GA 03|2012

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter

Zum Geleit

  • Geleit 3/2012: Gender-Medizin – Gesundheit, männlich und weiblich

    Es war in den 1980er-Jahren, als die Weltgesundheitsorganisation WHO sich mit den in der Medizin wichtigen Unterschieden zwischen Mann und Frau abseits der Geschlechtsorgane zu beschäftigen begann. Allerdings brauchte es 16 Jahre bis zur Einrichtung eines eigenen Departments for Gender, Women and Health der WHO. Und es dauerte noch bis 2001, bis die WHO empfahl, in allen Belangen des Gesundheitswesens lokale Strategien für eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung – für „Gender-Medizin“ – zu entwickeln und umzusetzen.

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Editorial

  • Editorial 3/2012: Der konstruierte Widerspruch zwischen EBM und Ethik

    Die Gesundheitsausgaben liegen in Österreich bezogen auf das BIP seit Jahren deutlich über dem EU-Schnitt und steigen jährlich stärker an als die Wirtschaftsleistung. So wies der OECD-Report 2010 für die EU einen durchschnittlichen Wert von 9,5 % für die Gesundheitsausgaben aus, für Österreich wurden 10,5 % errechnet; es gilt also gegenzusteuern!

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Seite des BÖG

  • Seite des BÖG – Kommentar: HPV und HTA

    Die Aufregungen rund um die mögliche Einführung der HPV-Impfung als Teil des öffentlichen Impfprogramms sind ja kaum mehr erinnerlich. Wer weiß denn noch, wie beispielsweise der Machtkampf zwischen Landesfürst Erwin Pröll von Niederösterreich und der damaligen Staatsdienerin Andrea Kdolsky ablief?

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  • Seite des BÖG: Alea iacta est – für immer?

    Man kann alles verzögern, aber nichts verhindern. Dies gilt wohl auch für eine längst fällige Neuentscheidung in der Frage, ob die HPV-Impfung in die Erstattungsbox des öffentlich finanzierten Impfprogrammes kommen soll.

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Podium

  • Gemeinsames Primariat für beide gynäkologischen Universitätskliniken

    Der aus Deutschland stammende Prim. Univ.-Prof. Dr. Thorsten Fischer hat im Oktober 2011 die Leitung der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und der Universitätsklinik für Spezielle Gynäkologie der Paracelsus Privatuniversität Salzburg übernommen. Wir befragten Herrn Prof. Fischer zu seiner Meinung über die Zusammenlegung sowie zu seinen Zielen und Projekten.

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Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

  • Arzneimittelwechselwirkungen

    Die Menschen werden immer älter und sind auch länger krank. Multimorbidität erfordert oft Polypragmasie: 10 bis 15 verschiedene Arzneimittel für einen Patienten sind heute keine Seltenheit. Wechselwirkungen zwischen den verordneten, aber auch ohne Verordnung eingenommenen Arzneimitteln finden nachweislich zu wenig Beachtung. Ein weggelassenes Medikament verhindert möglicherweise viele Arzneimittelinteraktionen. Das Risiko einer Interaktion beträgt bei 2 Arzneimitteln 13 %, bei 4 Arzneimitteln 38 % und bei 7 Arzneimitteln 82 %. Laut FDA werden immerhin 4 % der Arzneimittelinteraktionen als gefährlich bzw. bedenklich eingestuft.

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  • Vorwort zum Focus OEGGG-Jahrestagung 2012
    Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen!
    Die Eröffnungssitzung der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Graz wird sich auf Wunsch des gesamten Vorstandes mit der Geschichte der Frauenheilkunde auseinandersetzen. Eigentlich mit einem besonderen Abschnitt der Geschichte: ...Weiterlesen ...
  • Schwangerschaft, Entbindung und Beckenboden: 5-Jahres-Daten

    Dieses klinische Projekt, das den Effekt von Schwangerschaft und Geburt auf den Beckenboden evaluiert, entstand 2005 an Croydon University Hospital in London auf der Abteilung für Urogynäkologie, geleitet von Ms. Ranee Thakar und Mr. Abdul H. Sultan. Dr. K. Elenskaia arbeitete dort ein Jahr als „Clinical Research Fellow“ und sammelte 5-Jahres-Follow-up-Daten.

