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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
7.6.2012

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter


Gynäkologie & Geburtshilfe

Später Kinderwunsch

F. Fischl 6.9.2012

Der Kinderwunsch ist so alt wie die Menschheit, er zieht sich wie ein roter Faden durch alle Kulturen. Bedingt durch große gesellschaftliche Veränderungen in den letzten Jahrzehnten in...

Gynäkologische Onkologie

Was unterscheidet die Tumorstammzelle von der normalen Stammzelle?

A. Schulenburg 21.8.2012

Seit wenigen Jahren hat sich das Konzept der Tumorstammzellen etabliert. Über ihre Eigenschaften kann man viel von den normalen Stammzellen lernen. Zusätzlich ist es wichtig, Unterschiede...

Gynäkologische Onkologie

Pro Pap-Abstrich: alle Kritikpunkte relativierbar

M. Tötsch 21.8.2012

Der Pap-Test wurde 1928 von Dr. Papanicolaou als Möglichkeit beschrieben, das Zervixkarzinom mikroskopisch anhand von einzelnen Zellen zu diagnostizieren. Aufgrund vieler Widerstände wurde der Pap-Test erst seit Mitte der 1950er-Jahre systematisch eingesetzt und gilt retrospektiv betrachtet als die erfolgreichste präventivmedizinische Maßnahme in der Humanmedizin (Leodolter, Gyn-Aktiv, 5/11). Dennoch wurde und...

Gynäkologische Onkologie

Pro HPV-Screening: zunehmende Evidenz

O. Reich 21.8.2012

Bisher gibt es keine offizielle Empfehlung für ein primäres HPV-Screening in Osterreich. Die wissenschaftliche Datenlage der letzten Jahre zeigt jedoch eine zunehmende Evidenz dafür, dass ein primäres HR-HPV-Screening Frauen einen besserer Schutz und weniger Ungewissheit bei weniger notwendigen Screeningrunden gewährt als ein primäres Pap-Screening.

Gynäkologische Onkologie

Was spricht für den Pap, was für den HPV-Test?

S. Leodolter 21.8.2012

Ziel des Zervixkarzinom-Screenings muss sein, einerseits behandlungswürdige Vorstufen zu erkennen (richtig positiver Befund = Sensitivität der Methode) bzw. andererseits Frauen ohne Risiko richtig zu detektieren (richtig negativer Befund = Spezifität).

Gynäkologische Onkologie

Mammakarzinom-Studie BCSG-28: Bringt die Operation einen Überlebensvorteil?

F. Fitzal 21.8.2012

In Österreich erkranken jährlich etwa 5.000 Frauen an Brustkrebs, bei ungefähr 25 % von ihnen kommt es im Laufe ihres Lebens zu Fernmetastasen. Bei 4 % der ersterkrankten Frauen werden die Metastasen zugleich mit dem Primärkarzinom entdeckt.

Gynäkologische Onkologie

Neue Operationsmethoden bei Brustkrebs – Skin- und Nipple-Sparing, Lipofilling

T. Bauer 20.8.2012

Die brusterhaltende Therapie und die damit verbundenen onkoplastischen Strategien, „Skin-sparing“- bzw. „Nipple-sparing“-Mastektomie und die daraus folgenden Rekonstruktionen und schließlich das so genannte Lipofilling erlauben eine individuell optimierte Anpassung des mammachirurgischen Vorgehens.

Gynäkologische Onkologie

Fallbericht: Brustmetastase als Erstmanifestation eines Ovarialkarzinoms

S. Schneuber, P. Regitnig, E. Petru 20.8.2012

Unter dem Syndrom des Cancer of Unknown Primary (CUP) werden Tumorerkrankungen zusammengefasst, bei denen Metastasen ohne Nachweis eines Primärtumors festgestellt werden. Es tritt in ca. 3–5 % aller Tumorerkrankungen auf.1

Gynäkologie & Geburtshilfe

Impfen vor und in der Schwangerschaft

M. Franz, H. Kiss 20.8.2012

Mit dem sich wandelnden Bild des Frauenarztes bzw. der Frauenärztin hin zu einem Begleiter und „Hausarzt“ der Frau gewinnt das Thema Impfen auch in der gynäkologischen Praxis zunehmend an Bedeutung. Laut Empfehlung der WHO sollte jeder Arztkontakt dazu genutzt werden, zu prüfen, ob die empfohlenen Impfungen durchgeführt worden sind, und – wo notwendig – fehlende Impfungen bzw. Auffrischungen...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Komplikationen der monochorialen Zwillingsschwangerschaft

