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Erscheinungsdatum:
6.12.2013

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer


Editorial

„Besinnliches zur Weihnachtszeit …“

M. Raderer 6.12.2013

Auf diesem Weg erlaube ich mir, Ihnen seitens der Redaktion sowie der Autoren der vorliegenden Ausgabe von SPECTRUM Onkologie die besten Wünsche für Weihnachten zu übermitteln. Quasi als Lektüre zu den Feiertagen kommt der vorliegende Schwerpunkt aus den verschneiten Tiroler Bergen und bietet einen breit gefächerten Ausblick über verschiedene Toxizitäten im Gefolge antineoplastischer Therapien, wobei der...

Focus: Langzeittoxizität Chemo- und Radiotherapie

Vorwort: Langzeittoxizität antitumoraler Therapien – Relativierung des Therapieerfolges?

M. Fiegl et al. 6.12.2013

Konfrontiert mit einer vital bedrohlichen Tumorerkrankung ist es das therapeutische Ziel, eine bestmögliche Remission oder gar Heilung zu erzielen und dafür das gesamte zur Verfügung stehende therapeutische Armamentarium auf rationaler Basis einzusetzen. Vieles wurde in den letzten Jahrzehnten erreicht – genannt wird an dieser Stelle üblicherweise zuerst die Erfolgsstory der neuen „Biologicals“...

Focus: Langzeittoxizität Chemo- und Radiotherapie

Review: Entwicklung von Kindern nach Chemotherapie in der Schwangerschaft

M. Mian 6.12.2013

Nicht jede klinische Situation erlaubt einen Aufschub der Tumortherapie zu einem Zeitpunkt nach der Geburt. Eine Chemotherapie im ersten Trimenon der Schwangerschaft kann zu schwerwiegenden Missbildungen und zum Tod des Fötus führen. Dagegen scheint eine spätere antineoplastische Therapie nur geringe Auswirkungen auf die Kindesentwicklung zu nehmen. Bislang am besten untersucht sind Spätfolgen für Herz und...

Focus: Langzeittoxizität Chemo- und Radiotherapie

Langzeittoxizität in der pädiatrischen Onkologie

B. Meister 6.12.2013

Zu den bedeutsamsten Spätfolgen einer onkologischen Therapie zählen die anthrazyklinindu­zierte Kardiomyopathie, Hörverluste nach Cisplatin, Einschränkungen der Nieren- oder Lungenfunktion, Störungen des endokrinen Systems sowie neuropsychologische und kognitive Funktionsstörungen. Eine der schwerwiegendsten Spätfolgen ist das Auftreten von Zweittumoren (z. B. Hirntumoren, AML). Nach dem Einsatz von...

Focus: Langzeittoxizität Chemo- und Radiotherapie

Langzeittoxizität nach Therapie des Morbus Hodgkin

W. Willenbacher et al. 6.12.2013

Bei hoher Heilungsquote kommt der Erkennung und Behandlung von Therapiefolgeproblemen und Erkrankungen nach M. Hodgkin eine überragende Bedeutung zu. Dies gilt insbesondere für Zweitmalignome, kardiovaskuläre und endokrinologische Erkrankungen, Neuropathien und muskuläre Störungen sowie psychosoziale Reintegrationsprobleme. Da Langzeitfolgen und Erkrankungen viele Organsysteme und Fachdisziplinen betreffen...

Focus: Langzeittoxizität Chemo- und Radiotherapie

Chemo- und immuntherapieinduzierte Kardiotoxizität bei Tumorpatienten

F. Kocher et al. 6.12.2013

Zur Evaluierung kardialer Langzeitschäden wurde auf Initiative der ÖGHO eine multizentrische, prospektive, nichtinterventionelle Studie initiiert. In dieser Studie werden Patienten im adjuvanten Therapiesetting über 5 Jahre bezüglich ihres kardiovaskulären Status, Risikofaktoren, körperlicher Leistungsfähigkeit und Lebensqualität untersucht. Im Gegensatz zu vorangegangenen Studien sind in dieser Beobachtung...

Focus: Langzeittoxizität Chemo- und Radiotherapie

Pulmonale Langzeittoxizität nach Chemotherapie und biologischer Systemtherapie

J. Löffler-Ragg 6.12.2013

Pulmonale Nebenwirkungen sind für zahlreiche Krebstherapeutika bekannt und mitunter fatal. Das Wissen um mögliche Reaktionsmuster und Risikofaktoren ist essenziell, um Frühtoxizität (nach Wochen bis Monaten) zu erkennen und Langzeitschäden (nach Monaten bis Jahren) zu minimieren. In der frei zugänglichen Datenbank „Pneumotox“ (The Drug-Induced Respiratory Disease Website) ist das potenzielle pulmonale...