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  • 10-Jahres-Daten nach TVT-Operation

    Die TVT-Operation (Tension-free Vaginal Tape) wurde 1996 erstmals beschrieben und in Europa 1997 eingeführt. Aufgrund der guten subjektiven sowie objektiven Kurzzeitergebnisse und der geringen Morbidität hat sich diese Operation rasch zum Standard der operativen Behandlung der weiblichen Stressharninkontinenz entwickelt. Die Anzahl der Studien zum Langzeitergebnis nach dieser Methode ist gering. Mit dieser Studie wollten wir die subjektiven und objektiven Ergebnisse 10 Jahre nach TVT-Operation erheben. Zusätzlich wurde Augenmerk auf Spätkomplikationen, Reoperationsrate sowie den Verlauf von Drangbeschwerden gerichtet.

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  • Zusammenhang von gastrointestinalen und vaginalen Laktobazillen

    Eine gesunde Vaginalflora ist durch eine Dominanz der Laktobazillen über die anaerobe Mischflora charakterisiert. Entscheidend ist also weniger die Frage, ob solche Anaerobier in der Vaginalkultur isoliert werden, sondern die Dominanz der Laktobazillen.

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  • Das untergewichtige Kind

    Es gibt keine universelle Definition des untergewichtigen Kindes in der Neonatologie. Meist ist ein untergewichtiges Neugeborenes (Small for Gestational Age – SGA) definiert als ein Neugeborenes, das mit seinem Geburtsgewicht unterhalb der 10er-Perzentile liegt (Gewicht mindestens 2 Standardabweichungen unterhalb des Mittelwerts).

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  • Nationales Brustkrebs-Früherkennungs-Programm: Zielsetzung und Ablauf

    Brustkrebs ist mit einem Anteil von 28 % die häufigste Krebserkrankung bei Frauen und auch die häufigste Krebstodesursache von Frauen in Österreich. Die Zunahme der Inzidenz soll zu einem großen Teil auf die vermehrt durchgeführten Früherkennungsuntersuchungen zurückzuführen sein („Screening-Effekt“). Die Inzidenz ist jedoch in den letzten zehn Jahren um etwa 14 % zurückgegangen. Die alterstandardisierte Mortalitätsrate liegt um 20 % unter jener des Jahres 1997.

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  • Empfehlungen zur Betreuung von Frauen mit familiärem Brust- und Eierstockkrebs

    In etwa 5 % aller Brustkrebserkrankungen sind Mutationen in einem der beiden Brustkrebsgene BRCA-1 und -2 ursächlich für die Erkrankung verantwortlich. Liegt in einem der beiden Gene eine Keimbahnmutation vor, so ist das Lebenszeitrisiko für Brustkrebs auf 85 %, das Lebenszeitrisiko für Eierstockkrebs auf 65 % erhöht. Die Genmutation wird autosomal-dominant vererbt, das Risiko, das veränderte Allel zu erben, beträgt für Kinder eines betroffenen Elternteils somit 50 %.

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  • Strukturierte Qualitätsverbesserung (SQV) in der Geburtshilfe in Österreich

    Im Geburtenregister Österreich (GRÖ) werden seit 1998 die relevanten geburtshilflichen Daten von einer zunehmenden Zahl von Abteilungen erfasst und ausgewertet. Seit 2009 nehmen nun ausnahmslos alle Krankenhäuser an diesem Qualitätssicherungsprojekt teil.

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  • Der Einsatz des DaVinci®-Systems in der Urogynäkologie

    In der Deszensuschirurgie hat sich ein Wandel von der rein anatomischen zur immer mehr in den Vordergrund tretenden symptomorientierenden operativen Korrektur vollzogen. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass anatomische Rezidive nicht selten sind (Olsen, 1997; Abdel Fattah, 2011).

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  • Polyzystisches Ovar-Syndrom (PCOS) – ein Update in Diagnostik und Therapie

    Das polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS), auch Syndrom der chronischen hyperandrogenämischen Anovulation genannt, betrifft 5–10 % aller Frauen im reproduktiven Alter, was es zu einer der häufigsten Endokrinopathien und zur führenden Ursache für oligo-/anovulatorische Subfertilität macht. „Risikokollektive“ sind neben Kinderwunschpatientinnen auch Frauen mit Adipositas (welche man bei knapp der Hälfte aller Frauen mit PCOS findet), Frauen mit gestörter Glukosetoleranz (IGT), DM Typ 1, DM Typ 2, St. p. GDM, anamnestisch prämaturer Adrenarche oder wenn unter den Verwandten ersten Grades ebenfalls Betroffene sind.