P. Klaritsch 20.8.2012

Zwillingsschwangerschaften sind immer als Risikoschwangerschaften anzusehen, da verglichen mit Einlingen häufiger Fehlgeburten, Wachstumsprobleme, Frühgeburten und Geburtskomplikationen auftreten. Neben den allgemeinen Risiken kommen bei monochorialen Zwillingen ganz spezifische Komplikationen vor, die vor allem auf eine ungleiche Verteilung der plazentaren Versorgungsgebiete und das Vorhandensein von...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Zwillinge: Sectio oder vaginale Geburt?

C. Worda 20.8.2012

Die Anzahl der Mehrlingsschwangerschaften, vor allem Zwillingsschwangerschaften, nimmt seit dem letzten Jahrzehnt immer mehr zu. In Österreich sind knapp 1,7 % aller Geburten Zwillingsgeburten und der Trend ist weiter steigend.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Schwangerschaft nach assistierter Reproduktion

K. Nouri 20.8.2012

Das größte Risiko für Schwangerschaften nach assistierter Reproduktion (ART) ist das Mehrlingsrisiko. Allerdings treten auch bei Einlingsschwangerschaften nach ART treten gehäuft Schwangerschaftskomplikationen und/oder neonatologische Probleme auf. Unklar ist dabei, ob es sich um eine Folge der Therapie oder – was wahrscheinlicher ist – um einen Effekt der Subfertilität der Eltern handelt.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Kinderwunsch beim männlichen onkologischen Patienten

E. Plas 20.8.2012

Im Rahmen der ASCO-Guidelines wurde 2006 klar festgehalten, bereits vor Therapiebeginn den Patienten über potenzielle Auswirkungen der Therapie auch auf die Fertilität sowie Möglichkeiten zum Erhalt der Fertilität hinzuweisen.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Österreichisches Neugeborenen-Screening

D. Kasper 20.8.2012

Bereits 1961 legte der US-amerikanische Mikrobiologe Dr. Robert Guthrie den Grundstein zum heutigen Screening. Die Blutabnahme erfolgte mittels Fersenpunktion, und durch Auftropfen des Blutes auf ein spezielles Filterpapier konnte eine erhöhte Phenylalaninkonzentration – Indikation Phenylketonurie – gemessen werden.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Monophasische Kombinationspille mit Estradiol

A. O. Mück 20.8.2012

Seit etwa 3 Jahrzehnten wird versucht, Ethinylestradiol (EE) in Kombinationspillen durch Estradiol (E2) zu ersetzen. Zwar konnte eine kontrazeptive Sicherheit, vergleichbar mit herkömmlichen Präparaten erreicht werden (diese ist ja primär von der Gestagenkomponente abhängig), letztlich scheiterten aber alle Versuche insbesondere wegen irregulärer Blutungen bei Verwendung von E2 in der...

Gynäkologie & Geburtshilfe

3. Laparoskopie-Workshop: Sicherheit durch Standards

Redaktion 20.8.2012

Der Hands-on-Workshop richtet sich an GynäkologInnen, die laparoskopische Eingriffe erlernen bzw. ihr Know-how auf diesem Gebiet verbessern wollen.

Frauengesundheit

Isoflavon-Zusatz bei Hormoneinnahme: Hormontherapie mit Schutzfaktor

J. Huber 20.8.2012

Mit dem zusätzlichen Einsatz von so genannten Isoflavonen bei Einnahme von Hormonpräparaten als schützenswertem Konzept wurde kürzlich unter Mitwirkung von Univ.-Prof. DDr. Johannes...

Frauengesundheit

Geschichte des Testosterons mit Wiener Beteiligung

20.8.2012

Lange vor der Einführung des Terminus „Hormon“ durch Ernest Starling und William Hardy im Jahre 1905 wurden physiologische Experimente zur Erforschung der sexuellen Differenzierung von weiblichen und männlichen Individuen durchgeführt.