Focus: Langzeittoxizität Chemo- und Radiotherapie

Chemotherapieinduzierte neurologische Langzeittoxizitäten

S. Iglseder et al. 6.12.2013

Die Kenntnis des Nebenwirkungsprofils der bei onkologischen Erkrankungen eingesetzten ­Chemotherapeutika ist wichtig. Ein mögliches Auftreten neurologischer Toxizitäten soll bereits bei der Therapieentscheidung berücksichtigt werden. Zeigen sich im Verlauf therapieinduzierte Komplikationen, muss darauf geachtet werden, ob ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Behandlung und Auftreten der neurologischen...

Focus: Langzeittoxizität Chemo- und Radiotherapie

Langzeittoxizität nach Behandlung mit monoklonalen Antikörpern und Biologicals

M. Steurer 6.12.2013

Auch wenn der Einsatz von monoklonalen Antikörpern und Biologicals mittlerweile unumstrittener Standard bei einer ganzen Reihe unterschiedlichster Neoplasien ist, gibt es erst relativ wenige Daten zur Langzeittoxizität dieser meist noch recht jungen Substanzklassen. Bei Substanzen wie Thalidomid, Lenalidomid, Imatinib wie auch bei den meisten antiangiogenen Substanzen sind die Langzeitnebenwirkungen mittlerweile...

Focus: Langzeittoxizität Chemo- und Radiotherapie

Toxizität der Strahlentherapie

6.12.2013

In Österreich erkranken ca. 38.000 Menschen pro Jahr an Krebs, 75 % davon werden im Laufe ihrer Erkrankung bestrahlt. Die Radiotherapie ist somit eine der Säulen der Onkologie. Die rasante technische Entwicklung der letzten Jahre erlaubt eine bedeutend genauere und damit auch schonendere Behandlung. Die Bildgebung ermöglicht die exakte Tumorlokalisation, die neuen Bestrahlungsplanungsprogramme optimieren die...

Focus: Langzeittoxizität Chemo- und Radiotherapie

Fertilität nach Chemotherapie und Strahlentherapie

S. C. Ziehr et al. 6.12.2013

Möglichkeiten für die Fertilitätsprotektion bei jungen Patientinnen vor einer Chemo- oder Strahlentherapie: Etablierte Methoden: Transposition der Ovarien, GnRH-Analoga-Therapie, Kryokonservierung von Embryonen oder Oozyten. Experimentelle Methoden: Kryokonservierung von Ovarialgewebe, In-vitro-Maturation von Oozyten, In-vitro-Kultur von Ovarialgewebe.

Focus: Langzeittoxizität Chemo- und Radiotherapie

Patienten unter Chemotherapie: Longitudinale Entwicklung der Lebensqualität

A. Zabernigg et al. 6.12.2013

Bei Tumorerkrankungen mit mehreren Behandlungsabfolgen kommt der longitudinalen Erhebung von Toxizitäten und Lebensqualität besondere Bedeutung bei der Erfassung von Langzeittoxizitäten zu; weiters bei der Einschätzung darüber, wie sich die Lebensqualität zwischen Therapielinien unterscheidet oder während einzelner Therapielinien entwickelt. Das in Österreich entwickelte Programm CHES, Computer-based Health...

Kongress

ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Highlights beim Mammakarzinom

G. Steger et al. 6.12.2013

Wichtige ESMO-Präsentationen beim Mammakarzinom „Liquid biopsy“: Blutabnahme zur Erfassung molekularbiologischer Veränderungen mittels Tumor-DNA im Serum. Biopsie von Rezidiven und Metastasen: Änderungen im Rezeptorstatus unterstreichen die Notwendigkeit der aktuellen Molekularbiologie als Grundlage der Therapieentscheidung. BOLERO-3-Studie, Everolimus bei Trastuzumab-Resistenz: Neue Biomarkerauswertungen...

Kongress

ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Bestrahlung der Lymphabflusswege beim Mammakarzinom

F. Sedlmayer 6.12.2013

Die am ESMO als Best Abstract #2 in der Presidential-Sitzung vorgestellte Studie der EORTC Radiation Oncology und Breast Cancer Groups zeigt: Die Bestrahlung der Lymphabflusswege beim lymphknotenpositiven oder medial gelegenen Mammakarzinom verbessert die Überlebenswahrscheinlichkeit.

Kongress

ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Gynäkologische Onkologie

A. Reinthaller 6.12.2013

Nach Erreichen des primären Studienendpunkts (PFS) legen abschließende Ergebnisse der Studien ICON7 und AURELIA zur Therapie des Ovarialkarzinoms mit Bevacizumab Überlebensvorteile in Subgruppen nahe. Unter schwierigen Voraussetzungen wurde die ICON6-Studie mit Cediranib trotz Rückzugs des Sponsors noch während der Studienphase von den Investigatoren zu Ende geführt. Limitationen bei der Studienauswertung...

