

Nach mehr als einem Jahr Erfahrungen mit Telaprevir und Boceprevir in Kombination mit pegyliertem Interferon und Ribavirin im Rahmen der Zulassungsstudien liegen erste „Real-Life-Daten‟ vor: Bestätigung der hohen Wirksamkeit dieser Substanzen beim Hepatitis-C-Genotyp-1-Patienten bei gesteigerter Toxizität im Vergleich zur bisherigen Standard­therapie, pegyliertes Interferon und Ribavirin, gerade bei Patienten...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Ist die HDL-Therapie out?

F. Mittermayer 1.3.2013

High-Density-Lipoprotein (HDL) als therapeutisches Target gerät durch neueste Studiendaten weiter unter Druck. Unter Experten herrscht derzeit aber die Meinung vor, es sei noch zu früh,...

Endokrinologie & Stoffwechsel

Diabetes im Alter – Physiologische Besonderheiten berücksichtigen

M. Lechleitner 1.3.2013

Mit der Lebenserwartung steigt die Prävalenz altersassoziierter Erkrankungen, darunter ­Typ-2-Diabetes. Geriatrische Syndrome, insbesondere ein erhöhtes Risiko für funktionelle und kognitive Einschränkungen, Sturzneigung, Inkontinenz, Malnutrition und „Frailty‟, sind bei Diabetikern häufiger als bei Nichtdiabetikern und machen eine Anpassung der Therapieziele und Behandlungsformen an die individuelle...

Rheumatologie

Von Madonnen, Rattenbissen und Tabaksbeuteln – Die Stigmata der systemischen Sklerose

F. Trautinger 1.3.2013

Die systemische Sklerose (SS) ist durch typische Hautveränderungen gekennzeichnet. Diese können für Diagnostik und Beurteilung der Krankheitsaktivität herangezogen werden; gemeinsam mit der Beteiligung anderer Organe können sie auch wesentlich zur Morbidität der Erkrankung beitragen. Vor allem zur Behandlung des Raynaud-Syndroms und der digitalen Ulzera stehen wirksame Medikamente und evidenzbasierte, aktuelle...

Nephrologie

Fibrosehemmung bei chronischer Niereninsuffizienz

G. Mayer 1.3.2013

Transforming Growth Factor β (TGF-β) dürfte eine zentrale Rolle in der renalen Fibrose spielen. Ergebnisse tierexperimenteller Studien: ONO-1301, HGF, Tamoxifen, BMP 7 und Norcantharidin...

Kardiologie

Warum ist es so schwer, die Thrombozytenaggregationshemmung zu messen?

F. Prüller 1.3.2013

Goldstandard ist die klassische Thrombozytenfunktionsmessung auf Basis der Lichttransmissionsaggregometrie. Messwerte aus Testungen nach „zentrumsspezifischen‟ Methoden sind kaum miteinander vergleichbar. Die derzeit erhältlichen Testsysteme unterscheiden sich in Arbeits- und Zeitaufwand sowie Kosten; dies ist bei der Auswahl zu berücksichtigen. Ein korrektes präanalytisches Procedere ist unerlässlich, um...

Kardiologie

Koronarsyndrom – Systematisch nach unerkanntem Diabetes suchen

M. Clodi et al. 1.3.2013

Jeder dritte Patient mit akutem Myokardinfarkt hat einen gestörten Glukosestoffwechsel. Hohe Blutzuckerwerte sind im Akutfall mit höherer Mortalität assoziiert. Eine Evaluierung sollte bei bekannter koronarer Herzkrankheit sowie in der Akutsituation erfolgen. Generell sollte bei allen stationären Patienten eine HbA1c-Bestimmung durchgeführt werden. Ein HbA1c ≥ 6,5 % sichert die...

Angiologie

Risikofaktorenmanagement bei PAVK-Patienten – „Das Alter der Betroffenen spielt keine Rolle“

M. Brodmann et al. 1.3.2013

Das Risikofaktorenmanagement bei PAVK-Patienten ist in den TASC-II- und ESC-Guidelines klar geregelt: antihypertensive und lipidsenkende Therapien, Diabeteseinstellung, Nikotin­entzug und körperliche Bewegung. Geriatrische Patienten unterscheiden sich bezüglich Risikofaktorenmanagement nicht.

Angiologie

Lipide und Gefäße – Geriatrische PAVK-Patienten profitieren von Lipidtherapie

M. Lechleitner 1.3.2013

Ergebnisse von Statinstudien bestätigen, dass ältere Patienten von einer Statintherapie bezüglich einer Reduktion der kardiovaskulären Ereignisrate, der günstigen Beeinflussung des PAVK-Verlaufs und der klinischen Symptomatik profitieren.