Frauengesundheit

Kürbiskernextrakt bei Blasenschwäche

M. Döll 20.8.2012

Störungen des harnableitenden Systems wie beispielsweise Zystitiden oder auch die Harninkontinenz sind infolge der besonderen anatomischen Gegebenheiten und Risikofaktoren wie Schwangerschaft und Geburt speziell bei Frauen weit verbreitet. Die Akzeptanz für pflanzliche Therapieansätze groß ist, da sie im Allgemeinen durch eine gute Verträglichkeit gekennzeichnet sind.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Hyperemesis gravidarum

C. Konnaris 3.8.2012

Es gibt heute eine Reihe von viel versprechenden Therapieansätzen, womit es nicht mehr gerechtfertig ist, die oft doch sehr belastenden Zustandsbilder der Hyperemesis gravidarum zu vernachlässigen.

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Arzneimittelwechselwirkungen

E. Beubler 3.8.2012

Die Menschen werden immer älter und sind auch länger krank. Multimorbidität erfordert oft Polypragmasie: 10 bis 15 verschiedene Arzneimittel für einen Patienten sind heute keine Seltenheit. Wechselwirkungen zwischen den verordneten, aber auch ohne Verordnung eingenommenen Arzneimitteln finden nachweislich zu wenig Beachtung. Ein weggelassenes Medikament verhindert möglicherweise viele Arzneimittelinteraktionen....

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Vorwort zum Focus OEGGG-Jahrestagung 2012

C. Marth 3.8.2012

Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen! Die Eröffnungssitzung der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Graz wird...

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Schwangerschaft, Entbindung und Beckenboden: 5-Jahres-Daten

K. Elenskaia et al. 3.8.2012

Dieses klinische Projekt, das den Effekt von Schwangerschaft und Geburt auf den Beckenboden evaluiert, entstand 2005 an Croydon University Hospital in London auf der Abteilung für Urogynäkologie, geleitet von Ms. Ranee Thakar und Mr. Abdul H. Sultan. Dr. K. Elenskaia arbeitete dort ein Jahr als „Clinical Research Fellow“ und sammelte 5-Jahres-Follow-up-Daten.

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

10-Jahres-Daten nach TVT-Operation

T. Aigmüller 3.8.2012

Die TVT-Operation (Tension-free Vaginal Tape) wurde 1996 erstmals beschrieben und in Europa 1997 eingeführt. Aufgrund der guten subjektiven sowie objektiven Kurzzeitergebnisse und der geringen Morbidität hat sich diese Operation rasch zum Standard der operativen Behandlung der weiblichen Stressharninkontinenz entwickelt. Die Anzahl der Studien zum Langzeitergebnis nach dieser Methode ist gering. Mit dieser Studie...

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Zusammenhang von gastrointestinalen und vaginalen Laktobazillen

L. Petricevic 3.8.2012

Eine gesunde Vaginalflora ist durch eine Dominanz der Laktobazillen über die anaerobe Mischflora charakterisiert. Entscheidend ist also weniger die Frage, ob solche Anaerobier in der Vaginalkultur isoliert werden, sondern die Dominanz der Laktobazillen.

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Das untergewichtige Kind

U. Kiechl-Kohlendorfer 3.8.2012

Es gibt keine universelle Definition des untergewichtigen Kindes in der Neonatologie. Meist ist ein untergewichtiges Neugeborenes (Small for Gestational Age – SGA) definiert als ein Neugeborenes, das mit seinem Geburtsgewicht unterhalb der 10er-Perzentile liegt (Gewicht mindestens 2 Standardabweichungen unterhalb des Mittelwerts).

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Nationales Brustkrebs-Früherkennungs-Programm: Zielsetzung und Ablauf

F. Peintinger 3.8.2012

Brustkrebs ist mit einem Anteil von 28 % die häufigste Krebserkrankung bei Frauen und auch die häufigste Krebstodesursache von Frauen in Österreich. Die Zunahme der Inzidenz soll zu einem großen Teil auf die vermehrt durchgeführten Früherkennungsuntersuchungen zurückzuführen sein („Screening-Effekt“). Die Inzidenz ist jedoch in den letzten zehn Jahren um etwa 14 % zurückgegangen. Die...

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Empfehlungen zur Betreuung von Frauen mit familiärem Brust- und Eierstockkrebs

C. Singer 3.8.2012

In etwa 5 % aller Brustkrebserkrankungen sind Mutationen in einem der beiden Brustkrebsgene BRCA-1 und -2 ursächlich für die Erkrankung verantwortlich. Liegt in einem der beiden Gene eine Keimbahnmutation vor, so ist das Lebenszeitrisiko für Brustkrebs auf 85 %, das Lebenszeitrisiko für Eierstockkrebs auf 65 % erhöht. Die Genmutation wird autosomal-dominant vererbt, das Risiko, das veränderte Allel zu erben,...