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  • Kosteneffektives Screening für Gestationsdiabetes

    Die Schwangerschaft ist eine außergewöhnliche Stresssituation für den weiblichen Organismus. So kommt es auch bei gesunden Frauen ab der zweiten Schwangerschaftshälfte zu einer Abnahme der Insulinsensitivität. Bei präkonzeptionellen Störungen im Glukosestoffwechsel führt dieser Mechanismus zur Manifestation eines Gestationsdiabetes (GDM, ca. 14 % aller Schwangerschaften).1 Diese Erkrankung ist mit einer hohen Komplikationsrate für Frauen und Kinder behaftet: Neben neonatologischen Komplikationen (Schulterdystokie, postpartale neonatologische Hypoglykämie) ist das Risiko für eine spätere Entwicklung von Typ-2-Diabetes bei betroffenen Frauen deutlich erhöht.1–3

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  • Veränderungen des Plazentatransportes in diabetischen Schwangerschaften

    Die Plazenta ist ein Schlüsselorgan für die fetale Versorgung mit Nährstoffen und den Abtransport von Abfallprodukten. Wegen ihrer Position zwischen mütterlichem und fetalem Kreislauf ist sie metabolischen und endokrinen Einflüssen beider Kreisläufe ausgesetzt. Diese können bei Veränderungen, wie sie bei mütterlichem Diabetes mellitus und/oder Adipositas auftreten, die Plazentaentwicklung beeinflussen sowie direkt und indirekt damit auch den transplazentaren Transport.

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  • Leitlinienübersicht zur Abklärung von sexueller Gewalt

    In Österreich steht die OEGGG-Leitlinie aus dem Jahr 2001 (Loimer et. al) zur Verfügung. Diese wird zur Zeit von einem Expertinnenteam im Auftrag der OEGGG überarbeitet. Im Folgenden eine Übersicht der vorliegenden Leitlinien aus der Schweiz, Österreich und Deutschland (Leitlinien und Zeitschriftenartikel zum Thema siehe Tab.).

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  • Nicht-invasive Pränataldiagnostik: was gibt es Neues?

    Die nicht-invasive Pränataldiagnostik (NIPD) ist seit Jahrzehnten ein großer Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Forschung und ein lang ersehntes Ziel in der Pränatalmedizin. Mit dem Nachweis zellfreier fetaler Nukleinsäuren im mütterlichen Blut im Jahr 1997 gelang ein signifikanter Durchbruch auf diesem Gebiet.

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  • Vestibulitis/Vestibulodynie: eine Diagnose zum Verzweifeln

    Bei Vestibulitis/Vestibulodynie handelt es sich um eine sehr unangenehme Erkrankung mit einem langen Abklärungsweg, der Infektionen im Genitaltrakt ausschließt. Sie wird auch als vulväres Vestibulitis-Syndrom, Burning-Vulva-Syndrom oder Vulvodynie bezeichnet.

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  • Medikamentöse Schmerztherapie für den Frauenarzt

    Es gehört zum Rüstzeug jedes Gynäkologen, die medikamentöse Schmerztherapie in den wesentlichen Zügen zu beherrschen. Bereits entstandene Schmerzen sollten so früh wie möglich therapiert werden. Vorhersehbare Schmerzen sollte man gar nicht erst entstehen lassen.

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  • Fetale Wachstumsrestriktion – Definition, Standards, Klassifikation

    Ich habe das Vertrauen – gewiss, stärker denn je zuvor –, dass im Laufe der Zeit diese Theorie Astronomen in deren Erforschen des Universums, wenn sie sich von allen anderen Methoden verlassen fühlen, eine willkommene Hilfe sein wird“ – als Christian Andreas Doppler (1803−1853), kurz nach der Veröffentlichung seiner bahnbrechenden Arbeit im Jahr 1843, diese Vision schrieb, konnte er noch nicht erahnen, wie recht er hatte.

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  • Dysmenorrhö – welche Diagnostik ist wann nötig?

    Der Terminus Dysmenrrhö leitet sich aus dem griechischen dys (schwierig, schmerzhaft) sowie meno (Monat) und rrhea (fließen) ab – womit sich eines der häufigsten gynäkologischen Symptome erklärt. Studien zur Prävalenz der Dysmenorrhö geben Zahlen von 41–90 % an, wobei 11–17 % als schwer erträglich beschrieben werden.

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Gynäkologische Onkologie

  • Was unterscheidet die Tumorstammzelle von der normalen Stammzelle?