Hämatologie und Hämostaseologie

Blutspenden verursacht Eisenmangel

K. Amrein et al. 1.3.2013

Jede Vollblutspende geht mit einem Eisenverlust von 200–250 mg einher. Erst ein schwerer Eisenmangel führt zu Anämie und damit Spendenausschluss. Auch ein latenter Eisenmangel hat...

Onkologie

Möglichkeiten und Grenzen der modernen Strahlentherapie

T.-H. Knocke-Abulesz 1.3.2013

Die Strahlentherapie im 21. Jahrhundert Die Strahlentherapie wird seit mehr als 100 Jahren erfolgreich bei der Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt. Die damit einhergehenden...

Hämatologie und Hämostaseologie

AMPLIFY-EXT – Apixaban senkt Rückfallrisiko absolut um 7,1 % ohne Risikoerhöhung für schwere Blutungen

S. Standhartinger 1.3.2013

Wird die übliche Antikoagulation nach venöser Thromboembolie mit Apixaban um ein Jahr verlängert, reduziert dies die Rezidivrate erheblich von 8,8 auf 1,7 % und das Blutungsrisiko ist dabei gering.

Onkologie

2. Weltkrebstag – Neue Medikamente, neue Chancen, neue Herausforderungen

1.3.2013

Ein Beispiel für medizinische Errungenschaften im Bereich der Onkologie: Vor zehn Jahren haben Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs im Durchschnitt 22 Monate gelebt. Heute leben sie, maßgeblich durch neue Medikamente, fast dreimal so lang, durchschnittlich 58 Monate. Wären die Gesundheitsausgaben Österreichs (31,4 Mrd. Euro im Jahr 2010) ein VW Golf, wären Krebsmedikamente (372 Millionen, 1,2 % der...

Pneumologie

ABPA – allergische bronchopulmonale Aspergillose

F. Wantke 1.3.2013

Die allergische bronchopulmonale Aspergillose (ABPA) ist eine seltene inflammatorische Erkrankung der Bronchien, die vor allem Patienten mit schwerem Asthma oder zystischer Fibrose betrifft. Die Diagnostik der ABPA ist schwierig und bedarf neben Klinik einer serologischen und radiologischen Aufarbeitung. Neben der antiinflammatorischen Therapie mit anfänglicher Hochdosissteroidtherapie und der antimykotischen...

Pneumologie

COPD – Radiologie der kleinen Atemwege

H. Prosch 1.3.2013

Die Beurteilung von kleinen Atemwegen in der CT ist nach wie vor schwierig. Bei COPD gelingt radiologisch die CT-Diagnose und Quanti­fizierung einer Erkrankung der kleinen Atemwege jedoch...

Schmerz

Multimodale Schmerztherapie ökonomisch relevant?

M. Rosenzopf 1.3.2013

Die multimodale Schmerztherapie setzt sich als international etabliertes Verfahren endlich auch in Österreich durch. Der Kostenaufwand bei Erkrankungen des Muskuloskelettalsystems kann bis...

Schmerz

Interaktionen von Opioiden mit nichtopioiden Analgetika und Koanalgetika

S. Mayer 1.3.2013

Möglichkeiten der Wechselwirkung sind: Verstärkung der serotoninagonistischen Wirkung (z. B. Kombination von Fentanyl + Venlafaxin oder Amitriptylin). Verstärkte Morphinwirkung durch Hemmung der Glukuronidierung (z. B. Morphin + Amitriptylin oder Diclofenac). Hyponatriämie unter Opioiden, NSAR, Antidepressiva und Antikonvulsiva per se oder durch deren Kombinationen. Erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen...

Palliativmedizin

Palliative Versorgung in Österreich – Nur ein Bruchteil des Bedarfs ist abgedeckt

H. Watzke et al. 1.3.2013

Interview mit Univ.-Prof. Dr. Herbert Watzke zur Palliativversorgung in Österreich. Gemäß dem 2004 vom ÖBIG entwickelten Strukturplan zur abgestuften Hospiz- und Palliativversorgung in...

 

Erscheinungsdatum:
28.2.2013

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Günter J. Krejs

Orphan Diseases in der Pneumologie

Editorial

Mehr Awareness für seltene Lungenerkrankungen

W. Pohl 28.2.2013

Dieses Sonderheft des UNIVERSUM INNERE MEDIZIN befasst sich mit Orphan Diseases in der Pneumologie. Das Bild der „ver­waisten“ Krankheiten deutet schon auf die Grundproblematik seltener Krankheiten hin, nämlich unzureichendes Wissen über und Bewusstsein zu diesen Erkrankungen. Für Patienten bedeutet dies lange Diagnosezeiten – nicht selten verbunden mit zwischenzeitlichen Fehldiagnosen – und verzögerte...