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Strukturierte Qualitätsverbesserung (SQV) in der Geburtshilfe in Österreich

K. Heim et al. 3.8.2012

Im Geburtenregister Österreich (GRÖ) werden seit 1998 die relevanten geburtshilflichen Daten von einer zunehmenden Zahl von Abteilungen erfasst und ausgewertet. Seit 2009 nehmen nun ausnahmslos alle Krankenhäuser an diesem Qualitätssicherungsprojekt teil.

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Der Einsatz des DaVinci®-Systems in der Urogynäkologie

H. Huemer 3.8.2012

In der Deszensuschirurgie hat sich ein Wandel von der rein anatomischen zur immer mehr in den Vordergrund tretenden symptomorientierenden operativen Korrektur vollzogen. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass anatomische Rezidive nicht selten sind (Olsen, 1997; Abdel Fattah, 2011).

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Polyzystisches Ovar-Syndrom (PCOS) – ein Update in Diagnostik und Therapie

K. Walch 3.8.2012

Das polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS), auch Syndrom der chronischen hyperandrogenämischen Anovulation genannt, betrifft 5–10 % aller Frauen im reproduktiven Alter, was es zu einer der häufigsten Endokrinopathien und zur führenden Ursache für oligo-/anovulatorische Subfertilität macht. „Risikokollektive“ sind neben Kinderwunschpatientinnen auch Frauen mit Adipositas (welche man bei knapp der Hälfte aller...

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Kosteneffektives Screening für Gestationsdiabetes

C. Göbl, PHD 3.8.2012

Die Schwangerschaft ist eine außergewöhnliche Stresssituation für den weiblichen Organismus. So kommt es auch bei gesunden Frauen ab der zweiten Schwangerschaftshälfte zu einer Abnahme der Insulinsensitivität. Bei präkonzeptionellen Störungen im Glukosestoffwechsel führt dieser Mechanismus zur Manifestation eines Gestationsdiabetes (GDM, ca. 14 % aller Schwangerschaften).1 Diese Erkrankung ist mit...

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Veränderungen des Plazentatransportes in diabetischen Schwangerschaften

G. Desoye 3.8.2012

Die Plazenta ist ein Schlüsselorgan für die fetale Versorgung mit Nährstoffen und den Abtransport von Abfallprodukten. Wegen ihrer Position zwischen mütterlichem und fetalem Kreislauf ist sie metabolischen und endokrinen Einflüssen beider Kreisläufe ausgesetzt. Diese können bei Veränderungen, wie sie bei mütterlichem Diabetes mellitus und/oder Adipositas auftreten, die Plazentaentwicklung beeinflussen sowie...

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Leitlinienübersicht zur Abklärung von sexueller Gewalt

D. Dörfler 3.8.2012

In Österreich steht die OEGGG-Leitlinie aus dem Jahr 2001 (Loimer et. al) zur Verfügung. Diese wird zur Zeit von einem Expertinnenteam im Auftrag der OEGGG überarbeitet. Im Folgenden eine Übersicht der vorliegenden Leitlinien aus der Schweiz, Österreich und Deutschland (Leitlinien und Zeitschriftenartikel zum Thema siehe Tab.).

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Nicht-invasive Pränataldiagnostik: was gibt es Neues?

B. Pertl 3.8.2012

Die nicht-invasive Pränataldiagnostik (NIPD) ist seit Jahrzehnten ein großer Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Forschung und ein lang ersehntes Ziel in der Pränatalmedizin. Mit dem Nachweis zellfreier fetaler Nukleinsäuren im mütterlichen Blut im Jahr 1997 gelang ein signifikanter Durchbruch auf diesem Gebiet.

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Vestibulitis/Vestibulodynie: eine Diagnose zum Verzweifeln

D. Dörfler 3.8.2012

Bei Vestibulitis/Vestibulodynie handelt es sich um eine sehr unangenehme Erkrankung mit einem langen Abklärungsweg, der Infektionen im Genitaltrakt ausschließt. Sie wird auch als vulväres Vestibulitis-Syndrom, Burning-Vulva-Syndrom oder Vulvodynie bezeichnet.