Kongress

ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Kolorektales Karzinom

H. Rumpold 6.12.2013

In der EXPERT-C-Studie zeigte sich der TP53-Status als möglicher Prädiktor für den Benefit von Cetuximab als adjuvante Therapie des Rektumkarzinoms (retrospektive Analyse). In der PROCTOR/SCRIPT-Studie hatten Patienten mit hoher Tumorlokalisation (> 10 cm) noch den meisten Benefit (Lokalrezidivrate) von einer adjuvanten Chemotherapie des Rektumkarzinoms. „CEA watch“ untersuchte ein tumormarkerbasiertes...

Kongress

ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Antiproliferative Wirkung von Somatostatinanaloga

M. Raderer 6.12.2013

Das Somatostatinanalogon Lanreotid Autogel erreicht in der Phase-III-Studie CLARINET eine signifikante Antitumorwirkung bei Patienten mit neuroendokrinen Tumoren.

Kongress

ECCO-ESMO-ESTRO 2013: Highlights aus der Neuroonkologie

B. Flechl 6.12.2013

Die Mehrzahl der Treibermutationen eines Primärtumors findet sich auch in den Hirnmetastasen dieser Tumoren; zusätzlich können in der Entwicklung von Gehirnmetastasen neue Mutationen auftreten, die sich vom Primärtumor unterscheiden und differenzierte Therapiemaßnahmen nahelegen. Fortschritte in der Neuroonkologie finden ihren Niederschlag in der besseren intraoperativen Darstellung diffus infiltrierender...

Kongress

Expertenmeeting Lymphome 2013 – Aktuelle Trends in Diagnose und Therapie

J. Drach 6.12.2013

Rituximab-basierte Kombinationstherapien (z. B. mit Bendamustin oder – in einer aktuellen Studie – Lenalidomid) zeigen hohe Remissionsraten beim MALT-Lymphom. Die Kombination mit Rituximab + Chemotherapie ist auch bei älteren Patienten mit Mantel­zelllymphom als Therapiestandard anzusehen. Beim DLBCL ist der Einsatz der autologen Stammzelltransplantation nur im chemotherapie­sensitiven Rezidiv...

Translationelle Onkologie

Positronen-Emissions-Tomografie: pharmakologisches Imaging

O. Langer 6.12.2013

Anwendungsgebiete der PET in der Arzneimittelforschung: radioaktive Markierung von Chemotherapeutika zur Messung ihrer Tumorverteilung (personalisierte Medizin). Beispiele für PET-Imaging: Bei kolorektalen Lebermetastasen konnte mit radioaktiv markiertem 5-FU eine Korrelation des Ansprechens auf Chemotherapie gezeigt werden. Mit radioaktiv markiertem Docetaxel gelang der Nachweis, dass die zusätzliche...

Palliativmedizin

Die Praxis der palliativen Sedierung

S. Schur 6.12.2013

Unter palliativer Sedierung versteht man den Einsatz sedierender Medikamente mit dem Ziel, durch eine Bewusstseinsminderung unerträgliches Leid bei sonst therapierefraktären Symptomen zu lindern. Die palliative Sedierung ist eine medizinische Intervention, zu deren Indikationsstellung Patienten- und Angehörigenaufklärung, Durchführung und Überwachung, äußerste Sorgfalt und palliativmedizinische Expertise...

Panorama

Lungenkarzinom-Screening mit Niedrigdosis-CT

H. Prosch 6.12.2013

Mit der Niedrigdosis-CT hat das Lungenkarzinom-Screening neue Impulse erhalten, insbesondere durch den Nachweis einer Mortalitätssenkung im National Lung Screening Trial (NLST). Zahlreiche Fragen zum Stellenwert der Niedrigdosis-CT sind noch offen: Wer profitiert am meisten? Welche Strategie ist bei Rundherden sinnvoll? Auf Basis der derzeitigen Datenlage empfiehlt die Österreichische Röntgengesellschaft und die...

Panorama

Wolfgang-Denk-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie: Pilot-Studie zu Lenalidomid beim MALT-Lymphom

6.12.2013

Der für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der klinischen Onkologie vergebene und mit 5.000,– Euro dotierte Wolfgang-Denk-Preis ging dieses Jahr an Dr. Barbara Kiesewetter. Die Preisträgerin wurde für ihre Arbeit zur immunmodulierenden Therapie des extragastrischen oder rezidivierten MALT-Lymphoms mit Lenalidomid ausgezeichnet. Die Arbeit wurde in Haematologica publiziert.1

 



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