Pneumologie

ERS-Guidelines zur Lymphangioleiomyomatose

W. Pohl et al. 28.2.2013

Die Lymphangioleiomyomatose, eine seltene, nahezu ausschließlich bei Frauen vorkommende Lungenerkrankung, ist gekennzeichnet durch eine Proliferation glatter Muskelzellen mit pulmonaler Zystenbildung und führt zu einer progressiven pulmonalen Funktions­einschränkung. Die Diagnosestellung ist durch eine Kombination eines charakteristischen CT-Thorax-Befundes sowie einer Lungenbiopsie möglich.

Pneumologie

Langerhans-Zell-Granulomatose

D. Kirsten 28.2.2013

Bei der pulmonalen Histiozytose X (HX) handelt es sich um einen destruierend verlaufenden entzündlichen Prozess, der alle Strukturen des Lungengewebes, vorwiegend aber die distalen Bronchioli betrifft. Diagnostisch ist das entscheidende radiologische Charakteristikum in der Thoraxbild­gebung das gemeinsame Vorhandensein von größenmäßig unterschiedlichen Noduli und dünnwandigen Lungenzysten. Angesichts der...

Pneumologie

Die zystische Fibrose

T. Frischer 28.2.2013

Die zystische Fibrose bleibt eine schwere, in den meisten Fällen mit einer eingeschränkten Lebenserwartung einhergehende Erkrankung, wobei die Beteiligung des Respirationstraktes die Mortalität bestimmt. Neue pharmakologische Therapien die eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität sowie des Überlebens erhoffen lassen, sind bereits am Markt bzw. stehen in naher Zukunft zur Verfügung.

Pneumologie

Alpha-1-Antitrypsin-Mangel – Unterdiagnostizierte COPD-Ursache

H. Feizelmeier 28.2.2013

Trotz einfacher laborchemischer Diagnostik ist Alpha-1-Antitrypsin deutlich unter­diagnostiziert. Dafür ist hauptsächlich die geringe Awareness für diese seltene Ursache der COPD verantwortlich. Laut Expertenmeinung sollte jeder einzelne COPD-Patient einmal in seinem Leben auf Alpha-1-Antitrypsin-Mangel hin untersucht werden. Die pulmonalen Symptome eines Alpha-1-Antitrypsin-Spiegels werden analog zu anderen...

Pneumologie

Die pulmonale Alveolarproteinose

P. Errhalt 28.2.2013

Die pulmonale Alveolarproteinose (PAP) ist ein Syndrom, das durch Akkumulation von Surfactant in den Alveolen gekennzeichnet ist. Die Folge ist ein behinderter Gasaustausch bis hin zur respiratorischen Insuffizienz. Die Terminologie ist nicht einheitlich und der Begriff „Alveolarproteinose‟ umfasst eine Reihe unterschiedlicher Erkrankungen, die in zwei große Gruppen unterteilt werden: Störungen der...

Pneumologie

Malignes Pleuramesotheliom

B.-M. Arns 28.2.2013

Die Inzidenz des (hoch)malignen Pleuramesothelioms wird in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Am wichtigsten für die Möglichkeit einer kurativen Therapie ist die frühe Diagnose. Daher ist die Erhebung der Berufsanamnese bei Patienten von großer Bedeutung. Bei geringstem Verdacht sollte so rasch als möglich die Diagnostik eingeleitet werden.

Pneumologie

Rezidivierende oder chronische pulmonale Affektionen – Wann ist eine immunologische Untersuchung indiziert?

E. Förster-Waldl et al. 28.2.2013

Die meisten primären Immundefekte manifestieren sich im Kindesalter, können aber auch erst im Jugendlichen- oder Erwachsenenalter auftreten, wie z. B. die Gruppe der Common Variable Immunodeficiencies (CVID). Da primäre Immundefekte mit Ausnahme der IgA-Defizienz und den IgG-Subklassen-defi­zienzen auf die Einzeldiagnosen bezogen seltene Erkrankungen darstellen, ist die „awareness‟ wichtigste Voraussetzung...

Pneumologie

Pulmonale Hypertonie – PAH-Awareness weiterhin zentrales Anliegen

H. Olschewski et al. 28.2.2013

Bei der idiopathischen pulmonal-arteriellen Hypertonie (IPAH) dauert es durchschnittlich 4 Jahre nach Symptombeginn bis zur Diagnosestellung. Eine verbesserte Awareness gehört weiterhin zu den wichtigsten Zielen. Zumindest bei der sklerodermieassoziierten PAH gibt es belastbare Daten, dass die Früherkennung auch die Prognose verbessert. Die Entwicklung neuer PAH-Medikamente (Bosentan, Iloprost, Sildenafil,...

 


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