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Medikamentöse Schmerztherapie für den Frauenarzt

E. Petru, T. Idris 3.8.2012

Es gehört zum Rüstzeug jedes Gynäkologen, die medikamentöse Schmerztherapie in den wesentlichen Zügen zu beherrschen. Bereits entstandene Schmerzen sollten so früh wie möglich therapiert werden. Vorhersehbare Schmerzen sollte man gar nicht erst entstehen lassen.

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Fetale Wachstumsrestriktion – Definition, Standards, Klassifikation

B. Csapo 3.8.2012

Ich habe das Vertrauen – gewiss, stärker denn je zuvor –, dass im Laufe der Zeit diese Theorie Astronomen in deren Erforschen des Universums, wenn sie sich von allen anderen Methoden verlassen fühlen, eine willkommene Hilfe sein wird“ – als Christian Andreas Doppler (1803−1853), kurz nach der Veröffentlichung seiner bahnbrechenden Arbeit im Jahr 1843, diese Vision schrieb, konnte er noch nicht erahnen,...

Focus: OEGGG-Jahrestagung 2012

Dysmenorrhö – welche Diagnostik ist wann nötig?

G. Hudelist 3.8.2012

Der Terminus Dysmenrrhö leitet sich aus dem griechischen dys (schwierig, schmerzhaft) sowie meno (Monat) und rrhea (fließen) ab – womit sich eines der häufigsten gynäkologischen Symptome erklärt. Studien zur Prävalenz der Dysmenorrhö geben Zahlen von 41–90 % an, wobei 11–17 % als schwer erträglich beschrieben werden.

Podium

Gemeinsames Primariat für beide gynäkologischen Universitätskliniken

A. Schreiberhuber 3.8.2012

Der aus Deutschland stammende Prim. Univ.-Prof. Dr. Thorsten Fischer hat im Oktober 2011 die Leitung der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und der Universitätsklinik für Spezielle Gynäkologie der Paracelsus Privatuniversität Salzburg übernommen. Wir befragten Herrn Prof. Fischer zu seiner Meinung über die Zusammenlegung sowie zu seinen Zielen und Projekten.

Seite des BÖG

Seite des BÖG – Kommentar: HPV und HTA

E. G. Pichlbauer 1.8.2012

Die Aufregungen rund um die mögliche Einführung der HPV-Impfung als Teil des öffentlichen Impfprogramms sind ja kaum mehr erinnerlich. Wer weiß denn noch, wie beispielsweise der Machtkampf zwischen Landesfürst Erwin Pröll von Niederösterreich und der damaligen Staatsdienerin Andrea Kdolsky ablief?

Seite des BÖG

Seite des BÖG: Alea iacta est – für immer?

M. Elnekheli 1.8.2012

Man kann alles verzögern, aber nichts verhindern. Dies gilt wohl auch für eine längst fällige Neuentscheidung in der Frage, ob die HPV-Impfung in die Erstattungsbox des öffentlich finanzierten Impfprogrammes kommen soll.

Editorial

Editorial 3/2012: Der konstruierte Widerspruch zwischen EBM und Ethik

S. Leodolter 1.8.2012

Die Gesundheitsausgaben liegen in Österreich bezogen auf das BIP seit Jahren deutlich über dem EU-Schnitt und steigen jährlich stärker an als die Wirtschaftsleistung. So wies der OECD-Report 2010 für die EU einen durchschnittlichen Wert von 9,5 % für die Gesundheitsausgaben aus, für Österreich wurden 10,5 % errechnet; es gilt also gegenzusteuern!

Zum Geleit

Geleit 3/2012: Gender-Medizin – Gesundheit, männlich und weiblich

A. Kautzky-Willer, E. Tschachler 1.8.2012

Es war in den 1980er-Jahren, als die Weltgesundheitsorganisation WHO sich mit den in der Medizin wichtigen Unterschieden zwischen Mann und Frau abseits der Geschlechtsorgane zu beschäftigen begann. Allerdings brauchte es 16 Jahre bis zur Einrichtung eines eigenen Departments for Gender, Women and Health der WHO. Und es dauerte noch bis 2001, bis die WHO empfahl, in allen Belangen des Gesundheitswesens lokale...

 



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Inhaltsverzeichnis GA 03|2012

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