    Seit wenigen Jahren hat sich das Konzept der Tumorstammzellen etabliert. Über ihre Eigenschaften kann man viel von den normalen Stammzellen lernen. Zusätzlich ist es wichtig, Unterschiede zwischen beiden Arten von Stammzellen aufzuzeigen, um diese gegebenenfalls therapeutisch auszunutzen.

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  • Pro Pap-Abstrich: alle Kritikpunkte relativierbar

    Der Pap-Test wurde 1928 von Dr. Papanicolaou als Möglichkeit beschrieben, das Zervixkarzinom mikroskopisch anhand von einzelnen Zellen zu diagnostizieren. Aufgrund vieler Widerstände wurde der Pap-Test erst seit Mitte der 1950er-Jahre systematisch eingesetzt und gilt retrospektiv betrachtet als die erfolgreichste präventivmedizinische Maßnahme in der Humanmedizin (Leodolter, Gyn-Aktiv, 5/11). Dennoch wurde und wird der Pap-Test in periodischen Abständen immer wieder in Frage gestellt, wobei in letzter Zeit diese Aktivitäten mehr von Seiten der Industrie als von den beteiligten Ärzten ausgehen.

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  • Pro HPV-Screening: zunehmende Evidenz

    Bisher gibt es keine offizielle Empfehlung für ein primäres HPV-Screening in Osterreich. Die wissenschaftliche Datenlage der letzten Jahre zeigt jedoch eine zunehmende Evidenz dafür, dass ein primäres HR-HPV-Screening Frauen einen besserer Schutz und weniger Ungewissheit bei weniger notwendigen Screeningrunden gewährt als ein primäres Pap-Screening.

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  • Was spricht für den Pap, was für den HPV-Test?

    Ziel des Zervixkarzinom-Screenings muss sein, einerseits behandlungswürdige Vorstufen zu erkennen (richtig positiver Befund = Sensitivität der Methode) bzw. andererseits Frauen ohne Risiko richtig zu detektieren (richtig negativer Befund = Spezifität).

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  • Mammakarzinom-Studie BCSG-28: Bringt die Operation einen Überlebensvorteil?

    In Österreich erkranken jährlich etwa 5.000 Frauen an Brustkrebs, bei ungefähr 25 % von ihnen kommt es im Laufe ihres Lebens zu Fernmetastasen. Bei 4 % der ersterkrankten Frauen werden die Metastasen zugleich mit dem Primärkarzinom entdeckt.

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  • Neue Operationsmethoden bei Brustkrebs – Skin- und Nipple-Sparing, Lipofilling

    Die brusterhaltende Therapie und die damit verbundenen onkoplastischen Strategien, „Skin-sparing“- bzw. „Nipple-sparing“-Mastektomie und die daraus folgenden Rekonstruktionen und schließlich das so genannte Lipofilling erlauben eine individuell optimierte Anpassung des mammachirurgischen Vorgehens.

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  • Fallbericht: Brustmetastase als Erstmanifestation eines Ovarialkarzinoms

    Unter dem Syndrom des Cancer of Unknown Primary (CUP) werden Tumorerkrankungen zusammengefasst, bei denen Metastasen ohne Nachweis eines Primärtumors festgestellt werden. Es tritt in ca. 3–5 % aller Tumorerkrankungen auf.1

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Gynäkologie & Geburtshilfe

  • Später Kinderwunsch

    Der Kinderwunsch ist so alt wie die Menschheit, er zieht sich wie ein roter Faden durch alle Kulturen. Bedingt durch große gesellschaftliche Veränderungen in den letzten Jahrzehnten in der westlichen Welt hat sich das Frauenbild sehr verändert, aber auch das Lebensalter beim ersten Kind und die Anzahl der Kinder.

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  • Impfen vor und in der Schwangerschaft

    Mit dem sich wandelnden Bild des Frauenarztes bzw. der Frauenärztin hin zu einem Begleiter und „Hausarzt“ der Frau gewinnt das Thema Impfen auch in der gynäkologischen Praxis zunehmend an Bedeutung. Laut Empfehlung der WHO sollte jeder Arztkontakt dazu genutzt werden, zu prüfen, ob die empfohlenen Impfungen durchgeführt worden sind, und – wo notwendig – fehlende Impfungen bzw. Auffrischungen nachzuholen.1

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  • Komplikationen der monochorialen Zwillingsschwangerschaft

    Zwillingsschwangerschaften sind immer als Risikoschwangerschaften anzusehen, da verglichen mit Einlingen häufiger Fehlgeburten, Wachstumsprobleme, Frühgeburten und Geburtskomplikationen auftreten. Neben den allgemeinen Risiken kommen bei monochorialen Zwillingen ganz spezifische Komplikationen vor, die vor allem auf eine ungleiche Verteilung der plazentaren Versorgungsgebiete und das Vorhandensein von Gefäßanastomosen zwischen den beiden kindlichen Kreisläufen zurückzuführen sind.

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  • Zwillinge: Sectio oder vaginale Geburt?

    Die Anzahl der Mehrlingsschwangerschaften, vor allem Zwillingsschwangerschaften, nimmt seit dem letzten Jahrzehnt immer mehr zu. In Österreich sind knapp 1,7 % aller Geburten Zwillingsgeburten und der Trend ist weiter steigend.

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  • Schwangerschaft nach assistierter Reproduktion

    Das größte Risiko für Schwangerschaften nach assistierter Reproduktion (ART) ist das Mehrlingsrisiko. Allerdings treten auch bei Einlingsschwangerschaften nach ART treten gehäuft Schwangerschaftskomplikationen und/oder neonatologische Probleme auf. Unklar ist dabei, ob es sich um eine Folge der Therapie oder – was wahrscheinlicher ist – um einen Effekt der Subfertilität der Eltern handelt.

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  • Kinderwunsch beim männlichen onkologischen Patienten

    Im Rahmen der ASCO-Guidelines wurde 2006 klar festgehalten, bereits vor Therapiebeginn den Patienten über potenzielle Auswirkungen der Therapie auch auf die Fertilität sowie Möglichkeiten zum Erhalt der Fertilität hinzuweisen.

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  • Österreichisches Neugeborenen-Screening

    Bereits 1961 legte der US-amerikanische Mikrobiologe Dr. Robert Guthrie den Grundstein zum heutigen Screening. Die Blutabnahme erfolgte mittels Fersenpunktion, und durch Auftropfen des Blutes auf ein spezielles Filterpapier konnte eine erhöhte Phenylalaninkonzentration – Indikation Phenylketonurie – gemessen werden.

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  • Monophasische Kombinationspille mit Estradiol

    Seit etwa 3 Jahrzehnten wird versucht, Ethinylestradiol (EE) in Kombinationspillen durch Estradiol (E2) zu ersetzen. Zwar konnte eine kontrazeptive Sicherheit, vergleichbar mit herkömmlichen Präparaten erreicht werden (diese ist ja primär von der Gestagenkomponente abhängig), letztlich scheiterten aber alle Versuche insbesondere wegen irregulärer Blutungen bei Verwendung von E2 in der Pille.

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  • 3. Laparoskopie-Workshop: Sicherheit durch Standards

    Der Hands-on-Workshop richtet sich an GynäkologInnen, die laparoskopische Eingriffe erlernen bzw. ihr Know-how auf diesem Gebiet verbessern wollen.

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  • Hyperemesis gravidarum

    Es gibt heute eine Reihe von viel versprechenden Therapieansätzen, womit es nicht mehr gerechtfertig ist, die oft doch sehr belastenden Zustandsbilder der Hyperemesis gravidarum zu vernachlässigen.

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Frauengesundheit

  • Isoflavon-Zusatz bei Hormoneinnahme: Hormontherapie mit Schutzfaktor

    Mit dem zusätzlichen Einsatz von so genannten Isoflavonen bei Einnahme von Hormonpräparaten als schützenswertem Konzept wurde kürzlich unter Mitwirkung von Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber, Wien, in Österreich ein neues Patent angemeldet, das in Zukunft für die Gesundheit von Frauen, die Östrogen einnehmen, eine große Rolle spielen könnte.

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  • Geschichte des Testosterons mit Wiener Beteiligung

    Lange vor der Einführung des Terminus „Hormon“ durch Ernest Starling und William Hardy im Jahre 1905 wurden physiologische Experimente zur Erforschung der sexuellen Differenzierung von weiblichen und männlichen Individuen durchgeführt.

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  • Kürbiskernextrakt bei Blasenschwäche

    Störungen des harnableitenden Systems wie beispielsweise Zystitiden oder auch die Harninkontinenz sind infolge der besonderen anatomischen Gegebenheiten und Risikofaktoren wie Schwangerschaft und Geburt speziell bei Frauen weit verbreitet. Die Akzeptanz für pflanzliche Therapieansätze groß ist, da sie im Allgemeinen durch eine gute Verträglichkeit gekennzeichnet sind.

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